Amazing Rebekkanie

10 Monate nach Neuseeland. Unser Abenteuer beginnt :)

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  • Day255

    Der letzte Stopp in Neuseeland hieß für uns Auckland. Die riesige Stadt auf der Nordinsel ist bei Backpackern in Neuseeland meistens nicht sehr beliebt: hohes Verkehrsaufkommen, Großstadtlärm und unglaublich viele Menschen auf einem Fleck sind nicht unbedingt die Punkte, für die Neuseeland bekannt und beliebt ist! Und ja, auch das haben wir hier erlebt und nach einigen Tagen in Auckland können wir sagen, dass auch uns die Stadt nicht mit ihrem vollem Charme gepackt hat! Trotz allem haben wir versucht, möglichst viel mitzunehmen und zu entdecken! Bekannt für Aucklands Shoppingmöglichkeiten sind vor allem der Silvia Park und die Queen Street, die wir dementsprechend mit weniger Geld und volleren Taschen verlassen haben. Inmitten der Stadt befindet sich zudem der Skytower, von dem man die Stadt aus der Vogelperspektive betrachten kann. Für uns hat allerdings an dieser Stelle ein Blick von unten gereicht. Um dem Trubel in der Stadt etwas zu entkommen, haben wir einen Ausflug zum Mount Eden gemacht. Der Vulkan befindet sich nicht weit vom Stadtzentrum entfernt und ermöglicht einen super 360-Grad Blick auf ganz Auckland! Von der Spitze des Berges kann man zudem einmal rund um den Krater laufen, der mittlerweile zwar komplett begrast, aber noch immer aktiv ist. Viel Zeit haben wir in Auckland zudem damit verbracht, unseren geliebten Shrek in neue Hände zu geben. Aufgrund der Saison allerdings gar keine so einfache Aufgabe. Viele Nerven hat uns das Ganze gekostet und am Ende konnten wir es dann selbst kaum glauben, dass sich dann doch noch jemand gefunden hat. Während Shrek sich jetzt also in Neuseeland auf eine neue Reise begibt, hieß es für uns Abschied nehmen! Wir haben hier so viele tolle Menschen kennengelernt und Erfahrungen machen können, die wir mitnehmen werden! Zu zweit haben wir 8 Monate in unserem Auto geschlafen und gelebt und wir werden es wohl auch ein wenig vermissen. 18.000km sind wir in der Zeit gemeinsam durch ein uns zunächst völlig fremdes Land gereist, haben so viel wie möglich erkundet und jede Erfahrung, jedes Erlebnis und jedes Abenteuer so sehr genossen! Und wenn wir hier wohl eins gelernt haben, dann das Pläne sowieso keinen Sinn machen. We fell in love with you, New Zealand!Read more

  • Explore, what other travelers do in:
  • Day251

    Für eines unserer letzten Ausflugsziele haben wir den langen Weg bis ganz in den Norden Neuseelands auf uns genommen, wo sich Cape Reinga befindet. Am fast nördlichsten Punkt Neuseelands hat man eine atemberaubende Aussicht auf das Meer! Streng genommen sogar auf zwei Meere, denn hier trifft der Pazifische Ozean (östlich) auf die Tasmanische See (westlich). Durch die unterschiedlichen Strömungen im Wasser sogar sehr schön zu beobachten. Nach einem kurzen Laufweg hinunter zum Leuchtturm kann man die schöne Aussicht auch aus der Nähe genießen! Da wir erst am späten Nachmittag dort eingetroffen sind, haben wir die Chance gleich genutzt und sind noch bis zum Sonnenuntergang dort geblieben. Auch wenn der Himmel an diesem Abend in nicht ganz so schönen Farben geleuchtet hat, haben wir unseren letzten Meerausflug in Neuseeland hier sehr genossen!
    Bevor wir am nächsten Morgen den Rückweg nach Auckland angetreten haben, stand zunächst noch ein kurzer Zwischenstopp bei den Te Paki Giant Sand Dunes an. Mit einer Höhe von bis zu 50m sind es die größten Dünen des Landes und besonders im Sommer zum sandboarding sehr gefragt. Als wir auf einer höheren Düne angekommen waren, wurde uns auch erst bewusst, was für ein riesiges Gebiet die Dünen umfassen. Denn alles was wir sehen konnten, war Sand
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  • Day246

    Unser nächstes Ziel befand sich weiter nördlich, in Coromandel. Nicht nur für wahre Narnia Fans ein echtes Highlight auf der Rundreise - die Cathedral Cove. Vom Parkplatz aus wartete ein circa 30 minütiger Weg auf uns, bis wir am Hahei Beach ankamen. Leider spielte das Wetter bei unserem ersten Besuch nicht ganz so mit, sodass wir schon vor Ort beschlossen hatten, am nächsten Morgen noch einmal hierher zukommen.
    Der Weg endet direkt in einer Bucht mit Sandstrand, einem Wasserfall an der Felswand und vielen weiteren Felsen, die im Meer verteilt sind. Ein bogenförmiger Höhlendurchgang in einem Felsvorsprung verbindet die zwei abgeschiedenen Buchten miteinander. Dieser riesige, natürlich entstandene Felsbogen macht den Ort zu etwas ganz Besonderem und ist besonders bei gutem Wetter unglaublich schön anzusehen. Wenn gerade Ebbe ist, hat man die Möglichkeit ohne nass zu werden zu der anderen Bucht zu gelangen - ansonsten ist es mit einer kurzen Abkühlung im Meer möglich. Der Weg hierher ist es definitiv wert und im Sommer mit Badetemperaturen wohl noch lohnenswerter.
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  • Day246

    Ein wahres must-do in Neuseeland sind die Glowworm Caves in Waitomo, etwas südlich von Hamilton. In verschiedenen, geführten Touren kann man die in den Höhlen lebenden Glühwürmchen entdecken. Wie so ziemlich alle bekannten Touristenattraktionen ist auch diese hier nicht sehr kostengünstig gewesen. Trotz allem wollten wir uns das Naturschauspiel nicht entgehen lassen! Insgesamt gibt es drei verschiedene Höhlen, die man besichtigen kann. Wir haben uns für die wohl bekannteste, die Waitomo Glowworm Cave, entschieden. Zunächst fand eine circa 30 minütige Führung zu Fuß durch die Höhle statt.
    Einzelne Lichtspots sorgten dafür, dass wir die ganz unterschiedlichen Felsformatierungen sowie die Stalagmiten und die Stalagtiten betrachten konnten. Umso tiefer wir in die Höhle gingen und umso dunkler es wurde, desto mehr einzelne Glühwürmchen konnten wir bereits hier entdecken. In einer Einbuchtung konnte man zudem, die an der Decke hängenden 10 - 15 cm langen Fäden der Glühwürmchen sehen. Durch unseren Tourguide bekamen wir außerdem viele interessante Informationen rund um die kleinen Tierchen und die Höhle selbst. Der schönste Part folgte dann in den letzten 10 Minuten, in denen man mit einem Boot in totaler Dunkelheit und Stille den Fluss entlang durch die Höhle fuhr. Das einzige was man dann noch sieht, sind tausende von leuchtenden Glühwürmchen! Unbeschreiblich schön aber leider auch unbeschreiblich schade, dass weder Videos noch Fotos während der gesamten Tour erlaubt sind! Wir werden diese wunderschöne, kurze und sicherlich einzige Bootsfahrt dieser Art also für ewig in unseren Erinnerungen behalten müssen. Unser Resümee des Ganzen: 30$ hätten es zwar auch getan, aber es war schon ganz schön, sowas mal gesehen zu haben!
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  • Day242

    Unsere Reise führte uns als nächstes an die Westküste zum Mount Taranaki. Viele schöne Bilder haben wir zuvor von dem riesen Vulkan mit der schneebedeckten Spitze gesehen und wollten auch so gerne eins haben. Nach einem 2 stündigen Track sollte man eine super Aussicht haben. Doch schon auf dem Weg dorthin fragten wir uns mal wieder "Wo ist eigentlich dieser Mount Taranaki?". Denn eigentlich hätten wir den riesigen Berg schon kilometerweit entfernt sehen müssen. Der Wanderweg, der uns zunächst so leicht vorkam, hatte es mit der Zeit in sich! Viele hunderte Stufen mussten wir steigen, bevor wir endlich erschöpft überhalb des Waldes auf einem kleinen Weg ankamen. Schnell war uns bewusst, dass das noch nicht das Ende des Weges sein kann, denn noch immer sahen wir keinen Vulkan.. ehrlich gesagt, sahen wir gar nichts außer Wolken. Etwas traurig gestimmt haben wir uns dann kurzerhand entschieden, den Rückweg anzutreten, ohne überhaupt etwas gesehen zu haben. Doch die Chance hinter dieser dichten Wolkendecke auch nur ansatzweise den Mount Taranaki zu erahnen, war quasi gleich null. Am nächsten Tag versuchten wir unser Glück dann noch einmal von einer Straße aus, die genau mittig vor dem Vulkan liegt und daher ein sehr bekanntes Fotomotiv darstellt. Und da sich Pech und Glück ja immer die Waage halten - wir haben ihn tatsächlich in voller Pracht mit schneebedeckter Spitze zu sehen bekommen!
    Weiter nördlich warteten am gleichen Tag noch die 'three sisters' und der 'elephant rock' auf uns. Die verschiedenen Felsformationen befinden sich direkt am Meer und sind entsprechend ihrer Namen platziert bzw. geformt. Mit ein wenig Phantasie lässt sich da auch wirklich ein Elefant erkennen ;)
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  • Day239

    Der Weg zum Red Crater, der immer noch aktiv ist und als höchster Punkt des Alpine Crossings gilt, führte zunächst geradewegs durch ein Tal. Am Ende erwarteten uns die ersten schneebedeckten Berge, an denen wir uns gar nicht satt sehen konnten. Weiter ging es dann hinauf zum Red Crater auf einem unbefestigten, steinigen und völlig zugeschneiten 'Weg'. Als einzige Orientierung dienten uns einige Pfahle, ansonsten hatten man die Entscheidungsfreiheit, sich eigene Wege zu suchen. Da auch einige Bereiche vereist waren, war das Ganze teils eine rutschige Angelegenheit.
    Oben angekommen erwartete uns ein atemberaubender Ausblick, von dem wir völlig überwältigt waren. Lediglich der starke Wind und die -7grad haben da etwas gestört! Der Krater leuchtete in verschiedenen roten Farben und wir konnten auch endlich den Mount Ngauruhoe so ganz ohne Wolken davor bestaunen. Aber auch der Ausblick in die Ferne war von hier aus unglaublich!
    Von diesem Punkt aus führte der Weg hinunter zu den Emerald Lakes. Ein ehrlich gesagt schrecklicher und steiler Abstieg, der aus sehr tiefem Sand mit vielen Steinen bestand. Wir rutschten, stolperten und fielen mehr als das wir gingen, aber wir kamen letztendlich unten an den Emerald Lakes an. An den grün- und türkisfarbenden Seen hat es stark nach Schwefel gerochen, weshalb wir uns dort nicht länger als nötig aufgehalten haben und weiter Richtung Blue Lake gegangen sind. Der Weg dorthin führte noch einmal durch ein Tal - vielen bekannt als Mordor - das von allen Seiten mit Gebirgen umgeben war. Man hatte von hier aus einen super rundum Blick, vor allem auf den Mount Tongariro, den Red Crater und den Mount Ngaurohoe. Zu dem Blue Lake führte uns ein kurzer unbefestigter und steiniger Anstieg, der komplett zugeschneit war. An dieser Stelle hieß es für uns wieder den Rückweg antreten und wir ahnten hier schon, dass dieser nicht weniger anstrengend sein wird. Besonders der Aufstieg von dieser Seite des Red Craters verlangte uns einiges ab - viele Pausen inklusive. Dazu noch ein paar Mal rutschen, festhalten und hinfallen auf der anderen Seite bei dem Abstieg zwischen Schnee, Eis und Steinen und schon hatten wir die anstrengenden Abschnitte gemeistert. Danach hieß es nur noch einige Treppenstufen wieder hinuntergehen und den gesamten Weg zum Parkplatz zurück. Da sich der letzte Part mit viel gerader Strecke besonders in die Länge zog und Steffi mittlerweile schon quengelig war, waren alle froh, als wir wieder bei Shrek ankamen. Am Campingplatz wartete dann erfreulicherweise eine heiße Dusche und ein kostenloser Whirlpool auf uns!
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  • Day238

    Nachdem wir die letzten 2,5 Monate in Tauranga gearbeitet haben, hieß es für uns nun auf zum letzten Roadtrip in Neuseeland. Mit einem weinenden und einem lachendem Auge verließen wir also die wunderschöne Stadt, in der wir so viele schöne Sachen erlebt und unglaublich tolle Menschen kennengelernt haben. Nach einem kurzen Zwischenstopp am Lake Tarawea, ging es für uns weiter zum Lake Taupo. Ein sehr schöner See, vor allem mit den mittlerweile schneebedeckten Gebirgen im Hintergrund! In der Stadt Taupo besorgten wir uns noch die letzten fehlenden, aber nicht ganz unwichtigen Sachen für unser nächstes Ausflugsziel: das Tongariro Alpine Crossing. So eine dicke Regenjacke und ein paar Handschuhe kann man dann doch schon mal gebrauchen!
    Super informiert, dachten wir zumindestens, haben wir uns dann einen Campingplatz direkt in der Nähe vom Ausgangspunkt des Tongariro Crossing gesucht, um am nächsten Morgen früh aufbrechen zu können. Am Campingplatz bekamen wir dann noch die Info, dass es am nächsten Tag starken Südwind (65km/h) geben soll und die Temperaturen bei 0 bis -7grad liegen werden. Mit der Entscheidung dann noch 5.20 Uhr aufzustehen, waren wir völligst motiviert für den nächsten Tag!
    Am frühen Morgen ging es dann für uns warm angezogen und mit viel Essen los. Wir hatten dank unser App damit gerechnet, um die 3 Minuten zum Parkplatz zu fahren. Dort angekommen fanden wir leider gar nichts vor. Da wir leider keine andere Adresse fanden, mussten wir also ein bisschen rumfahren und rumfragen. Nachdem wir auf den komplett falschen Berg kilometerweit zugefahren sind und mehrere Leute angesprochen hatten, haben wir den Parkplatz tatsächlich dann mit fast einer Stunde Verspätung doch noch gefunden. Wir konnten es selbst schon wieder nicht glauben, wie unglaublich doof wir uns da mal wieder angestellt haben...
    Das Tongariro Alpine Crossing ist normalerweise ein circa 17km langer, 7 stündiger Track, der von einem Parkplatz zu einem anderen führt. Da wir allerdings unser Auto an dem Ausgangspunkt stehen gelassen haben, mussten wir also wieder zurückkehren. Das hieß für uns den größten Teil des Tracks laufen und im Anschluss den gesamten Abschnitt wieder zurück!
    Der erste Teil des Alpine Crossings war sehr human und führte uns auf einem Holzweg entlang von Bächen und Felsen zu den Soda Springs, die jetzt allerdings nicht wirklich sehenswert waren. Dort angekommen wussten wir, dass wir nun die erste Etappe und damit die erste Stunde hinter uns gebracht haben. Schon von hier aus hatte man einen super Blick auf den Mount Ngauruhoe, ein noch aktiver Vulkan.
    Der zweite Abschnitt hatte es dann dafür allerdings in sich! Viele Treppenstufen und unbefestigte Wege hatten wir dort vor uns, bevor wir nach einer weiteren Stunde endlich am south crater ankamen. Dieser Abschnitt wird als 'Treppenhaus des Teufels' bezeichnet - sehr passend, wie wir finden..
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  • Day238

    Unser erster Ausflug zum Mount Maunganui war ja wie wir schon einmal berichtet, eher spontan und wir hatten einen super heißen Tag erwischt, an dem wandern nicht unbedingt ganz oben auf unserer to-do list stand. Da wir uns trotz allem die super Aussicht von der Spitze des Berges nicht entgehen lassen wollten, entschieden wir uns noch einmal dort hinzufahren. Gesagt, getan! Der Track dauerte circa 45 Minuten und oben angekommen hatten wir einen wunderschönen rundum Blick über den Ort Mount Maunganui, Tauranga und das Meer! Um das Ganze auch noch einmal bei Sonnenuntergang zu sehen, sind wir einige Tage später noch einmal hinauf gewandert. Und auch das hatte sich definitiv gelohnt, denn der Himmel zeigte sich gelb-, orange- und rosafarbend. Nachdem wir lange die schöne Aussicht genossen haben hieß es im Dunkeln wieder den Rückweg antreten.Read more

  • Day238

    Nach unserem Ausflug nach Mittelerde, wollten wir die angefangenen Kilometer nutzen und noch ein wenig mehr erleben. Hierfür ging es wieder in die wunderschöne Stadt Rotorua und leider hat der Gestank nicht abgenommen. Von hier aus wurden wir mit einem kleinen Reisebus in ein Maori Dorf - dem Tamaki Village - gebracht. Dieses Dorf ist eine Nachbildung einer Waldsiedlung. Auf dem Weg ging es schon recht heiter los und wir bekamen unzählige Wörter der Maori Sprache beigebracht. Das einzige was hängen blieb ist allerdings "Kia Ora" (wird sowohl zur Begrüßung als auch zum Abschied verwendet - "Mögest du gesund sein!"). Im Bus wurde auch unser Stammeshäuptling gewählt, der uns bei der Willkommenszeremonie des Maori-Stammes vertreten soll. Gesagt - getan.
    Als wir dann um 21 Uhr im Dorf ankamen, reihten sich alle 5 Reisebusse inklusive Stammeshäuptlinge in eine Art Schauplatz ein. Wir wurden vorher schon gewarnt, dass wir nicht lachen sollten bei dieser Zeremonie, aber das erwies sich als äußerst schwierig. Als die Maoris per Boot und zu Fuß zu uns kamen, führten sie einen doch sehr außergewöhnlichen Kampftanz auf, stießen Töne aus, streckten Zungen heraus und bedrohten uns mit ihren Speeren. Sehr eigenartig. Nachdem sie unsere Häuptlinge begrüßten, durften wir das Maori-Dorf betreten. In unterschiedlichen Stationen wurde uns hier ihre alte Kultur gezeigt - wir lernten wie die Frauen musizieren, wie die Freizeitgestaltung abläuft, welche Bedeutung die berühmten Tattoos für sie haben und wie ihre Boote damals funktionierten. Und immer schön: "Kia Ora!". Da es wirklich sehr kalt an dem Abend war, waren wir umso glücklicher, als wir endlich ins Warme konnten. In einer wirklich sehr schönen Show präsentierte man uns Tanz und Gesang der Kultur. Dies reichte von Liebesliedern bis hin zu "oh mein Gott, wollen sie uns töten?".
    Nach dieser wirklich interessanten Darbietung mussten wir für einen kurzen Moment wieder nach draußen. Nach alter Maori-Kultur wird das Essen in einem Loch unter der Erde gegart. So wurde unser Essen vor unseren Augen aus diesem Loch geholt (na ja. So recht glauben wir daran nicht) und anschließend gemeinsam mit allen im Speisesaal gegessen.
    Nach einer erneuten Reihe Gesang, war es an der Zeit Abschied zu nehmen und das Dorf Richtung Rotorua zu verlassen, um dann endlich wieder am Campingplatz anzugelangen.
    Es war wirklich ein sehr interessanter Ausflug, der uns die Kultur und das Leben der Maori und näher gebracht hat. In diesem Sinne: Kia Ora!
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  • Day235

    Ganz nach dem Motto "we are going on an adventure" haben wir die Zeit an unseren freien Tagen genutzt und sind nach Hobbiton gefahren. Besonders für Steffi von Anfang an ein must-do auf unserer Reise. Von Matamata ging es mit einem Bus und einer zum Glück nur sehr kleinen Reisengruppe auf zum Filmset.
    Die Führung durch das Hobbitondorf dauerte circa 2 Stunden, in denen wir die vielen kleinen Häuser angucken konnten und dazu interessante Informationen rund um den Dreh und die Location dort bekamen. Die sehr detailreich gestalteten Häuschen kann man zum großen Teil nur von außen betrachten, da es ein Inneres meistens gar nicht gibt oder wenn dann im Inneren nichts vorzufinden ist.
    Durch viele Kleinigkeiten, wie Rauch aus den Schornsteinen, Wäsche auf der Wäscheleine und geerntetes Gemüse im Garten, wirkte das gesamte Filmset an vielen Stellen sehr belebt. Vorbei an Bilbos Haus ging es für uns weiter in den Green Dragon, um zum Abschied hier noch ein Bier zu trinken. Ein sehr schöner Ausflug, der sich definitiv gelohnt hat!
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  • Day233

    9 Wochen lang haben wir in der schönen Stadt Tauranga im Kiwi Packhouse gearbeitet. Da wir normalerweise 6 Tage die Woche jeweils 11,5 Stunden in der Nachtschicht arbeiteten, bestimmte die Arbeit unseren gesamten Alltag. Im Packhouse gab es verschiedene Aufgabenbereiche. Die einen bereiten die Kartons für die Kiwis vor, die anderen prüfen die Kiwis auf Qualität bevor sie das Fließband erreichen. Bekki arbeitete als "packer" - steht also an einem Fließband, sortiert die Kiwis in die Kartons ein und schließt sie. Ja, man stand also stundenlang auf dem gleichen Fleck in der selben Position und konnte auf die Rückenschmerzen nur warten.
    Steffi hingegen hatte den Job als "labeler". Wie man den Job am besten erklärt? Es war wohl, wie Steffi selber sagt, der beste und gleichzeitig langweiligste Job der Welt. Ihre eigentliche Aufgabe war es, die Labelmaschinen, die die kleinen Sticker auf die Kiwis kleben, im Blick zu behalten und wenn sie leer sind, zu wechseln. Man darf außerdem nicht vergessen, dass sie ein Protokoll führen musste, welcher Mitarbeiter ein Pflaster bekommen hat. Eine sehr wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe!
    Da wir beide ja natürlich immer äußerst gute Arbeit geleistet haben und dass auch die Supervisor und Chefs mitbekommen haben, wurden uns mit der Zeit immer mehr Aufgaben zugeteilt. Steffi konnte mittlerweile die verschiedenen Maschinen reparieren und das System neu starten. Das hieß für sie weniger warten und mehr hin- und herlaufen. Außerdem half sie ganz fleißig beim einpacken mit, wenn viel zu tun war. Bekki kontrollierte mittlerweile in der ersten Hälfte der Schicht die Paletten und kümmert sich um alles, was rundherum damit zutun hat
    Jetzt heißt es für uns auf zum Roadtrip Nr. 3! Das schlafen im Auto tagsüber hat damit jetzt wieder ein Ende. Vermissen werden es allerdings sehr, zunächst morgens im Auto zu erfrieren und sobald die Sonne rauskommt zu erschwitzen. Achja, und nicht zu vergessen natürlich das wöchentliche rasenmähen um 10 Uhr morgens, die lauterzählenden Campingplatzbewohner direkt neben unserem Auto, die dazu noch ihre Autotüren 200mal zuschlagen. Wie schön das war!
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  • Day165

    In den letzten Tagen haben wir uns die Umgebung rund um Tauranga etwas genauer angeschaut. Der bekannte Mount Maunganui, nur wenige Kilometer entfernt, war dabei unser erstes Ziel. Da wir an dem Tag nicht wirklich auf eine längere Wanderung vorbereitet waren, haben wir uns nur für einen kurzen Anstieg bis zum ersten Aussichtspunkt entschieden. Aber auch von hier aus hatte man einen tollen Ausblick auf den Ozean, die kleine Stadt Mount Maunganui und Tauranga. Die womöglich letzten heißen Sommertage wollten wir dann so gut es geht nutzen und haben viel Zeit am Strand verbracht. Zum einen am Ohope Beach, der mit zu den beliebtesten Stränden Neuseelands gehört (dem wir auch so zustimmen!) und am Mount Maunganui Beach, an dem sich unzählig viele Muscheln befinden.
    Für einen Tagesausflug sind wir dann in die eine Stunde entfernte Stadt Rotorua gefahren. Rotorua ist sagen wir mal etwas speziell. Wer dem Geruch von verfauelten Eiern nicht abgeneigt ist, dem wird es hier sicherlich gut gefallen! ;)
    Zunächst waren wir direkt in der Stadt im Kuirau Park. Durch die geothermischen Aktivitäten brodelt, dampft und stinkt es dort in und aus den vielen eingezäunten 'Seen'. Es ist wohl etwas, was man selbst gesehen und gerochen haben muss..
    Weiter ging es für uns zu den Kerosene Creeks ganz in der Nähe von Rotorua. Dort erwartete uns mitten im Wald eine Art thermische Quelle, wo man baden kann. Von dem anhaltenden Gestank mal ganz abgesehen, war es hier wunderschön und das Wasser war super warm. So haben wir dort einen sehr schönen Tag verbracht, waren aber auch froh, wieder in Tauranga zu sein.. ohne diesen Geruch.
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