• Brecht on Tour
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Türkei 2026

Een 15-daags avontuur van Brecht on Tour Meer informatie
  • Het begin van de reis
    12 juli 2026
  • Endlich geht’s los…🇹🇷

    12 juli, Duitsland ⋅ ☀️ 23 °C

    Endlich ist er da: der langersehnte Urlaub! Diesmal ist wieder Gammeln und Erholung an der Türkischen Riviera geplant, in unserem geliebten „Xanadu“ in Belek…einfach herrrrlich!🥰
    Wir haben uns für Hannover als Abflughafen entschieden, da dort auch ein nächtlicher Abflug (13.07. um 00.50 Uhr) möglich ist.Meer informatie

  • Ankunft in Antalya

    13 juli, Turkije ⋅ 🌙 25 °C

    Landung 42 min früher als geplant…super! Hier stehen deutlich mehr Flieger auf dem Plan😳
    Dementsprechend müssen wir auch etwas länger auf unser Gepäck warten, aber alles gut…alles entspannt…schließlich sind wir deutlich früher angekommen 🤷🏼‍♀️Meer informatie

  • Ankunft zum Sonnenaufgang

    13 juli, Turkije ⋅ ☀️ 25 °C

    Für 05.20 Uhr war die Landung geplant…wir waren aber schon um 04.38 Uhr wieder auf dem Boden…das nächste „krass“.
    Fahrt zum Hotel, einchecken, 7 Uhr beim Frühstück…und dann Strand😍
    Mittags bekamen wir dann unsere Zimmer, und weil es keine benachbarten gab, bekamen wir eine Familiensuite…richtig schön!
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  • Abendliche Lichterspiele

    13 juli, Turkije ⋅ 🌙 29 °C

    Nach dem Essen gab’s noch einen Spaziergang über das Hotelgelände, der sich unerwartet verlängerte, weil die Lichtershow zu vielen Spielereien einluden.
    Oli hat sich schon früher zurückgezogen, weil er sich nachmittags die Füße auf den heißen Steinen verbrannt hatte😫Meer informatie

  • Ausflug ins Taurusgebirge nach Ormana

    16 juli, Turkije ⋅ ☀️ 31 °C

    Heute verlassen wir unseren Hort der Entspannung, um hinauf ins Taurusgebirge zu fahren. Zunächst besuchen wir das Dorf Yaylaalan. Hier durften wir die kleine Dorfmoschee (Camii) besichtigen…sehr beeindruckend für so einen kleinen Ort.
    Alles sehr gediegen in blau und grün gehalten - die typischen Farben -, aber eine moderne Digitalanzeige fiel auf: hier werden täglich die Gebetszeiten angezeigt:
    Imsak = die Dämmerung (bis zu dieser Zeit darf während des Fastens gegessen und getrunken werden), Sab/Gün = Morgen, Ögle = Mittag, iKindi = Nachmittag, Aksam = Abend, Yatsi = später Abend (danach darf in der Fastenzeit gegessen und getrunken werden).
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  • Weiter zur Altınbeşik Höhle

    16 juli, Turkije ⋅ ☀️ 30 °C

    Danach fahren wir in eine Schlucht hinab, in der sich der Eingang zur Grotte mit dem weltweit drittgrößten unterirdischen See befindet: die Altınbeşik Höhle.
    Die Altınbeşik Höhle, deren Name übersetzt "Die Goldene Wiege" bedeutet, liegt im gleichnamigen Nationalpark in der Provinz Antalya. Der Park erstreckt sich über eine Fläche von rund 1.200 Quadratkilometern im atemberaubenden Altınbeşik-Gebirge und wurde 1994 zum Nationalpark erklärt.

    Das Herzstück des Parks ist die Altınbeşik Höhle selbst - ein etwa 10 Kilometer langes Höhlensystem mit verschiedenen Räumen und Kammern. Das kristallklare Wasser des Höhlensees stammt von einem unterirdischen Fluss, der vom etwa 100 Kilometer nördlich gelegenen Beyşehir-See gespeist wird. Das Wasser legt also eine enorme Strecke unter der Erde zurück, bevor es in dieser Höhle wieder zum Vorschein kommt - ein faszinierendes geologisches Phänomen.
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  • Mittagessen in Ormana

    16 juli, Turkije ⋅ ☀️ 30 °C

    Ormana war einst ein wichtiger Rastplatz für Karawanen auf der Seidenstraße. Heute ist es ein preisgekröntes Dorf, das sich dem sanften Tourismus verschrieben hat. Es ist auch ein recht wohlhabendes Dorf, was man vielen Häuser ansehen kann.
    Und unser Mittagessen: tolle Aussicht zu tollem Essen!
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  • Die Knopfhäuser von Ormana

    16 juli, Turkije ⋅ ☀️ 31 °C

    Die Knopfhäuser von Ormana (türkisch: Düğmeli Evler) sind nicht nur ein optisches Highlight, sondern ein Zeugnis jahrhundertealter Ingenieurskunst.

    Der Name klingt niedlich, doch dahinter steckt eine faszinierende Bautechnik. Die Häuser in der Region Akseki und İbradı wurden ohne einen einzigen Tropfen Mörtel oder Zement errichtet.

    Die Technik: Man stapelte lokale Steine übereinander und nutzte ein Gerüst aus langlebigem Zedern- und Wacholderholz zur Stabilisierung.

    Die „Knöpfe“: Die Enden der Holzstücke ragen aus den Außenwänden heraus. Da sie wie Knöpfe an einer Weste aussehen, erhielt die Architektur ihren Namen.

    Der Nutzen: Diese Bauweise macht die Häuser extrem flexibel – ein entscheidender Vorteil in einer erdbebengefährdeten Region. Viele dieser Gebäude sind über 300 Jahre alt und stehen heute unter Denkmalschutz.
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  • Ankunft in Pamukkale

    18 juli, Turkije ⋅ ☀️ 28 °C

    Nach einer kurzen Frühstückspause erreichen wir um 09.30 Uhr unser Ziel.
    Ein kurzer Fußmarsch hügelaufwärts und wir erreichen die Hierapolis („Heilige Stadt“). Es ist zwar nur ein kurzer Weg, natürlich in der türkischen Hitze, aber - so verrät uns unser Guide - die Türken gehen ihn nicht zu Fuß, sondern lassen sich mit kleinen E-Wagen fahren😉Meer informatie

  • Das Theater von Hierapolis

    18 juli, Turkije ⋅ ☀️ 28 °C

    ….gehört zu den eindrucksvollsten und am besten erhaltenen römischen Theatern der Türkei. Hier sind die wichtigsten Eckdaten:

    * 🏛️ Alter: Der heutige Bau entstand überwiegend im 2. Jahrhundert n. Chr. unter Kaiser Hadrian. Nach einem schweren Erdbeben wurde das Theater später unter Septimius Severus (Anfang des 3. Jahrhunderts) prachtvoll erweitert und ausgeschmückt.
    * 👥 Kapazität: Es bot Platz für etwa 12.000 bis 15.000 Zuschauer und war damit außergewöhnlich groß für eine Kurstadt wie Hierapolis.
    * 🪑 Architektur: Das Theater besitzt rund 50 Sitzreihen, die in neun Blöcke unterteilt sind. Von den oberen Rängen hat man einen spektakulären Blick über die antike Stadt und die weißen Kalkterrassen von Pamukkale.

    🛠️ Restaurierung: Zwischen 2010 und 2013 wurde das Bühnenhaus mit rund 95 % Originalmaterial aufwendig restauriert. Es zählt heute zu den vollständigsten restaurierten römischen Theaterbauten der Türkei.
    * 🌍 UNESCO: Das Theater ist Teil der UNESCO-Welterbestätte Hierapolis–Pamukkale, die seit 1988 auf der Welterbeliste steht.

    Ein schönes Detail: Die Akustik ist noch heute beeindruckend. Wenn jemand auf der Bühne spricht, ist die Stimme selbst in den oberen Sitzreihen oft erstaunlich klar zu verstehen – ein Zeugnis der hervorragenden Ingenieurskunst der Römer.
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  • Das Plutonium

    18 juli, Turkije ⋅ ☀️ 29 °C

    Das Plutonium (auch Ploutonion oder „Plutos Tor“ / „Tor zur Unterwelt“) ist eine der faszinierendsten Sehenswürdigkeiten von Hierapolis. Hier die wichtigsten Eckdaten:

    * 🏛️ Was ist es?
    * Ein antikes Heiligtum, das dem Unterweltsgott Pluto (Hades) geweiht war.
    * Es liegt direkt neben dem Apollon-Tempel in Hierapolis.
    * 📅 Entstehung
    * Das Heiligtum entstand vermutlich im 2. Jahrhundert v. Chr. und wurde in römischer Zeit mehrfach erweitert und umgebaut.
    * 🌋 Warum galt es als „Tor zur Hölle“?
    * Unter der Höhle verläuft eine aktive geologische Verwerfung, aus der ständig Kohlendioxid (CO₂) austritt.
    * Da CO₂ schwerer als Luft ist, sammelt es sich bodennah in der Höhle und ihrer Umgebung. Tiere, die hineingerieten, erstickten – für die Menschen der Antike war dies der Beweis, dass hier der Eingang zur Unterwelt lag.
    * 🐂 Religiöse Rituale
    * Priester führten Tieropfer durch, meist mit Vögeln oder kleinen Tieren. Die Tiere starben innerhalb kurzer Zeit durch das Gas.
    * Die Priester selbst überlebten, weil sie den Bereich nur kurz betraten, den Atem anhielten oder sich in höheren Luftschichten bewegten, in denen die CO₂-Konzentration geringer war. Für die Besucher wirkte das wie ein Wunder.
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  • Hinauf über den „Heiligen Weg“

    18 juli, Turkije ⋅ ☀️ 29 °C

    Die St.-Philippus-Gebäude in Hierapolis gehören zu den wichtigsten frühchristlichen Pilgerstätten der Türkei. Sie umfassen nicht nur das bekannte Martyrium, sondern einen ganzen Gebäudekomplex.

    Hier die wichtigsten Eckdaten:

    * ✝️ Wem gewidmet?
    * Dem Apostel Philippus, einem der zwölf Jünger Jesu.
    * Der Überlieferung nach erlitt er hier um 80 n. Chr. den Märtyrertod, als er das Christentum in Hierapolis verkündete.
    * 🏛️ Das Martyrium
    * Erbaut Anfang des 5. Jahrhunderts n. Chr.
    * Es handelt sich um einen außergewöhnlichen achteckigen Zentralbau (Oktogon) mit einem Durchmesser von etwa 20 Metern.
    * Die Acht galt im frühen Christentum als Symbol für Auferstehung und ewiges Leben.
    * ⛪ Architektur
    * Der Zentralraum war ursprünglich von einer Kuppel überdeckt.
    * Um ihn gruppierten sich Kapellen, Pilgerräume und überdachte Säulengänge.
    * Insgesamt entstand eine große Pilgeranlage, die Tausende Gläubige aufnehmen konnte.
    * 🪦 Grab des Philippus
    * Lange nahm man an, der Apostel sei im Zentrum des Martyriums bestattet.
    * Archäologen entdeckten jedoch 2011 rund 40 Meter entfernt eine Grabstätte aus dem 1. Jahrhundert, die heute als sehr wahrscheinliches Grab des Apostels gilt.
    * 🚶 Pilgerweg
    * Vom Stadttor führte ein monumentaler Prozessionsweg mit Brücke, breiter Treppe und weiteren sakralen Gebäuden zum Heiligtum auf dem Hügel.
    * Dieser Weg war ein bedeutendes Ziel christlicher Pilger in der Spätantike.
    * 🌍 Bedeutung
    * Hierapolis entwickelte sich dadurch zu einem der wichtigsten christlichen Wallfahrtsorte Kleinasiens.
    * Die St.-Philippus-Anlage ist ein wesentlicher Grund dafür, dass Hierapolis neben seiner römischen Geschichte auch als bedeutendes Zentrum des frühen Christentums gilt.

    Interessant zu wissen: Wenn du heute vom Theater den Hügel hinaufgehst, folgst du im Wesentlichen demselben Weg, den bereits vor etwa 1.500 Jahren christliche Pilger nahmen, um das Grab des Apostels Philippus zu besuchen. Von dort oben hast du außerdem einen der schönsten Ausblicke über die antike Stadt Hierapolis und die weißen Travertinterrassen von Pamukkale.
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  • Der Kassandra-Pool

    18 juli, Turkije ⋅ ☀️ 32 °C

    Der Name geht auf eine moderne Legende zurück, nach der Kleopatra hier gebadet haben soll…historische Belege dafür gibt es jedoch nicht🤔

    * Alter: Die Thermen stammen ursprünglich aus der römischen Kaiserzeit (2. Jahrhundert n. Chr.) und gehörten zum großen Badekomplex von Hierapolis.
    * Besonderheit: Im 7. Jahrhundert wurde die Anlage durch ein Erdbeben beschädigt. Dabei stürzten Säulen und Marmorteile in das Thermalbecken – heute kann man zwischen diesen antiken Überresten schwimmen.
    * Wassertemperatur: Etwa 36 °C, gespeist von natürlichen Thermalquellen.
    * Mineralien: Das Wasser ist reich an Calciumhydrogencarbonat, Sulfat und Kohlendioxid. Diese Mineralien sind auch für die berühmten weißen Travertinterrassen von Pamukkale verantwortlich.
    * Historische Nutzung: Bereits die Römer nutzten die Quellen als Kur- und Heilbad. Hierapolis war eines der bedeutendsten Heilzentren Kleinasiens und zog Kranke und Erholungssuchende aus dem gesamten Römischen Reich an.
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  • Die Travertinterrassen

    18 juli, Turkije ⋅ ☀️ 34 °C

    Pamukkale ist türkisch für „Baumwollschloss“, da die schneeweißen Terrassen aus der Ferne tatsächlich wie ein riesiges Baumwollfeld oder eine verschneite Landschaft aussehen – daher der Name „Baumwollschloss“.
    * Entstehung: Die Terrassen bestehen aus Travertin, einem Kalkgestein, das sich über Jahrtausende aus kalkhaltigem Thermalwasser abgelagert hat.
    * Temperatur der Quellen: Etwa 35–100 °C, je nach Quelle.
    * Anzahl der Thermalquellen: Rund 17 heiße Quellen speisen das Gebiet.
    * Höhenunterschied: Die weißen Terrassen erstrecken sich über etwa 160 Meter Höhenunterschied.
    * Größe: Die Travertinterrassen sind ungefähr 2,7 km lang und bis zu 600 Meter breit.
    * Farbe: Das strahlende Weiß entsteht durch die Ablagerung von Calciumcarbonat (Kalk).
    * Besonderheit: Das Thermalwasser fließt in natürliche Becken und bildet ständig neue Kalkschichten. Deshalb wird der Wasserfluss gezielt umgeleitet, damit alle Terrassen erhalten bleiben.
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  • Der nicht-touristische Heimweg

    18 juli, Turkije ⋅ ☀️ 34 °C

    Zurück führte uns unser Guide nicht über die Schnellstraße, sondern einen zwar längeren, aber landschaftlich viel schöneren Weg. Gestartet in Pamukkale auf einer Höhe von 350-400 m ü. NN fuhren wir bergauf auf die Höhe von Karamanlı (Provinz Burdur), was auf einer Höhe von 1160 m ü. NN liegt. Hier konnten wir sehen, womit die Türkei (außerhalb des Tourismus) Geld verdient: Landwirtschaft und Mamorabbau.
    Es war eine tolle Rückfahrt mit Eindrücken von der Türkei, die wir uns so noch nie vermittelt wurden.
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  • Mit dem Jeep zum Rafting-Startpunkt

    22 juli, Turkije ⋅ ☀️ 37 °C

    Wir waren mit Express Rafting unterwegs. Die beginnen die Standardtouren im Köprülü-Kanyon-Nationalpark am Fluss Köprüçay bei Beşkonak (Manavgat). Der eigentliche Einstieg liegt flussaufwärts der Basisstation; wir wurden nach der Anmeldung mit einem Jeep etwa 10 km zum Start gebracht. Die Tour führt anschließend rund 12–14 km flussabwärts zurück zur Basis.Meer informatie