Dezember 2016
  • Day16

    Bogota

    December 18, 2016 in Colombia ⋅ 20 °C

    Unsere letzten beiden Tage verbringen wir in Bogota bei Salvatore, einem Kumpel von Andrés. Salvi zeigt uns die Stadt und wo man gut abend weggehen kann. Wir schauen uns einige Orte in der Stadt an und fahren mit der Seilbahn auf den Hausberg.Read more

  • Day14

    Insel erkunden

    December 16, 2016 in Colombia ⋅ ⛅ 30 °C

    Gemeinsam mit den beiden Schweizerinnen mieten wir eine Kawasaki und erkunden damit die Insel. Unser Ziel ist es, einmal um die Insel herum zu fahren und dabei sämtliche Orte zu erkunden. Ein cooler Tag und wir haben viel zu lachen. Im Süden entdecken wir ein nettes Restaurant zum Einkehren. Im Westen sind wir überrascht über die Klippen - ganze anders als im Osten bei unserem Hotel.

    Am Nachmittag kommen wir wieder zurück zum Hotel. Auch wenn wir am morgen schon ausgecheckt haben, dürfen wir nochmal auf die Liegen, Baden und auch Duschen. Das Duschen ist dabei sehr abenteuerlich. Uns wurde morgens schon angeboten, dass wir abends vor dem Weiterflug duschen können. Als wir darauf zurück kamen waren die Hotelmitarbeiter erst überrascht, haben uns dann aber tatsächlich einen Zimmer gegeben bei dem wir dasBad nutzen konnten. Ich war gerade unter der Dusche als ein Mann reinspazierte und in sein Zimmer zurück kehrte. Haben die uns im Hotel doch echt allen Ernstes in ein "besetztes" Zimmer geschickt zum Duschen. Der Mann war etwas überrascht aber hat keinen großen Aufstand gemacht. Mir war's super unangenehm 😂.

    Danach haben wir uns mit Luli und Polo ein Taxi zum Flughafen geteilt, denn es sollte schon wieder zurück von unserem Inselparadies gehen.
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  • Day13

    Beachday die Zweite

    December 15, 2016 in Colombia ⋅ ⛅ 30 °C

    Nach dem Ausflug am Vortag entscheiden wir uns spontan für einen weiteren Strand. Wir lernen noch zwei Schweizerinnen kennen und die sind ebenso faul wie wir. Daher wird endlich mal das mitgebrachte Buch fertig gelesen, der ein oder andere Cocktail getrunken und ganz viel gebadet. Wir nutzen auch unsere Deppenschuhe und klettern auf Rocky Cay.

    Am Nachmittag treffen wir unsere Argentinier wieder und beschließen dann zusammen mit den Schweizerinnen abends wieder in die Stadt zu gehen. Ein sehr schöner gemütlicher Abend!
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  • Day12

    Karibische Träume gehen in Erfüllung

    December 14, 2016 in Colombia ⋅ ⛅ 30 °C

    Für den nächsten Tag buchen wir eine Bootstour zu den vorgelagerten Inseln Johnny Cay und Acuario. Auf dem aweg dorthin kaufen wir noch spontan Schnorchel-Sets und Strandtücher.

    Die Bootstour ist traumhaft. Das Meer leuchtet in allen möglichen Blau- und Türkistönen, etwas vergleichbares habe ich noch nie gesehen. Wir sind mehr als begeistert.
    Auf den Inseln angekommen starten wir zunächst mit einer Erkundungstour, bevor wir uns ein ruhiges Plätzchen zum Schnorcheln suchen und ich feststellen muss, dass ich gänzlich unbegabt bin 😂. Meine Maske läuft die ganze Zeit an und wir wird geflutet, gefühlt trinke ich Literweise Meerwasser. Dabei dachte ich echt, dass sei Idiotensicher.

    Auf der Insel lernen wir ein argentinischen Pärchen kennen, die ebenfalls bei uns im Hotel wohnen. Mit Luli und Polo verstehen wir uns auf Anhieb und so bleiben wir den Tag über zusammen und unterhalten uns über alles mögliche.

    Am Abend fahren wir dann zusammen in die Stadt zum Abendessen. Dort sind wir begeistert von allem: Sauberkeit, das WLAN im Freien, den ersten Tests mit einer Virtual Reality Maske... wir kommen erst nach Mitternacht wieder zurück zum Hotel.
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  • Day11

    Chillen am Strand

    December 13, 2016 in Colombia ⋅ ⛅ 29 °C

    Am nächsten Tag mussten wir uns erstmal von der anstrengenden Reise und den vielen Eindrücken erholen. Tatsächlich haben wir den ganzen Tag am Strand gechillt, gegessen, den ein oder anderen Cocktail geschlürft und immer wieder im türkisen Wasser gebadet.

    Wir wollten eigentlich etwas unternehmen und ich hatte gehofft hier meinen Tausch-Schein zu machen, aber wir konnten uns so gar nicht aufraffen. Das war der erste komplette Strandtag meines Lebens.
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  • Day10

    Abenteuerliche Busfahrten

    December 12, 2016 in Colombia ⋅ ⛅ 30 °C

    Pünktlich zum Sonnenaufgang saßen wir wieder an unserem Strand und haben das Leben genossen. Ein schöner Start in den Tag.
    Danach gab es ein kleines Frühstück und wir machten uns auf den Weg raus vom Nationalpark. Da wir für den Abend einen Flug ab Cartagena gebucht hatten, mussten wir nun wieder zurück nach Cartagena kommen. Wir haben uns dann am Parkausgang mit Händen und Füßen schlau gemacht, anscheinend sollte in der nächsten Stunde ein Bus nach Cartagena kommen. Okay alles klar, dann warten wir halt mal ab.

    Wir haben uns einen Kaffee geholt und es gerade gemütlich gemacht als wir auf einmal schnell mitkommen sollten und in einen Bus gesetzt wurden. Wir haben gar nichts verstanden und uns dann in den Bus gesetzt und gehofft, dass der uns nach Cartagena bringt. Die Fahrt war sehr abenteuerlich. Während wir auf der Hinfahrt immer am Meer entlang fuhren, ging die Tour komplett durchs Hinterland. Wir fuhren durch kleine Dörfer, die teilweise nur aus Blechhütten bestanden, immer wieder steigen Menschen ein um Lebensmittel zu verkaufen - im Bus. Im nächsten Dorf wird wieder ausgestiegen und der nächste Händler steigt ein. Sowas hatten wir noch nie erlebt.

    Der Bus war auch gefühlt 10 Grad runter gekühlt und ich musste mir tatsächlich meinen Schlafsack überziehen um gefühlt nicht zu erfrieren. Das war echt böse. Nach 3h Fahrt halt der Bus auf einmal an und wir werden geben auszusteigen. Anscheinend fährt der Bus doch nicht nach Cartagena. Oh No!

    Leider reicht unser Spanisch nicht aus um zu verstehen was hier vor sich geht. Dann entdecken wir eine Amerikanerin, die uns beim Übersetzen hilft. Anscheinend soll gleich noch ein Bus kommen, der uns mit nach Cartagena nimmt. Mit den Worten verabschiedet sich der Busfahrer und da stehen wir nun und hoffen, dass wir nicht ewig stehen. Sorgen waren völlig unbegründet, kurz darauf kommt tatsächlich ein Bus und lädt uns direkt ein.

    Als wir nach guten 2h dann endlich Cartagena erreichen sind wir erleichtert. Da es schon knapp mit dem Flug wird, nehmen wir uns ein Taxi zum Flughafen. Die Taxifahrt ist auch nochmal sehr interessant, da wir einmal durch Cartagena durchfahren und dabei dann auch die Stadtteile zu Gesicht bekommen, die man nicht im Reiseführer sieht. Sehr arme, heruntergekommene Gegenden - 2 Seiten einer Stadt.

    Wir erreichen den Flieger und sind kurz darauf schon auf dem Weg auf die Insel San Andrés.
    Dort angekommen nehmen wir uns nach einigen Verhandlungen (Sind das wirklich Taxis??) einen Fahrer, der uns zu unserem Hotel am Cocoplum Beach bringt. Das Hotel liegt direkt am Meer und ist das schönste und luxuriösesten unserer Reise - zumindest hatten wir das so geplant und beim Preis auch gedacht. Dort angekommen wurden wir zunächst enttäuscht, denn die Rezeptionnistinen waren super unfreundlich und haben uns voll bepackt einfach mal 30 Minuten komplett ignoriert. Ganz anders als wir es von den Testland-Kolumbianern gewohnt waren. Unser Zimmer befand sich im hintersten Eck, schien aber soweit okay zu sein.

    Wir kamen um 21:50 im Restaurant an und haben zum Glück noch Essen bekommen, auch wenn die kurz darauf schließen wollten. Nach dem Essen und dem ersten Coco Loco ging es dann auch völlig erschöpft ins Bett.
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  • Day9

    Im Dschungel von Tayrona

    December 11, 2016 in Colombia ⋅ ⛅ 36 °C

    Am nächsten morgen teilen wir uns ein Taxi mit Fabri und machen uns auf den Weg in den Nationalpark Tayrona. Dort werden Maren und ich 2 Tage verbringen, während Fabri am Abend wieder zurück nach Santa Marta reist.

    Beim Eintritt in den Park bekommen wir eine Einweisung in sämtliche Sicherheitsvorkehrungen bevor wir auf eigene Faust durch den Dschungel wandern. Zunächst reisen wir zu unserer einfachen Lodge um unser Gepäck abzugeben und dann wird getrampt - denn die Wanderwege starten ein paar Kilometer abseits.

    Wir wandern stundenlang durch den Park und hören dabei so allerhand Getier. Leider sehen wir erstmal keine wilden Tiere, auch wenn ich sehr auf Schildkröten gehofft hatte.

    Als wir nach 3h Wanderung eine Badestelle gefunden haben, bin ich sofort ins Wasser und habe zum ersten mal in meinem Leben in den Gewässern der Karibik gebadet. Maren und Fabri wollten nicht rein, weshalb ich dann auch nicht ewig im Wasser blieb. Wir entdeckten ein kleines "Restaurant" (betrieben von einer Familie die nebenan, direkt im Dschungel lebt). Dort gibt es eine Stärkung und eine spontane Begegnung mit einer Boa, die auf einmal unter einem der Tische auftaucht. Die wird dann ganz schnell in Sicherheit gebracht - sehr routiniert, also bestimmt nicht zum ersten mal.

    Dann geht es auch schon wieder zurück zur Unterkunft. Ich hätte ja gerne in einer Hängematte am Meer übernachtet, Maren wollte am liebsten mit Fabri zurück in die Stadt. Da war dann unsere Unterkunft eine gute Mischung. Wir hatten immerhin fließendes Wasser und feste Wände, dafür allerdings nur Moskitonetze statt Fenstern.

    Da wir die einzigen Gäste waren, hatten wir den Strand am Abend zum Sonnenuntergang ganz für uns alleine. Leider hatten wir nicht bedacht, dass es mitten im Dschungel nichts zu kaufen gibt und so mussten wir zum Abendessen auf unsere Nussmischung zurückgreifen.

    Trotz der Geräuschkulisse in der Nacht: wilde Tiere, Wellen,...konnten wir nach der anstrengenden Wanderung sehr gut schlafen.
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  • Day8

    Spontaner Tanzkurz in Santa Marta

    December 10, 2016 in Colombia ⋅ ☀️ 40 °C

    Nach einem gemütlichen Frühstück auf der Dachterrasse buchen wir einen Bus, der uns nach Santa Marta bringt. Das ist ein Tipp von Andrés und wir werden dort seinen Cousin treffen, der uns die Stadt bzw. das Nachtleben zeigt. In Santa Marta angekommen müssen wir uns mit unseren pinken Rucksäcken einen Weg durch die Menschenmassen auf einem Markt bahnen um zu unserem Hotel zu kommen.

    Glücklicherweise regnet es zu den Zeitpunkt nicht. Im Hotel checken wir kurz ein und machen uns dann auch direkt auf den Weg um die Stadt zu erkunden. Als wir am Strand einen Cocktail trinken ist unsere Welt in Ordnung. Da stört auch ein kleiner Regenschauer nicht.

    Am Nachmittag stößt Fabri zu uns und wir treffen Miguel, den Cousin von Andrés. Er zeigt uns sein Lieblingsrestaurant in der Stadt und erzählt uns super viel über Land und Leute und die Unterschiede innerhalb des Landes. Das ist echt wahnsinnig spannend und wir bekommen einen tiefen Einblick.

    Nach dem Essen machen wir uns im Hotel frisch und gehen dann noch Feiern. Miguel sucht eine angesagte Disco auf einer Dachterrasse für den Abend/die Nacht aus. Wir Mädels genießen die spanische Musik und ich bin schnell auf der Tanzfläche. Kaum am Tanzen, werde ich auch schon weggetanzt und auf meinen "merkwürdigen Elektro-Tanzstil" angesprochen. Ein junger Argentinier sieht wohl keinen komplett hoffnungslosen Fall in mir uns gibt mir spontan Tanzunterricht. Wir haben sehr viel Spaß und nach einer guten Stunde trennen sich unsere Wege wieder. Wir bleiben nicht allzu lange im Club, da wir am nächsten morgen schon wieder weiterziehen.
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  • Day7

    Regenwetter im Paradies

    December 9, 2016 in Colombia ⋅ 27 °C

    Nach dem Frühstück wollten wir uns auf den Weg in die Stadt machen um Cartagena zu erkunden. Wir kamen leider nicht besonders weit, da wir nach einer Viertelstunde von Starkregen überrascht wurden. Das war ein richtig heftig, das Wasser stand nach wenigen Minuten auf der Straße. Wir haben uns dann unter ein Vordach gestellt und waren sicher, dass das gleich wieder aufhören würde. Leider war dem nicht so. Nach ca. einer halben Stunde kam ein Taxi vorbei und wir ließen uns wieder zurück ins Hotel bringen - völlig durchnässt. Dort wollten wir dann warten bis es wieder aufhört um dann auf Erkundungstour zu gehen. Leider hielt der starke Regen über Stunden an. Wir checkten die Wetterberichte und es war für die nächsten Tage nur Regen, Starkregen, angesagt. Puh! So hatten wir uns die 4 Tage Cartagena nicht vorgestellt.

    Den Vormittag verbrachten wir damit nach Alternativen zu googeln. Da sind wir einmal in der Karibik - zur Topreisezeit - und dann sowas. Wir waren echt frustriert, was im Nachhinein natürlich lächerlich war. Auch wenn das awetter nicht so viel besser sein sollte, buchten wir spontan um und wollten am nächsten Tag nach Santa Marta reisen.

    Am frühen Nachmittag hörte es dann endlich auf zu regnen und wir konnten endlich los und die schöne (Alt-)stadt erkunden. Cartagena war überraschend touristisch, ganz anders als die zuvor besuchten Orte. Hier sind wir auch einigen anderen Reisenden begegnet. Unter anderem Fabri, mit dem wir uns zum Abendessen verabredeten und Pläne für die nächsten Tage schmiedeten. Nachdem wir uns die Füße platt gelaufen haben, ging es zum Sundowner ins Café del Mar.

    Nach dem Abendessen haben wir noch das hippe Viertel Getsemani erkundet. Ein ganz lebhaftes Eck. Hier spielt sich auch das ganze Leben draußen ab, überall ertönt Musik, wird Essen verkauft und spielen Kinder auf der Straße. Ein sehr gemütlicher Ort, an dem es sich gut aushalten lässt.
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