Italien 2020

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September 2020
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  • Day12

    Verkehrte Welt in Venedig

    Yesterday in Italy ⋅ 🌧 20 °C

    Die letzten zwei Tage verbrachten wir mit der Erkundung des verschlungenen Labyrinths aus verwinkelten Kanälen, engen Gassen und irreführende Sackgassen in der einstigen Handelsmetrople Venedig. Nur allzu gut kann man sich hier in frühere Zeiten zurückversetzen und sich vorstellen, wie einst die großen Handelsschiffe über das in der Sonne türkis glänzende Wasser heransegelten, um ihre kostenbaren Waren aus dem fernen Orient gewinnbringend zu verkaufen; wie kleine Boote geschäftig über die vollen Kanäle rudern; und wie der Adel der Stadt händereibend auf den begrünten Balkonen steht und innerlich die Münzen zählt, während die Arbeiter die Schiffe mit wertvoller Fracht beladen.
    Und so scheint es die einzig logische Erklärung zu sein, weshalb der Aperol nur 2,50€ kostet (Bier 6-8€) - die Nachfrage bestimmt eben den Preis.
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  • Day10

    DOCG

    September 20 in Italy ⋅ ☀️ 21 °C

    (Italenisch für kontrollierte und garantierte Herkunftsbezeichnung)

    Auf dem Weg zu unserem nächsten Zwischenziel stoppten wir heute bei schönstem Wetter in der Geburts- und einzig wahren Herkunftsregion des Prosecco, der Provinz Treviso. Traumhaft in den Südausläufern der Alpen gelegen, gedeihen hier tausende Rebstöcke in Reih und Glied, gesäumt von unzähligen Kelterein und Weinverkäufern. Geplant oder nicht - aber am heutigen Sonntag schien auch ein sehr günstiger Tag zur Weinernte, und so schlängten sich eine ganze Reihe, mit reifer Trauben voll beladener Traktoren durch die engen Straßen der Weinberge. Bevor wir weiter zogen ließen wir uns natürlich auch nicht die ein oder andere Kostprobe des leckeren Schaumweins entgehen...Read more

  • Day9

    Hüttentour Tag 3 - Müde Knochen

    September 19 in Italy ⋅ ☀️ 17 °C

    Nach sechs Tagen Wanderungen am Stück, unzähliger Kilometer und etlicher Höhenmeter in den Füßen, stellte sich bei unserem Abstieg am Morgen eine gewisse Ermattung ein. Der steile Weg führte durch die Puezscharte hinein in ein kleines Märchenland, gesäumt von den ersten duftenden Lärchen an der Baumgrenze und noch den wolkenverhangenen Bergengipfeln in der Ferne. Doch die Konzentration galt weniger der wunderbaren Umgebung als den zittrigen Knien und schmerzenden Oberschenkeln und so waren wir doch erfreut, die Zivilisation wieder zu erreichen und den wunden Stellen mit einer frischen, wohlverdienten Hopfenkaltschale und einem in der Sonne rot leuchtendem Aperol sowie ein wenig Wellness entgegenzuwirken, um für neue Taten gewappnet zu sein.Read more

  • Day8

    Hüttentour Tag 2 - Im Frühtau...

    September 18 in Italy ⋅ ☀️ 14 °C

    ...zu Berge wir zieh'n fallera. Und so ging es einigermaßen gut erholt in aller Früh mit den ersten Sonnenstrahlen auf zur nächsten Hütte. Der Weg führte uns zum Teil über schwieriges, hart aufsteigendes Terrain bis hin zur Roa-Scharte und von dort über einen recht einfachen Klettersteig weiter zur Nivesscharte, wo sich die schönen grünen Wiesen urplötzlich in eine Mondlandschaft verwandelten. Dies hielt uns aber nicht von der Gipfelstürmung des Piz Duleda (2909m) ab, der einen wunderbaren Dolomiten-Rundumblick gewährte. Von dort stiegen wir über geröllige Serpentinen zu unserem nächsten Nachtlager, der Puezhütte (2475m) ab.Read more

  • Day7

    Hüttentour Tag 1 - Es klappert...

    September 17 in Italy ⋅ ⛅ 14 °C

    ...die Mühle am rauschenden Bach. In den nächsten drei Tagen wandern wir im Puez-Geisler Naturpark von Berghütte zu Berghütte, wo wir auf luftiger Höhe unseren Schlafplatz beziehen. Heute starteten wir von Campill über das bezaubernde Mühlental am rauschenden Bach über die Peitlerscharte zu unserer ersten Bleibe, der Schlüterhütte (2306m). Nach den letzten drei, doch recht anstrengenden, Tagen verzichteten wir auf die Gipfelstürmung des Peitlerkofel und legten stattdessen lieber eine ausgedehnte Pause auf den saftig grünen Almwiesen ein. Die trotzdem über 1000 steilen Höhenmeter haben auch so gereicht.Read more

  • Day6

    Die drei Zinnen

    September 16 in Italy ⋅ ☀️ 16 °C

    Der frühe Vogel fängt ... den Parkplatz unterhalb der drei Zinnen, deren Umrundung wir heute unter die mittlerweile leicht staubigen Wanderschuhe nahmen. Bei dem Weg über die idyllisch gelegene Lange Alm ergaben sich immer wieder neue überwältigende Blicke, sowohl auf die drei Zinnen, als auch über die umliegenden Bergmassive. An der Drei-Zinnen-Hütte pausierten wir noch kurz und begaben uns abseits der Touri-Pfade zum Toblinger Knoten. Diese hoch empor ragende Steilwand spielte schon im ersten Weltkrieg eine entscheidende Rolle und noch heute sind die Stellungen und tief in den Berg gehenden Stollen und Überwachungsgallerien für Abenteuerlustige zu erkunden.
    Der Aufstieg auf dem Klettersteig gestaltete sich anspruchsvoller als erwartet und forderte nicht nur unsere mentale sowie physische Kondition und Sportlichkeit, sondern auch unsere Höhentauglichkeit heraus. Immerhin belohnte uns der Gipfel (2617m) mit dem Eintrag ins Gipfelbuch und einem erstklassigen Ausblick.
    Zum Glück erreichten wir gerade rechtzeitig das Auto, bevor....
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  • Day6

    Hör mal wer da hämmert...

    September 16 in Italy ⋅ ⛅ 13 °C

    ...kurz nachdem wir ins Auto gesprungen sind, hämmerte es fürchterlich auf unser Auto ein. Aber es war nicht der Axtmörder aus dem Fichtenwald, sondern vielmehr der Sensemann, der unsere Fahrt auf Sommerreifen verhageln wollte...Read more

  • Day5

    Der perfekte Plan B

    September 15 in Italy ⋅ ☀️ 17 °C

    Wegen Überfüllung des 3 Zinnen Parkplatzes konnten wir unseren Ursprungsplan heute nicht in die Tat umsetzen. Doch wenn Plan A nicht funktioniert, wurde schnell Plan B gesucht und so glitten wir mit dem Sessellift vom Lago di Misurina hoch zum Refugio Col Varda. Die darauffolgende Bergumrundung bot neben ein paar Kletterpartien, gerölligen Abschnitten, grünen Almwiesen und einsamen Wäldern, ganz besonders atemberaubende Ausblicke, wohin das Auge reicht.Read more

  • Day4

    Unübertroffen...

    September 14 in Italy ⋅ ⛅ 16 °C

    ...war der Einstieg nicht nur in den warmen italienischen Spätsommer, sondern auch in die dolomitischen Klettersteige, die nach ihresgleichen suchen.
    Dieser führte uns heute von unserem 'Basislager' in Toblach zum Cascate di Fanes - entlang des kristallklaren und eiskalten Gebirgsbaches, gesäumt von zahlreichen kleineren und größereren Wasserfällen. Der steile, steinige Weg führte uns auch über einige herausfordernde Kletterpassagen. Doch bei unserem Weg unter dem sonnendurchfluteten Wasserlauf wurden wir von den sagenhaften Naturschauspielen für unsere Strapazen mehr als entlohnt.
    Und auch meine neuen Wanderschuhe hielten der Feuertaufe stand...Opas Worte "die guten Meindl" liegen mir im Ohr :)
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