• Melanie Achhammer
nov. – dec. 2024

Kolumbien

En 31-dags äventyr från Melanie Läs mer
  • Resans start
    1 november 2024

    Cartagena

    1 november 2024, Colombia ⋅ ☁️ 28 °C

    Ich bin gut in Cartagena angekommen. Aufgrund eines vorbeziehenden Hurricanes, regnet es sehr viel. Die Stadt ist jeodch voller bunter Farben und leckerem Kaffee. Ich habe mir viel über die Geschichte dieser Stadt sagen lassen. Im Zentrum befinden sich die schönsten Fassaden, Plätze und Tempel von ganz Kolumbien. Cartagena war der wichtigste Hafen Lateinamerikas für die “Einfuhr” von Sklaven und Waren aus aller Welt zur Kolonialzeit. Sie wurde von einer 11km langen Stadtmauer ergänzt, die heute die koloniale Altstadt von Cartagena de Indias umschließt. 1811 wurde im Stadteil Getsemaní der Schrei der Unabhängigkeit vernommen und Cartagena de Indias erhielt den Beinamen "die Heroische". Am 11. November wird also, indem Cartagena ihre Schönheit und Unabhängigkeit feiert.
    Auf den Straßen erstrahlt ein buntes Kolorit aus bunten Kostümen, Feuerwerk, Musik und Tanz. In der Woche davor, ist es für die kolumbianischen Mädels richtig spannend. Denn es ist eine Art Schönheits Wettbewerb. Es bewerben sich über 15 Frauen, um die diesjähirge Miss Columbia zu werden. Das konnte ich heute Abend mit ansehen. Familein und Freunde hielten große Plakate in der Menschenmenge und jubelten für ihren Favoriten.
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  • Auf dem Weg nach Santa Marta

    3 november 2024, Colombia ⋅ ☁️ 27 °C

    Nach dem Frühstück ging es für 6h mit dem Bus nach Santa Marta. Da es den ganzen Tag regnete, war das kein Problem. Dort werde ich für die nächsten 3 Wochen im Fatima Hostel hinter der Bar arbeiten. Auf dem Weg dorthin, fuhren wir durch Barranquila. Das ist die Stadt in der die beliebte Shakira geboren wurde. Aktuell lebt sie aber in Miami. Viele Kinder waren auf den Straßen gestanden, und haben den Weg versperrt. Erst wenn man ihnen etwas Kleingeld gab, liesen sie einen vorbei. Alle 1,5h stiegt jemand ein und kontrollierte die Personen im Bus, ob es noch die selben wie beim Einstieg waren. Zu Beginn wurde ein Foto von uns gemacht um sicher zu gehen, dass niemand anderes noch dazustieg. Umso näher man nach Santa Marta kam, konnte man die wunderschönen grünen Berge erkennen.Läs mer

  • Playa El Rodadero

    4 november 2024, Colombia ⋅ ☀️ 29 °C

    Auf gut Glück bin ich heute mal drauf los gegangen. In Santa Marta gibt es viele Wanderrouten in den Bergen oder zu versteckten Buchten, die nicht mit dem Auto zu erreichen sind. Man läuft hier ca. 30min zu Fuß. Die Wege kann man leicht mit einer längeren Wanderung verbinden. Ich kam heute zur Abkühlung am Rodadero Beach vorbei. Die Aussicht war super! Meer, Strand, Palmen und warmes Wetter, auf einem Platz. Gibt kaum was schöneres! Der Sonnenuntergang am Abend, direkr vor meinem Hostel war sehr bewundernswert. Einheimische bestätigten mir, dass man ihn jeden Abend vor meiner Haustür besichtigen kann.Läs mer

  • Sunset Santa Marta

    5 november 2024, Colombia ⋅ ☁️ 29 °C

    In Santa Marta kann man täglich den Sonnenuntergang bewundern. Bevor ich um 18:00 Uhr zu arbeite beginne, suche ich mir ein gemütliches Plätzchen am Strand und beende so den Tag. 🌅

  • Taganga

    6 november 2024, Colombia ⋅ ☁️ 30 °C

    Gemeinsam mit Mirjana (Deutscher Gast) & meinem Kollegen hinter der Bar Juanito fuhren wir mit einem Collectivo nach Taganga. In Taganga sind wir gleich mal ins Meer gesprungen, weil es so unglaublich heiss war. Danach machten wir eine kleine Wanderung entlang der Küste und gelangen zu einem weiteren Beach. Hier war das Wasser sehr rein und wenig Besucher. In Taganga selbst schwammen viele kleine tode Fische auf der Wasseroberfläche Juanito meinte, als er vor 4 Monaten hier war, war das noch nicht der Falm. Allgemein meinte er, wird das Meer hier mehr und mehr vom Hafen und den Badegästen verdreckt. Auf seinen Bildern vor 4 Monaten konnte man einen großen Unterschied erkennen. Auf Playa Genemaka blieben wir sehr lange. und genossen die Sonne, bevor wir wieder zurück mussten, da Juan und ich ja wieder zurück zur Arbeit mussten.Läs mer

  • Marinka WasserfallKaffeefarm La Victoria

    Minca - Marinka Wasserfall & Kaffeefarm

    9–11 nov. 2024, Colombia ⋅ ☁️ 25 °C

    Eine Stunde von Santa Marta entfernt befindet sich der unglaublich, schöne und stille Ort Minca. Berge, Dschungel, der beste Kaffee der Welt und vor allem ganz viel Zeit für sich selbst mit Blick auf's Wunder der Natur.
    Zuerst wanderte ich mit meinem Arbeitskollegen aus dem Hostel zum Marinka Wasserfall. Dort genossen wir die atemberaubende Aussicht und die geräusche der Vögel.
    Besonders interessant war der anschließende Besuch der Kaffeefarm. Vom Wachstum bis hin zum Verkauf und Genuss des Kaffees wurde uns alles ganz genau erklärt. Und natürlich tranken wir den für mich besten Kaffee der Welt auf der La Victoria Farm ☕️
    Für mich ging es von dort aus dann mit dem Motorrad in's Hostel Vista Verda wo ich 2 Nächte verbrachte. Das Hostel muss ein Stück zu Fuß erreicht werden, da es wirklich völlig in der Pampa liegt. Allerdings lohnt sich der Aufstieg. Denn von hier aus ist die Aussicht wunderschön. Vor allem bei Sonnenuntergang. Nachts sieht man bis nach Santa Marta.
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  • Trocknen der Kaffeebohnen

    Minca - Finka la Candelaria 🍫

    10 november 2024, Colombia ⋅ ☁️ 24 °C

    Nach dem Frühstück wanderte ich ca. 40 min vom Hostel entfernt zur Finca la Candelaria. Diese Farm produziert sowohl Kaffee als auch Cacao. Deren größter Kunde ist Nestle. Heute lies ich mir die Produktion der Schokolade zeigen. Ich probierte den frisch geriebenen Cacao, frische Schokolade, eine heisse Schokolade ( in die wird Käse getunkt), Schokoladenkuchen und zum Schluss gab es ein Schokoladen Peeling. Mit vollen Schokoladenmagen ging es dann mit Regen weiter in Richtung Minca und wieder zurück ins Hostel. Dort planze ich mich in die Hängematte, genoss den Klang des Regens und lies den Abend mit einem leckeren Abendessen ausklingen.Läs mer

  • Kakao & CafeCamp Casa Adan

    Day 1: Ciudad perdida - Lost city Tour

    13 november 2024, Colombia ⋅ ☁️ 19 °C

    Nach dem Mittagessen ging es für 11,5 km & 550hm Bergauf in Richtung Casa Adan Camp. Auf dem Weg dorthin erzählte uns unser Guide für die nächsten 4 Tage vieles über den Dschungel hier in Teyuna.
    Vor ca. 20 Jahren wurde er genutzt um viel Geld zu produzieren. Womit?
    Es war Koka. Die Menschen hatten dabei den Dschungel in Feuer gesetzt, um viele Kokapflanzen ansetzen zu können. Durch das Feuer sind jedoch die bekannten Tiere verstorben. Edwin zeigte uns traumhafte Fotos, welche Tiere und Pflanzen man hier besichtigen konnte. Er selbst hat nämlich die Veränderung miterlebt & ist den Menschen gegenüber sehr wütend. An die Natur und die Wasserversorgung dachten sie damals nicht. Ihnen war nur wichtig, gutes Geld zu verdienen. Ebenso meinte er, dass die bekannten Kolumbianischen Hüte aus einer Planze handangefertigt wurden. Jetzt werden sie von China eingeliefert, weil es auch diese Pflanzenart durch den Brand nicht mehr ausreichend wächst. Durch das Feuer trockneten auch die Flüsse aus, desshalb haben die Kolumbianer große Sorgen um Wasser, vor allem in den Städten Santa Marta und Bogota. Er selbst führt viele Organisationen, die den Aufbau des Dschungels wieder herstellen wollen und nicht mehr Geld durch Koka zu verdienen, sondern mit den Touristen, doch dies ist nicht leicht, denn die Touristen wollen im Dschungel ja schließlich auch die Wildtiere sehen. Durch das Anpflanzen der Bäume sind zwar ein paar Vögel zurück gekommen aber noch lange nicht ausreichend um genügend Touristen zu erhalten. Kokabäume existieren zwar trotzdem noch reichlich, und man läuft an vielen vorbei, werden aber nur noch für medizinische Zwecke oder von den Indigenen (Menschen die dort leben) verwendet. Kolumbianer hoffen, dass sie den Dschungel wieder zurück gewinnen.
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  • Day 2: Ciudad Perdida - Lost city Tour

    14 november 2024, Colombia ⋅ ☁️ 19 °C

    Am nächsten Morgen wurden wir um 5:00 Uhr geweckt um uns auf den Weg ins Mumake Camp zu machen. 20km und 850hm durch viel Schlamm mussten wir an diesem Tag meistern.
    Heute erzählte uns Edwin, dass sein eigener Vater sich 1976 im Dschungel auf die Suche nach Gold machte. Dabei fand er Lost city und die Indigenen. Wir glaubten ihm zuerst nicht, aber dann zeigte er uns alte Zeitungsartikel und Fotos. Tatsächlich. Edwin selbst ist auch als Kind und junger Erwachsener auf den Fotos zu erkennen. Leider erfuhren von diesem Ort auch schnell paramilitärische Gruppen und kontrollierten das Gebiet. Als sich Edwin zu dieser Zeit mit ein paar Touristen auf den Weg zur Lost city machte, wurden sie gekipnept, weil das Millitär dachte, sie gehören einer gegnerischen Millitär an. Ein Mädchen aus Deutschland, er meinte sie sah genauso aus wie ich und nannte sie daher bei der Erzählung "Melanie" und 4 weitere männliche Touristen wurden für ganze 110 Tage im Dschungel gestgehalten. Er selbst hatte es geschafft zu fliehen. Seine Touristen hatte er dort zurück gelassen. Als kurzen Witz meinte er: "naja eig gingen sie mit plus raus, sie bezahlten mich für 4 Tage und bekamen davür 110" 😃 Sie mussten dem Millitär zwar gehorchen und durften den Ort nicht verlassen, wurden aber nicht zur Geisel genommen. Nach der Freilassung und Auflösung, wurde sogar ein Film mit den damaligen Touristen verfilmt.Läs mer

  • Steine wurden als Karten benutzt

    Day 3: Ciudad Perdida - Lost City Tour

    15 november 2024, Colombia ⋅ 🌫 20 °C

    Wie gestern, marschierten wir um 6:00 Uhr morgends los um endlich die Lost City zu sehen. 14 km, 400 hm und 1.300 Stufen nach oben waren heute angesagt. Die Aussicht war wunderschön und beruhigend. Dieser Ort ist nur zu Fuß über 4-6 Tage zu erreichen.

    Heute erzählte uns Edwin alles genau über die Indigene Völker. Da er hier aufgrund seines Vaters sehr bekannt ist, kennt ihn hier jeder und bekamen viele Einblicke. Er hat hier sehr viel wieder mit aufgebaut und unterstützt den Dschungel und die Indigenen, sodass sie hier angemessen leben können. Einer der Indigenen erzählte uns den Brauch, Glauben und wie sie hier leben.
    Auf einem der Fotos hat ein Man etwas in der Hand, ich habe leider dessen Namen vergessen. Das "Teil" ist eine Art Meditation der Männer. Der untere Teil ist aus Kürbis. In dessen befindet sich weißes Pulver, dies ist aus der Schale einer Muschel. Er selbst zeigte uns, wofür sie es nutzen. Er nahm ein Kokablatt in den Mund und kaute darauf herum. Dann nahm er den Stab und hat damit den Speichel aus seiner Backe aufgenommen, diesen wischt er auf dem "Kürbis" ab und verstreicht es. Dies wird immer und immer wieder wiederholt. Ich fragte ihn weshalb? Er erklärte uns, dass es das Tagebuch seines Lebens sei. Sie besitzen keine Bücher zum notieren. Ihre Gedanken werden hier aufgetragen, positive und negative. Bei jedem Gedanke, wird der Vorgang durchgeführt. Bei jedem ist es daher unterschiedlich groß. Ist es irgendwann zu schwer, beginnen sie ein neues. Begonnen wird dies mit 18 Jahren. Dies machen nur die Männer. Die Frauen "notieren" ihre Gedanken, indem sie Taschen flechten. Auf die Frage, wie sie damit umgehen, dass sie täglich Touristen begegnen meinte er, sie sind stolz uns deren Leben zu zeigen und verdienen somit ihr Geld. Jeden September ist der Ort für Touristen geschlossen und die Indigenen feiern mit vielen Tänzen ihre Religion und ihr Leben. Auf der Wanderunf begegnet man immer wieder deren Völker. in der Lost city befinden sich heute keine deren Häuser mehr, man kann aber die Umrisse noch gut erkennen.
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  • Zwischendurch gab es viele Kakaobohnen zum Lutschenund ganz viele Bananenund Wassermeloneund gaaaanz viel Reis

    Day 4: Ciudad Perdida - Lost City Tour

    16 november 2024, Colombia ⋅ ☁️ 19 °C

    Der letzte Tag war sehr anstrengend. 16km, 600hm Bergauf und 910hm Bergab zurück zu unserem Jep. Passend zum Sonnenuntergang kam ich wieder in Santa Marta an.

  • Zu Hause bei Kolumbianern 🇨🇴

    19 november 2024, Colombia ⋅ ☁️ 26 °C

    Im Fatima Hostel bin ich abwechselnd mit Juan am Abend hinter der Bar tätig. Heute würden Mirjana & ich von seiner Mutter und Familie nach Hause eingeladen. Es gab leckeren Fisch, Arroz con coco (Kokosnussreis), Platanos und ganz viele interessante Einblicke des realen Lebens seiner Familie hier in Kolumbien. Wir haben uns sehr wohl gefühlt.Läs mer

  • Tayrona Nationalpark

    20 november 2024, Colombia ⋅ ☁️ 28 °C

    Der Tayrona-Nationalpark im Norden Kolumbiens ist ein großes Schutzgebiet. Der Park ist für seine mit Palmen gesäumten Buchten, Küstenlagunen, Regenwald und reiche Artenvielfalt bekannt. Mit dem Buss fuhren wir ca 1,5h in Richtung Tayrona. Um an die Strände zu gelangen müssen ebenso ca. 4-7km zu Fuß durch den Dschungel gegangen werden. Der Weg hat sich auf jeden Fall gelohnt. 🏝️Läs mer

  • Secret Spot in Taganga

    23 november 2024, Colombia ⋅ ☀️ 28 °C

    Heute morgen fuhr ich mit Yudi (Chefin des Hostels) in die Nähe ihrer Heimat. Sie zeigte mir eine versteckte Bucht in der sie als Kind gerne gespielt hat. Die Aussicht war wunderschön und der Strand war sehr sauber. Wir waren dort die Einzigen und genossen die Ruhe und die Natur. Danach kochte ich mit Yudi Arroz con coco und kann diesen nun zu Hause nach machen. Er ist so lecker 🥥😍Läs mer

  • Buritaca

    24 november 2024, Colombia ⋅ ☁️ 28 °C

    Gegen Sonntag Mittag mache ich mich auf den Weg nach Burritaca in das Rio Hostel, welches im Dschungel direkt am Buritaca Fluss liegt. Das Hostel wurde mir von meiner Arbeitskollegin empfohlen. Und habe gesehen, dass es letztes Jahr als das beste Hostel in ganz Kolumbien gewählt wurde. Ich selbst kann das nur bestätigen. Nicht nur die versteckte Lage mitten im Dschungel, welcher nur zu Fuß zu erreichen ist, war genial, sondern die gesamte Anlage und die Techno Party am Abend toppte alles.Läs mer

  • Volunteering at Fatima Hostel

    27 november 2024, Colombia ⋅ ☁️ 28 °C

    In den letzten 3,5 Wochen habe ich viele nette Menschen hier in Santa - Marta, Kolumbien kennen gelernt. Als Bartenderin war ich vor allem an den Abenden immer mit den Gästen oder meinen Arbeitskollegen zusammen. Auch einheimische Gäste kamen am Abend auf ein Bier oder einen Cocktail im Fatima vorbei. Ich werde mich gerne an die Zeit erinnern und mit ein paar Menschen in Kontakt bleiben. Nun mache ich mich mit einem weinenden und einem lachenden Auge auf den Weg nach Ecuador. Die Zeit in Kolumbien werde ich sehr vermissen. Vor allem die Kombination aus Meer, Bergen und das Gefühl von "einfach mal chillen" machten das Land einzigartig.Läs mer

    Resans slut
    1 december 2024