Satellite
Show on map
  • Day2

    Nordwärts - 2. Etappe

    August 3, 2018 in Norway ⋅ ⛅ 21 °C

    Nach einer recht kurzen Nacht sollte es heute weiter in den Norden gehen. Wir frühstückten zunächst gemütlich im verglasten Wintergarten mit angenehmer Morgensonne und hatten dadurch ein wenig die Zeit aus den Augen verloren - bei guter Gesellschaft in tollem Ambiente kann das schon mal passieren. Aber weiter schlimm war es nicht, denn alle Autobahnen waren frei und die Fahrt sollte ohne Komplikationen verlaufen. Tatsächlich kamen wir schnell vorwärts, vorbei an Hamburg und Flensburg passierten wir die dänische Grenze und fuhren schließlich durch unser recht unspektakuläres Nachbarland bis in den nördlichen Zipfel nach Hirtshals, von wo aus wir die Fähre nach Norwegen nehmen wollten. Da wir fast eine Stunde vor Check-in da waren, ließen wir es uns noch etwas am Strand gut gehen und aßen unseren Wegproviant. Gegen 16Uhr reihten wir uns in die Check-in-Schlange ein, um wenig später im Schlund des großen Katamarans zu verschwinden. Da dort alles auf Platzsparen ausgelegt ist, waren wir dankbar für die Platzanweiser, die uns gekonnt rein und anschließend wieder rausmanövrierten. Als alle Passagiere an Bord waren, donnerte die Fähre auch gleich mit ca. 76km/h über die raue Nordsee. Die Fahrt war ein wenig schauklig, aber nicht weiter besorgniserregend. Nach gut 2h (eine Stunde weniger Fahrzeit als die "normale" Fähre) legten wir in Kristiansand an. Dort suchten wir erstmal einen Supermarkt und deckten uns mit Lebensmitteln für das Abendessen und nächste Frühstück ein. Anschließend ging es weiter zu unserer ersten Unterkunft im nahe gelegenen Søgne. Als wir dort ankamen, stellte sich schnell heraus, dass unsere Gastgeber Deutsche sind, die vor 10 Jahren ausgewanderten - und das witzige: sie kommen ursprünglich aus Erfurt. Da war recht schnell eine Verbindung hergestellt. Wenig später erfuhren wir dann noch, dass deren älteste Tochter, die gerade zu Besuch war, 2 Wochen nach mir ihren Entbindungstermin hat. Verrückt... Wir plauderten also eine ganze Weile über Thüringen, Norwegen und Schwangerschaften. Nach dieser netten Überaschung machten wir noch einen kleinen Spaziergang am Meer (empfohlen von unseren Gastgebern) und genossen die untergehende Sonne (hier wirds ja gerade erst gegen 22.15 Uhr dunkel). Zurück in unserer kleinen, aber gemütlichen Hütte kochten wir uns noch etwas zu essen und gingen recht bald schlafen.Read more