San Diego International Airport
22. juni 2025, Forenede Stater ⋅ ☀️ 22 °C
Hier also wie versprochen, unser Fazit. Es ist natürlich nur unsere Sicht der Dinge und vermutlich nicht vollständig. Die versprochene Horst-Challenge folgt noch.
Liebe Grüße,
Birgit und Andreas
Was macht man, wenn man am Flughafen sitzt, warten muss und die Reise noch einmal an sich vorbeiziehen lässt. Man versucht ein Fazit zu ziehen. Hier ist unseres.
Birgit, Andreas und Horst von Menke (der Tür- und Herzensöffner schlechthin), 8 Wochen, 12551 km, Miami (Florida) bis San Diego (Kalifornien), 14 Staaten, Fahrzeug Kia Soul, vorrangig Airbnb und ein paar kleine Hotels, Strecke im Voraus genau geplant.
Besucht:
7 Nationalparks, 13 State Parks, Route 66 von Chicago nach Tucumcari
gesehene Tiere:
Alligatoren, Klapperschlangen, Schildkröten, Anhingas, Seekühe, Geier, Bighornsheep, Kolibris, Präriehunde, Koyoten, Chipmunks, Gambels Quail, Roadrunner, Echsen, Adler, Biber, Osprey …
Städte:
Miami, Key West, Chicago, Indianapolis, Nashville, Memphis, St Louis, Santa Fe, Durango, Page, San Diego und viele kleine Städtchen.
Besonders spannende Wanderungen:
Golden Cathedral, Little Wild Horse Canyon, Bisti Badlands, The Wave,
Menschen:
sehr freundlich, hilfs- und gesprächsbereit, sehr deutschfreundlich,
Wir haben die verschiedensten Menschen immer wieder gefragt, was sie von Donal Trump halten. Die Aussagen waren immer ganz klar, entweder pro oder contra. Der Riss geht offensichtlich mitten durch die Familien. Tendenziell aber contra – quer durch die Staaten, die wir bereist haben. Das lässt hoffen. Viele scheinen inzwischen zu begreifen, was gerade passiert.
Das Land:
Trotz Donald Trump immer noch wunderschön, extrem vielfältig und sicher. (Man muss ja nicht unbedingt in die dunkelsten Ecken kriechen, die es auch hier gibt).
Uns hat mal wieder besonders gut gefallen, dass hier nicht der deutsche Perfektionismus herrscht. Meistens geht es langsamer und entspannter zu.
Reisezeit:
Da das Land so riesig ist, sollte man vorher gut überlegen, wie und wann man fährt. (Ost – West oder umgekehrt). Wir sind von der noch mäßigen Hitze außerhalb der Hurrikanseason losgefahren. Dass es Richtung Westen wärmer wird, war klar. Allerdings ist die trockene Hitze der Wüste besser zu ertragen als die feuchte Hitze zb. im Juni/Juli in Florida. Mit 45 Grad hatten wir allerdings auch nicht gerechnet. Das ist aber selbst hier eine Ausnahme. An der Westküste ist es dann wieder sehr angenehm. April – Juni ist also eine gute Zeit von Ost nach West.
Route 66:
Wer davon träumt, die 66 zu fahren, dem sei gesagt, dass man sie teilweise auf der Strecke von Chicago Richtung Santa Fe suchen muss. Das ist manchmal nicht ganz einfach. Teilweise ist sie ausgesetzt, schlecht erhalten und dann aber wieder sehr gut in Schuss. Es lohnt sich auf jeden Fall, denn hier atmet Geschichte. Besonders geil natürlich auf`m Mopped!
Was können die Amerikaner besonders gut?
Umgang mit Veteranen
Stolz aufs eigene Land
Akzeptanz und Integration von Behinderungen
Freundlichkeit/Hilfsbereitschaft
Ausstattung und hervorragende Aufbereitung von Wissen in Museen und Visitorcenters
defensives Fahrverhalten (in den allermeisten Fällen - Irre gibts hier auch)
Fußgänger, Kinder haben immer ! Vorrang
Volunteers in allen Parks mit großem Engagement
Sauberkeit (auch WC) in allen Parks, die wir gesehen haben
Was können die Amerikaner nicht?
Brot
Frühstück in Hotels
Was für uns nicht so einfach war?
Umgang mit einer Hitze von bis zu 45 Grad Celsius. Dies macht frühes Aufbrechen notwendig. Sonst schafft man die Touren nicht.
Airbnb oder Hotels:
Beides funktioniert sehr gut. Wenn man mit Menschen sprechen möchte, bietet sich Airbnb an. Es funktioniert allerdings nur dann, wenn der Vermieter auch in dem Haus wohnt.
Gepäck:
wir haben wie immer zu viel eingepackt. Irgendwie kalkuliert man nicht genug ein, dass man ja zwischendurch waschen kann – auch in den Airbnb`s
Was haben wir zusätzlich gekauft:
Toaster (10 $), um das schlabberige Brot essbar zu machen.
Kühlbox (15$), um die Lebensmittel über die Tagesetappen frisch zu halten.
Was haben wir wirklich gebraucht:
GPS (nicht nur Google), Seil, Karten, Wanderstöcke – die sind zb. auch beim Gehen im Sand sehr hilfreich, Wassersäcke für den Rucksack, Nationalparkkarte „America the Beautiful“ lohnt sich auf jeden Fall, denn zusätzlich zu den Nationalparks akzeptieren auch viele Stateparks die Karte als Eintrittskarte. Dadurch kann man, je mehr man besucht eine Menge Geld sparen.
Ein Wort zu Google und Co:
Google Maps ist super, wenn man einen Punkt anfahren will. Allerdings habe ich die Routen vorab geplant und auf ein altes Autogps übertragen. Der Vorteil besteht in diesem Fall darin, dass man vorab von bestimmten „hidden Secrets“ weiß, auf die einen Google nicht aufmerksam macht. Google wählt meistens den kürzesten, aber eben nicht den schönsten Weg. Das haben wir einmal erlebt.
Die wichtigste Frage: Würden wir diese Reise genauso wieder machen?
Ein klares Ja. Es war eine absolute Traumreise, die wir genauso wieder machen würden. Und das Teilen auf Findpenguins mit unseren Freunden machte die Tour noch schöner. Das war in dieser Form neu für uns, hat aber viel Spaß gemacht.Læs mere


RejsendeDanke euch fürs Mitnehmen und gute Heimreise. 🥰
RejsendeHat großen Spaß Euch zu begleiten 😉war immer eine schöne Frühstückslektüre 🤗