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Joined October 2017Living in: Zürich, Schweiz
  • Day214

    Zurück in Zürich

    June 8 in Switzerland

    Nach zwei Flügen und 15 Stunden Reisezeit geht unsere Reise am Flughafen Zürich zu Ende, wo wir bereits von Freunden empfangen wurden. Wir haben extrem viel erlebt und gelacht in den letzten sieben Monaten, und obwohl wir gerne auch noch länger gereist wären, freuten wir uns auch auf die Schweiz, unsere Freunde, das vielfältige Essen, Trinkwasser aus dem Hahn, das Chillen auf unserem Sofa sowie unsere Badewanne. Und zum Glück steht nun auch hier der Sommer vor der Tür.

    Dennoch wird die Reise sicherlich nicht unsere letzte gewesen sein... Fortsetzung folgt.
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  • Day210

    Zum Abschluss verbrachten wir nochmals fünf Nächte im All-Inclusve-Hotel in Varadero, um unsere Reise ausklingen zu lassen. Der Buchung waren zahlreiche Stunden – vielleicht Tage – an Recherche vorangegangen. Denn obwohl die Bewertungen mehrheitlich positiv waren, gab’s es bei ausschliesslich allen All-Inclusive-Hotels immer wieder Kritik am Essen. So entschieden wir uns für’s laut TripAdvisor besten Hotel: Sanctuary at Grand Memories.

    Die Anlage war tatsächlich sehr schön, wobei wir uns mehrheitlich im Sanctuary-Teil aufhielten, der Erwachsenen vorbehalten war. Es gab einen tollen Pool und einen der schönsten Strände, den wir je gesehen hatten. Mit türkisblauem Wasser und feinem weissen Sand. Auch das Zimmer war für unser Verhältnis gross und gemessen an den letzten Monaten blitzsauber.
    Nur mit dem Essen hatten wir und unser Magen-Darm-Trakt tatsächlich zu kämpfen. Zwar lasen sich die sich täglich ändernden Menüs wie ein Edel-Restaurant mit Michelin-Sternen, was bei den Gästen aber ankam war als solches aber nicht zu erkennen und meist wirklich ungeniessbar – egal ob Steak, Tatar oder vermeintlich einfacheren Gerichten wie Lasaña. Unsere Rettung war das Frühstücksbuffet, wo wir neben Pancakes auch geräucherten Lachs und Serrano-Schinken à discrétion gab.

    Unser Tagesprogramm war immer ziemlich ähnlich entspannend: Frühstück, Drinks, Pool, Drinks, Meer, Drinks, Abendessen, Drinks, Netflix, Schlafen und alles wieder von vorn. Nur an einem Tag ging Janis auf einen Tauchausflug. Bei 25 Grad warmen Wasser ging’s zu einem untergegangenen russischen Kriegsschiff und einem Riff mit vielen Fischen, Hard- und Soft-Korallen.
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  • Day203

    In Viñales blieben wir nur eine einzige Nacht und machten uns bereits um 6 Uhr morgens mit dem Bus auf nach Trinidad. Bereits die letzten Tage gab es immer wieder Gewitterschauer, doch an diesem Tag schüttete es in Strömen. Nach sechs Stunden Fahrt und einem der obligatorischen Stopps an den staatlichen Raststätten kam unsere Reise erstmals ins Stocken. Die Nachrichten berichteten von Überschwemmungen im Landesinneren, einem Brückeneinsturz und Evakuierungen. Nach etwa einer Stunde stiegen wir wieder in den Bus, worauf der Fahrer nach Anfrage bestätigte, dass wir nicht nach Trinidad fahren könnten. Stattdessen würden wir zur Schweinebucht und dort übernachten. Dort angekommen schien aber auch aus diesem Plan nichts zu werden. Da bereits zahlreiche Häuser überschwemmt waren, verhandelte der Controlleur konstant sichtlich genervt mit der scheinbar überforderten Buszentrale. Mehrere Busse mit dutzenden Fahrgästen warteten so auf weitere Anweisungen und etwa zwei Stunden später war klar: wir fahren zurück nach Havanna.

    Um die Fahrt an einem Folgetag wiederholen zu können, erhielten wir einen Gutschein, den wir beim nächsten Ticketkauf einlösen konnten. Schade nur, konnte die Verkäuferin zwei Tage später nichts damit anfangen.
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  • Day202

    El tabaco de Viñales

    May 27 in Cuba

    Mit dem Bus ging’s nach Viñales, das am westlichen Zipfel von Kuba liegt und vor allem für die atemberaubende Landschaft und den Anbau von Kaffee und Tabak bekannt ist.
    Ein paar neugierige kubanische Jugendliche begleiteten uns zu einer Tabakplantage. Da gerade die Mango-Zeit angefangen hatten, trugen die Bäume viele Früchte. Schon 17 Mangos hätten die Jugendlichen bereits verdrückt an diesem Tag und pflückten uns ebenfalls ein paar. Noch bevor wir bei der Plantage ankamen, verabschiedeten sie sich, um weitere Mangos zu pflücken.

    Der Besuch beim Tabakbauer war sehr spannend, da er uns viel über Tabak und Kuba erzählen konnte und uns zeigte, wie eine Zigarre korrekt gedreht wird. Die Bauern verkaufen übrigens jeweils 90% des Tabaks an den Staat, der somit für ein stabiles Einkommen sorgt. Die restlichen 10% können sie selbst weiterverarbeiten. Auch interessant: Obwohl Kuba natürlich ganz anders ist als die Schweiz, sind einige Probleme dieselben. Auch dort wird beispielsweise mit Überalterung gekämpft, da Jüngere immer weniger Kinder zur Welt bringen – oder sich oftmals ins Ausland absetzen.
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  • Day201

    La Habana

    May 26 in Cuba

    Dass Kuba im Wandel ist, merkten wir ziemlich plötzlich. Denn die meisten Informationen, die wir im Internet gefunden hatten, sind bereits wieder veraltet. So verlief die Einreise erstaunlich glatt. Weder mussten wir den Rückflug vorlegen, noch eine früher geforderte Versicherungsbestätigung, genau so wenig wie Übernachtungen nachweisen.
    Obwohl die meisten Unternehmen in Kuba grundsätzlich staatlich sind, sind seit einigen Jahren auch private eingeschränkt zugelassen. So gibt es zahlreiche private Restaurants – sogenannte Paladares – sowie Casa Particulares. Wie bei Airbnb (auf Kuba übrigens blockiert), werden unter diesem Namen Zimmer in privaten Wohnungen vermietet.
    Unser Zimmer war inmitten der Altstadt La Habana Vieja und umgeben von zahlreichen Bars und guten Restaurants. Entgegen der Meinung im Internet war die kubanische Küche äusserst lecker, was sicherlich auch mit dem Aufkommen der Paladares zu tun hat.
    Musik ist in Kuba allgegenwärtig. Viele Bands im Stil von Buena Vista Social Club bespielen Strassen, aber auch Bars sowie Restaurants und sorgen so für eine einmalige Atmosphäre.
    Echt beeindruckend waren die tausenden Oldtimer aus den 50er-Jahren, die oft in einem top Zustand und auf Hochglanz poliert waren. Natürlich liessen wir uns auch eine Fahrt mit einem solchen Gefährt nicht nehmen und fuhren mit offenem Deck entlang des Malecons.
    Gino führte uns mit einer Free Walking Tour durch die Altstadt. Da wir nur zu dritt waren, konnten wir uns rege über die politischen Geschehnisse unterhalten. Auch wie die Kubaner ihren Alltag stemmen, war sehr interessant. Einerseits haben Kubaner eine gute Bildung, auf der andere Seite fiel jedoch auf, dass sie zu ganz aktuellen politischen Informationen über Kuba keinen Zugang zu haben scheinen.

    Wer sich etwas für die Geschichte Kubas interessiert, sollte sich übrigens unbedingt die Netflix-Dokuserie «Geheimes Kuba» anschauen!
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  • Day197

    Die älteste spanische Siedlung Kolumbiens ist eine gute Homebase für viele nahgelegene Ausflugsziele. Minca, Tayrona und viele schöne Sandstrände können in kurzer Zeit erreicht werden.

    Unser Hostel vermietet nur zwei Zimmer, so dass schnell eine familiäre Stimmung entstand. So verbrachten wir abends die Zeit mit unserem Gastgeber Santiago und Lili auf dem Balkon und genossen das karibische Wetter bei zahlreichen Margaritas.

    Die Anzeige wegen des gestohlenen Smartphones forderte uns einiges an Geduld ab. Ganz im Stil von Asterix und Obelix mit Passierschein A38 wurden wir zuerst von Polizeiposten zu Polizeiposten geschickt. Die dritte Station war dann zwar die richtige. Allerdings wurde uns – um 3 Uhr nachmittags – mitgeteilt, dass pro Tag nur 40 Anzeigen entgegengenommen werden und das Kontingent bereits ausgeschöpft sei. Wir sollten es am nächsten Morgen nochmals versuchen, unbedingt schon eine halbe Stunde vor Türöffnung um 7:30. Janis stand also um halb 8 auf der Matte und konnte schliesslich um 9:30 in die Polizeistation. Gut eine Stunde später, die wegen striktem Geräteverbot eher länger vorkam, war dann endlich seine Nummer am Zug und es ging in eines der drei Büros. Wie sich herausstellte, sollten nur die Personalien aufgenommen werden. Darauf ging es zurück ins Wartezimmer, um laut Kommissar nochmals etwa eine halbe Stunde zu warten. Eine Stunde später allerdings kam der Kommissar aus seinem Büro und teilte alles Wartenden mit, dass in 20 Minuten die Mittagspause anfange und sie deshalb keine neuen Anzeigen mehr aufnehmen würden. Man solle um 14 Uhr wiederkommen. Glücklicherweise war Janis dann am Nachmittag gleich am Zug und hielt wiederum knapp eine Stunde (!) später endlich die Anzeige in den Händen.

    Unser argentinischer Gastgeber lud uns dann zu einem Freund ein, der in einem Nobelhotel in Rodadero, nahe Santa Marta, arbeitet. Wir genossen den Rest vom Tag am Pool mit Drinks und Snacks.

    Insgesamt hat Santa Marta – ausser den Bars und Restaurants in unserem Quartier – zwar nicht besonders viel zu bieten, dennoch hatten wir nicht zuletzt wegen Santiago eine sehr gute Zeit und konnten uns für unser letztes Land Kuba vorbereiten.
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  • Day195

    Schaukeln im Wind

    May 20 in Colombia

    Der zweitägige Ausflug in den Tayrona-Nationalpark begann anstrengend. Bereits am Eingang war plötzlich Janis Smartphone verschwunden. Trotz Hilfe des Busfahrers, der Parkwächter und der sehr hilfsbereiten Polizei, die uns ihr Internet zur Verfügung stellte, konnte das Gerät nicht aufgespürt werden (Danke Zwei-Faktor-Authentifizierung). Nach einer kurzen Trauerminute gingen wir los in den Park.

    Ein 15'000 Hektar grosser Nationalpark mit tropischem Regenwald mit Kokospalmen direkt am Meer. Vom Eingang wandern wir etwa zwei Stunden nach Cabo San Juan: ein paradiesischer Ort, wo wir im karibischen Meer baden und in Hängematten übernachten würden. Diese lagen überdacht direkt auf einem Felsen in der Brandung und boten einen tollen 360°-Ausblick. Richtig entspannt war die Nacht zwar wegen des Winds, der hohen Feuchtigkeit und des längeren Weges zur Toilette zwar nicht (siehe Foto). Aber das Erlebnis war auf jeden Fall einmalig.

    Den Rückweg meisterten wir auf den Rücken von Pferden. Da wir beide das letzte Mal als Kind auf einem Gaul gesessen sind, waren wir entsprechend unbeholfen und wohl die langsamsten Reiter überhaupt. Rund eineinhalb Stunden und zwei wunde Hintern später kamen wir aber heil beim Eingang an.
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  • Day192

    Wo Kaffee und Kakao wächst

    May 17 in Colombia

    Mit Bussen und Jeep waren wir den ganzen Tag unterwegs, um nach Minca zu gelangen. Etwa eine Stunde Fussweg von Minca entfernt liegt die Finca San Rafael, wo wir in unserem Zimmer eine unglaubliche Aussicht über die Berge rund um Minca genossen. Die Finca, welche Kakao und Kaffee anbaut, ist umgeben von einer riesigen Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren. Die Vögel sangen und die hauseigenen Papageien riefen einander immer wieder "Hola" zu.

    Der Chef zeigte uns auf einer Tour die gesamte Kakao- und Kaffeeplantage und führte uns eine Stunde den Berg hoch zu einem Aussichtspunkt. Auf dem Weg konnten wir auch eine frische Kakaofrucht probieren, die sich als äusserst geschmackvoll entpuppte. Nachdem die Mitarbeiter der Finca eher wortkarg waren, taute der Chef oben angekommen sichtlich auf und erzählte uns, wie er die Gewalt-Zeit von den Kartellen, Guerillas und Paramilitärs erlebte. Sehr spannend. Vor allem zu sehen, wie diese Zeit alle Teile des Landes so stark beeinflusste und wie reflektiert er auch das momentane Geschehen erzählen konnte.

    Da auf der Finca der Kakao gerade erst gepflückt wurde, musste dieser noch getrocknet werden. Wir konnten aber die fertige Schokolade der Finca im Dorfladen erstehen und verkosten. Auf jeden Fall ein Highlight von Kolumbien.
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  • Day189

    Hafenstadt Cartagena

    May 14 in Colombia

    Unsere erste Station in der Karibik Kolumbiens ist Cartagena. Eine Hafenstadt, die durch Festungen ummauert ist. Unser Airbnb-Zimmer bei der Kolumbianerin Vilma lag mitten in Getsemaní – einem wunderschönen Quartier mit bunten Häusern, viel Leben und abends Musik. Da man in Kolumbien am Montag nach Muttertag frei hat (mit 28 Feiertagen im Jahr ist Kolumbien in dieser Disziplin Nummer Eins), waren umso mehr Kolumbianer unterwegs und wir genossen die ausgelassene und doch lockere kolumbianische Atmosphäre bei Drinks und Bier.

    Auch fettiges Essen gehört – wie überall in Kolumbien – zum Leben dazu. Da sich vor einem Stand schnell eine Menschentraube bildete, standen wir dazu und bestellten uns ebenfalls ein «Patacón con todo». Ein Teller mit Kochbananen, Teigwaren, Schinken, Wurst, Mozzarella, Salat, Kartoffelstreusel und viel Sosse. Gewöhnungsbedürftig, aber erstaunlich lecker und garantiert sättigend.
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  • Day183

    Der Felsen von Guatapé

    May 8 in Colombia

    Zwei bis drei Stunden von Medellín entfernt liegt der Stausee von Guatapé. Wir sind für zwei Tage an diesen bezaubernden Ort gefahren. Entspannt konnten wir von unserem Hostel die wunderschöne Aussicht auf El Peñol, ein riesiger Felsen, in dieser zerklüfteten Seelandschaft geniessen. Alsbald die Sonne sich zeigte, bestiegen wir die steilen 700 Treppenstufen und genossen den Ausblick auf den künstlich angelegten Stausee. Im nahegelegenen Guatapé bewunderten wir die farbigen und mit Ornamenten verzierten Häuser.
    Fahrpläne gibt’s in Guatapé wie so oft in Kolumbien nicht: man geht einfach zur Hauptstrasse und wartet dort auf den nächsten Bus, der hier etwa stündlich fährt.
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