Jessica Schneider

Joined September 2019
  • Day90

    Siem Reap

    December 30, 2019 in Cambodia ⋅ ☀️ 30 °C

    Siem Reap ist eine schöne Stadt, bei der sich alles um das Zentrum mit der Pubstreet, oder um das bekannte Angkor Wat dreht. Das Zentrum ist durch die Pubstreet, die Nightmarketstreet und die vielen Märkt sehr schön und da wir hier unser Silvester feierten, war es sehr praktisch, dass wir in einer etwas größeren Stadt waren.

    Es gibt zwar in Siem Reap kein Feuerwerk, aber unser Silvester war trotzdem unvergeslich. Die Pubstreet wurde komplett geschmückt und in ihrer Mitte wurde eine Bühne für eine Band aufgebaut. Auf der gesamten Straße wurden meterhohe Musikboxen aufgestellt, um die ganze Stadt an der Musik teilhaben zu lassen.
    Als wir am Abend versuchten in die Pubstreet zu gelangen, bemerkten wir schnell, dass jede Bar und jedes Restaurant voll war. Wir verbrachten die Zeit also in einer Seitenstraße in einer Bar, in der es zum Glück noch ein Tisch für uns gab, um uns dann um kurz vor Mitternacht zur Pubstreet durchzukämpfen. Um 00:00 Uhr gab es eine riesige Bierdusche, da jeder sein Bier über die Straße schmeisst, sobald der Countdown zu ende ist. Das komische war, dass um kurz vor eins schon sehr sehr viele nach Hause gingen. Später auf dem Rückweg sahen wir, dass viele der Einheimischen sich nach der Party zuhause vor die Tür setzten um in Ruhe ihr Bier oder ihren Whiskey zu trinken.

    Die nächsten Tage entspannten wir einfach nur in unserem Hotelpool.
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  • Day86

    Koh Rong - Teil 2

    December 26, 2019 in Cambodia ⋅ ☀️ 28 °C

    Wir verlängerten unseren Aufenthalt von 7 Nächte auf 15 Nächte. Somit verbrachten wir auch Weihnachten hier.
    Wir haben auch eine wunderschöne Bootstour mit Schnorcheln gemacht. Die Tour kostete uns nur zehn Dollar pro Person und dauerte einen halben Tag. Wir starteten mit einem kleinen Boot mit ca. 20 Personen zu unserem ersten Ziel. Dies war eine kleine, vorgelagerte Insel, bei der wir ins Wasser durften, um beim Schnorcheln das wunderschöne Riff zu sehen. Es war für mich das erste Mal in meinem Leben, dass ich so eine bunte und vielfältige Unterwasserwelt zu sehen bekam.

    Die vielen, oft bunten Fische schwimmen überall in dem Riff, wobei es auch noch unzählige andere Tiere gibt, die man oft auch garnicht kennt. Nach einer Stunde in der unglaublichen Unterwasserwelt ging es dann weiter zum 4K Beach. Der Strand an sich ist ganz schön, uns hat nur nicht so gefallen, dass es viel mehr Leute als am Coconutbeach gibt und direkt hinter dem Strand viele Bungalows oder Restaurants sind. Es gibt hier auch mehr Attraktionen, wie z.B. Jetski fahren oder sich mit einer Banane über das Meer ziehen lassen. Wir gingen in ein sehr leckeres, vegetarisches Restaurant essen und freuten uns als es weiter ging zum Long Beach.
    Auf der Fahrt legten wir eine kurze Pause ein, bei welcher die anderen etwas angelten, um sich Fische für das BBQ am Abend zu fangen. Der Long Beach hat uns auch sehr gut gefallen, da er sieben Kilometer lang ist und es nur vereinzelt Menschen dort gab. Die ganzen Schiffe, welche Tagestouren anbieten fahren zwar am Ende zum Long Beach, da dieser aber so lang ist reicht der Platz völlig aus. Wir verbrachten hier unseren Abend, wobei wir in dem glasklaren Wasser schnorchelten und ein paar schöne Bilder am Strand machten.

    Zum Schluss konnte man noch den Sonnenuntergang vom Schiff aus betrachten und nebenher wurde gegrillt. Es gab Reis, Gemüse, Hähnchen und die gefangenen Fische. Der Sonnenuntergang war zwar sehr schön , jedoch nicht mit den Sonnenuntergängen in Südafrika zu vergleichen.
    Nach dem sehr schönen Tag ging es mit dem Boot zurück zum Coconutbeach, wo wir uns entschlossen noch einmal den Plankton in Meer zu sehen. Wir schwammen diesmal etwas weiter ins Wasser und sahen dort auch mehr Plankton, als beim letzten Mal. Am Besten war es auch diesmal, wenn man seinen Kopf mit einer Taucherbrille unter Wasser hielt.

    Nach zwei sehr schönen Wochen verabschiedeten wir uns dann von unserem Zelt am Coconutbeach, um nach Siem Reap zu fahren.
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  • Day74

    Koh Rong Teil 1

    December 14, 2019 in Cambodia ⋅ ⛅ 29 °C

    Unser Zelt war am Coconutbeach. Dieser Strand soll einer der Schönsten auf Koh Rong sein, was wir nur zu gut bestätigen können. Wir sahen bis jetzt auch den Koh Toch Beach und den Long Set Beach, welche auch sehr schön waren.
    Das beste am Coconutbeach ist jedoch die Ruhe. Es gibt keine großen Hotelanlagen oder Resorts, sondern nur ein paar Bungalows, Zelte und ein paar Häuser. Man kann also das klare Wasser im Meer und den puderzuckerfeinen Sand in aller Ruhe genießen. Auch wenn die Unterkünfte fast immer ausgebucht sind tummeln sich trotzdem nicht viele Touristen am Strand. Wenn über den ganzen Strand verteilt 20 Touristen im Wasser waren, dann war das schon viel. Im Vergleich zum Festland ist es hier auch etwas teurer, wie jede Insel eben. Wir hatten jedoch das Glück, dass an unserem Strand das Cocohut Restaurant war.

    Hier bekommt man für einen fairen Preis sehr leckeres Essen und gute Getränke. Man sitzt dabei direkt im Sand und kann den vielen Babyhunden beim Spielen zuschauen.
    Das kristallklare Wasser lädt zum Schwimmen und Schnorcheln ein und der breite Strand bietet sich perfekt zum Entspannen an. Auch wenn die Sicht unter Wasser durch den aufgewirbelten Sand etwas trüb ist, so hat man doch die Chance am Rand bei den Steinen viele Fische oder Krebse zu sehen. Wer möchte kann auch eine Schnorcheltour machen, bei der man die schönsten Orte der Insel besucht.

    Wir lernten auch über die Grenze nach Laos unsere neuen Freunde kennen, mit denen wir uns dann auf Koh Rong trafen, um ein paar Tage miteinander zu verbringen. Wir spielten Frisbee, gingen zusammen Essen oder entspannten einfach nur am Strand. Wir sind wirklich so dankbar für solche neuen Freundschaften.
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  • Day74

    Sihanoukville

    December 14, 2019 in Cambodia ⋅ ⛅ 29 °C

    Von dieser Stadt legt man mit der Fähre ab, um sich auf die wackelige Fahrt zur Insel Koh Rong oder Koh Rong Salonem zu begeben. Wenn einem bei dieser Fahrt nicht schlecht wird hat man wirklich Glück! Wer ein Fan von Casinos ist, der sollte auf jeden Fall eine Weile in Sihanoukville bleiben. Die Stadt besteht nähmlich nur aus chinesischen Casinos, Hotels, Baustellen und Müll. Seit die Chinesen die Stadt gekauft haben ist sie nur eine riesige Baustelle. Bis jetzt wirklich fast die hässlichste Stadt, die wir gesehen haben.Read more

  • Day71

    Kampot

    December 11, 2019 in Cambodia ⋅ ☁️ 29 °C

    Der Weg nach Kampot dauerte sieben Stunden, anstatt den angegebenen fünf. Das Ticket war mit fünf Dollar pro Person aber echt günstig. Samu ist in Phnom Penh krank geworden und ging daher auch in Kampot zum schweizer Arzt. Es ist sehr hilfreich, wenn man einen Arzt hat der Deutsch, Französisch, Englisch, Spanisch und etwas Italienisch spricht, da man dann doch besser erklären kann was man hat und einen der Arzt auch versteht. Es ist nicht leicht einen solchen Arzt in Kambodscha zu finden und daher waren wir froh, dass uns unsere Route sowieso nach Kampot geführt hat. Seine kleine Praxis ist auch mit neuen sehr sauberen Geräten ausgerüstet, was man in Kambodscha nicht immer erwarten darf. Vorallem die Hygiene war sehr gut. Da es in Kambodscha und Laos in letzter Zeit immer mehr Dengue Fieber gibt schickte uns sofort in ein Labor um Samus Blut untersuchen zu lassen. Eine gute Stunde später hatten wir die Ergebnisse und wussten, dass es nur eine Erkältung war.

    Auf dem Weg kamen wir an der bekannten Durianfrucht vorbei, welche sich auf einem Kreisverkehr befindet und das Wahrzeichen der Stadt ist. Die Durian, auch Stinkfrucht genannt wird in Kambodscha und allgemein Südostasien überall angeboten und verkauft. Sie stinkt jedoch so stark, dass sie in Flugzeugen und den meisten Bussen verboten ist.

    Wie die vielen Laternen um die Durianfrucht schon zeigen, gibt es in der Stadt sehr viele Lichter. Viele Hotels sind mit blinkenden Lichterketten verziehrt und selbst die Brücken oder Straßenlaternen haben bunte LED-Ketten. Vielleicht lag das auch daran, dass in der Stadt ein Fest vorbereitet wurde und deshalb alles geschmückt wurde.

    Die Brücke verbindet die rechte und die linke Hälfte der Stadt, die durch den Mekong getrennt wird. Insgesamt hat uns Kampot gut gefallen. Die Stadt ist im Vergleich zu den anderen asiatischen Städten deutlich schöner und etwas gepflegter. Die Promenade wird nachts natürlich von vielen Lichtern beleuchtet und selbst die Schiffe blinken und leuchten in allen Farben.
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  • Day68

    Phnom Penh

    December 8, 2019 in Cambodia ⋅ ☀️ 26 °C

    Die Hauptstadt hat uns leider überhaupt nicht gefallen. Neben dem vielen Müll und dem Gestank sind viele Häuser sehr kaputt und ungepflegt. Die Straßen sind von unzähligen Autos verstopft und die Luft ist teilweise unerträglich. Es gibt einen großen Zentralmarkt, welcher jedoch extrem von Menschen überflutet ist. Hier drängen sich unendlich viele Touristen und Einheimische zwischen den engen Ständen, und die Verkäufer ziehen einen fast zu den Ständen. Nicht weit von dem Markt entfernt gibt es jedoch ein paar gute Bäckereien, welche auch preislich sehr gut sind. Hier haben wir zweimal ein leckeres Frühstück zu einem guten Preis bekommen.

    Es gibt jedoch auch ein paar schöne Orte, die man in seiner Zeit in Phnom Penh besichtigen kann. Als erstes gibt es den Palast, welcher jedoch 10 Dollar Eintritt kostet. Wir haben ihn nicht besichtigt, weil uns der Eintritt für einen kurzen Besuch zu teuer war. Stattdessen haben wir den Wat Phnom besichtigt. Der Tempeleintritt kostet einen Dollar und er befindet sich auf einem kleinen Berg im Zentrum von Phnom Penh. Durch seine Lage hat man eine gute Aussicht auf einen Teil der Stadt. In dem Tempel kann man natürlich alle möglichen Rituale der Khmer mitmachen, die einem Glück und Segen bringen sollen. Ein weiterer schöner Ort ist die Promenade am Mekong. Hier gibt es viele Restaurants und schöne Sitzbänke mit guter Sicht auf den Fluss. Am Abend haben wir auch den Nachtmarkt besucht.
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  • Day66

    4000 Inseln - Don Khon Li Phi Falls

    December 6, 2019 in Laos ⋅ ⛅ 26 °C

    Die Li Phi Falls sind eine weitere Attraktion auf Don Det, oder besser gesagt auf Don Khon. Die Li Phi Fallsbefinden sich jedoch nicht weit von Don Det entfernt und sind über die Brücke gut zu Fuß oder mit einem Fahrrad oder Roller zu erreichen. Der Eintritt in den Park, in dem sich die Wasserfälle befinden, kostet 3,5 € pro Person und ist damit relativ teuer. In dem Naturreservat oder Nationalpark, gibt es ein paar schöne Orte um einen tollen Tag zu verbringen. Als erstes führen einen die Wege zum oberen Ende der Wasserfälle, an dem sich auch der Beginn der Zipline befindet. Hier kann man sich die Ziplinetickets kaufen und dann auf mehreren Wegen die Wasserfälle ein paar Mal überqueren. Wir gingen jedoch auf einen Aussichtspunkt, von wo aus man den obersten Wasserfall sehr gut sehen konnte. Danach führte uns der Weg am Mekong entlang, sodass man immer einen guten Blick auf den Fluss und die vielen folgenden Wasserfälle hatte. Der Ausblick auf die große Wasserebene des Mekong, die sich nach vielen großen Wasserfällen in einem großen Fluss sammelt ist echt atemberaubend und wunderschön.

    Am unteren Ende der Wasserfälle gibt es einen schönen Strand mit einer Strandbar. Die Bar bietet einige schöne Sitzgelegenheiten und Liegestühle mit Sonnenschirm. Wir legten uns in den heißen Sand direkt am Wasser und merkten bald dass die Sonne sehr stark war. In der kleinen Badebucht konnte man sich super abkühlen oder von der Strömung treiben lassen. Man sollte jedoch nicht zu weit hinaus schwimmen, da es dort eine sehr starke Strömung hat und man an den anderen Stellen nur schwer aus dem Wasser kommt. Der Strand ist super zum entspannen, da es außer sehr wenigen anderen Touristen kaum Menschen dort gibt und man wirklich seine Ruhe hat. Hier kann man auch eine längere Zeit verbringen, da es ansonsten nichtmehr so viel zu sehen gibt. Von dort aus haben wir auch die Drohne steigen lassen um über den Wasserfall zu fliegen. Gegen Abend war der Park auch fast leer, sodass es sehr ruhig war.

    Unseren Rückweg zur Fähre mussten wir zu Fuß zurücklegen. Wir liefen mit unserem Gepäck über die Hauptstraße von Don Det (links) drei Kilometer bis zu der kleinen Stadt, da es ansonsten keine Verkehrsmittel gab die uns von unserem Bungalow wegbringen konnten. Nach einer Stunde bei knapp 30 Grad kamen wir endlich an. Unsere Bustickets hatten wir ein paar Tage vorher an einem Ticketbüro in der kleinen Stadt gekauft.
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  • Day64

    4000 Inseln Don Det

    December 4, 2019 in Laos ⋅ ☁️ 26 °C

    Der Weg nach Don Det begann mit einer dreistündigen Busfahrt, welche uns zum Hafen von Nakasong, oberhalb von Don Det führte. Ein kleines Boot brachte uns in ca. 15 Minuten auf die Insel. Das Gesamtpacket mit Bus und Boot kostete uns sechs Euro pro Person. Die Bootsfahrt ist sehr schön, da man auf dem Mekong zwischen vielen kleinen und sehr naturbelassenen Inseln durchfährt. Auf Dont Det gibt es nur eine kleine Stadt und ansonsten nur vereinzelt ein paar Bungalows oder Hotels. Es gibt auch nur ein paar kleine Supermärkte in der Stadt und keine Möglichkeit um Bargeld abzuheben. Einige Hostels bieten zwar an, dass Bargeld vom Festland zu hohlen, dies ist jedoch sehr teuer und auch nicht sehr sicher.

    Der Rest der Insel ist jedoch sehr leer und bietet sich sehr gut zum Ausruhen und Entspannen an. Auf den sehr trockenen Wiesen laufen viele freie Hunde, Kühe, Katzen und Hühner umher, sodass man immer etwas zu streicheln hat.

    Als wir am nächsten Tag die Insel umrundeten, fanden wir einen schönen sehr ruhigen Platz an der Südspitze der Insel. Um einmal um sie herumzulaufen braucht man ca. zwei Stunden und viel Sonnencreme. In den meisten Restaurants gibt es hier Happyshakes oder Happypizza. Wir haben in Pakse gehört, dass in solchen Shakes Marihuana oder andere Substanzen sind. Die gesamte Stimmung auf den Inseln ist sehr entspannt, da es keine Autos sondern nur ein paar Roller und ansonsten Fahrräder gibt. Es gibt dort auch nicht so viele Sehenswürdigkeiten, sodass man nicht die ganze Zeit das Gefühl hat etwas zu verpassen.

    Neben der kleinen Stadt im Norden, in der es die vielen Bars und Restaurants gibt, in denen nachts meistens gefeiert wird, gibt es in Don Det noch eine alte Eisenbahnstrecke.

    Wir hatten das Glück, dass unser Bungalow nur ein paar Meter von der alten Eisenbahnbrücke entfernt war, die Don Det und Don Khon verbindet. Diese Sehenswürdigkeit ist kostenlos, und bietet einem die Möglichkeit Don Khon mit dem Fahrrad oder zu Fuß zu erreichen. Abends ist die Brücke sehr voll, da man von dort aus einen sehr schönen Sonnenuntergang anschauen kann. Auf der anderen Seit gibt es eine alte Lokomotive, die nur wenige Meter von der Brücke entfernt ist und eine weitere Sehenswürdigkeit sein soll.
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  • Day62

    Pakse - Bolaven Plateau Tour

    December 2, 2019 in Laos ⋅ ☀️ 29 °C

    Tadfan Wasserfall:
    Zuerst fuhren wir zum Tadfan Wasserfall. Er befindet sich im Bolaven-Plateau, auf welchem sehr viel Kaffee und Tee angebaut wird. Das Wasser stürzt hier über 120 Meter in die Tiefe und erzeugt dabei ein lautes grollen. Außerdem kann man dort für 40 Euro Ziplining machen und so den Wasserfall aus einer ganz anderen Perspektive sehen. Es gibt dort auch ein Café, von welchem man aus den Wasserfall sehen kann, während man seinen Kaffee genießt.

    Tee- und Kaffeplantage:
    Der nächste Stop der Tour war eine Kaffee und Tee Plantage. Im Vergleich zu der thailändischen Plantage, war diese sehr viel kleiner und nicht so gut gepflegt. Man konnte jedoch einen sehr guten Einblick in die Verarbeitung von Kaffee bekommen. Da auf der Plantage aktuell gearbeitet wurde, konnte man den Leuten direkt über die Schulter schauen und sehen wie sie den Kaffee ernten. Man konnte auch laotischen Tee testen und sich gleich den Tee oder Kaffee mitnehmen, wenn man einen mochte.

    Tad Gneuang Wasserfall:
    Der Tad Gneuang Wasserfall ist wunderschön und bietet eine gute Schwimmgelegenheit. Man kann den Wasserfall sowohl von oben, als auch von unten betrachten, wobei man auf der unteren Seite durch das Spritzwasser sehr nass wird. Am oberen Ende des Wasserfalls kann man auch einen Weg am Bach entlang laufen, und Einheimischen bei ihrer Arbeit zusehen, wie sie zum Beispiel Brücken aus Bambus bauen. Da es bei uns nicht sehr sonnig war, gingen wir nicht baden, sondern schauten uns die Souveniers an, die einige Frauen dort verkauften. Da sich der Wasserfall, wie auch der andere, direkt im Urwald befinden, hört man außer dem Rauschen des Wassers nichts. Die Atmosphäre ist daher sehr ruhig, da es auch nicht zu viele Touristen dort gibt.
    Nachdem wir den Wasserfall wieder verlassen hatten, fuhren wir zu einem sehr schönen Restaurant mitten im Urwald. Das Essen, welches als Einziges nicht im Tourpreis enthalten war, schmeckte gut, war jedoch etwas teuer.

    Ban Kokphoung Tai Dorf:
    Um etwas Abwechslung hinein zu bringen, war der nächste Stopp kein Wasserfall, sondern ein Dorf von Einheimischen, welche noch sehr traditionell lebten. In den Häusern, welche auf hohen Stelzen gebaut waren, gab es keine Duschen und es wurde über einem Feuer gekocht. Wenn man sich waschen wollte, dann mussten die Einheimischen dafür hinter das Haus gehen und sich mit einem Eimer und Wasser waschen. Die Tiere liefen frei zwischen den Häusern herum, sodass man in Ban Kokphoung Tai auf viele Schweine, Kühe, Hunde, Hühner und Katzen trifft. Am Straßenrand verkaufen die Frauen des Dorfes allerlei an Wurzelgemüse, während die Männer auf dem Feld arbeiten.
    Die Kinder spielen meistens zwischen den Häusern mit den Tieren oder anderen kleinen Spielsachen aus der Natur. Diese Art von Leben ist auch heute noch in vielen Dörfern in Laos anzutreffen und zeigt, mit wie wenigen Dingen die Menschen dort auskommen. Eines hat jedoch komischer Weise fast jedes Haus in diesen ärmeren Dörfern- eine Satellitenschüssel und einen Fernseher.

    Tadlor Wasserfall:
    Das letzte Ziel des Tages war wieder ein Wasserfall. Der Tadlor Wasserfall war zwar nicht so hoch, wie seine beiden Vorgänger, dafür jedoch viel breiter. Sobald man ankommt, kann man den Wassefall aus der Ferne sehen und in dem Fluss schwimmen, der sich aus ihm bildet. Das schöne ist, dass man am Ufer ein Stück den Fluss aufwärts gehen kann und so zum Wasserfall gelangt. Dabei läuft man durch den Urwald von Laos und kann Schmetterlinge und Vögel beobachten. Die Einheimischen bieten hier auch Elefantenreiten an. (Bitte nicht machen! Unterstützt keine Tierquälerei!)

    Nach einem sehr langen, aber auch schönen Tag ging es wieder zurück. Die Tour hat sich sehr gelohnt, da man so sehr viel von Pakse und seinen Sehenswürdigkeiten sehen konnte. Es war auch sehr gut, dass man bei jedem Stop genügend Zeit hatte und es nicht zu viele Touristen an den jeweiligen Orten gab.
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  • Day58

    Pakse

    November 28, 2019 in Laos ⋅ ☀️ 32 °C

    In Pakse hatten wir zum Glück ein Hotel im Zentrum, da wir von dort aus das Meiste zu Fuß erreichen konnten. Am ersten Tag machten wir eine Wanderung auf einen Berg und durch einen Teil der Stadt. Wir kamen an dem Strand von Pakse vorbei, welchen man jedoch nicht erreicht, da er durch eine große Baustelle abgeschnitten ist. Wenn man ein Stück weiter am Fluss entlang läuft, dann kommt man zu der bekannten Lao-Nippon-Brücke, welche ein Geschenk der Japaner zum Zeichen der Freundschaft war.

    Nachdem man 18 Minuten und 52 Sekunden, mit schnellen Schritten, über die Brücke gelaufen ist, kommt man an einen Berg, auf welchem sich ein großer goldener Buddha und ein Tempel befindet. Von hier aus hat man eine tolle Aussicht auf die dritt größte Stadt von Laos. Pakse ist sehr nahe am Fluss gebaut und endet in einer großen weiten Fläche. Nachdem man also die 532, oft sehr steilen, Stufen hinauf gestiegen ist, kann man vor dem Buddha einige Bilder machen. Wer Lust hat kann ein paar Meter weiter einen Buddhapark und den Tempel Wat Phousalao anschauen.

    Nach dem ebenfalls sehr anstrengenden Abstieg gingen wir über die Brücke zurück und in Richtung Hauptstraße von Pakse. Dort gibt es die Friendship Mall, welche im Vergleich, zu den anderen Einkaufszentren in Laos, sehr groß und luxuriös ist. Um die Mall herum befinden sich einige kleine Stände, an denen man gut und billig etwas essen kann. Danach ging es 2,5 km zurück zu unserem Hotel, wobei wir Pakse bei Nacht anschauten.

    Am nächsten Tag besichtigten wir den größten Temepl von Pakse, den Wat Luang. Der Tempel besteht aus drei großen Häusern, welche man kostenlos besichtigen kann. Sie sind mit viel Gold und einigen Drachen verziehrt. Wir waren mittags dort und trotzdem war der Tempel komplett leer. Nur ein paar wenige Mönche waren dort, aber die gehören ja auch dazu. Besonders auffallend waren die schönen Wandgemälde, welche wirklich sehr fein ausgearbeitet waren. Auch der Buddha im Inneren des Tempels und die Dekoration sahen sehr aufwendig aus. Im Vergleich zu anderen Tempeln, welche manchmal etwas kitschig sind, war dieser Tempel sehr neutral und schön anzusehen. Die vielen goldenen Verzierungen ließen ihn natürlich sehr prunkvoll erscheinen.
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