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  • Day102

    Ostermon. ca.200 km durch den sueskanal

    April 17, 2017 in Egypt ⋅ ☀️ 24 °C

    mit einem wüstenschiff durch ein Sandmeer? ein Fake, ein Wortspiel oder stimmt doch alles?
    schon seit 4.00 h auf dem balkon um die Zusammenstellung des konvois und die Abfahrt beim sammelplatz vor sues zu beobachten.
    ziemlich kühler morgen. gott sei dank habe ich vor 41 jahren und 22 tagen vorausschauend mit priska einen
    Vertrag abgeschlossen, der u.a. die lebenslange, jederzeitige und kostenfreie gestellung ausreichender bio -Wärme
    beinhaltet, heute morgen war das zwischendurch ab und an notwendig.
    herrlicher, fast windstillen Tag. gemütlich und fast lautlos gleiten wir durch die Landschaft, ähnlich wie bei einer nilfahrt.
    beide Ufer inzwischen fast durchgängig mit einer berliner mauer abgeschottet mit starker militärpräsenz.
    aufweitungen dann im grossen und kleinen bittersee.. nordwärts dann in die erst vor wenigen jahren fertiggestellte sep. ostroute, um die vorbeifahrten zu erleichtern. nach dem tourismus sind die kanalgenühren wesentliche staatliche einnahmen.

    angeblich sind für unsre Passage ca. 250.000 € fälllig. am frühabend werden wir dann das mittelmeer erreichen gen kreta.

    martin
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  • Day101

    15.4. karsamstag in aqaba

    April 16, 2017 in Egypt ⋅ 🌙 21 °C

    früh am Morgen in der einzigen Hafenstadt Jordaniens im 4-ländereck Ägypten, israel (eilat), jord. und saudi-arabien
    am Ende des gleichnamigen golfes angekommen und bald mit über 50 reisebusse weiter zum weltkulturerbe petra.
    zuerst nordöstlich via Autobahn ca 100 km Richtung Hauptstadt amman, dann ca. 50 km nach nordwesten über die panoramastrasse der könige, einem hist. karawanenweg auf dem bereits Moses die Israeliten aus Ägypten zurückgeführt hat und den auch die hl. 3 Könige benutzt haben sollen. die Strassen führen ziemlich ansteigend zuerst durch das küstengebirge , von mir zebragebirge benannt, weil die Felsen der wie überall völlig baum- und strauchlosen landschaft mit vielen dunklen Bändern (graniteinlagerungen während der erdfaltung) durchzogen sind. danach weitere Gebirge aus weichem Gestein ähnlich der dolomiten mit grossen schuttkegeln auf einem hochplateau mit etwas land- und weidewirtschaft (schafe/ziegen). und wenige ansiedlungen. die königsstrasse kann man sich vorstellen wie die schwarzwaldhochstrasse mit fantast. Panoramaausblicken in eine zerklüftete Landschaft - nur eben ohne Bewuchs. dann das proppevolle petra,die Hauptstadt des einst mächtigen nabatäerreiches, der Kern belegen in einer tiefen Schlucht (zwangspass aller karawanen) mit in den Fels gehauenen Häusern, Magazinen, Gräbern etc. und einem grossen theater. durch den ca. 2 km langen engpass mit bis zu 100 m senkrecht oder überhängend aufragenden buntfarbenen felswänden bis zum eigentlichen stadtzentrum zwängen sich nicht nur menschenmassen, sondern z. t. in halsbrecherischer geschwindigkeit auch unzähliche pferderischkas mit gehbehinderten oder auch nur lauffaulen touristen. daneben werden auch transporte mit araberpferden, eseln und kamelen angeboten, ausserhalb der schlucht auf einem eigens angelegten geläuf wie bei einer trabrennbahn (so geht es dort auch zu). auch bei meinem 2. Besuch nach 40 jahren an diesem faszinierenden Ort wieder nicht alles gesehen. der Trip für mich einer der reisehöhepunkte!
    Wetter gut, in der Schlucht angenehm kühl. am Abend letztmalig südkurs (den ganzen Golf zurück) und dann scharf über back in den Golf von suez nach Norden, hin zum suezkanal, wo unser Schiff um 4.00 h eine ganz bestimmte Position
    innerhalb eines Konvois für die passage auf der neuen ostroute eingenommen haben muss. am Sonntagabend sollten
    wir dann suez und damit wieder das Mittelmeer erreicht haben.

    bye bye du wundersames Arabien.

    Martin
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