Currently traveling

Ein Jahr um die Welt

Wir werden ein Jahr um die Welt reisen. Dabei werden wir vor allem in Südamerika und Asien unterwegs sein, aber auf eine genaue Planung haben wir bewusst verzichtet :)
Currently traveling
  • Day343

    Roys Peak

    February 27 in New Zealand ⋅ ⛅ 13 °C

    Heute standen wir etwas früher auf, da wir den Roys Peak besteigen wollten und von Queenstown aus ca. 1 1/2 Stunden Anfahrt hatten. Zudem steht der Wandersmann bekanntermaßen früh auf. 😂 Der Gipfel des Roys Peak liegt auf knapp 1.600 Metern Höhe und der Berg wie auch das umliegende Gebirge sind vor allem mit Tusdockgräsern bewachsen. Man hat während des Auf- und Abstiegs ständig einen wunderschönen Ausblick auf den Wanaka See und die umherliegenden Berge. Ein Traum und daher auch sehr beliebt. Der Ausgangspunkt ist auf einem Parkplatz auf Seehöhe (280 Meter), der Anstieg ist damit knapp 1.300 Höhenmeter und es geht ständig auf einem gut ausgebauten Wanderweg steil nach oben.

    Wir hatten Glück mit dem Wetter, es war mit guten 20° Celsius nicht zu warm und nicht zu kalt, perfekt zum Wandern. Unsere Rucksäcke waren mit ausreichend Wasser und Brotzeit voll und wir freuten uns auf den Anstieg und die Aussichten. Schnell fanden wir unseren Rythmus und genossen das Laufen. Hin und wieder machten wir kurz Halt, hielten uns aber nicht zu lange auf, da wir nicht auskühlen wollten. Der Wind pfiff mitunter sehr stark und wehte einem den Sand vom Weg ins Gesicht. So nach 2 Stunden kamen wir an einem Aussichtspunkt an und machten, wie jeder hier, ein paar Fotos. 30 Minuten später standen wir dann auf dem Gipfel. Die Aussicht war auch hier, wie überall auf dem Anstieg, einfach umwerfend. Leider konnten wir nicht lange bleiben, da es durch den starken Wind sehr kühl war. Wir stiegen dann wieder zum unteren Aussichtspunkt ab und machten erstmal ordentlich Brotzeit. Es begann dann leider zu regnen und wir beschlossen in Windeseile zum Auto zurück zu laufen. Eine tolle Wanderung und absolut zu empfehlen.
    Read more

  • Explore, what other travelers do in:
  • Day342

    Queenstown

    February 26 in New Zealand ⋅ ☁️ 19 °C

    Wir kamen am Spätnachmittag in Queenstown an. Die Stadt liegt am See Wakatipu und man hat spektakuläre Blicke auf die südlichen Alpen. Man kann dort viele Abenteuersportarten treiben und dementsprechend jung ist das Publikum. Zudem ist die Stadt belebt, eine Ausnahme im sonst eher ruhigen Neuseeland. Wir zogen abends dann auch nochmal los in die Stadt. Unser Hostel lag fußläufig vom Zentrum entfernt. Nach dem Abendessen bei einem Inder, das uns sehr gut geschmeckt hat, gingen wir noch in einen Irish Pub.

    Am nächsten Morgen ging ich (Michael) erstmal am Seeufer entlang joggen. Ein herrlicher Anblick wenn die Sonne hinter den Bergen hochsteigt und die Strahlen in das glasklare Wasser fallen. Dann planten wir ein wenig die nächsten Tage und aßen zu Mittag. Sophia hatte sich für den Nachmittag zu einem Bungee-Sprung angemeldet. Hier in Queenstown, einem riesengroßen Abenteuerspielplatz mit der sagenhaften Natur außen rum, die perfekte location für den ersten Sprung.🙂 Und so fuhren wir dann auch mit der Seilbahn hoch auf den Berg Bob's Peak, wo neben dem Bungee auch Sommerrodeln und Paragliding usw. angeboten waren. Bereits die Aussicht 450 Meter über dem See war wunderschön. Die Seilbahn ist zudem die steilste auf der südlichen Halbkugel. Sophia war leicht nervös, ich nicht weniger. Dann war es auch soweit und mit Anlauf stürzte sie sich in Tiefe. Der perfekte erste Sprung.👍Danach gingen wir noch an die Promenade, dort gibt es sogar einen Strand. Die Menschen flanierten rum, saßen in Cafés und die Stimmung war angenehm entspannt. Am Abend planten wir dann wieder die weitere Reise und gingen früh schlafen. Am nächsten Tag stand die Besteigung des Roys Peak auf dem Programm.
    Read more

  • Day341

    Te Anau und Milford Sound

    February 25 in New Zealand ⋅ ☁️ 18 °C

    Von Invercargill fuhren wir auf direkten Weg in die Ortschaft Te Anau, die am gleichnamigen See liegt. Hier ist touristisch viel los, weil in der Nähe verschiedene Wanderungen starten, für die man teilweise schon zwei Jahre vorher buchen muss. Schade, das haben wir nicht hingekriegt. 😀
    Wir machten am See erstmal Brotzeit. Am Nachmittag haben wir uns noch einen Vogelpark angeschaut, in dem verletzte Vögel aufgenommen werden. Dadurch sind nur heimische Vögel wie zum Beispiel die seltenenTakahé und Káká dort, allerdings keine Kiwis.

    Für den nächsten Tag hatten wir eine Tour zum Milford Sound gebucht. Eigentlich wollten wir selber bis zum Hafen fahren und dann nur eine Bootstour buchen, aber leider gab es vor drei Wochen ein Unwetter, das die Straße dorthin beschädigt hat. Jetzt während der Aufräum- und Reparaturarbeiten dürfen nur Tourbusse im Convoi die Straße befahren, keine Privatfahrzeuge. Blöd für uns, denn so zahlten wir mal eben das vierfache. Also stiegen wir brav in einen der mindestens 30 großen Tourbusse. Der Fahrer war gleichzeitig unser Tourguide und erklärte viel über die Gegend sowie ihre Tiere und Pflanzen. Die Landschaft wurde schon bald sehr bergig und immer schöner, bald befanden wir uns in einem Tal. Nur leider kann man wenn man im Tourbus hockt nicht einfach mal irgendwo anhalten wo es einem gefällt. Wir durften schon mal raus und ein paar Fotos machen, aber eben nur da, wo die 29 anderen Busse auch anhielten. Das perfekte Chaos! Wir stoppten an einem Spiegelsee und an einer Stelle mit schönem Blick auf die Berge. Manche hatten Schnee bzw. Eis obendrauf, das allerdings leicht bräunlich verfärbt war, was von den Buschfeuern in Australien kommt. An einem glasklaren Bach entlang fuhren wir durch einen Tunnel und kamen am frühen Nachmittag an der Bootsanlegestelle an. Hier ging die Bootstour auf dem eigentlichen Milford Sound los, der wohl der bekannteste Fjord Neuseelands ist und zum Fjordland Nationalpark gehört. Wir machten es uns auf dem Deck bequem und packten erstmal unser mitgebrachtes Picknick aus. Dann setzte sich das Schiff in Bewegung und wir bewunderten Wasserfälle, Berge und die steil ins Wasser stürzenden Hänge. Die hier lebenden Tiere ließen sich verständlicher Weise nicht blicken, wenn eine Kolonne von 7 großen Touristenschiffen sich ihren Weg durch den Fjord bahnt. Mit etwas Glück kann man hier wohl Delfine und Pinguine sehen. Einen Seelöwen mit Nachwuchs bekamen wir dann doch noch zu Gesicht. Nach der Bootsfahrt wurden wir mit dem Bus zurück nach Te Anau gefahren. Die Landschaft war wirklich genial und absolut sehenswert, auch wenn uns die Ausflugsform ein bisschen genervt hat. Es macht uns keinen Spaß immer inmitten von Hunderten anderen Leuten rumzustehen, aber anders ging es ja leider nicht.

    Von Te Anau fuhren wir am Abend noch ins 170 Kilometer entfernte Queenstown.
    Read more

  • Day339

    The Catlins

    February 23 in New Zealand ⋅ ☁️ 13 °C

    Von Dunedins bzw. der Halbinsel Otago fuhren wir ca. 3 Stunden an der Küste entlang in ein Gebiet mit dem Namen The Catlins, wo wir mitten in der Natur eine Unterkunft gebucht hatten. Die lag auf einem Hügel und um uns umherum gab es nur saftig grüne Wiesen mit Schafen und Kühen, dazu herrliche Hügel und kleinere Berge, zum Teil mit Wäldern. Neuseeland wie aus dem Bilderbuch. The Catlins ist ein Gebiet im Südosten der Südinsel und hat mit The Slope auch den südlichsten Punkt dieser. Die Gegend ist sehr zerklüftet und dünn besiedelt. Auf 1.900 km² (fast doppelt so groß wie der Landkreis Bamberg) leben nur 1.200 Menschen, davon die meisten im Hauptort Okawa. Es gibt gemäßigte Regenwälder und die Menschen leben von der Milchtierhaltung, dem Fischfang und zunehmender vom Tourismus. Gerade die Küstenlandschaft ist malerisch und hat uns in ihren Bann gezogen.

    Wir fuhren nach der Übernachtung am nächsten Tag zunächst zum Wasserfall Purakaunui, einer der vielen in dieser Gegend. Dieser fällt kaskadenartig und ist trotz einer Höhe von nur 20 Metern schön anzuschauen. Weiter ging es dann nach Kaka Point, einer kleineren Ortschaft mit herrlichen wilden Stränden, wo wir auch direkt zu Mittag aßen. 7 km davon entfernt liegt der Nugget Point, einem Kap mit Leuchtturm. Dem Namen haben aber die im Meereswasser herausragenden Felsen, die im Abendlicht wie Goldklumpen (Nuggets) aussehen, dem Ganzen gegeben. Ein magischer Ort, der uns außerordentlich gefiel. Letztes Ziel für heute war dann die Curio Bay am anderen Ende des Gebietes. Diese steht für ihre Pinguinwelt und den Regenwald im Hintergrund, aber auch für die über 100 Millionen Jahre alten versteinerten Bäume, die immer noch am wild belassenen Strand umherliegen. Pinguine sahen wir wieder mal keine. Schade. Aber der Strand mit den Bäumen war auch ganz nett. Danach brachen wir nach Invercargill auf, wo wir übernachten wollten.
    Read more

  • Day338

    Dunedin und die Halbinsel Otago

    February 22 in New Zealand ⋅ 🌧 13 °C

    Wir kamen abends später erst in Dunedin in der Unterkunft an. Diesmal waren wir privat untergekommen, in der Hoffnung mal etwas länger und intensiver mit einer Lokalen reden zu können. Die sahen wir nur leider weder am Abend noch am nächsten Morgen, sondern überhaupt nicht.😂

    Dunedin wurde von Schotten gegründet und ist mit ihren 120.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt der Südinsel. Die Stadt besticht mit ihren Bauten im viktorianischen und gregorianischen Baustil, vor allem Gebäude wie z.B. der Bahnhof, das Gericht, das Rathaus etc. Wir gingen dann auch am nächsten Tag zunächst in die Innenstadt und schlenderten umher. Es war ruhig und gemütlich, leider war das Wetter mit teilweise Regen und 19° Celsius nicht so toll, was aber die Einheimischen nicht davon abhielt weiterhin in kurzen Hosen und T-Shirt herumzulaufen. Sind halt doch ehemalige Schotten und Engländer.😂 Dunedin kann noch mit einer weiteren Kuriosität aufwarten, nämlich der Baldwin Street. Die ist mit schlappen 35° Steigung die steilste Strasse der Welt. Die mussten wir uns natürlich auch noch anschauen.

    Dann fuhren wir auf die Halbinsel Otago, immer am Meer entlang bis zur nördlichen Spitze. Auch wieder so ein wunderschöner Fjord. Ziel war das Royal Albatros Centre und der daneben liegende Pilots Beach. Dort gibt es weltweit die einzige Kolonie an Königsalbatrosen auf dem Festland. Sonst siedeln die immer auf Inseln. Wir konnten dann auch ein paar aus der Entfernung sehen. Schon beeindruckend. Unten am Pilots Beach gab es noch ein paar freilebende Robben obendrauf. Die hier ebenfalls lebenden Gelbaugenpinguine sowie die kleinsten Pinguine der Welt, die blauen Pinguine, liessen sich aber leider nicht blicken. Dann fuhren wir noch auf die andere Seite der Halbinsel zur Sandfly Bay, wo es ebenfalls Robben, Seelöwen und Pinguine gibt. Die Bucht ist wunderschön und von hohen Klippen umgeben. Das Wetter war nur so schlecht, dass wir umdrehen mussten. Schade, aber bei schönem Wetter ein Muss auf jeden Fall. Für uns ging es dann so 2 Autostunden an der Küste entlang in die Gegend The Catlins weiter.
    Read more

  • Day336

    Banks Peninsula

    February 20 in New Zealand ⋅ ☁️ 17 °C

    Zur Banks Halbinsel haben wir bewusst einen Umweg genommen. Anstatt auf dem Highway zu fahren konnten wir so die Aussicht auf Wiesen, Berge und Fjorde von kleinen, schmalen Wegen aus genießen. Dabei sind uns viele Schafe, Hasen und Vögel begegnet. Am frühen Abend kamen wir in Akaroa, einem kleinen Ort an einer Bucht, an. 1838 kam hier der französische Kapitän eines Walfangschiffes an und siedelte sich an. Nachdem er in seiner Heimat Werbung gemacht hat kamen 1840 63 französische Siedler nach. Die Spuren der Franzosen sind nach wie vor überall, es gibt definitiv mehr französische Flaggen als neuseeländische, und zu unserer Freude gibt es auch eine französische Bäckerei mit leckeren Baguettes. Wir setzten uns mit einem Bierchen an den Steinstrand und ließen so den Tag ausklingen.

    Bevor wir Akaroa wieder verließen, schlenderten wir noch durch den Ort und schauten uns den Leuchtturm an. Da gerade ein Kreuzfahrtschiff angelegt hatte war in dem verschlafenen Örtchen plötzlich ganz schön was los! Wir ergriffen die Flucht und fuhren die Hilltop Road entlang, die uns nochmal tolle Ausblicke auf den Fjord ermöglichte. Die Landschaft Neuseelands begeistert uns jetzt schon, selbst bei bewölktem Himmel.

    Zurück auf dem Highway machten wir uns auf den Weg in Richtung Dunedin, unserem nächsten Ziel. Unterwegs haben wir uns noch die Moeraki Felsen angeschaut, große runde Felsen an einem Strand, die über 4 Millionen Jahre alt sind. Der kalte Wind machte es ein bisschen ungemütlich, sodass wir nicht lange blieben.
    Read more

  • Day335

    Christchurch

    February 19 in New Zealand ⋅ ☀️ 22 °C

    Von Cairns aus flogen wir also nach Christchurch in Neuseeland weiter. Leider gab es keinen Direktflug und so führte der Weg über Melbourne mit einer Zwischenlandung nach Christchurch, wo wir mit fast einer Stunde Verspätung endlich um kurz vor 1.00 Uhr mitten in der Nacht landeten. Das Wetter war hier deutlich kühler, so um die 23° Grad tagsüber und das merkte man sofort beim Verlassen des Flugzeugs. Für Neuseeland braucht man auch seit November 2019, ähnlich wie für Australien oder den USA, eine Einreisegenehmigung, die NZeTA heißt und problemlos über eine App zu beantragen ist. Dafür geht es bei der Einreise dann auch schnell: einfach den Reisepaß scannen, ein automatisches Foto und schon ist man durch. Keine lästige Schlangen und endlose Fragen. Dann holten wir noch den Mietwagen ab. Da unsere Mietwagenfirma um 17.00 Uhr Feierabend macht, haben die unseren Wagen einfach am Fahrbahnrande ausserhalb des Firmengeländes abgestellt, der Wagen war offen und Schlüssel im Handschufach. Das nannten wir mal Gottes Vertrauen, aber geht gut.😀 Das Auto war noch da, als wir gegen 1.30 Uhr dort ankamen. Dann ab ins Hostel und um 3.00 Uhr fielen wir müde ins Bett.

    Am nächsten Morgen oder besser gesagt Mittag, ging ich (Michael) erstmal eine Runde zum Botanischen Garten joggen. Sophia hatte noch Schlafbedürfnis und nahm den Joker.😎 Nach dem Duschen und einem späten Mittagessen beim Container-Thai konnte es dann endlich losgehen: wir fuhren zunächst zum Kunstwerk “185 empty chairs“, das an die Todesopfer des Erdbebens 2011 erinnern sollte. Christchurch wurde damals, wie auch in 2010 und 2016, von einem Erdbeben getroffen. In 2011 lag leider das Epizentrum direkt unter der Stadtmitte und zerstörte diese wie auch nördliche Teile der Stadt komplett. Bei der anschließenden Stadtbesichtigung stach die Neuheit der Gebäude richtig ins Auge. Zum Teil gab es noch Baulücken oder Gebäude, die noch nicht abgerissen waren. Leider fielen den Erdbeben aber auch viele historische Gebäude zum Opfer, unter anderem auch die katholische Kathedrale. Dann ging es weiter zum Canterbury Museum, das kostenlos war. Dort wurde die Geschichte Neuseelands dargestellt wie auch die einheimische Tierwelt und andere Themen wie z.B. die Antarktis. Uns gefiel das gut und wir hätten auch noch länger bleiben können. Im Botanischen Garten nebenan, einer der schönsten übrigens auf unserer Reise, vertraten wir uns anschließend kurz die Beine bevor es weiter zur Bridge of Remembrance ging, eines Kriegerdenkmals in Form eines Bogens über den Fluß Avon. Christchurch hat auch mal wieder viel Street Art und eine gute Kostprobe davon befindet sich in der Brockworth Street Art Gallery, die wir danach anschauten. Das gefällt uns einfach immer wieder. Schließlich ging es noch zum Cathedral Square, dem Hauptplatz in der Innenstadt. Dort stehen auch noch die Überreste der anglikanischen Kathedrale, die die Erdbeben, im Gegensatz zur katholischen, fast überlebt hat und nun wieder aufgebaut wird. In einem Irish Pub machten wir dann noch kurz Pause und gingen danach Abendessen.

    Am nächsten Tag fuhren wir dann noch zur Christchurch Gondola, einer Seilbahn auf den Mount Cavendish (500 Meter hoch). Da wir aber motiviert waren, sind wir natürlich hoch gelaufen. Von dort oben hatten wir dann auch einen herrlichen 360° Grad Ausblick auf die Ebene mit Christchurch wie auch auf das Meer und einen traumhaften Fjord auf der anderen Seite. Danach brachen wir Richtung Banks, einer Halbinsel im Süden von Christchurch, auf.
    Read more

  • Day332

    Cairns - letzte Station in Australien

    February 16 in Australia ⋅ ☀️ 34 °C

    Von Airlie Beach aus fuhren wir nachmittags um 16.30 Uhr nach dem Segelturn zu den Whitsunday Islands noch los weiter Richtung Cairns. Um 20.00 Uhr kamen wir in Townsville am Campingplatz an, wo wir nur übernachteten und sofort am nächsten Morgen die Weiterreise nach Cairns antraten. Auf dem Campingplatz waren mal wieder viele bunte Wellensittiche unterwegs. Unterwegs sahen wir auf beiden Seiten der Straße Zuckerrohr und Bananenfelder. Bei der Ankunft in Cairns räumten wir schnell unser ganzes Zeug vom Auto ins Hostelzimmer, dann mussten wir unseren Camper abgeben. Es war ein geiler Roadtrip! Abends gingen wir dann noch zur Promenade direkt am Meer, die mit einem breiten Grünstreifen und Bäumen zum Flanieren einlädt. Cairns selbst ist bereits im tropischen Gebiet vom Bundesstaat Queensland und hat 150.000 Einwohner. Die Stadt gilt als Tor zum Great Barrier Reef und ist vor allem bei Backpackern beliebt. Entsprechend war auch auf der Uferpromenade und den Restaurants wie auch Kneipen für australische Verhältnisse viel los.

    Am nächsten Tag schauten wir uns zunächst die Uferpromenade nochmals bei Tageslicht an und gingen von dort Richtung Rusty's Market, einem offenen Markt für vor allem Obst und Gemüse, der nur am Wochenende stattfindet. Dort kauften wir die restlichen Lebensmittel für die nächsten Tage ein und freuten uns über die Auswahl, die wir im Supermarkt in der Form nicht gesehen hatten. Auf dem Weg dort hin zog ein lautes Geschrei aus Bäumen unsere Aufmerksamkeit an. Wir staunten nicht schlecht, als wir bei näheren Hinsehen hunderte bis tausende an Flughunden in den Bäumen sahen. Die flogen dann auch zum Teil dort umher. Später im Internet fanden wir heraus, dass die Tiere erst seit 2015 hier ansässig sind und die Stadt entschieden hat, die Flughunde trotz Lärms und natürlich auch Unsauberkeit dort zu lassen. Wir waren begeistert. Vor allem beim Fliegen sehen sie mit den ausgestreckten Flügeln aus wie Vampire, und sie sind auch ziemlich groß. Am Nachmittag fuhren wir mit dem Stadtbus nach Palm Cove, das für seinen kilometerlangen Palmenstrand bekannt ist. Es hatte mal wieder an die 40° Celsius und wir freuten uns über die anstehende Abkühlung. Daraus wurde leider nichts, da der Strand wie auch die anderen Strände in der Umgebung wegen Quallengefahr heute gesperrt waren. Also zurück mit dem Bus nach Cairns und ab ins Lagoon, einem kostenlosen Freibad direkt an der Uferpromenade. Keine Ausnahme in Australien. Da war zwar viel los, aber die Abkühlung tat uns richtig gut.

    Tags darauf hatten wir einen Tauchtrip zum Great Barrier Reef gebucht und wurden früh morgens um 7.10 Uhr vorm Hostel abgeholt. Auf dem Boot befanden sich allerdings “normale“ und Schnorchelausflügler und kaum Taucher. Hier gibt es schlichtweg keine reinen Tauchboote. Dementsprechend war das Ganze dann auch nicht ganz so tauchergerecht organisiert, aber wir kamen unter Wasser trotzdem auf unsere Kosten. Bei beiden Tauchgängen konnten wir herrliche Soft- und auch Hartkorallen in unterschiedlichen Ausprägungen wie auch Farben bewundern. Auch die Untwerwassertierwelt hatte einiges zu bieten: neben ganzen Schulen an großen Fischen sahen wir eine grüne Wasserschildkröte und einen grauen Riffhai.😀 Immer wieder ein Highlight! Den nächsten Tag verbrachten wir damit unsere Sachen mal wieder auf Vordermann zu bringen und das nächste Land, Neuseeland, zu planen.

    Wir waren insgesamt 1 Monat in Australien unterwegs, davon gute 3 Wochen mit dem Camper. Mit diesem sind wir insgesamt 6.500 km gefahren, also 3 mal nach Moskau von Forchheim aus oder 1 mal von Forchheim bis nach Muscat, der Hauptstadt des Omans. Australien ist einfach riesengroß. Wir haben die Menschen als entspannt und nett erlebt, die Tierwelt hat uns begeistert, aber auch zum Teil herausgefordert (Stichwort: Spinnen).
    Read more

  • Day329

    Whitsunday Islands

    February 13 in Australia ⋅ ⛅ 31 °C

    Nach einer weiteren Nacht in Hervey Bay machten wir uns auf den Weg nach Airlie Beach. Ganze 900 Kilometer hatten wir zu bewältigen, somit war genug Zeit die nächsten Tage zu planen! Da vor Airlie Beach die berühmten Whitsunday Islands liegen, suchten wir nach einer Segeltour und wurden fündig. Gleich Morgen geht es los.

    Nachdem wir spät angekommen waren verbrachten wir noch eine Nacht in Airlie Beach auf einem Campingplatz, am nächsten Morgen fuhren wir gleich zum Hafen. Hier konnten wir den Van die nächsten zwei Tage stehen lassen. Dann gingen wir auch schon an Board der Matador. Dabei waren 20 weitere Gäste sowie drei Crewmitglieder. Kapitän Marc war mit seinen 64 Jahren ein sehr erfahrener Segler und hatte viel zu erzählen. Vor 15 Jahren kam er mit einer Segelyacht in einen Sturm, das Schiff krachte gegen einen Felsen und sank innerhalb weniger Minuten. Er konnte sich noch aufs Beiboot retten und überlebte wie durch ein Wunder elf Tage ohne Essen und Trinken. Darüber hat er das Buch “Beyond all limits“ geschrieben, das wir uns gleich gekauft haben. Wir können kaum erwarten es zu lesen!

    Fürs Segeln fehlte heute leider der Wind, also ging es mit Motorkraft voran. Nachdem wir alle unsere Schlafplätze unter Deck bezogen haben, saßen wir auf dem Deck, lagen in der Sonne, lasen und knüpften erste Kontakte. Das Wetter war perfekt, Sonne und strahlend blauer Himmel. Zum Mittagessen gab es Sandwiches und Salate. Am frühen Nachmittag kamen wir vor Whitsunday Island an. Mit dem Beiboot wurden wir gruppenweise rüber auf die Insel gefahren, dort hatten wir dann fast vier Stunden Zeit alles anzuschauen und zu genießen. Tessa aus Deutschland schloss sich uns an, und zu dritt liefen wir erstmal zu den Aussichtspunkten. Der Blick auf die unzähligen Sandbänke im seichten türkisen Wasser war genial! Danach liefen wir zum Whitehaven Beach, wo wir im Wasser Abkühlung suchten. Das Wasser hatte hier allerdings Badewannentemperatur, trotzdem war es angenehm. Zum Schutz vor Quallen hatten wir die Anzüge an, die wir bekommen hatten. Mit der Zeit kam die Ebbe, und war ziemlich schnell da, wo wir kurz vorher noch im Wasser lagen und es war weit und breit nur noch Sand. Das war ein richtiger Bilderbuchstrand, der sicherlich zu Recht als einer der schönsten Strände der Welt gelobt wird.

    Am späten Nachmittag wurden wir wieder abgeholt und zurück auf die Matador gebracht. Eine richtige Dusche gab es nicht, aber das kannten wir ja schon von unserem letzten Segeltrip. Wir fuhren noch eine Weile und wurden von drei Seeadlern umkreist, die unser Koch fütterte. Dann ankerten wir und es gab Abendessen, Spaghetti Bolognese. Beim Essen hatten wir einen schönen Sonnenuntergang, danach lagen alle noch auf dem Deck herum und schauten beim ein oder anderen Bier den Sternenhimmel an. Als es anfing zu regnen gingen wir rein und versuchten zu Schlafen. Alles war sehr eng, zwischen Matratze und der Decke war nicht viel Platz. Ich (Sophia) wachte immer wieder auf und ging irgendwann mit Kissen und Decke raus aufs Deck, wo schon ein paar rumlagen, die die gleiche Idee hatten. Hier ging ein angenehmer Wind und das Meer glitzerte im Mondlicht. Da konnte ich wesentlich besser schlafen als unten, wo es mit so vielen Leuten recht stickig wurde.

    Die Fahrt ging weiter zum ersten Schnorchelplatz. Hier konnten wir an einem schönen Korallenriff entlang schnorcheln, das bereits zum Great Barrier Reef gehört. Auf die gefährlichen Quallen, wegen denen wir die Anzüge anhatten, sind wir zum Glück nicht gestoßen. Beim zweiten Mal schnorcheln standen eher die Fische im Vordergrund. Bereits als wir ins Wasser gingen wurden wir von drei Rundkopf-Fledermausfischen umkreist, und der riesige Napoleon-Lippfisch, der hier immer wieder gesehen wird, ließ auch nicht lange auf sich warten. Dieser war gut einen Meter lang und ca. 40 Zentimeter hoch und somit noch ein Jungtier, die ausgewachsenen werden um die zwei Meter lang. Sehr beeindruckend!

    Nach dem Schnorcheln gab es Wraps zum Mittagessen, dann ging es auch schon zurück in Richtung Airlie Beach. Wir sonnten uns, lasen und schliefen, so lässt es sich aushalten! Gegen 16 Uhr waren wir wieder im Hafen angekommen und konnten die Weiterreise antreten.
    Read more

  • Day326

    Hervey Bay und Fraser Island

    February 10 in Australia ⋅ ☀️ 31 °C

    Von Brisbane aus ging es ca. 300 km weiter Richtung Hervey Bay. Es regnete wie in den vergangenen Tagen immer wieder, und so beschlossen wir die Fahrt in Ruhe anzugehen. Irgendwann hielten wir dann an einem Rastplatz an und machten gemütlich Mittag in unseren Campingmöbeln. Wir kamen am Nachmittag in Hervey Bay an und gingen dann noch zum Urangan Pier. Dieses wurde in 1917 mit einer damaligen Gesamtlänge von ca. 1.100 Metern (heute sind noch knapp 900 Meter davon übrig) gebaut und diente dazu Waren wie z B. Zucker, Holz und Kohle mit der Eisenbahn an die Schiffe zu bringen. Heute ist es eine Touristenattraktion und bei den Einheimischen ein beliebter Treff zum Flanieren und Angeln.

    Für den nächsten Tag hatten wir eine Tour nach Fraser Island gebucht. Die Insel ist mit ihren 120 km Länge die größte Sandinsel der Welt und aufgrund von Sandwegen nur mit Geländefahrzeugen zu besichtigen. Wir wurden am Campingplatz früh um 7.30 Uhr vom Touranbieter abgeholt und waren 16 Leute in der Gruppe. Mit der Fähre ging es dann 1 Stunde lang zur Insel rüber. Dort fuhren wir zunächst zum Lake McKenzie, einem Süßwassersee mitten auf der Düne, der ausschließlich von Regenwasser gespeist wird und seine blaue Farbe aus der Kombination Sonne und Öl aus herabgefallenen Blättern erhält. Der Strand gehört zu den 10 schönsten der Welt. Wir gingen dort baden und es war ein magisches Erlebnis. Insgesamt gibt es 200 Süßwasserseen auf Fraser Island. Danach fuhren wir zur Central Station, auch mitten auf der Insel. Als es auf der Insel noch eine richtige Holzindustrie gab, war dort wirklich der Hauptbahnhof und eine Ortschaft mit 400 Einwohnern. Heute ist davon nur noch der Name übrig geblieben. Auf der Insel leben auch nur noch wenige Leute, vor allem Rentner. Weiter ging es zum 75 Mile Beach, der wirklich so lang ist und bei Ebbe offiziell eine Autobahn mit Verkersregeln ist, wie auch eine Start- und Landebahn für Flugzeuge. Am Rand stehen sogar Verkehrsschilder, und die maximal erlaubte Geschwindigkeit sind 80 km/h. Und das am Strand! 😂

    Nach dem Mittagessen ging es auf dem 75 Mile Beach weiter zum Maheno Shipwreck, einem ehemaligen neuseeländischen Kreuzfahrtschiff von 1905, das hier 1935 gestrandet ist und seitdem dort liegt und nach und nach verfällt. Danach ging es zu den Coloured Sands. Hierbei handelt es sich um Klippen aus Sand, die durch Erosion entstanden sind und bei entsprechenden Sonneneinfall rot, gelb, braun und orange schimmern. Für die Aborigines ein heiliger Ort. Zum Abschluss machten wir noch Halt am Eli Creek, einem Bach, der auf der Insel entspringt und pro Stunde bis zu 4 Millionen Liter Wasser in den Pazifik führt. Im Allgemeinen gibt es auf der Insel außergewöhnlich viele Süßwasserquellen, die aus dem Grundwasser entstehen. Das Wasser besticht mit seiner Klarheit. Um 17.00 Uhr fuhren wir mit der Fähre auf's Hauptland zurück. Unser Guide hatte uns während des Tages sehr viel erklärt und auch in die Pflanzen- und Tierwelt der Insel eingeführt. Dort leben zum Beispiel auch Dingos, einen haben wir sogar gesehen. Auf den ersten Blick sind sie von Hunden kaum zu unterscheiden!

    Fraser Island war eines unserer Highlights in Australien. Wir waren von der Insel begeistert und hatten vor allem auch richtig Glück mit dem Wetter, denn die Tage zuvor hat es ja ständig stark geregnet. Der Ausflug dorthin lohnt sich allemal.
    Read more