In Avignon bekamen wir den Tipp, Arles sei eine schöne Stadt. Und wenn man aus den Sümpfen der Camargue wieder hinaus fährt, kommt man fast zwangsläufig daran vorbei.
Wir haben einen wunderschönen Campingplatz im Wald ca. 12 km nordöstlich von Arles gefunden, und uns dort niedergelassen.
Arles war einst die Provinzhauptstadt des römischen Galliens. Und entsprechend haben die Römer viel römisches Zeug in der Stadt liegen gelassen. Ein Theater, in dem früher Theater gespielt wurde, ein Amphitheater, in dem früher Gladiatoren gekämpft haben, eine Rennbahn, eine Therme und jede Menge Säulen und Statuen.
Im Mittelalter bekam die Stadt diverse Kirchen, viele hübsche Gässchen, und das Amphitheater vier Türme als Stadtbefestigung, von denen heute noch zwei stehen.
In die Arena darin haben sie ein ganzes Stadtviertel hinein gebaut, und außen herum lauter hübsche Cafes. Inzwischen ist die Arena wieder frei von Häusern, und wird als Veranstaltungsort genutzt.
Außerdem ist die Stadt auch berühmt, weil Van Gogh sich hier von seiner Ohr-Amputation erholt hat.
Die Legende besagt, er habe sich das Ohr abgeschnitten, als er auf der Suche nach einem vernünftigen Radweg zur Stadt den Verstand verloren hatte.
Was uns absolut nachvollziehbar scheint, da wir nur die Wahl zwischen „Todesstraße“ und „5 cm-Lehmspur durch Wiese“ hatten.Read more