Katharina Schmidt

Joined November 2016
  • Day3

    Ankunft in Abu Dhabi

    November 21, 2017 in the United Arab Emirates ⋅ ☀️ 29 °C

    Das Southern Sun Hotem sollte uns die ersten zwei Nächte beherbergen.
    Mit dem Taxi ging es zum Hotel und wir haben uns gleich mal schön abzocken lassen und 50€ für die Fahrt gezahlt. Dafür hätten wir den Shuttle Service in einer Luxuskarrosse nutzen können. Naja, so ist das Leben halt auch manchmal. Wir hatten ein großes Zimmer mit einer überraschend offenen Badgestaltung im 23. Stock mit super Aussicht.
    Als erstes hieß es für uns Abendessen. Es war schon 22 Uhr und wir waren die letzten die noch aßen. Wir entschieden uns für arabisches essen anhand einer Auswahl verschiedenster Starter und danach noch ein Hähnchengericht. Das Wasser was wir dazu bestellten war inklusive, das ist hier so Standard. Das teilen des Essens machte uns große Freude. Dann ging es erstmal ins Bett die Reiseanstrengungen wegschlafen.
    Am Morgen wurde ich von der Sonne gewäckt und einem ganz tollen Himmel. Da Schlaf aber doch noch Priorität hatte genoss ich die Aussicht nur kurz um dann die Verdunklungsjalousien herunter zu lassen.
    Dann kam das Frühstück: ein Traum! Alles über asiatisches, europäisches bis arabisches Essen. Frisch gepresste Säfte, Smoothies, vorbelegte Minibrötchen wie Pralinen, Egg Benedikt und leckerstes Bananenbrot. Ich hab so viel gegessen, dass ich danach 3h Megenschmerzen hatte!
    Es war dadurch danach doppelt harte Arbeit am Pool auf dem Dach des Hotels in der Sonne zu liegen :)
    Der Kleine Mann im Bauch schien sich in seinem durch die Sonne wahrscheinlich rot erleuchteten Ballon recht wohl zu fühlen und hat dank der ganzen Essensenergie regelmäßig Klopfzeichen gegeben.
    Der Hotelpool hatte 25m Bahnlänge und ich bin 22 Bahnen mit Pause auf der Wasserliege geschwommen. Das war wirklich ein Fest, endlich schwimmen! In Berlin graut es mir vor den öffentlichen Bädern. Überfüllt, kalt und diese niedrigen Wandföhne, sodass ich nach dem Schwimmen da immer aussehe als wäre ich auf dem Schlachtfeld gewesen. Am Abend sind wir zu einer Mall spaziert. Es ist wirklich komisch zu sehen, dass hier eigentlich mehr Asiaten die Straßen säumen als Araber. Eigentlich voll die Multikulti Stadt. Auf dem Weg zur Mall sind wir bei einem Libanesen zum Essen eingekehrt. Wieder riesen Portionen, alles schön zum teilen und leckerste Oliven und Fetakäse. Ich hatte eine Chicken Fajita das auch super lecker war.
    Die Mall war mal wieder eiskalt, aber ich hatte meine Jacke ja in weiser Voraussicht eingepackt. Hier war es schön zu sehen wie die ganzen traditionell gekleideten Männer in ihren weißen Gewändern für ihre Mädels bei Michael Kors und in heißen Unterwäscheläden einkaufen. So verklemmt können die hier gar nicht sein. Und die Gewänder der Männer und Frauen sind fast identisch und einfach nur praktisch bei viel Sonne.
    Dann hieß es wieder schlafen und erneut Frühstücksmarathon, diesmal aber gezügelter :) Und Christian war sogar nochmal, wahrscheinlich ermutigt durch meinen Wassersport, im Fitnessstudio. Ich wollte auch, aber der Muskelkater vom schwimmen war doch heftig und ein Zeichen dass dies erstmal ausreichend war.
    Wir gingen nochmal für 1h an den Pool und konnten die Aida bereits im Hafen stehen sehen.
    Bis 14 Uhr konnten wir einchecken und Taten dies auch erst 13:30Uhr als die letzten Passagiere die in Abu Dhabi zugestiegen sind. Schön entspannt ohne in der Schlange zu stehen und mit exklusiver Individualbetreuung.
    Das Schiff wirkte groß aber nicht riesig. Wir haben eine Innenkabine die barrierefrei ist, und dadurch sehr geräumig. Der erste Eindruck vom Schiff war sehr gut. Das Abendessen hat uns die Schuhe ausgezogen. So viele und wirklich leckere Sachen! Alles ist so sauber und perfekt. Vollster Vertrauen in die Frische und Sauberkeit fühlten wir uns sofort sehr wohl. Das Auslaufen des Schiffes im Sonnenuntergang war richtig emotional und der Abend begann für uns mit einem Bingo-Spiel, das ich mir als Klischeestart an Bord gewünscht hatte und ganz viel Sekt für Christian, den wir dabei gewannen und wurde mit einer Schlagernacht auf dem Pooldeck gekrönt. Besser konnte es für uns nicht beginnen! Wir waren voll drin im Cluburlaub auf der AIDA Stella.
    Über Nacht shipperte ins das Schiff nach Barehain
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  • Day1

    Prinzen-Halbzeit und Anreise

    November 19, 2017 in the United Arab Emirates ⋅ 🌙 25 °C

    Wieso starten Urlaube immer so früh? 5 Uhr klingelt der Wecker, was eigentlich noch okay ist, aber wenn man bedenkt dass wir erst 1 Uhr ins Bett sind, wird mir doch etwas anders wenn ich an den kleinen Bauchbewohner denke, der noch nie so spät die Spieluhr gehört hat und nach 4h Ruhe schon wieder mit mir los wackeln musste. Apropos Bauchbewohner: da mir Ira tolle Meilensteinkarten für die Zeti der Schwangerschaft geschenkt hat, war dies auch der Morgen um die Halbzeit der insgesamt 42 Schwangerschaftswochen fest zu halten. Die 21. Woche ist damit abgeschlossen und der Endspurt nicht mehr weit.
    Da Christian und seine Mutter sich wirklich neben einem gesunden Kind etwas mehr ein Mädchen gewünscht haben und immer die Rede von einer kleinen Prinzessin war, haben wir diese Woche doch große Augen gemacht, dass an unserem Ungeborenen mehr dran ist als erwartet. Ein richtiger Prinz halt, der seinen Papa und Oma in Spe bereits ganz schön auf die Folter gespannt hat und sich bis in den 6. Monat nicht zu erkennen gegeben hat. Auch ich war bereits voll auf Altrosa eingestellt und hatte Bilder vom stolzesten und glücklichsten Papa der Welt vor Augen, zwischen den und seine Tochter kein Blatt Papier mehr passt und hätte dies Christian auch so so gern geschenkt.
    Nun bekomme ich meinen Wunsch-Jungen :) und sehe einen großen starken Jugendlichen und Mann der liebevoll, zuverlässig und zielstrebig ist. Naja, und denke mir jetzt so, dass ich jetzt den Mutter-Sohn-Bezugsbonus habe und freue mich einfach wie wahnsinnig.
    Bisher klangen alle Indizien nach Prinzessin. Meine Mutter hat die Schwangerschaft mit mir auch besser vertragen als mit meinem Bruder und am Tag des Eisprungs, den wir sehr genau kannten, war ich eigentlich allein bei Ira, Robert und klein Moritz und es hätte eher ein Spermium mit einem X die Eizelle erreichen müssen. Die Zeit dort war aber quasi so schön, dass sich ein Y gesagt hat, dass klein Moritz sich einen Spielkameraden verdient hat.
    Letzte Woche, bevor wir den Termin bei der Feindiagnostik hatten, war ich mit meinem Jordanischen Kollegen Kareem zu Mittag essen. Er erzählte mir von einer arabischen Volksweisheit, dass man zu schwangeren Frauen dort sagt, dass Jungs ihren Müttern Blüte und Schönheit schenken während Mädchen diese ihren Müttern nehmen. Und da schließt sich für mich ein doch sehr schöner Kreis, dass es mir wirklich sehr gut ergeht mit unserem "Kleinen Prinzen" :) und er mit uns einen hoffentlich sehr schönen Urlaub im Orient erleben darf, mit gutem Essen, Sonne auf dem Bauch und Ruhe. Und wir uns dort einen guten Namen für ihn überlegen, um ihm bereits jetzt dafür zu danken, dass er auf dem Weg und selbst dabei einfach schon so wunderbar ist!
    Den Flug über Belgrad nach Abu Dhabi haben wir sehr gut überstanden. Die Beinfreiheit und das leckere Essen machen uns langsam zu richtigen Fans der Airline Emirates. Im Bordmagazin habe ich mit großer Freude eine Werbung von unserem Highlight-Hotel am Ende des Urlaubs gefunden. Shangri-La ist der Name. Wie ein Song unseres Lieblings-DJ-Duos Digitalism, deren Sticker als einziger meinen Rimowakoffer individualisieren darf. Auch hier sind wir wieder bei einem schönen Kreis der sich über den Hotelnamen für uns in diesem Urlaub schließt.
    In unserem jetzigen Hotel haben wir erstmal ein Zimmer im 23. Stock bezogen und das erste Abendessen mit allem was die arabische Küche so zu bieten hat, haben wir uns gut schmecken lassen. Ich friere hier in geschlossenen Räumen dank der extremen Klimatisierung noch sehr. Mein Büro in Berlin ist im ärgsten Winter wärmer als diese 18 Grad Kühltruhen. Nicht erkälten ist wohl vorerst meine Hauptherausforderung hier.
    Abu Dhabi wir sind da, und bereit uns von dir begeistern zu lassen.
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  • Day11

    Codename vom Paradies: Tejaprana

    November 15, 2016 in Indonesia ⋅ ⛅ 28 °C

    Unser Hotel war wirklich göttlich. Absolut zum Wohlfühlen eingerichtet und darauf ausgerichtet. Mit Abstand die perfekteste Umgebung seit ich verreist bin. Ganz nahe gefolgt von unserem Koh Lipe Strandbungalow in Thailand. Was wir dort an eigenem Strand und Korallenriff hatten, hatten wir hier an absolut privatem Poolbereich und einfach absolut perfekt gestaltetem Haus mit Koikarpfenteichen und Gartenanlagen.
    Wir haben die Ruhe so genossen, und Auge und Ohren haben mit ihren Eindrücken den ganzen Körper beeinflusst und zum relaxen animiert.
    Die Hotelanlage war so schön, jede Ecke war ein eigenes Stillleben.
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  • Day10

    Abschied von Ubud

    November 14, 2016 in Indonesia ⋅ ⛅ 28 °C

    Nach der Teatime brachten wir unseren Scooter in die Stadt. Wir gaben einfach die Schlüssel ab, keiner prüfte ob er in Ordnung war, solche Gutmenschen hier! Wir liefen an einem Tempel vorbei aus dem gerade ganz viele Frauen mit ihren Opfergaben-Behältern auf dem Kopf heraus kamen. Christian kaufte sich ein Eis, dass ich ihm zur Hälfte mit wegaß. Wir gingen gegenüber des Tempels auf eine freie unbebeaute Fläche, indem wir einfach über eine Absperrkette stiegen.
    Es war auch dort alles so paradiesisch. Schöne Häuser, bunt blühende Bäume, kleine Reisfelder und Palmen. Wir besprachen beide, dass Bali von ganz Asien das schönste ist das wir gesehen haben. Es ist einen Ticken sauberer, das Essen ist wirklich sehr gut, und wir haben die Insel wirklich sehr genossen.
    Wir waren aber ja auch zum shoppen hier....ich wollte mir noch eine Pashmina oder einen Sarong als Strandliegetuch kaufen. Die Läden in Ubud sind der Wahnsinn. Es gibt so tolle Sachen, also nicht nur Touristenkram, sondern man kann hier richtig schön einkaufen. Liebevoll dekorierte Läden, individuelle Produkte. Ja, den Souvenirkram gibt es natürlich auch. Aber es ist wie einkaufen im balinesischen Friedrichshain. Ganz tolle Sommersachen, echte Seide, handgefertigte Holzbretter und schönes Porzellan, wirklich schöner Schmuck. Nichts davon brauchte ich. Aber wenn man ohne Sommersachen hier her fährt, kann man definitiv gut gekleidet mit vollem Koffer zurück!
    In einem Laden fand ich endlich einen Sarong der mir gefiel. Der Inhaber erklärte ausführlich wie lange die Bearbeitung der Batikmuster dauern kann und die verschiedenen Qualitäten der handgewebten Stoffe.
    Die Balinesen nutzen Wachspinsel (wie ein Füller mit heißem Wachs) oder Drucken Wachs per Hand vor dem Färben auf die Tücher um so die eingewachsten Stellen vor der Farbe zu schützen. Dies kann je nach Farbanzahl bei einem Sarong bis zu zwei Monaten Arbeit bedeuten! Total verrückt aufwändig.
    In meinem Sarong steckt nur 1 Wochen Arbeit, da er eher abstrakt ist.
    Ich wollte noch andere Sarongs als Mitbringsel kaufen. Aber mir gefielen keine mehr. Dafür holte ich mir Lob der anderen Verkäufer ab, dass der den ich habe wirklich gute Qualität ist und ein sehr traditionelles Farbmuster hat. Juhuu, intuitiv richtig gekauft.
    Danach sind wir noch in einem Restaurant essen gewesen, das sehr gute Bewertungen hatte und ein Teil des Preises je Mahlzeit geht in die Versorgung balinesischer Kinder mit medizinischem Service. Also Essen für den guten Zweck. Christian hatte King Prawns und ich hatte ein Thunfischsteak medium mit Tomatenbruschetta. Es war geschmacklich echt vom Feinsten!
    Zurück sind wir mit dem Hotelshuttle. Am Abend leerten wir unseren Rum und badeten ein letztes Mal in unserem Pool und nahmen auf der Außenliege Abschied von unserem Traumhotel. Die letzte Nacht im Paradies war da.
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  • Day10

    Fahrradtour mit Cat-Poo-Chino

    November 14, 2016 in Indonesia ⋅ ☀️ 13 °C

    Heute haben wir eine organisierte Radtour gemacht. Dazu ging es 8:30 Uhr am Hotel los. Im Auto saßen schon zwei nette Paare eines aus den Niederlanden und Honeymooner aus London.
    Der erste Stop während der Autofahrt war an den Reisfeldern aus dem Film "Eat Pray Love". Es sah wirklich wie aus dem Bilderbuch! Dort hätte man mich einen ganzen Tag lang hinsetzen können und ich hätte vom Talblick nicht genug bekommen können. Die Erinnerung an den Film, den ich damals frisch getrennt mit Freddy gemeinsam gesehen habe kam wieder intensiv auf. Der Film war einfach so schön und hat so viel Kraft gegeben.
    Der nächste Stop war auf einer Kaffeefarm. Dort wuchsen neben Kaffee von Mango bis Avocado und Kakao sämtliche vorstellbaren exotischen Fruchtsorten.
    Auf dem Gelände waren auch ca. 8 Kopi Luwak (Kaffeekatzen) in Käfigen gehalten. Man sagte uns diese seien dort nur maximal 7 Monate zur Nachzucht. Diese Katzen essen Kaffeebohnen und verdauen diese nicht vollständig, und durch den Fermentierungsprozess bei deren Verdauung wird so der wohlschmeckendste und teuerste Kaffee der Welt von diesen possierlichen Tierchen ausgeschieden. Der Kot, der einfach nur aussieht wie in Wurstform zusammengeklebte weiße Kaffeebohnen wird gesammelt, mit heißem Wasser gewaschen und dann wie ganz normaler Kaffee geröstet und gemahlen. Durch die Verdauung verliert der Kaffee etwas Koffein und wird milder.
    Danach konnten wir Arabica-, Robusta- und männliche und weibliche und Luwak-Kaffeebohnen vergleichen. Wir bekamen einen Pancake und Sorbet als zweites Frühstück und wahnsinnige 14 Sorten Tees und Kaffees zum probieren.
    Wir bestellten uns natürlich auch einen Luwak-Kaffee um diesen ganz mutig zu probieren. Unser Guide nannte ihn liebevoll Cat-Poo-Chino. Wir entschieden uns für die japanische Syphonbrühweise. Und der Kaffee war wirklich sehr Lecker. Es war der pure reine Kaffeegeschmack ohne Bitterkeit und Säure. Ganz begeistert kauften wir uns vor Ort ein 200 gr Paket Bohnen für umgerechnet 40 €. Der teuerste Kaffee der Welt, wir haben ihn mutig probiert, den Cat-Poo-Cino :)
    Christian der zu Hause ja eh gerade alles auf den totalen Kaffeegenuss ausgerichtet hat wird uns von der Packung dann wohl in der nächsten Zeit den besten Frühstückskaffee zaubern! Da freue ich mich schon.
    Dann ging es endlich weiter zu den Fahrrädern. Helme aufgesetzt, kurze Sicherheitseinweisung und los ging es zur "Downhill-Tour" die ich Christian zuliebe mit machte. Da ich ja Bergauf Radfahren und durch Geröll und Schlamm für mich nicht so brauche. Es stellte sich jedoch heraus dass es die ganze Zeit auf Straßen einfach nur gemütlich bergab ging. Ich habe vielleicht zweimal in die Pedalen getreten :))) Herrlich!
    Wir kehrten in einem traditionell balinesischen zu Hause ein und unser Guide erklärte uns wofür welche Häuser sind. Und es ist wirklich so dass der Familientempel den Größten Platz einnimmt und ein zentraler erhöhter Platz für Baby-Welcome, Hochzeit und Aufbahrung vorgesehen ist. Heute war auch Full-Moon und alle Balinesen in traditionellen Gewändern heraus geputzt. Wir durften auf dem erhöhten Platz platz nehmen und kleine Opfergaben unter Anleitung selbst basteln. Voll schön!
    Die Radtour ging weiter durch wunderschöne kleine Dörfer, die Häuser und Eingangsbereiche die wirklich wie kleine deutsche gepflegte Vorgärten aussahen. Die Bauern arbeiteten auf den Feldern und überall am Wegesrand wuchsen die üppigsten Nutzpflanzen.
    Es ist der Wahnsinn, wie hier alles intensiv aus der Vulkanerde sprießt. Jeder Millimeter ist bedeckt mit essbaren oder einfach nur wunderschönen Pflanzen.
    Als es dann hieß es geht "Offroad" wollte ich erst lieber nicht, aber Christian überredete mich. Und ich kann nur sagen zum Glück! Es war wundervoll schmale Wege mitten durch Bananen und Reisfelder und Dschungel zu fahren. Und es war auch alles total einfach :P
    Es fing zwischendurch an zu regnen, die anderen Mädels zogen sich Ponchos über, aber ich liebe ja warmen Sommerregen, also bloß nicht davor schützen und voller Freude rein in die Tropfen!
    Bei einem Halt in den Reisfeldern hörte es auch schon wieder auf. Auch hier war es wieder wundervoll mit den Rädern parallel zu den Bewässerungskanälen zu fahren und einfach mitten drin zu sein. An der Reisterassen vorbei, über kleine Brücken drüber.
    Bewegung in so schöner Natur ist einfach traumhaft!
    Zum Abschluss gab es ein leckeres Mittagessen in einer sehr schönen Location. Und dann sind wir happy nach Hause mit dem Resümee dass das eine Radtour für mich war, und nicht für Christian. Aber wir waren beide glücklich!
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  • Day9

    Mas - Traummöbel

    November 13, 2016 in Indonesia ⋅ ⛅ 28 °C

    Heute sind wir mit dem Moped nach Mas gefahren, die Möbelfertigungs-Hochburg auf Bali. Das Interieur unseres Hotels gefällt uns so gut dass wir wenigstens Visitenkarten sammeln wollten um vielleicht irgendwann mal Möbel und Holzplatten oder Steinbadewannen und Waschbecken hier zu bestellen :)
    Denn hier werden die Dinge, die bei uns für viel Geld auch verkauft werden direkt gefertigt.
    Wir haben nun ein wenig Ahnung von Container- und Fracht-Kubikmeterpreisen, und auch davon dass man denen per Mail alles schicken kann und sie es anfertigen.
    Shoppingbegleitung und Interieur-Designerin sind ja meine heimlichen Traumberufe, wenn Geld grenzenlos vorhanden wäre würde ich echt all meine Kraft in sowas stecken und mich darin verlieren können. Daher konnte ich diese Insel nicht verlassen ohne mir ein paar Infos zu den hiesigen Herstellungs- und Exportbedingungen zu machen. Alles schonmal für den Traum irgendwann mal in der eigenen Wohlfühloase zu wohnen. Vor dem Urlaub habe ich einen echt guten Spruch gelesen, so in die Richtung Man muss ein Leben führen von dem man keinen Urlaub braucht. Der begleitet uns auch hier bei unseren Träumereien von einer gemeinsamen Zukunft.
    Möbel sind ja sowieso Geschmackssache. Ich habe auch kein Stück gesehen in das ich mich sofort unsterblich verliebt habe. Aber viel Potential! Große Holzplatten, Wurzelmonumente, Steinbecken, Holzornamente, eben all das was klare Linien und Monolithische Strukturen durchbrechen könnte.
    Sichtbeton, Holz, Klavierlack und Grünpflanzen, fertig ist unsere Traumoase :)
    Der ganze Tag drehte sich nur darum Onlineshops zu durchstöbern, Bilder zu suchen und Preise anzusehen. Total absurd, aber in der Theorie sind wir schonmal alles durch!
    Krass war, dass all die Galerien, wie sich die Möbelläden hier nennen, an der Straße waren. Und wir waren wirklich nur in 6 Läden/Lagern und dann von dem ganzen Lärm so genervt, dass wir nur wieder zurück in unser Hotel wollten. Selbst ich, die sich ja vom Shoppen nicht abbringen lässt, hatte absolut keine Lust mehr zu suchen, mir reichten die paar Emailadressen und ich wollte einfach nur schnell zurück. Teatime, eine Runde Scrabble und wieder auf unsere Terrasse, wo nur der Pool plätschert und abends Gecko und Frosch sich grüßen.
    Auf dem Weg hielten wir dann doch nochmal in einem Laden an wo sie ganz viele alte Metallsachen hatten. Der Laden wirkte auf den ersten Blick total überladen mit Metallschrott, war aber sehr sortiert und ich sage, den Laden einmal komplett nach Berlin verschifft, wird man mit dem Zeug Millionär!
    Also auch Innendesign-technisch bin ich Balinesin, oder die Balinesen mir sehr nahe. Aber seht selbst.
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  • Day8

    Mount Batur, 1717m üNN

    November 12, 2016 in Indonesia ⋅ ⛅ 24 °C

    Wir sind jetzt so gut in unserem Schlafrythmus, und gehen ein wirklich großes Risiko ein, nur um einen Sonnenaufgang von einem Berg zu sehen. Während man in Berlin 2 Uhr nachts in den Club geht um zu feiern, stehen wir jetzt um die Zeit auf um uns an den Fuß des Berges fahren zu lassen und in sternenklarer Nacht bewaffnet mit einer Taschenlampe 1000 Höhenmeter zu machen :)
    Schön verrückt, genau nach meinem Geschmack! Der Weg hinauf war super anstrengend, die Luftfeuchtigkeit war so hoch, und wir trugen warme Sachen, denn es war kühl. Schwitzen und Schnappathmung also inclusive. Unser Guide sprach noch nicht ganz so gut englisch, war aber sehr bemüht und auch sehr nett.
    Wir liefen durch den Wald, über Geröllfelder mit roter Lava und legten ab und zu kleine Trinkpausen ein, denn es ging echt permanent bergauf.
    Die Sonne fing langsam an den Himmel zu erleuchten und wir kamen sehr pünktlich am Gipfel an. Dort zeigte uns der Guide wie sie in Löchern mit ausströmendem 75 Grad heißen Schwefeldampf Eier und Bananen für das Frühstück kochen. Es war alles so feucht und echt kalt da oben. Aber tapfer warteten wir auf einer der Bänke auf den ersten Sonnenstrahl.
    Christian hat mich schön von hinten gewärmt und wir bekamen sogar Tee und Kaffee. Nach so einem Aufstieg werden die einfachsten Dinge wieder zu etwas ganz Besonderem. Man sah vom Gipfel aus auf die Insel Lombok mit dem Berg Rinjani und am Fuße des Batur war ein großer See und dahinter noch zwei weitere balinesische Berge.
    Die Sonne erhellte alles langsam indirekt und die crazy Fotosession der Wartenden am Gipfel ging los. Selfiesticks, Gopros und Handys klickten wie irre. Auf einem Bild sieht man das Gewusel ganz gut. Ich bin mit der Kamera einfach wieder ein Stück herunter gegangen, dort war kein Mensch mehr und es gab schöne Bäume und Gräser und Ruhe den Sonnenaufgang zu genießen. Und vor allem viel schönere Bilder als vom Menschenübersähten kahlen Gipfel ;)
    Unser Guide brachte uns ein wahnsinnig üppiges Frühstück. Toast mit Banane und Ei, für jeden ein gekochtes Ei, Obst und Kekse. Ich musste mich bei der Anlieferung erstmal sammeln. Es war 6 Uhr morgens, und unser Guide und das ganze Tablett rochen extrem nach Schwefel, sodass ich erstmal mit leichter Übelkeit Abstand von dem Essen nehmen musste, denn morgens ist meine Nase noch echt empfindlich. Nach einer Minute konnte ich dann aber auch essen.
    Gut gestärkt machten wir uns zum Abstieg bereit. Dazu lief man auf den Kraterkämmen entlang. Rechts und Links der schmalen Wege ging es abwärts entweder in den Kraterschlund, oder ins Tal. Die weiten Täler ringsumher erstrahlten in den schönsten Farben und Nebelfelder stiegen aus ihnen auf.
    Die letzte Eruption des Bantur war 1963 und man sah sehr gut ein schwarzes Lavafeld dass sich ins Tal bis fast in den See ergoss. Wir spazierten um den Krater herum bis wir zu einer Opferstelle kamen, an dem sich mal wieder eine Gruppe unserer neuen Freunde-die Langschwanzaffen-aufhielten! Unser Guide hat die Frühstücksreste dabei gehabt und fütterte damit die Affen. Wir wollten das nicht tun, hatten aber auf einmal jeder einen Affen auf uns sitzen und unser Guide fütterte sie dann.
    Langsam werde ich hier noch zum Affenfan. Die sind echt lieb und nicht aufdringlich. Balinesen halt ;)
    Der Abstieg war ganz schön rutschig. Die schwarze Lava war teilweise knöcheltief und locker wie Blumenerde. Aber wir schafften es ohne Verletzungen die Wandertour abzuschließen.
    Es war eine schöne körperliche Herausforderung und der Ausblick war wirklich traumhaft. Wir werden langsam zu Alpinisten. So sehr man sich beim Aufstieg doch jedes Mal wieder fragt "Wieso tue ich mir das an?" so sehr entschädigen Berge einen jedes Mal wieder mit tollen Impressionen ungemein!
    Auf der Autofahrt zurück schlug dann die Müdigkeit richtig zu. Die Aufregung viel ab und wir spürten die wirklich krasse Übermüdung. Im Hotel gab es sogar noch Frühstück. Wir waren ja wirklich nur Nachts und früh Morgens unterwegs. Also erstmal Wecker stellen und Mittagsschlaf. Um 11 Uhr morgens schon einen ganzen Tag Erlebnisse in den Knochen! :)
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  • Day6

    Die Offenbarung des Affenflüsterers

    November 10, 2016 in Indonesia ⋅ ☀️ 20 °C

    Mit unserem Scooter ging es gleich rein in den Linksverkehr und zum heiligen "Monkey Forrest". Wo ca. 700 Langschwanzaffen in verschiedenen Gruppen leben. Der Eintritt betrug gerade mal 2,70€ p.P. Und da ich ja in Thailand einem Affenangriff gerade so entkommen konnte waren wir bestens vorbereitet und trugen nichts bei uns was für Affen auch nur ansatzweise interessant sein könnte. Es gab klare Hinweisschilder keine offenen Taschen oder Beutel mit sich herum zu tragen und die Affen nicht mit eigenen Lebensmitteln zu füttern und sie nicht zu streicheln, nicht in die Augen zu sehen und Mütter mit Kindern in Ruhe zu lassen.
    Es gab überall Aufseher mit Walky Talkies und vereinzelt Stände an denen man Futter kaufen konnte und wenn man es in der Hand hielt setzten sich die Affen auf einen um sich das essen zu holen. Dieses Treiben schauten wir uns ein wenig an und ich fand es irgendwie affig ;) so ein Zirkusfoto zu machen. Die Affen huschten zwischen unseren Beinen lang, kabbelten sich untereinander um essen und ich verlor schnell meine anfängliche Unsicherheit und merkte, ohne essen in der Hand ist man denen ziemlich egal und sie laufen ganz nah an einem vorbei aber machen nichts. Weiter ging es zu einem kleinen Springbrunnen. Dort tobten die Affen und sprangen von umliegenden Ästen ins Wasser aufeinander. Erschraken sich gegenseitig indem sie sich unter Wasser heimlich anpirschten. Ein wirklich sehr belustigendes Schauspiel. Ohne Gitter, mittendrin bekamen wir Wasserspritzer ab und huschten die Äffchen im Spiel an uns vorbei.
    Natürlich gab es auch unschöne Situationen, wo ich mich so über die Dummheit von Menschen geärgert habe. Einem Mädel klaute ein Affe eine Plastiktüte mit einem Top aus der offenen Schultertasche. Und andere ließen sich die Wasserflasche oder eine Tüte Nüsse und irgendwelches anderes ungesundes Tütenessen klauen. Die Aufseher versuchten es den Affen wieder wegzunehmen. Bei dem Top entschied der Affe sich es aufgrund der Nicht-Essbarkeit wieder frei zu geben, den Rest sahen wir nur als leere Plastikreste wieder. Die Aufseher waren auch schon sichtlich genervt, auf welche "Affen" passten sie hier eigentlich mehr auf!?! Wir nahmen uns sehr viel Zeit und setzten uns auch gern und beobachteten immer wieder. Es gab wundervolle Wege und es gab überall tolle riesige Bäume.
    An einer weiteren Wasserstelle passierte es dass ein halbwüchsiger Affe an Christian hoch kletterte. Er setzte sich auf seinen Arm und drückte seinen Rücken gegen seine Brust und rieb sich an ihm wie eine Katze, alle Zeichen auf kraul mich und hab mich lieb. Wie ein Baby ließ er sich in seinen Arm gleiten und Christian konnte sein Bäuchlein und sein Köpfchen streicheln. Christian begann ihn ein wenig zu necken und die beiden begannen sich spielerisch zu kabbeln. Alle Touristen die noch um uns herum standen brachen in "wow" und "oh" aus. Christian geht jetzt sicher als Monkeyman in das ein oder andere Urlaubsalbum mit ein. Ich war total geplättet von diesem überraschenden und so schönen Ereignis. Mein Christian, der Affenflüsterer. Welche geheime Ausstrahlung auch immer er hat, sie zieht bei mir und Affen :)
    Bevor ich ihn weiter bewundern konnte kam der Affe auch mein Bein hoch geklettert. Ganz vorsichtig und seine kleinen Hände und Füße fühlten sich so zart und weich an. Er krallte sich nicht etwa fest sondern hielt sich mit ganz leichtem Druck. Er schaute aber nur ob es an meiner Tasche ein Loch gab und ob sich nicht etwa unter meinem Top in meiner Potasche etwas essbares verbarg. Er ließ sich ganz zart wieder heruntergleiten, inspizierte meine Birkenstock und ich dachte nur, ich bin mega kitzelig an den Füßen, eine falsche Berührung und einer von uns Beiden wird sich verletzen. Aber es war alles ganz vorsichtig und schön. Zack das andere Bein hoch...ja, ich habe wohl etwas von einem Kletterbaum. Und auch dort nochmal geschaut ob es was zu holen gibt. Und mein Handy in der Tasche entdeckt. Ich zog ihn wie ein kleines Kind am Arm dort weg, wir kabbelten ein bisschen und ein Zähnchen hat meinen Zeigefinger auch leicht verletzt und er hing nun an meinem Arm auf Abstand. Jetzt war ich in der Yogapose "der vollendete Kletterbaum mit Ast".
    Trotz meinem eher unbeholfenem Kontakt werde ich nie vergessen wie sich diese kleinen Füßchen und Patschehände anfühlen und wie leicht er war. Echt beeindruckend so ein Kontakt zu unseren entfernten Verwandten.
    Auf dem Gelände gab es noch eine sehr schöne Brücke die mitten durch zwei riesige Bäume und Lianen führte. Wirklich schön zum spazieren gehen.
    Wir waren ca. 2-3h dort. Es ist nicht groß, aber wir verweilten halt viel und ließen das Affentheater und die schöne Tempelanlage und Natur auf uns wirken.
    Beim gehen setzte sich Christian nochmal auf eine kleine Mauer und als sollten wir noch bleiben kam diesmal ein ausgewachsener Affe an, als kenne er Christian schon ewig, und sie wären alte Kumpel. Er stütze seine Hände auf Christians Oberschenkel und ließ sich genüsslich den Nacken kraulen. Ich kann mir echt nicht erklären wie Christian das schafft. Er liebt Tiere und ja, sein größter Wunsch war es die Affen zu streicheln. Aber dass sie zu ihm kommen um ihm den Wunsch zu erfüllen war einfach magisch für mich! Ich war den halben Tag noch total baff von dieser Offenbarung dass Christian ein Affenflüsterer ist :)
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  • Day6

    Kaffee und Scooter - Balistyle

    November 10, 2016 in Indonesia ⋅ ⛅ 29 °C

    Nach unserer Nachtwanderung, die zwar ein schönes Abenteuer, aber einfach viel zu gefährlich war wollten wir uns in Ubud einen Scooter leihen. Im ersten Verleih gab es keine mehr, also kehrten wir in einen balinesischen Kaffeeladen namens "Seniman" ein. Hinter uns wurde der Kaffee geröstet und abgefüllt. In Bali besteht eine große Kaffeekultur, die wissen hier also was sie tun. Wir bestellten uns aus der riesen Auswahl einen medium und light roastet Kaffee und verkosteten unsere Auswahl gegenseitig. Der Laden war sehr stylisch gestaltet. Plastikstühle mit einem Holzgestell, das sie zu Schaukelstühlen werden ließ, und die Servierform des Kaffees war einzigartig auf einem Holztablett mit Ausgefrästen Platzhaltern. Das Wasser dazu war in recycelten Glasflaschen, mit Glasbodendeckel gereicht. Echt innovativ! Eine Geschäftsidee die man noch nach Deutschland bringen könnte ;)
    Die Kellnerin kannte zum Glück noch einen Scooterverleih, und so kam es dass wir bei "Lori's Gallery" einen fahrbaren Untersatz für 5€ am Tag mieteten. Freiheit, wir kommen! Endlich unabhängig das Land erkunden.
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