Ein Traum wird wahr 🌎🇨🇷🐢🐦🐒🐍🐬🐳🦀🦎🦋🌞🌊🌴🌋🍍🍌
  • Day22

    Rückblick - 3 Wochen Costa Rica

    February 27 in Costa Rica ⋅ ⛅ 30 °C

    3 sehr schöne und spannende Wochen in Costa Rica sind vorbei. Es war eine Reise für alle Sinne. Die vielen Eindrücke und Emotionen müssen erst noch vollständig verarbeitet werden. Wir haben gemeinsam ein vielfältiges Programm im Vorfeld zusammen ausgearbeitet und der Plan ist perfekt aufgegangen.
    Danke auch an Nina und Alvin für die tolle Gesellschaft. Es hat sehr viel Spaß mit euch gemacht. Dadurch, dass wir ähnliche Interessen haben, haben wir als Gruppe gut harmoniert. Man kann sagen, dass wir aus den 3 Wochen das Maximum an Abenteuern und Erlebnissen rausgeholt haben.

    Was haben wir zusammenfassend alles gesehen/erlebt/probiert/gelernt:
    - eine äußerst spannende Flora im Regenwald
    - uns unbekannte Tiere, Vögel, Insekten und Reptilien
    - kunterbunt bemalte schöne Häuser
    - atemberaubende Strände
    - warmes, sauberes, türkisfarbenes Meer
    - offene, freundliche, gut gelaunte Menschen
    - entspannte Stimmung
    - viele costaricanische und karibische Spezialitäten
    - einige Obstarten, die uns in Europa unbekannt sind
    - Action und Adrenalin im Regenwald - nachts und tagsüber
    - intakte Natur auf dem Land und im Wasser
    - interessante und beachtenswerte Ansätze zum Thema Naturschutz und Tourismus
    - ein vorbildhaftes Bildungssystem (es gibt mehr Lehrer als Polizisten)

    Welche Besonderheiten sind uns in Costa Rica aufgefallen:
    - Polizisten tragen je nach Gebiet Macheten als Waffen
    - der Regenwald ist im Vergleich zu DE so dicht, dass ein Durchkommen nicht möglich ist
    - nach einem Regen wird es nicht kühler und wenige Minuten später scheint wieder die Sonne
    - selbst jede Blechhütte ist bunt gestrichen und sauber
    - das Bewusstsein der Menschen für Sauberkeit und Ordnung
    - an jeder Tanksäule steht ein Mitarbeiter
    - bei Regen und Stürmen gibt es keine Blitze und Donner
    - für Container-Häuser zahlt man keine Steuer
    - es gibt noch immer so gut wie nirgends Hausnummern in Costa Rica, nur in wenigen Städten. Häuser haben manchmal Namen. Ansonsten werden Wege auf Basis von Objekten beschrieben. Ein Beispiel könnte folgenderweise lauten: Das grüne Haus befindet sich hinter der Kirche, vorbei an 3 Bäumen, neben dem Supermarkt XY. Selbst Google hat dafür noch keine Lösung gefunden 😄
    - bevor eine Firma auf dem Land ansässig wird, muss sie eine Schule und ein Krankenhaus bauen und betreiben. Ein sehr interessanter Ansatz um Bildung zu fördern.
    - jedes noch so kleine Dorf hat eine Schule - auch wenn es nur 2-3 Klassenräumen beinhaltet. Jede Schule hat außerdem einen Sportplatz und einen Spielplatz auf dem Gelände.

    Naturschutz wird in Costa Rica gelebt.
    Hoffentlich verfolgt man weiterhin diese Strategie und andere Länder lernen davon, damit diese Naturschätze auch der Nachwelt erhalten bleiben.
    Die Entwicklung des Tourismus ist rasant und es bleibt zu hoffen, dass diese Entwicklung die Natur nicht zu arg beeinträchtigt. Einheimische erzählen uns, dass noch vor 3 Jahren die meisten Straßen nur mit einem Allrad-Fahrzeug passierbar waren. Heute sind bereits fast alle Verbindungsstraßen und Straßen zu dem Nationalparks und Sehenswürdigkeiten asphaltiert. Während es an den jeweiligen Sehenswürdigkeiten vor 3 Jahren nur eine Toilette gab, schießen jetzt Geschäfte, Restaurants und andere auf den Profit ausgerichtete Einrichtungen wie Pilze aus dem Boden. Bei manche Sehenswürdigkeiten werden bereits heute die Besucherzahlen pro Tag eingeschränkt, um der Tierwelt im Dschungel nicht zu viel zuzumuten. Hier gilt es einen Spagat zu bewältigen zwischen der Sicherung der wachsenden Einnahmen und der Arbeitsplätze und dem Naturschutz.
    Wir wünschen gutes Gelingen und kommen gerne wieder!

    PURA VIDA 😊
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  • Day22

    San Jose Airport

    February 27 in Costa Rica ⋅ 🌙 22 °C

    Der letzte Tag in Costa Rica ist angebrochen.
    Die "Animalitos" haben mich nachts mal wieder wachgehalten.
    Diesmal war es ein Grashüpfer oder ein ähnliches Insekt. Während die Geckos sich wie zwitschernde Vögel im Raum anhören, hörte sich dieses Exemplar wie eine ausgelöste Alarmanlage an. Ein kontinuierlicher lauter Piepston hatte mich mitten in der Nacht aufgeschreckt. Erstmal musste ich mich auf die Schnelle in der fremden, großen Wohnung im Halbschlaf orientieren. Im Wohnzimmer war nichts und auch nicht in den anderen Räumen in der Nähe. Erst dann fiel mir ein, dass ich am Abend zuvor einen Grashüpfer im Badezimmer gesehen hatte. Als ich das Licht dort anmachte, verstummte die "Alarmanlage". Nach kurzer Zeit, nachdem ich wieder bereits im Bett war, wiederholte sich das Spektakel. Ich ließ irgendwann mal einfach das Licht an und hatte wieder Ruhe von dem nachtaktiven Besucher.
    Wir packen unsere Koffer und reisen ab. Da unser Flieger erst um 21 Uhr startet, haben wir noch viel Zeit und wollen unterwegs für die Lieben daheim noch Kleinigkeiten einkaufen. Auch ein Besuch in einem typischen Tico-Restaurant ist noch eingeplant.
    Am Flughafen kommen wir wieder zur Ruhe und ich habe Zeit für einen Rückblick auf die sehr schnell vergangenen letzen 3 Wochen.
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  • Day22

    La Casona del Maiz

    February 27 in Costa Rica ⋅ ⛅ 30 °C

    Vor der Abreise gibt es nochmal eins der besten Essen, die wir auf Costa Rica gegessen haben - eine Tortilla mit Käse und Cremesauce, ein Rinder-Steak mit Gallo Pinto, Pico de Gallo, Mais, Tortillas und warmen Kartoffelsalat und dazu ein Cas - sehr lecker und vor 3 Wochen noch alles unbekannt 😋Read more

  • Day21

    Nationalpark Manuel Antonio

    February 26 in Costa Rica ⋅ ☀️ 31 °C

    Unseren letzten Tag in Costa Rica verbringen wir im Nationalpark Manuel Antonio, dem berühmtesten in Costa Rica. Hauptsächlich bekannt ist der Nationalpark für die Affen, die hier heimisch sind.
    Als wir in dem Ort ankommen sind wir negativ überrascht, wie touristisch und verkommen dieser Ort ist. Man kann sagen, dass hier alles falsch gemacht wurde, was man falsch machen kann. Die kleine Straße ist völlig überlastet. Gleichzeitig wird ein Hotel auf das andere aufgesetzt und ein Restaurant auf das andere. Am Strand haben sich die Anbieter von Pavillons breitgemacht, die für teures Geld Schatten verkaufen. Palmen sieht man hier kaum noch. Es sieht aus wie auf dem Ballermann. Kaum nähert man sich dem Nationalpark wird man aggressiv von Parkplatzverkäufern angehalten, die ihre Parkplätze als den offiziellen verkaufen. Hat man diese hinter sich gelassen und endlich den Parkplatz gefunden, geht sie Belästigung anderer weiter. Alles was hier verkauft wird, wird als "offiziell" angepriesen - geführte Touren, Tickets, Souvenirs usw. Selbst am Ticketschalter steht selbsternanntes Sicherheitspersonal, welches so tut als ob es den Menschenandrang regulieren würde.
    Wir haben bereits von diesen Taktiken gehört und versuchen diese zu ignorieren.
    Nachdem wir fast 3 Wochen durchgehend Ruhe und Einsamkeit hatten, ist dieser Ort für uns einfach nur schrecklich.
    Im Park angekommen kehrt einigermaßen Ruhe ein. Man sieht zwar deutlich mehr Touristen als in den anderen Parks, aber es verteilt sich relativ gut.
    Gleich zu Beginn sehen wir einen Aguti - eine Nagetierart, die einer Ratte ähnelt, nur deutlich größer ist. Kurze Zeit später sehen wir an 2 Stellen Faultiere, die gemütlich am Baum hängen.
    Alvin beschließt den Tag an Strand zu verbringen und so ziehen ich und Nina zu zweit weiter. Wir machen einmal eine große Runde zu den verschiedenen Aussichtspunkten. Unterwegs sehen wir Leguane, Schmetterlinge und den Regenwald aus der Nähe.
    Als wir zu dem großen Strand kommen, sehen wir die Affen. Leider versagen auch an dieser Stelle jegliche Kontrollen. Obwohl es offiziell untersagt ist Essen mitzubringen, halten sich offensichtlich viele nicht daran. Die Affen haben sich derart an die Zufütterung gewöhnt, dass sie sich durchgehend am Strand in der Nähe von Menschen aufhalten und aggressiv nach allem schnappen, was nach Futter o. ä. aussieht. Man muss demnach auf alles aufpassen was man dabei hat. Das verdirbt einem etwas den Spaß an diesen an sich interessanten und intelligenten Tieren.
    Wir gehen noch weiter und treffen dieselbe Affenart im Wald wieder. Hier sieht man, wie sie sich normalerweise verhalten würden - scheu und distanziert. Die Affen knabbern am Obst, welches sie von den Bäumen gepflückt haben oder suchen den Boden nach Essbarem ab. Hier macht es Spaß die Tiere zu beobachten.
    Nach ca. 3 Stunden kommen wir zurück an den Strand und machen es uns hier gemütlich. Wir genießen die letzten Stunden in der Sonne und das warme Meer. Der Park wird um 17 Uhr zugemacht und so werden bereits um 15.30 Uhr alle mit einer Trillerpfeife aufgefordert langsam zusammenzupacken.
    Es war ein schöner letzter Tag trotz der negativen Erfahrungen bei der Anreise zum Park.
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  • Day20

    Nationalpark Marino Ballena

    February 25 in Costa Rica ⋅ ⛅ 29 °C