🇸🇪
  • Day3

    Noch ein wenig Kultur und Fika

    January 19 in Germany ⋅ ⛅ 3 °C

    Nach 20.000 Schritten am Vortag, blieb den Füßen nur wenig Zeit zum regenerieren. Sollten doch noch weitere 26.000 Schritte folgen 🥴

    Nach dem Frühstück checkten wir bereits im Hotel aus und ließen unsere Rucksäcke an der Rezeption aufbewahren.
    Es erwartete uns ein wolkenloser, sonniger Tag in der schwedischen Hauptstadt ☀️ Also perfekt um ins Museum zu gehen 😬 hahaha!!!
    Die Temperaturen sind, trotz Sonne satt, nicht sonderlich gestiegen. Daher war das Museum dann ein perfekter Zwischenstopp zum Aufwärmen. Wir hatten das Vasa Museum im Stadtteil Djurgården als Ziel auserkoren. Nein, kein Knäckebrot-Museum! 🤔
    Bei der Vasa handelt es sich vielmehr um ein Kriegsschiff. Dieses war 1628 bei der Jungfernfahrt im Hafen gesunken. Und wurde erst ca. 300 Jahre später fast vollständig geborgen, aufwendig restauriert und konserviert. Interessant und sehenswert. Man kann viel rund um das Schiff, die Besatzung, die Bergung und vieles mehr erfahren.

    Am Hafen schlenderten wir zurück in Richtung Gamla Stan. Wir genossen noch einmal die verschiedenen Bauarten, das schwedische Flair und die Gelassenheit. Letzteres war uns gleich von Anfang an positiv aufgefallen. Die Menschen mit denen wir in Kontakt kamen, sind immer freundlich, offen und sehr gelassen gewesen. Auch so ist die Stadt ziemlich ruhig gewesen. Klar es war Wochenende und Mitte Januar. Aber gefühlt war vergleichsweise auf den Straßen dennoch erstaunlich wenig Verkehr.

    In der Altstadt angekommen brauchten wir eine Stärkung. Zeit für ein Fika! In Schweden ist das eine Unterbrechung einer Tätigkeit meist bei Kaffee und Gebäck - also eine Kaffeepause. Aber auch mit nichtsüßen Speisen wird Fika gemacht. Wir gönnen uns zum Kaffee ☕️ etwas Herzhaftes zu essen. So gab es doch noch Köttbullar (klassisch mit Kartoffelbrei und Preiselbeeren) und ein Krabbenbrötchen.

    So ließen wir den Tag entspannt ausklingen, kehrten alsbald zum Hotel zurück um unser Gepäck 🧳 wieder in Empfang zu nehmen. Von der Zentral-Station startete der FlixBus zum Flughafen. Und der orange-weiße Flieger brachte uns wieder sicher in die Bundeshauptstadt. Gut zwei Stunden später konnten wir nach einem langen Tag endlich ins Bett fallen.

    Ein Wochenende ist definitiv zu kurz um alles in Stockholm zu sehen. Aber für uns war es so vollkommen in Ordnung. Wir haben nichts vermisst oder waren nicht traurig, dass wir vielleicht irgend etwas verpasst hätten. Wir wurden oft gefragt, ob so ein Wochenendtrip nicht stressig sei. Aber im Gegenteil. Wir hatten uns treiben lassen und die Tage nicht voll verplant.
    Es gibt viele schöne Ecken und eine Menge zu sehen. Dazu noch die gelassene, nordische Mentalität.
    Wir kommen bestimmt irgendwann noch einmal wieder. Vielleicht dann auch im Sommer.
    Stockholm ist definitiv eine Reise wert.

    #nachträglich im 04/2020 verfasst
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  • Day2

    Altstadt, Djurgårdens & schwedische Fika

    January 18 in Sweden ⋅ ☁️ 5 °C

    Mit einem reichhaltigen Frühstück ☕️ starteten wir nicht allzu spät in den Tag. Die typischen Langschläfer sind wir für gewöhnlich sowieso nicht.

    Mit der Tunnelbahn (U-Bahn) - die nächste Station war nur wenige Minuten fussläufig vom Hotel entfernt - fuhren wir in die Altstadt. Die Einzelfahrt kostet umgerechnet knapp 3,50 €. Es war nicht kälter als in Deutschland. Sicher aber auch in Schweden zu warm für diese Jahreszeit. Doch es zog ein ordentliches Lüftchen. Wodurch es sich kälter anfühlte.

    Gamla Stan mit den vielen kleinen Gassen, alten Häusern und den vielen Läden und Restaurants ist einfach herrlich. Da der Stadtteil autofrei ist, macht es ihn nochmal attraktiver. Ein Besuch am Königspalast durfte nicht fehlen. Da kam man schon mal vorbei, doch die Königin 👸 lies sich nicht blicken 🤔 Die Wachen mit ihren übergroßen Stiefeln konnten einem schon Leid tun. Müssen sie doch bei Wind und Wetter den Palast „beschützen“.

    Mich hatte die Tage zuvor ein kleiner Infekt 🤧 erwischt, den ich noch nicht ganz überstanden hatte. Also beschloss ich mich noch ein wenig im Hotel für das Abendprogramm auszuruhen. Tina schlenderte unterdessen weiter durch die Gassen und Läden.

    Als auch sie ins Hotel zurück kehrte. Gab es das erste schwedische Fika - Zimtschnecken und Heidelbeeren. Perfekt 👌
    Gestärkt und ausgeruht machten wir uns für das abendliche kulturelle Programm fertig. Wir haben uns Tickets 🎫 für das Erstligaspiel Stockholm gegen Malmö rausgesucht. Das Spiel fand aber leider nur im „kleinen“ Hovet-Stadion statt. Da passen gut 8.000 Zuschauer rein. Im großen Globen-Stadion gleich nebenan sind es fast doppelt so viel.
    Wir sahen ein sehr schnelles und stimmungsvolles Spiel. Nicht zu vergleichen mit den heimischen Spielen in Dresden. Das ist schon ein anderes Niveau. Zählt doch Eishockey zum schwedischen Nationalsport. Djurgårdens hat das Spiel mit einem knappen 2:0 über die Zeit gebracht.

    Nach dem Spiel schlenderten wir nochmal durch die Altstadt. Diese war durch die Nacht und die Beleuchtungen nochmal in einem ganz anderen Licht zu sehen. Toll 👏
    Der Leib sehnte sich nun auch nach Verwöhnung 🍽 Wir wollten unbedingt etwas typisch schwedisches essen. Also suchten wir ein Restaurant wo es Köttbullar gab. An einem Aufsteller entdeckten wir nach einigen Anläufen ein passendes Angebot, welches uns auch preislich zusagte. Merke! Wer lesen kann ist klar im Vorteil 🙈 Das war ein Mittagsangebot. Egaaaal...jetzt saßen wir einmal in der kleinen Gaststube und wenn ich einmal Hunger habe und nichts bekomme sinkt die Stimmung 😂
    Auf ein typisch schwedisches Menü wollten wir dennoch nicht verzichten. So ließen wir uns für Rentierbraten mit Kartoffelpüree und Preiselbeeren überreden. Das war zwar gleich um einige Preisklassen höher als zuvor angepeilt, aber letztlich sehr lecker 😋 Man muss sich auch mal etwas gönnen.

    #nachträglich im 04/2020 verfasst
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  • Day1

    Nonstop in die schwedische Hauptstadt

    January 17 in Germany ⋅ ☀️ 7 °C

    Nach einer kurzen Nacht (Tina war erst Mitternacht angekommen) und einem noch kürzeren „Arbeitstag“ geht es los.
    Von Falkensee fuhren wir mit Zug und Bus zum Hauptstadtflughafen - richtig vom Flughafen Otto Lilienthal, besser bekannt als Berlin Tegel 😝
    Mit EasyJet flogen wir für knapp 60 € pro 👃🏻 nonstop nach Stockholm. Okay, wir sind aber auch nur mit 🖐🏻-Gepäck unterwegs gewesen. Also beschränkten wir uns jeweils nur auf das nötigste und auf das was in einen Rucksack passte. Und wie wir beim einchecken bzw. boarden sehen konnten, waren wir damit nicht die einzigen. Das Konzept der Airline geht halt auf.
    Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich mal dazu hinreißen lasse und mich schon weit vor Start des Boarding ans Gate stelle 🙈 Besser war es allerdings. Denn umso später man da steht, umso länger ist dann auch irgendwann die Schlange. Und aus Erfahrung sind die Gepäckfächer im Flieger rar. Gerade bei so vielen „Handgepäckreisenden“. Der 2-stündige Flug war überraschend angenehm und wir waren pünktlich gegen 20 Uhr gelandet.

    Der Flughafen Arlanda liegt etwa 40 km außerhalb der schwedischen Hauptstadt. Es gibt viele Optionen um ins Zentrum zu kommen. Taxi, Bus oder Arlanda Express 🚅. Wir hatten uns für die günstigste Variante entschieden und uns zuvor online FlixBus-Tickets (zusammen für ca. 10 €) gekauft. Der Zug braucht zwar nur halb so lang, ist aber mit über 30 €/Person auch um einiges teurer.
    Da wir großzügig gebucht hatten und man schnell aus dem Flughafen raus war, war die Zeit bis zur Abfahrt des Bus etwas länger als gedacht. Wir fragten aber beim Busfahrer 👨🏻‍✈️ vom Bus davor, ob er uns mitnimmt - Bingo! Eine Stunde gespart.
    Von der Zentral-Station mitten im Zentrum war es noch ein halbstündiger Fußweg bis zu unserer Unterkunft. Tina hat uns ein kleines Hotel - gar nicht weit vom Zentrum raus gesucht. Ein Doppelzimmer mit Frühstück kostete uns knapp 80 € die Nacht.

    Apropos Nacht - Gute Nacht 😀

    #nachträglich im 04/2020 verfasst
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  • Day0

    One Night in Falkensee

    January 16 in Germany ⋅ ☀️ 8 °C

    Es ist angerichtet: wir haben uns zuvor ein wenig mit Stockholm beschäftigt. Aber nicht wie üblich alles durchgeplant 😅
    Um alles zu sehen wird die Zeit dann doch zu knapp sein. Wir wollen uns mal größtenteils treiben lassen. Was steht, sind unsere Flüge 🛩 von Berlin nach Stockholm, der Transfer 🚌 vom Arlanda Airport in die Stadt, das Hotel 🏩 und das Spiel 🏒. Wir wissen, dass die Stadt auf mehreren Inseln verteilt ist und eine schöne Altstadt haben soll. Um sehr viel mehr haben wir uns dieses Mal nicht gekümmert.
    Und das obwohl wir so einen Kurztrip übers Wochenende so auch noch nicht gemacht haben (mal abgesehen von innerdeutschen Ausflügen)..... heijeijei 😱😅

    Einen ersten Eindruck von Schweden 🇸🇪 konnte ich bereits mal auf einer einwöchigen Dienstreise gewinnen. Damals war ich in Karlskrona.

    Bereits einen Tag vor der Abreise kommt Tina nach Falkensee zu meinem temporären „Zweitwohnsitz“ gefahren.
    Das soll unsere morgige Abreise etwas entspannter machen. Zudem kann sie so auch mal sehen wie und wo ich den vergangenen Monat und die noch kommenden zwei verbringe 🏡

    #nachträglich im 04/2020 verfasst
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  • Day0

    Überraschung

    September 9, 2019 in the United States ⋅ ☀️ 19 °C

    Letztes Jahr im September - genauer gesagt, es war mein Geburtstag und wir waren zu der Zeit bei San Francisco, Kalifornien - wurde ich mit einem Wochenendausflug nach Stockholm überrascht.

    Der Rahmen stand bereits: die Reise sollte Anfang des Jahres 2020 von Berlin starten, 2 Tage Stockholm, Sightseeing und ein Eishockeyspiel von Djurgårdens IF war auch mit drin.

    #nachträglich im 04/2020 verfasst
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