Joined February 2019 Message
  • Day1033

    Das wunderschöne Arequipa

    July 1 in Peru ⋅ ⛅ 19 °C

    Grade sitze ich an einem kleinen Platz in Arequipa auf einer Bank, neben mir ein peruanischer Opi und wir lauschen der wundervollen Musik eines Saxophonspielers - Christoph besucht unterdessen das Museum der Stadtgeschichte nebenan.
    Arequipa ist einfach wunderschön und hat uns mit seinen zahlreichen tollen Altbauten, bezaubernden Hinterhöfen und guten Restaurants total begeistert. Kaum zu glauben, dass diese Stadt mehrfach am Tag von Erdbeben erschüttert wird, da das Gebiet mit den vielen angrenzenden Vulkanen seismisch sehr aktiv ist - Wir haben davon allerdings nichts mitbekommen :P
    Unverhofft sind wir früher hier gelandet als geplant und länger geblieben, denn es lohnt sich durchaus hier einmal zu verweilen und dem Treiben zuzusehen - Wer weiß vielleicht ergibt sich das ein oder andere unerwartete Livekonzert🎷🎶
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    Mira Schneider

    Das ist ja mal ein imposanter Nachbar 🙊

    Janina Lampe

    Ja, alle hier warten auf den großen Knall! Es gibt aber keine Evakuierungspläne, weil der Vulkan einfach zu nah dran ist :D

     
  • Day1032

    Der Colca Canyon und die Condore

    June 30 in Peru ⋅ ☀️ 19 °C

    Um 3Uhr Morgens (definitiv nicht Christophs Zeit) wurden wir abgeholt - Unser Ziel der Colca Canyon. Hier kann man neben uralter Inkaterassen und unglaublich tiefer Schluchten die seltenen Andencondore beobachten. Mit einer Flügelspannweite um die 3,40m sind sie die zweitgrößten Vögel der Welt und ja sie sind wirklich unglaublich riesig!

    Nachdem wir am Cruz del Condor einige aus nächster Nähe beobachten konnten, starteten wir unsere zweitägige Wanderung durch den Colca Canyon. Entlang steiler Klippen ging es hinab in den Canyon und vorbei an alten immer noch bewirtschafteten Terrassen bis zu einer Oase, wo wir übernachteten. Auch wenn unsere Unterkunft mit Abstand die abgerockteste im Valley war, hatten wir dennoch einen recht netten Pool und gemütliche Betten, in denen wir nach sechs Stunden wandern in der Hitze einen tiefen Schlaf fanden. Für das frühe Aufstehen am nächsten Morgen um 4Uhr wurden wir mit einem grandiosen Sternenhimmel entschädigt und stellten mit Verwunderung fest, dass im Pool kein Wasser mehr war. Fun-Fact: Das machen sie hier wohl öfters und es soll wohl schon mal vorgekommen sein, dass Besucher den Sprung ins Leere gemacht haben und dementsprechend dann nicht am Anstieg teilnehmen konnten.

    Denn ja, vor uns lag ein Anstieg von über 1000 Höhemetern und ich war der Dunkelheit ganz dankbar, dass wir nicht sehen konnten, wie weit es noch ist und ich lediglich Christoph im Licht meines Handyblitzes hinterher stapfen musste. Nach etwa einer Stunde begann sich der Himmel pink zu färben und die aufgehende Sonne ließ uns erkennen, dass wir uns immer noch in einem gigantischen und wunderschönen Canyon befanden - Einfach unglaublich!

    Puh ganz nettes Morgenworkout und ich merkte deutlich, dass meiner Beinmuskulatur das regelmäßige Training und Joggen (muss mich leider noch gedulden) fehlte. Doch als uns oben angekommen eine nette Omi mit heißem Coca-Tee begrüßte und die ersten Sonnenstrahlen den Rand des Canyons erreichten fühlten wir uns einfach großartig ☀️
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  • Day1030

    Next Fotostop: Laguna de Salinas

    June 28 in Peru ⋅ ⛅ 9 °C

    In der Nähe von Arequipa befindet sich ein ziemlich großer Salzsee auf fast 5000 Metern Höhe. Der zu dieser Zeit komplett ausgetrocknete See bietet eine super Fotokulisse für alle geborenen Instagramer. Leider gehören Christoph und ich definitiv nicht dazu, denn während der Rest unserer Reisegruppe fleißig Content am produzieren war, hatten wir weitaus mehr Freude daran die in der Nähe grasenden Alpaka Herden zu beobachten - Hierbei sind unverhofft einige unserer schönsten Aufnahmen entstanden.Read more

  • Day1028

    Huacachina - Die perfekte Wüstenoase

    June 26 in Peru ⋅ ⛅ 23 °C

    Direkt neben der Stadt Ica befindet sich das Örtchen Huacachina mit einer Wüstenoase wie aus dem Bilderbuch. Inmitten hoher Sanddünen befindet sich ein kleiner von Palmen gesäumter See. Irgendwie unwirklich... Doch der Sand, den wir immer noch in den Schuhen haben ist sehr real :D

    Heute geht es entgegen all unserer Pläne nach Arequipa, da unser Bus nach Cusco aufgrund eines Streiks gecancelt wurde.
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  • Day1027

    Lima - Wir haben verlernt zu saufen!

    June 25 in Peru ⋅ ⛅ 16 °C

    Jetzt ist es offiziell, wir können nicht mehr feiern! Zugegeben exzessive Partynächte waren bei uns auch in Ecuador schon spärlich gesegnet, aber als wir nach einer gar nicht mal so langen Nacht in Lima mit dem Kater des Jahrhunderts bestraft werden und quasi einen Tag komplett ausfallen, ist es amtlich - Wir werden alt und sind anscheinend ganz schön aus der Übung. Trotzdem lohnt Lima auf jeden Fall einen Besuch, neben unheimlich vielen guten Bars, Restaurants und Cafés hat Lima nämlich auch eine echt schicke Altstadt zu bieten!Read more

    Doris Lampe

    Es gibt schlimmeres..... 😅😘

    Janina Lampe

    Das stimmt wohl, aber ich habe zu Hause doch einen Ruf zu verlieren! :D

    Wilfred Lampe

    🤷‍♂️

     
  • Day1024

    Huaraz - Desktophintergrund gefällig?

    June 22 in Peru ⋅ ⛅ 15 °C

    Endlich wissen wir woher die ganzen Desktophintergründe kommen!

    Das viel zu sehr gehypte Örtchen Huaraz konnte bei uns zwar nicht punkten, musste es aber auch nicht. Denn ein paar mal von Erdbeben komplett zerstört gibt die Stadt wirklich kein schönes Bild ab, dennoch eignet sich das Städtchen wunderbar, um Ausflüge in die Cordillera Blanca, dem höchsten Gebirgszug Perus zu unternehmen. Da Christoph leider mit einer ziemlich hartnäckigen Erkältung zu kämpfen hatte, stand für uns weder der Santa Cruz Trek (4 Tage Wandern und Zelten bei Temperaturen um die 0° Grad) noch eine 5000er+ Besteigung auf dem Programm und wir begnügten uns mit Tagestouren. Hört sich jetzt vielleicht auf den ersten Blick nach dem gediegenen Alternativprogramm an, war es aber keinesfalls.

    Während unserer Wanderungen zu verschiedensten Lagunen verschlug uns die Schönheit dieses Gebirges regelmäßig den Atem - Zugegeben die Tatsache, dass wir uns hier auf über 4000 Höhenmetern befinden, leistete auch ihren Beitrag! Jeder weitere Meter an Höhe verlangt einem gut was an Puste ab, aber dafür wird man mit so unglaublich tollen Ausblicken entlohnt, dass es schwer fällt überhaupt zu entscheiden wohin man den Blick als nächstes richten soll. Die Cordillera Blanca ist einfach magisch und hat uns voll in ihren Bann gezogen - Ein wenig dieser Magie konnten wir in Bildern festhalten!
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    Doris Lampe

    So viel Bilderbuchschönheit am laufenden Band. Beneidenswert... Gute Besserung für Christoph....

    Olaf Schwarz

    Mein Sohn ist gerade in Norwegen und hat auch vergleichbare Gletscherbilder geschickt. Die Natur ist einfach wunderschön. Euch weiterhin eine erlebnisreiche Reise

    Janina Lampe

    Ja die Natur ist einfach faszinierend und wunderschön 💕 Christoph ist schon fast wieder der Alte, der Tag Ruhe tat ihm gut :P

     
  • Day1020

    Trujillo und die Metropole Chan Chan

    June 18 in Peru ⋅ ☀️ 19 °C

    Unser zweiter Zwischenhalt auf dem Weg nach Huaraz verschlägt uns an die Küste nach Trujillo. Wir hatten eigentlich sommerliche Temperaturen für kurze Hose und T-Shirt erwartet, aber Fehlanzeige, Winterjacke und Pudelmütze waren eher angebracht :D

    Die Stadt hat aber einiges zu bieten: Einen wunderschönen Hauptplatz, zahlreiche gut erhaltene Kolonialbauten mit bunten Fassaden, gute Restaurants und direkt am Rande der Stadt liegen die Überreste der ehemaligen Metropole Chan Chan, die größte präkolumbianische Stadt Amerikas!
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    Michèlle Schnitker

    Ein Garten? 🛖

    Janina Lampe

    Nicht ganz, das war der Teil des Palasts in dem Opfergaben rumstanden und Zeremonien abgehalten wurden😋 Früher natürlich mit hohen Mauern und ohne Gewächshausdach😜

    Tom Lucas

    wenn ihr noch Zeit habt fahrt nach Huanchaco für einige Tage. Direkt am Meer und ein süßer Markt wo es leckeres Frühstück gibt.

    Janina Lampe

    Sind schon in Huaraz, uns hats mehr in die Berge gezogen, aber danke für den Tipp!

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  • Day1019

    Der Fall des Inkareichs in Cajamarca

    June 17 in Peru ⋅ ☀️ 16 °C

    Auf unserem Weg nach Huaraz kamen wir in Cajamarca vorbei, dem Ort an dem es Francisco Pizarro damals gelang den Inka Herrscher Atahualpa gefangen zu nehmen und somit den Untergang des Inka-Reichs auszulösen. Ganz witzig ist, dass wir diese Geschichte bereits aus dem Buch Arm und Reich von Jared Diamond kennen und jetzt durch Zufall an dem Ort sind, wo sich diese legendäre Schlacht zugetan hat.

    Denn verblüffend ist, dass obwohl die Inka damals in großer Überzahl waren, ist es Pizarro gelungen mit nur einer Hand voll Kriegern die Inka zu bezwingen. Diese kannten nämlich bis dato keine Pferde und Schusswaffen und waren vom Angriff der Spanier komplett überrumpelt.

    Gestern wurde hier genauso wie in Deutschland Fronleichnam gefeiert, weshalb das Stadtzentrum gesperrt war und sich super viele Leute auf dem Hauptplatz getummelt haben - Mit uns als einige der wenigen Touristen hier mitten drinnen...
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  • Day1016

    Ausflug zum Catarata de Gocta

    June 14 in Peru ⋅ ⛅ 17 °C

    Nach der ganzen Wanderei am Vortag waren unsere Körper ganz schön geschunden - Keine Ahnung woher man Muskelkater in den Armen vom Wandern bekommt?! Ein Glück, dass wir heute nur eine kleine Wanderung über vier Stunden zum zweistufigen Wasserfall in Gocta geplant haben. Der Wasserfall misst insgesamt 771m und wurde erst 2005 auf Satelitenaufnahmen zufällig entdeckt - Stimmt, er ist ja auch kaum zu übersehen :D!

    Aktuell sitze ich im Bus nach Cajamarca (entspannte 10 Stunden auf kurvigen Andenpässen) schneide Videos, schreibe Footprints, kämpfe mit leichter Übelkeit und kann mich absolut nicht satt sehen an den unglaublich schönen Ausblicken die sich ständig ergeben - Die Anden sind einfach wunderschön!!!
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  • Day1015

    Auf den Spuren der Inka in Chachapoyas

    June 13 in Peru ⋅ ☁️ 16 °C

    Hier sind wir nun im wunderschönen Chachapoyas und mega gespannt auf ein paar Inkaruinen. Vorallem Christoph, für den Siedlungsreste immer ein absolutes Highlight sind, kann es kaum erwarten die Festungsstadt Kuélap zu erkunden, die unweit von Chachapoyas liegt. Zu unserer großen Enttäuschung mussten wir aber leider feststellen, dass die archäologische Ausgrabungsstätte leider aktuell geschlossen ist. Es hat wohl einen Erdrutsch gegeben und ein Teil der großen Festungsmauer ist dabei eingestürzt -  Doch der nette Peruaner am Empfang erzählte uns von einer weiteren archäologischen Stätte ganz in der Nähe.

    Yalape - Die Googlesuche ergab erstmal "Jalapeños" und erst weiter unten konnten wir ein paar Infos zu dieser Stätte finden. Wo genau sich diese Ausgrabungsstätte befindet konnten wir auch nicht richtig identifizieren, aber eine Kombination aus Googlemaps und Maps.me gab uns einen groben Anhaltspunkt, also stapften wir los Richtung Levanto. Auf unserem Weg trafen wir immer wieder nette Leute, die uns den Weg weisten und so kraxelten wir erstmal 11km quasi nur bergauf auf einem ehemaligen Inkapfad durch die Anden und wurden immer wieder mit atemberaubenden Ausblicken belohnt.

    Kurz vor Levanto sollte nun in einem Tal die Stätte liegen. Leider stellte sich unten angekommen heraus, dass die Googlemaps Markierung anscheinend nicht stimmte und wir den ganzen weiten Weg wieder zurück latschen durften! Da wir schon relativ platt waren, war die Stimmung großartig, aber nichts was ein super Mittagessen in Levanto nicht wieder richten konnte.

    Da das einzige Collectivo erst um sechs Uhr Abends fahren sollte und wir definitiv nicht vor hatten, den ganzen Weg zurück zu wandern, wagten wir einen neuen Versuch und erkundeten die Gegend um den Cerro Yalape - Ja richtig es ging also weiter bergauf!

    Aber unsere Suche war nicht vergebens, denn dem Inkapfad folgend standen wir letzten Endes vor einem Schild auf dem "Zona Archeologica Yalape" stand und auf dem Grundstück dahinter fanden wir die ersten alten Gemäuer! Da das Tor offen stand kraxelten wir einen kleinen Trampelpfad entlang und stellten als bald fest, dass wir uns uns auf einem Privatgrundstück befanden. Bis auf einige Hühner war aber keiner anzutreffen und weiter oben hinter einem Kuhacker konnten wir noch viele weitere Rundbauten entdecken. Also kletterten wir den Hang hinauf und schlüpften an einer niedrigen Mauer unter dem Stacheldraht durch auf das Gelände der Ausgrabungsstätte.

    Vor uns lagen unzählige Terrassen mit den Überresten über hunderter runder Häuser, wie sie um 1100 nChr. Von den Chachapoyas dort erbaut wurden. Wir fühlten uns wie Entdecker und erkundeten super gespannt das gesamte Areal. Hier und da fanden wir auch eckige Gebäude die von den Inkas dort errichtet wurden, nachdem diese die Chachapoyas unterworfen hatten und sogar bemalte Tonscherben konnten wir entdecken.

    Was uns nur etwas wunderte war, dass wir hier komplett alleine herumstapften und es anscheinend niemanden außer uns interessierte diese unglaublichen Ruinen zu erkunden. Auf unserem Weg raus, diesmal auf dem offiziellen Pfad und nicht über den Kuhacker, verstanden wir dann auch wieso, denn die Archeologische Stätte war ebenfalls geschlossen - Also hieß es mal wieder klettern um raus zu kommen :D

    Auch wenn wir uns vielleicht nicht ganz auf dem offiziellen Weg befunden haben, war dieser Tag für uns einfach unglaublich schön und abenteuerlich! Yalape ist nach Kuélap die zweitgrößte Ansiedlung in dieser Region und wohingegen von Kuélap bisher auch nur zu 20% erforscht ist, gab es in Yalape noch keine archäologischen Anstrengungen, da die Gelder dafür fehlen. Es wird außerdem geschätzt, dass diese Region die mit den meisten unerfoschten archäologischen Stätten in Südamerika ist - Wir haben uns also nicht nur wie Entdecker gefühlt, sondern waren tatsächlich einige der wenigen Abenteurer hier!!!
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