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  • Day341

    Te Anau und Milford Sound

    February 25 in New Zealand ⋅ ☁️ 18 °C

    Von Invercargill fuhren wir auf direkten Weg in die Ortschaft Te Anau, die am gleichnamigen See liegt. Hier ist touristisch viel los, weil in der Nähe verschiedene Wanderungen starten, für die man teilweise schon zwei Jahre vorher buchen muss. Schade, das haben wir nicht hingekriegt. 😀
    Wir machten am See erstmal Brotzeit. Am Nachmittag haben wir uns noch einen Vogelpark angeschaut, in dem verletzte Vögel aufgenommen werden. Dadurch sind nur heimische Vögel wie zum Beispiel die seltenenTakahé und Káká dort, allerdings keine Kiwis.

    Für den nächsten Tag hatten wir eine Tour zum Milford Sound gebucht. Eigentlich wollten wir selber bis zum Hafen fahren und dann nur eine Bootstour buchen, aber leider gab es vor drei Wochen ein Unwetter, das die Straße dorthin beschädigt hat. Jetzt während der Aufräum- und Reparaturarbeiten dürfen nur Tourbusse im Convoi die Straße befahren, keine Privatfahrzeuge. Blöd für uns, denn so zahlten wir mal eben das vierfache. Also stiegen wir brav in einen der mindestens 30 großen Tourbusse. Der Fahrer war gleichzeitig unser Tourguide und erklärte viel über die Gegend sowie ihre Tiere und Pflanzen. Die Landschaft wurde schon bald sehr bergig und immer schöner, bald befanden wir uns in einem Tal. Nur leider kann man wenn man im Tourbus hockt nicht einfach mal irgendwo anhalten wo es einem gefällt. Wir durften schon mal raus und ein paar Fotos machen, aber eben nur da, wo die 29 anderen Busse auch anhielten. Das perfekte Chaos! Wir stoppten an einem Spiegelsee und an einer Stelle mit schönem Blick auf die Berge. Manche hatten Schnee bzw. Eis obendrauf, das allerdings leicht bräunlich verfärbt war, was von den Buschfeuern in Australien kommt. An einem glasklaren Bach entlang fuhren wir durch einen Tunnel und kamen am frühen Nachmittag an der Bootsanlegestelle an. Hier ging die Bootstour auf dem eigentlichen Milford Sound los, der wohl der bekannteste Fjord Neuseelands ist und zum Fjordland Nationalpark gehört. Wir machten es uns auf dem Deck bequem und packten erstmal unser mitgebrachtes Picknick aus. Dann setzte sich das Schiff in Bewegung und wir bewunderten Wasserfälle, Berge und die steil ins Wasser stürzenden Hänge. Die hier lebenden Tiere ließen sich verständlicher Weise nicht blicken, wenn eine Kolonne von 7 großen Touristenschiffen sich ihren Weg durch den Fjord bahnt. Mit etwas Glück kann man hier wohl Delfine und Pinguine sehen. Einen Seelöwen mit Nachwuchs bekamen wir dann doch noch zu Gesicht. Nach der Bootsfahrt wurden wir mit dem Bus zurück nach Te Anau gefahren. Die Landschaft war wirklich genial und absolut sehenswert, auch wenn uns die Ausflugsform ein bisschen genervt hat. Es macht uns keinen Spaß immer inmitten von Hunderten anderen Leuten rumzustehen, aber anders ging es ja leider nicht.

    Von Te Anau fuhren wir am Abend noch ins 170 Kilometer entfernte Queenstown.
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