• Sebastian Schiller
  • Melanie Fugger
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Balkan 2024

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  • Retro Museum Budapest

    November 27, 2024 in Hungary ⋅ ☁️ 7 °C

    Das Budapest Retro Erlebniszentrum lässt den Alltag in Ungarn zwischen den 60er- und 90er-Jahren lebendig werden. Über tausend Exponate und interaktive Stationen bieten spannende Einblicke in eine längst vergangene Epoche.

    Ob eine Fahrt im originalen Lada-Polizeiauto, das Moderieren von Nachrichten im Stil der 80er oder die Geschichte des ersten ungarischen Kosmonauten – hier trifft Unterhaltung auf Geschichte. Alte Radios, Telefone und Möbel geben ein anschauliches Bild davon, wie das Leben damals aussah.

    Wir haben auch erfahren, dass eine ganze Reihe bekannter Erfindungen aus Budapest kommen, darunter der Rubik's Cube und der Kugelschreiber.

    Nach dem Rundgang lädt das Retro Café zu einer kurzen Auszeit ein. Mit Snacks und Getränken, die den Charme der Jahrzehnte widerspiegeln, wird der Besuch stimmig abgerundet.

    Eine originelle Attraktion, die Budapest um ein besonderes Erlebnis bereichert.
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  • Garten der Lichter

    November 29, 2024 in Hungary ⋅ ☁️ 6 °C

    Hier werden Kindheitserinnerungen wach: Der Budapester Füvészkert hat sich diesen Winter in ein Schlumpfdorf verwandelt. Zwischen den historischen Pflanzensammlungen des ältesten botanischen Gartens Ungarns tummeln sich jetzt die kleinen blauen Bewohner, und sogar Gargamel und sein Kater Azrael sind zu entdecken.

    500.000 LED-Lichter in über 100 Installationen verwandeln den Garten nach Einbruch der Dunkelheit in eine stimmungsvolle Landschaft.
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  • Ungarisches Parlament

    November 30, 2024 in Hungary ⋅ ☀️ 9 °C

    Das ungarische Parlament ist eines der imposantesten Gebäude Budapests und ein Meisterwerk der neogotischen Architektur. Direkt am Ufer der Donau gelegen, beeindruckt es durch seine prachtvolle Gestaltung, monumentalen Dimensionen und faszinierenden Details – ein besonderer Ort, den wir im Rahmen einer Führung erkunden durften.

    Zwischen 1885 und 1904 erbaut, gehört es mit einer Länge von 268 Metern und einer Breite von 123 Metern zu den größten Parlamentsgebäuden der Welt – nach Bukarest und Buenos Aires das drittgrößte. Die Architektur ist stark vom Palace of Westminster in London inspiriert und wurde fast ausschließlich mit Materialien aus Ungarn errichtet. Das monumentale Gebäude verfügt über 691 Räume, 29 Treppenhäuser und 365 Türmchen – eines für jeden Tag des Jahres.

    Die 96 Meter hohe Kuppel erinnert an das Jahr 896, als die ungarischen Stämme - damals noch Magyaren genannt - in das Gebiet des heutigen Ungarns einwanderten. Diese historische Verbindung spiegelt sich auch im Inneren wider: 96 Stufen führen zur Haupttreppe, und zahlreiche Details des Gebäudes greifen diese bedeutsame Zahl auf.

    Die Innenräume sind reich mit goldenen Ornamenten, kunstvollen Wandmalereien und aufwendigen Verzierungen ausgestattet - allein für die Vergoldungen wurden etwa 40 Kilogramm Gold verwendet. Die zahlreichen Skulpturen und Büsten zeigen Vertreter aller Schichten der ungarischen Gesellschaft, vom einfachen Bauern über Handwerker bis zum Adligen, und sollen die Vielfalt der Nation symbolisieren.

    Ein technisches Meisterwerk der damaligen Zeit ist das Belüftungssystem, das teilweise noch heute genutzt wird: Zwei Springbrunnen vor dem Parlament sind mit Tunneln verbunden, die kühle Luft in die Innenräume leiten.

    Die Führung führt auch in den beeindruckenden Kuppelsaal, in dem die ungarischen Kronjuwelen aufbewahrt werden. Die achteckige Halle wird von 16 mächtigen Säulen getragen und von der 96 Meter hohen Kuppel gekrönt. Hier ruhen die Stephanskrone, der Reichsapfel und das Zepter in einer speziell gesicherten Vitrine, streng bewacht von der ungarischen Ehrengarde in traditioneller Uniform. Diese Krönungsinsignien symbolisieren seit über 1000 Jahren die ungarische Staatlichkeit. Das Fotografieren in diesem Saal ist leider untersagt.

    Die Geschichte des Gebäudes hat auch ihre tragischen Momente: Der Architekt Imre Steindl erblindete kurz vor der Fertigstellung seines Meisterwerks und verstarb wenige Wochen vor der Eröffnung im Jahr 1902. Einschusslöcher aus dem Zweiten Weltkrieg und der Revolution von 1956 wurden bewusst als Mahnmale erhalten.

    Besonders in den Abendstunden wird das Gebäude zu einem der meistfotografierten Wahrzeichen Budapests, wenn die aufwendige Beleuchtung die Fassade in goldenes Licht taucht und sich majestätisch in der Donau spiegelt.

    Das 2015 eröffnete Besucherzentrum des Parlaments beherbergt eine moderne und interaktive Dauerausstellung. Hier wird die Geschichte des ungarischen Parlamentarismus und der demokratischen Institutionen des Landes anschaulich dargestellt – eine ideale Ergänzung zum Besuch des historischen Gebäudes.
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    Trip end
    December 4, 2024