• Weltenbummlerin
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Bali 2011

Fil will immer noch nicht reisen, nicht in einen Flieger sitzen.
Also fliege ich mit meinem langjährigen Reisekumpel Dani nach Bali.
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  • Singaraja

    4 April 2011, Indonesia

    Singaraja ist eng, Singaraja ist laut, Singaraja ist turbulent.
    Wir wollten nicht auf einen "Touristenmarkt" sondern auf den Markt wo die Balinesen einkaufen. Da wo weniger die Touristen hin fahren.
    Nur schon die Parkplatzsuche war für Semadi eine Herausforderung. Aber uns gefiel es, konnten wir doch gemütlich zum Markt spazieren.
    Wir sind dann gemütlich den Markt durchschlendert, manchmal mit einem unterdrückten Brechreiz wenn es nach Fisch oder Durjan roch. Aber auch eingekauft haben wir, alle Früchte die wir nicht kannten, zum degustieren am Abend im Hotel.
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  • Heisse Quellen von Banjar

    4 April 2011, Indonesia

    Mitten in der Natur, westlich von Lovina, findet man die heissen Quellen von Banjar. Stark schwefelhaltiges Wasser. Das soll gut sein gegen alle möglichen Hautkrankheiten. Viele Pools wo das heisse Wasser durch Röhren rein fliesst laden zum baden ein. Wir beliessen es für diesmal aber, Badehose war irgendwo in den Koffern und das suchen wollten wir nicht.
    Irgendwann lag ein komischer Duft, nein Gestank in der Luft. Viel schlimmer als der Schwefeldurft. Ich fragte Dani ob er das auch rieche. Er meinte, ja, könnte Durian (Stinkfrucht) sein. Aber doch nicht so penetrant! Sagte ich noch und wir bogen um eine Ecke. Rund 20m weiter sass ein junges Mädchen auf einer Bank und verspeiste irgendeine schwammig ausschauende Frucht. Könnte Durian sein, könnte aber auch Jackfrucht (absolut gut geniessbar für unseren Gaumen) sein. Ich fragte das Mädel ob das Durian sei, sie bejate und bot mir sofort ein Stück an. Ok, dann bin ich mutig und probiere. Dani lehnte dankend ab. Luft anhalten, rein beissen. Man sagt ja dass Durian nur stinke aber eigentlich ganz lecker sei. Das muss ich definiv verneinen. Wie Käseschmiere und 100 Jahre nicht gewaschene Socken im Mund. Ich musste den Brechreiz unterdrücken und griff schnell zur Colaflasche von Dani,- Cola mag ich eigentlich nicht, aber in dem Moment war es das Leckerste was es auf der Welt gibt. Das Mädel grinste und ich verabschiedete mich freundlich. Den Geschmack von Durian im Mund wurde ich noch rund 4 Stunden nicht mehr los. Es half Nichts, kein Essen, kein Trinken, der Käseschmierestinksockengeschmack war präsent und ich war echt erleichtert als ich dann endlich nach Stunden feststellte dass mein Mund wieder auf Normalstatus war.
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  • Matahari Beach Resort & Spa

    4 April 2011, Indonesia ⋅ 28 °C

    Gegen Abend trafen wir dann an unserem nächsten Übernachtungsort ein, dem Matahari Beach Resort & Spa.
    Das Zimmer war gigantisch, überall mit wunderschönen Schnitzereien, einer gemütlichen eigenen Terasse und einem Bad das keine Wünsche offen liesse.
    Nach dem wir unseren Begrüssungscocktail geschlürft hatten ging es sogleich erst mal zur Massage. Dann noch ein gemütliches Abendessen im hoteleigenen Restaurant und schon bald war danach Schlafenszeit.
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  • Munduk Wasserfall

    5 April 2011, Indonesia

    Kurz nach dem Mittagessen ging es los. Semadi gut gelaunt, obwohl er morgens um 4 Uhr in Denpasar los gefahren ist zu uns, empfängt uns in der Hotellobby.
    Als erstes fahren wir zum Munduk Wasserfall. Es schüttet wie aus Eimern. Aber egal, wir wollen diesen Wasserfall sehen.
    Kaum vor Ort zaubert Semadi Regenschirme aus dem Auto hervor. Los gehts. Unterwegs erfahren wir unheimlich viel über den Gewürzanbau und über den Wasserfall selber. Da es die letzten Wochen immer mal wieder stark geregnet hat führt der Wasserfall extrem viel Wasser, - so viel dass man nicht ganz runter kann. Die Aussichtsplattform von wo aus man im Normalfall den Wasserfall bestaunen kann ist komplett überschwemmt und das Wasser sucht sich überall seinen Weg. Nachdem wir das Naturschauspiel bestaunt haben gehts wieder den sehr steilen Weg zurück zum Auto.
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  • Lake Buyan und Lake Tamblingan

    5 April 2011, Indonesia

    Unsere Fahrt führt uns durchs Innenland von Bali, über die Berge, vorbei an den Zwillingsseen. Es soll eine wunderschöne Aussicht sein. Soll. Denn zuerst sahen wir gar Nichts vor lauter Nebel. Irgendwann aber klarte es dann doch etwas auf und die man konnte die See'e sehen. Bei der Weiterfahrt, natülich auf einer schmalen Landstrasse, kreuzten wir gerade eine Zeremonie. Da ging es dann nur noch im Schritttempo weiter. Wie Semadi sagte sei die Zeremonie gerade zu Ende und die Balinesen wieder auf dem Heimweg.
    Später dann irgendwo in einer Kurve ganz viele Affen. Anhalten, aussteigen und....wie könnte es Anders sein..... Semadi hatte natürlich auch Bananen dabei!
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  • Ulu Danau Beratan Tempel

    5 April 2011, Indonesia

    Das Wetter war immer noch sehr feucht. Mal ein Regenschauer zwischendurch war permanent möglich. Dadurch waren wir dafür fast alleine beim sonst schon sehr bevölkerten Ulu Danu Bratan Tempel. Eine wunderschöne Anlage, ein teilweise ins Wasser, den Bratan See, gebaut. Da dieser Tempel den hinduistischen Göttern Shiva, Brahma und Vishnu geweiht ist, ist es einer der wichtigsten Tempel für die Balinesen.
    Wir schlenderten gemütlich durch die komplette Anlage wärend Semadi uns die ganze Geschichte dieses Tempels erzählte. Danach kurz Mittagessen und weiter ging die Fahrt.
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  • Jatiluwih Bali

    5 April 2011, Indonesia ⋅ 25 °C

    Unser nächster Stop heute waren die Reisfelder von Jatiluwih.
    Riesige Reisterassen luden zum Verweilen ein. Da das Wetter inzwischen ein klein wenig besser war, beschlossen wir einen klienen Spaziergang zu machen und uns die Reisfelder etwas näher anzuschauen.Baca lagi

  • Pura Tanah lot

    5 April 2011, Indonesia ⋅ 28 °C

    Letzter Punkt auf dem Tagesplan war der Besuch des Tanah Lot Tempels.
    Der heilige Tempel steht auf einer Insel welche nur bei Ebbe betreten werden kann. Bei Flut ist die Insel komplett von Meer umschlossen. Auf der Insel selber gibt es eine Süsswasserquelle, das Wasser aus dieser Quelle ist heilig. Man darf aber daraus trinken oder von den anwesenden Pristern segnen lassen.
    Der Pura Tana Lot ist den Meeresgöttern gewidmet.
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  • Ubud Village Resort & Spa

    5 April 2011, Indonesia ⋅ 26 °C

    Bald waren wir in unserer Villa, mit schöner Reisfeldsicht, für die nächste Nacht angekommen. Es war bereits am eindunkeln und erst mal mussten wir etwas essen. Das Abendessen war äusserst lecker und vor dem schlafen wollten wir noch einen kurzen Schwumm im Privatpoll mchen. Um den zu beleuchten hätte man nur an der Reception anrufen sollen und sagen wie lange man Poollicht wünscht. Wir liessen es aber und entschlossen uns für nen dunklen Pool. In der Nacht verlegte ich mein Quartier auf eines der beiden Daybeds draussen. Es war einfach herrlich sich das laue Lüftchen um die Ohren wehen zu lassen.Baca lagi

  • Morgen im Hotel und Barong Tanz

    6 April 2011, Indonesia ⋅ 27 °C

    Das Frühstück hatten wir für den späteren Morgen bestellt. Heute hatten wir keine Eile, Semadi sollte erst gegen Mittag eintreffen. Also das super leckere Frühstück genossen, die Regenwalddusche im Seitenbereich noch ausprobiert und danach langsam gepackt.
    Semadi fuhr uns dann nach Gianyar wo wir die Vorführung des Barongtanzes anschauten. Der Barongtanz erzählt eine Geschichte, eine Saga. Im Vorfeld hatten wir uns ausgibig über die erzählte Geschichte des Tanzes informiert und auch vor Ort erhielten wir einen Ablaufplan des Tanzes. Trotzdem war es nicht immer ganz einfach den Szenen zu folgen und zu wissen in welchem Bereich des Tanzes man sich befindet. Es war schön, aber als es zu Ende war hatte ich dann auch genug, war es doch sehr lang. Aber mal schön das gesehen zu haben.
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  • Zurück in Sanur

    7 April 2011, Indonesia ⋅ 27 °C

    Wir sind gestern Abend spät wieder im Bali Hyatt in Sanur eingetroffen.
    Nun bleiben noch ein paar Tage zum relaxen.
    Heute haben wir den Tag sehr genossen indem wir einen langen Strandspaziergang gemacht haben und einfach dem einheimischen Treiben am Meer zugeschaut haben. Ein absoluter Easyday.Baca lagi

  • Im Hotel

    8 April 2011, Indonesia ⋅ 23 °C

    Wir bleiben heute nochmals den ganzen Tag in Sanur im Bali Hyatt. Zuerst füttern wir ausgiebig die zamen, wilden Warane welche sich im Teich neben dem Frühstücksraum tummeln.
    Die beiden tollen Pools und die Poolbar wollen dann auch ausgiebig genossen werden. Zudem machen wir noch eine botanische Tour mit durchs Hotel.Baca lagi

  • Nusa Dua

    9 April 2011, Indonesia ⋅ 30 °C

    Da von unserem Hotel aus täglich mehrmals ein Bus nach Nusa Dua zum Grand Hyatt Nusa Dua fährt wollen wir auch dieses Hotel mal anschauen. Als Gäste des Bali Hyatts in Sanur durfen wir in Nusa Dua auch die ganze Infrastruktur uneingeschränkt nutzen. Da muss ich natürlich auch in dem verschlungenen Pool schwimmen.
    Schlussendlich sind wir aber froh in Sanur zu sein und nicht in Nusa Dua. Nusa Dua ist uns viel zu steril, zu touristisch, null einheimisches Leben. Sanur hingegen pulsiert. Gut merkt man das auch am Strand. Hier ist nur Tourismus und sonst kein Leben.
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  • Zurück in Sanur

    10 April 2011, Indonesia ⋅ 25 °C

    Als wir zurück in Sanur sind beginnt es wie aus Eimern zu regnen. Das hält uns aber nicht von einem kurzen Strandspaziergang ab. Immerhin ist es ja schön warm.
    Am Abend geht es dann noch ins Städtchen zum essen und den Tag ausklingen lassen.Baca lagi

  • Cachen

    11 April 2011, Indonesia ⋅ 28 °C

    Natürlich wollen wir auch ein paar Geocaches suchen. Der "Heartline Bali" stand ganz oben auf unserer Liste. Da er etwas weiter weg ist haben wir nochmals Semadi für einen Tag als Fahrer. Semadi kennt Geocaching inzwischen, musste er doch immer mal wieder eine Dose für uns anfahren. Am Anfang war das ja ganz lustig, er verstand überhaupt nicht um was es ging. Als er es dann aber verstand, dann war Semadi fast immer der Erste bei der Dose und hielt uns diese unter die Nase. Er hat sich auch getraut an Orten zu schauen wo wir nie geschaut hätten,- z.b. bei Altären!
    Der Heartline Bali sollte in einer Radiostation sein. Drinnen. Also waren wir ganz froh dass Semadi dabei war, denn alleine hätten wir uns wohl nicht getraut hier zu klingeln. Neben dem Cache kriegten wir dann auch ein Führung durch die Station irgendwo im Nirgendwo. Dieser Sender ist vor allem um Aufklärungsarbeiten, betreffend Gesundheit, Umweltschutz und einkommen schaffende Themen bemüht. Es ist ein australisches Projekt, der einzige Privatsender und nur einer von 3 UKW Sendern auf Bali.
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  • Padang Bay oder White Sandy Beach

    11 April 2011, Indonesia ⋅ 28 °C

    Eigentlich wollten wir an diese Beach um etwas im Meer zu schwimmen. Es soll eine der schönsten Buchten in Bali sein. Von der Strasse aus läuft man einen schmalen, versteckten Weg zum Meer und auf einmal taucht der schöne Strand auf.
    Leider war es viel zu wellig um da lange zu baden. Ich bin zwar kurz ins Wasser, während Dani sich ein Bierchen gönnte. Bald aber fuhren wir dann weiter zu den Bali Aga's.
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  • Bali Aga, Tenganan

    11 April 2011, Indonesia

    Bevor es zurück nach Sanur ging machten wir noch einen Abstecher bei den Bali Aga's in Tenganan. Wir schafften es auch hier verregnet zu werden.
    Tenganan ist ein kleines Bergdorf nur wenige Kilometer von Candi Dasa entfernt. Hier leben die Bali Aga, welche sich als Nachkommen der Ureinwohner Balis bezeichnen und sich durch strikte Abschottung über jahrhunderte ihre eigene Kultur und religiösen Traditionen erhalten haben.
    Die wohlhabenden Bali Aga arbeiten nicht mehr selber, sondern lassen die schwere Arbeit von Balinesen in den Feldern erledigen. So bleibt ihnen viel Zeit die alten Traditionen zu pflegen. Weltweit bekannt und geschätzt sind die im komplizierten Verfahren hergestellten Geringsingstoffe aus Tenganan.
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  • Kuta

    12 April 2011, Indonesia ⋅ 27 °C

    Wenn man schon in Bali ist, dann sollte man sich auch ein Bild von Kuta machen, der Partymeile von Bali, dem Ballermann der Australier.
    Ok, gesehen und für nicht sehenswert befunden! Es war mir viel zu hektisch.
    Am Strand waren Einheimische gerade mit dessen Säuberung beschäftigt nachdem die letzten doch sehr windigen und regnerischen Tage viel Schwemmholz an den Strand gespült haben. Wir sind etwas rum spaziert, haben den einen oder anderen Cache gesucht und dann haben wir uns im Hardrockkaffee nieder gelassen bis uns unser Fahrer wieder abholte.
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  • Strandtag

    13 April 2011, Indonesia ⋅ 28 °C

    Heute nochmals ausgiebig den langen Strand von Sanur genossen. Immer mal wieder in einen Warung eingekehrt oder bei den kleinen Ständen entlang des Weges noch letzte Souveniers eingekauft.

  • Uluwatu

    14 April 2011, Indonesia ⋅ 26 °C

    Letzter Ausflugstag sollte einfach noch ein Easyday werden. Nicht viele Programmpunkte, aber mit viel Zeit.
    So liessen wir uns erst zum Uluwatu Tempel ganz im Westen von Bali fahren.
    Das spezielle am Uluwatu Tempel ist dass er wunderschön oben auf Klippen ist und vor allem dass dort hunderte frecher Affen zu Hause sind. Wir konnten gerade zusehen wie einer dieser Affen einem Kleinkind im Buggy den Schuh klaute und dann damit drohte den Schuh über die Klippen zu werfen,- er hielt den Schuh regelrecht raus.

    Nachtrag: Als wir dann ein paar Jahre später wieder am Uluwatu waren, war kaum mehr ein Affe da. Sie seien zur Plage geworden, immer frechere Diebe, deshalb seien ganze Affenfamilien ins Landesinnere und nach Ubud umgesiedelt worden, so dass nur noch wenige "sich benehmende" Affen in Uluwatu sind.
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  • Jimbaran

    14 April 2011, Indonesia ⋅ 27 °C

    Meine Eltern waren immer in Jimbaran in den Ferien und haben so davon geschwärmt. Also wollte ich mir natürlich selber ein Bild davon machen. Der Sonnenuntergang in Jimbaran soll einmalig sein. Also gingen wir zum Sonnenuntergang und Abendessen nach Jimbaran. Ok, der Ort nichts das mir gefällt. Aber der Strand hat was. Das einzige Ort auf Bali wo ich die Restaurants so in den Sand gebaut sah. Das Leben pulsiert, aber doch nicht hektisch. In einem Hotel liessen wir uns nieder, sahen dem Sonnenuntergang zu....dem letzten in Bali für dieses Jahr....und genossen die Wärme und das Nachtessen bevor es zurück nach Sanur ging.Baca lagi