Servus wir sind Joel und Pati und reisen mit unserem selbstausgebauten Van um die Welt. Wir starten in Deutschland über England und Irland und werden danach in den Osten bis nach Singapur fahren. Wir freuen uns über jeden einzelnen Mitreisenden 🫶🏼 Message
  • Day53

    Applecross Pass

    August 13 in Scotland ⋅ ⛅ 17 °C

    Auf dem Weg Richtung Isle of Skye fährt man über den Applecross Pass. Auf dem Weg dorthin sind wir über einen anderen kleineren Pass gefahren und endlich war es soweit: Hochlandrinder.
    Wow was für majestätische Tiere. Wir hielten oben an und machten einige Bilder.

    Nach dem Pass fuhren wir wieder am Meer entlang. An einem Strandparkplatz mitten im nirgendwo machten wir eine kleine Mittagspause. Als wir am Strand entlang liefen fanden wir einfach einen riesigen Seestern der auf dem Sand lag. Also trugen wir ihn ganz vorsichtig ins Wasser. Was ein gutes Gefühl.
    Dann fanden wir noch einen halben Rochen am Strand. Wir waren total überrascht wie groß denn eig. Rochen werden können.

    Am Nachmittag fuhren wir zur Applecross Bay. Das war ein super süßes kleines Dorf, naja Dorf kann man das nicht nennen es war eine Straße mit 15 Häusern und einem großen Pub. Nachdem wir durchgeschländert sind fuhren wir noch hoch auf den Applecross Pass um oben zu übernachten und hatten einen sehr schönen Sonnenuntergang.
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  • Day52

    MTB-Tour auf historischem Weg

    August 12 in Scotland ⋅ ☁️ 19 °C

    Die letzten zwei Tage haben wir in Torridon um MTB zu fahren verbracht.
    Der ersten morgen war verregnet, somit warteten wir den Regen ab und fuhren erst um 11 Uhr los. Bevor wir losfuhren trafen wir Gavin, der gerade von seiner MTB Tour zurück kam. Er erzählte uns einiges über die Trails hier und meinte falls wir Lust haben könnten wir gemeinsam am nächsten Tag eine Tour starten. Wir tauschten die Nummern aus und verabredeten uns für den nächsten Tag.

    Der Aufweg zu den Trails war bis zum Gipfel extrem hart. Immer wieder lose und große Steine und zu guter letzt kamen auch noch sehr viele natürliche Treppen dazu. Also hieß es erst schieben dann das Bike auf den Rücken und hoch tragen.
    Oben angekommen waren wir schon etwas erledigt. Dafür war der Runterweg einfach genial. Mit dem alpinen Terrain muss man zwar erst einmal klar kommen aber es macht sehr viel Spaß.
    Mitten auf dem Trail trafen wir einen Mann mit einem kleinen Jungen die wandern waren. Als wir ins Gespräch kamen kam heraus, dass der Mann ein Historiker und sogar der „Chef Historiker“ vom Colloden Battlefield ist. Nachdem er bemerkte, dass wir auch einiges über die schottische Geschichte wissen erzählte er uns dass wir gerade einen historischen Trail befahren würden. Denn hier über diesen Weg liefen vor 300 Jahren die Kinder vom Klan McKienzie die zwischen 7-9 Jahre alt waren jeden Tag hinauf um Ausschau zu halten ob Männer vom befeindeten Klan McLoard kamen. Falls dies der Fall war rannten die Kinder zurück ins Dorf und konnten so den Klan warnen.
    Ziemlich krass oder?

    Unten am Van angekommen waren wir total erledigt. Kurz bevor wir alles wieder verstaut hatten kamen der Historiker und der kleine Junge am Parkplatz an und der Historiker gab uns seine Visitenkarte, falls wir mal Fragen hätten könnten wir ihm sehr gerne schreiben.

    Am nächsten Morgen war ich immer noch recht erledigt von der gestrigen Tour. Wir hatten uns mit Gavin um 9 Uhr an einem Parkplatz in der Nähe verabredet. Er erzählte uns von der bevorstehenden Tour, welche ca 50-60 km lang ist und ca. 1.500 hm beinhaltet. Nach kurzer Überlegung stieg ich aus.
    Joel und Gavin zogen alleine los und kamen am Abend um ca. 17 Uhr wieder zurück. Solange hatte ich Zeit für mich und konnte einige Sachen erledigen.
    Joel erzählte mir das es ganz schön hart war und das Gavin seine Vorderbremse beim ersten Stück auf dem Runterweg abgerissen hatte.

    Abends schliefen wir nochmal auf dem gleichen Parkplatz vom Vortag.
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  • Day50

    Kleiner Ausflug nach Nepal in Ullapool

    August 10 in Scotland ⋅ ⛅ 20 °C

    Weiter ging es bei perfektem Wetter Richtung Ullapool. Die Landschaft entlang der NC500 ist einfach traumhaft schön. Man könnte gefühlt überall stehen bleiben und einfach nur genießen.

    Ullapool ist ein kleine Hafenstädtchen mitten in den Highlands. Hier halten sogar richtig großen Kreuzfahrtschiffe, was gerade auch der Fall war und sehr viele Menschen auf den Straßen unterwegs waren. Uns hat es deshalb nach kurzem bereits direkt weiter gezogen. Als wir durch das Städtchen fuhren entdeckten wir allerdings noch ein Schild mit der Aufschrift „Nepal Experience”. Für uns war klar wir müssen dort hin. Vor einer Kulturhalle hingen auch schon die bekannten bunten Gebetsfahnen. In der Halle selbst konnte man sehr viele nepalesische Waren, wie Klangschalen, Kleidung, Schale aus Pashmina, Räucherstäbchen und vieles mehr kaufen. Wir kamen mit dem Verkäufer direkt ins Gespräch und fanden heraus, dass er normalerweise ein Sherpa für den Mount Everest ist. Er erzählte und zeigte uns einiges über die Touren die er bereits schon gemacht hat. Er hat sogar das weltweit höchste Dinner veranstaltet, welches eine Charity Veranstaltung (davon gibt es sogar ein Video auf YT) war. Zum Schluss gab er uns noch seine Visitenkarte und er meinte, falls wir mal in Nepal sein sollten sollen wir doch gerne vorbei schauen.

    …Ach so und wir sind jetzt eine handgemachte Klangschale und ein Namaste Schild reicher. 😅

    Weiter ging’s durch die Highlands bis nach Torridon. Kurz bevor wir an unserem eigentlichen Schlafplatz ankamen hielten wir auf einem anderen Parkplatz an, da mitten auf dem Platz einfach ein riesiger Hirsch stand.
    Der Hirsch stand einfach da ganz entspannt und hat kaum noch Angst vor Menschen gehabt.
    Wir entschieden dort zu schlafen um am nächsten Tag direkt auf eine MTB-Tour zu starten.
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  • Day49

    In Mitten der Highlands

    August 9 in Scotland ⋅ 🌬 16 °C

    Morgens aufgewacht haben wir erstmal gesehen wo wir überhaupt sind. Wir standen in einer windgeschützten Ausbuchtung neben der Straße. Um uns herum nur Schafe und in der Ferne konnte man vereinzelt Häuser sehen. Zum frühstücken fuhren wir aber noch ein kleines Stück weiter bis zum Leuchtturm ans Meer. Wir parkten Nalu so, dass wir mit den Vordersitzen direkt aufs Meer schauen und vorne frühstücken konnten.
    Hier am Leuchtturm war es ganz schön windig… wir waren definitiv froh das wir in einer windgeschützten Ausbuchtung geschlafen haben und nicht dort. Nach dem Regen kam dann auch die Sonne. Also ging es los und wir wanderten bis zum Old Man of Stoer, ein Fels der aussehen soll wie ein alter Mann. Da es hier die letzten Tage immer wieder geregnet hatte waren die Wege komplett aufgeweicht und man versank teilweise im Matsch. Dort angekommen sah es wirklich so aus wie ein alter Mann. Wir nahmen einen anderen Weg zurück in der Hoffnung, dass dieser etwas weniger matschig ist. Naja… leider nicht und als wir auf der Bergspitze waren hat es sooo krass gewindet, dass man sich hätte komplett reinlegen können.

    Anschließend fuhren wir weiter entlang der NC500 zu einer aus dem eisenzeitalter stammenden Steinhütte. Es war ziemlich interessant so etwas altes zu sehen.
    Nach der kurzen Wanderung ging es auch schon weiter zu einem der schönsten Strände Schottlands. Leider konnten wir dort nicht übernachten, da direkt daneben ein Campingplatz war. Es gibt zwei Buchten und beide waren unfassbar schön. Weiser Sand und türkisblaues Wasser.
    In einer Strandhütte erfuhren wir zudem, dass es hier sogar Walhaie geben soll und 5 von den 7 weltweitbekannten Arten von Wasserschildkröten. Wir waren komplett überrascht, welche Tiere es hier im Meer alles gibt.
    Auf dem Weg zurück zum Van sind wir nochmal an der ersten Bucht vorbei und schauten aufs Meer hinaus. Plötzlich sahen wir etwas seltsames was an den Strand gespült wurde. Als wir näher kamen haben wir es erkannt … es war eine halbe Robbe … und etwas weiter im Meer trieb noch der Rest von ihr.
    Wir versuchten noch die Organisation, die für solche Fälle zuständig ist, anzurufen, aber leider hatten wir keinen Empfang.

    Da es schon spät war fuhren wir nur noch ein kleines Stück weiter zu unserem Schlafplatz und kochten noch etwas schönes.
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  • Day48

    Entlang der Westküste durch die Highland

    August 8 in Scotland ⋅ 🌧 15 °C

    Wir wachten an einem mega schönen Ausläufer des Meeres auf.
    Nach dem wir gefrühstückt hatten kamen wir noch ins Gespräch mit einem deutschen Paar die ebenfalls die Nacht dort verbrachten. Wir verquatschten uns etwas und plötzlich hupte jemand beim vorbei fahren. Es war wieder das deutsche Paar vom Vortag. Allerdings war es das letzte mal, dass wir sie gesehen hatten.
    Dann ging es auch für uns weiter.

    Man könnte sich die NC500 als eine sehr gut ausgebaute Straße vorstellen. Das ist sie allerdings gar nicht. Es geht Berg hoch Berg, runter, Kurve rechts, Kurve links und das alles EINSPURIG mit Gegenverkehr. Um auszuweichen gibt es immer wieder kleiner/größere Passingplace/Ausweichbuchten. Allerdings gestaltet sich das Ausweichen manchmal mit vielen Fahrzeugen etwas schwieriger. Man muss wirklich wissen wie groß und wie lange sein Fahrzeug ist um einen Unfall zu vermeiden. Zudem kommt man sehr sehr langsam voran. Aber wir haben ja Zeit 😅 Ach so und die Schafe laufen auch sehr gerne auf die Straße. Man muss zum Teil echt aufpassen, dass die nicht vor das Auto springen.

    Weiter ging es nach Clashnessi. Dieser Ort wurde uns von einem Schotten empfohlen. Zum einen soll der Strand atemberaubend sein und zum andern es gibt einen schönen Wasserfall. Dort angekommen war es komplett leer. Das Dorf bestand vielleicht aus 10 Häusern. Als wir die Bucht entdeckten konnten wir fast unseren Augen nicht glauben. Türkises Wasser und heller Sandstrand. Unfassbar schön!! Weiter ging es zum Wasserfall. Zunächst war es ein Schotterweg dann wurde es zu einem kompletten Matschweg.
    Wir haben definitiv gelernt, dass man hier in Schottland immer Wanderstiefel anzieht weil man sonst seine Sneaker in den Müll werfen kann. Teilweise versinkt man richtig im Schlamm. Der Wasserfall war sehr schön und anschließend fuhren wir weiter zum Schlafplatz. Dieses Mal waren wir komplett alleine. Leider konnten wir von der Umgebung kaum etwas sehen, da es sehr viel dichter Nebel hatte und es schon dunkel wurde. Wir sind gespannt wo wir aufwachen werden.
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    Traveler

    Der Schwebebalken ist ein Scheiss dagegen.

    9/3/22Reply
    Traveler

    Es war sehr sehr rutschig da hast wohl recht 👍🏼

    9/3/22Reply
    Traveler

    einfach nur schön wir kommen macht alles bereit bis morgen

    Traveler

    Alles klar haben alles organisiert 👍🏼 wo müssen wir euch holen? 😅

     
  • Day47

    Entlang der Nordküste

    August 7 in Scotland ⋅ ☁️ 15 °C

    Leider regnete es die komplette Nacht durch und morgens wollte der Regen leider auch keine Pause einlegen. Somit beschlossen wir heute ein paar Kilometer zu schrubben.
    Wir fuhren entlang der Nordküste auf der NC500. Die NC500 ist eine rund 830 km lange Route, die am Inverness Castle beginnt und dort auch endet. Sie führt einmal komplett am Meer entlang bis fast nach Skye und wieder zurück nach Inverness.

    Plötzlich änderte sich die Umgebung komplett. Wir sind ab jetzt wieder mitten in den Highlands. Umgeben von teils hohen Bergen (800m) und traumhaft schönen kleinen und größeren Seen und magischen Wasserfällen. Wir kamen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Sogar die Sonne hat sich ab und an blicken lassen.
    Wir lernten auf einem Viewpoint ein deutsches Paar kennen die ebenfalls die gleiche Route fuhren. Witzig war, dass wir die zwei immer wieder an diesem Tag trafen. Entweder überholten sie uns oder wir sie, wenn man an einen Viewpoint rast machte.
    Dann schauten wir uns noch ein Loch mit einem gigantischen Wasserfall an: das Smoo Cave bei Durness. Wenn man nicht vom Regen nass wurde wurde man spätestens in dieser Höhle vom Wasserfall komplett nass. Draußen regnete es auch wieder aber wir beschlossen trotzdem ans Meer zu laufen. Es war so krass windig, dass man sich komplett in den Wind legen konnte. Komplett nass zogen wir uns im Van schnell um und fuhren noch ein Stück weiter.

    Nach ca. 150 km und ein paar einspurigen Straßen mit Gegenverkehr kamen wir endlich an der Westküste an.
    Total erledigt von den ganzen Eindrücken und der Fahrerei suchten wir uns einen Schlafplatz. Leider gestaltete sich dies wieder mal etwas schwieriger, da es August ist und einfach unglaublich viele Touris unterwegs sind. Trotzdem fanden wir einen sehr schönen entspannten Platz.
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  • Day46

    John O’Groats

    August 6 in Scotland ⋅ 🌧 14 °C

    Morgens aufgewacht regnete es. Also beschlossen wir an den nördlichsten Punkt Schottlands zu fahren.
    Da die Nordküste, laut vielen Einheimischen sehr sehr dünn besiedelt ist und es kaum Einkaufsmöglichkeiten gebe, machten wir in Dorfladen noch einen Großeinkauf an Lebensmitteln.
    Auf dem Weg in den Norden hat es nicht mehr aufgehört zu regnen. Wir fuhren Sehenswürdigkeiten an allerdings war es einfach zu nass draußen und wir schauten uns diese vom Van aus an 😂 Die Dörfer wurden von km zu km immer kleiner. Kann man es trotzdem ein Dorf bezeichnen, wenn nur zwei oder drei Häuser stehen? Auch die Landschaft veränderte sich auch, sie wurde zunehmend flacher und die Einwohner bestanden eher aus Kühe und Schafen.

    Endlich wir sind da: John O’Groats.
    John O’Groats ist der nördlichste Punkt Schottlands.

    Es hörte sogar für einen kurzen Augenblick auf zu regnen. Hier gibt es allerdings nicht sehr viel. John O‘Groats hat gerade einmal 300 Einwohner mit einem Pub, einem Kiosk, einem Café und ein paar Ferienwohnungen, die direkt am Meer liegen. Von hier aus sieht man die Orkney Inseln und man könnte auch mit der Fähre übersetzen. Auf einer Tafel stand zudem, dass man die Möglichkeit hat hier Orcas, Delfine und kleiner Wale zu sehen. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit ein Orca zu sehen auf den Orknay Inseln deutlich höher. Wir überlegten uns, ob wir in den nächsten Tag mit den Rädern übersetzen sollten, allerdings sind die Preise einfach zu krass und wir entschieden uns dagegen. Leider sahen wir an diesem Tag auch keine Wale oder Delfine.
    Kleiner Sidefact: vor ein paar Jahren verirrte sich sogar ein Buckelwal hier zwischen den Orknay Inseln.

    Da es schon spät war und es wieder anfing zu regnen fuhren wir noch ein Stück weiter um uns einen Schlafplatz zu suchen. In Richtung eines Leuchtturms gab es auf Park4night sehr viele Plätze am Straßenrand. Man muss dazusagen es sind hier nur einspurige Straßen mit sehr sehr wenig Verkehr. Also fuhren wir dort hin und suchten einen Platz. Es ist August und sehr viele andere Touristen hatten wohl die gleiche Idee. Allerdings fanden wir trotzdem einen sehr schönen Platz der zudem auch etwas windgeschützt lag.
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  • Day45

    Goldpie Radeln

    August 5 in Scotland ⋅ ⛅ 16 °C

    Morgens aufgewacht hatte es super Wetter. Also ging es nach dem Frühstück auch direkt los zum radeln. Berg hoch war es dann zum Teil doch sehr anstrengend, da es hier in Schottland nur Trails bergauf gibt. Oben angelangt hatten wir eine gigantische Sicht. Auf der einen Seite sah man die Highlands mit vielen kleinen Seechen und auf der anderen Seite direkt das Meer. Auch der Trail führt den Berg hinab bis ans Meer. Unfassbar schön.

    Ganz oben auf dem Berg steht ein wirklich riesiges Monument des ehemaligen 1st. Duke of Sutherland. Als wir um das Monument liefen trafen wir ein schottisches Pärchen. Wir kamen direkt ins Gespräch und fragten sie wer denn durch das Monument dargestellt werden soll.
    Da wir ihnen auch erzählten, dass uns die schottische Geschichte sehr interessiert und wir auch schon einiges darüber wussten, erzählten die zwei uns noch viel viel mehr darüber.
    Der 1st. Duke of Sutherland war kein netter Zeitgenosse. Nachdem die Schlacht von Culloden 1746 für die Schotten schlecht ausging begann die sogenannte Highland Clearances und dieser Duke war ganze vorne dabei. Die Highland Clearances hatte schlimme Folgen für die Schotten und für das Land, denn bspw. wurde die gälische Sprache verboten und die Menschen wurden von ihren Häusern vertrieben um Platz für die Schafzucht zu schaffen. Zudem wurden wurde die Clanstruckturen komplett zerstört wodurch auch die schottische Kultur verloren ging.
    Die ehemaligen Clansmänner wurden zu Crofter. Crofter sind „Bauern“ (die aber weniger bezahlt wurden wie tatsächliche Bauern) die Land von ihren Duke bekamen, welches direkt an den Küsten lag und so umgewandelt werden musste, dass es fruchtbar war. Wenn die Crofter das Land fruchtbar gemacht hatten wurde es ihnen wieder weggenommen und die Menschen wurden an eine andere Küste geschleppt und dort mussten sie wieder von Vorne beginnen. Zudem verdienten sie dabei sehr sehr schlecht weshalb sie zusätzlich zu dieser harten Arbeit einer anderen Arbeit nachgehen mussten um überhaupt zu überleben. Viele Menschen sind deshalb in andere Länder geflohen wie bspw. nach Nordamerika und stellten dort einer der ersten Siedler dar. Da dies den Dukes und Lairds natürlich nicht gefiel trieben sie die Verschiffungspreise der Art hin die Höhe, sodass sich kaum noch ein Mensch dies leisten konnte.

    So genug Geschichte für heute 😅

    Die Trails waren einfach nur der Traum. Unten angekommen bekamen wir erst mal Hunger und gönnten uns eine schöne Portion Chips. Anschließend fuhren wir dann zur Burg des 1st Duke of Sutherland. Diese war sehr sehr prachtvoll.
    Auf dem Weg zurück zum Van fuhren wir noch an einem schönen Wasserfall vorbei.
    Kurz bevor wir wieder am Van ankamen hat es dann noch angefangen zu regnen 👍🏼
    So schnell der Regen kam ging er auch wieder.

    Wir verbrachten den Abend und die Nacht nochmal auf dem selben Parkplatz und waren fast alleine.
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    Traveler

    Ist das euer neues Auto…. 🫣Da ist aber noch einiges zu machen. 😂😂😂

    9/1/22Reply
    Traveler

    Ja aber weist den Anschnallgurt hat’s ja schon mal das reicht ja auch 😂😂😂

    9/1/22Reply

    Hi, ich bin ab dem 6.Sept in der Gegend von Edinburgh mit dem 🚚. [Florian]

    9/2/22Reply
    Traveler

    Hey Florian leider sind wir seit gestern in Irland gelandet und sind dort für ein Monat unterwegs… wir kommen erst wieder Ende September in Schottland an

    9/2/22Reply

    Bin Ende Sept in der Nähe von Dublin. Schicke dir Daten per WhatsApp [Florian]

    Traveler

    Das hört sich super an 👍🏼

     
  • Day44

    MTB Tour im Contin

    August 4 in Scotland ⋅ ⛅ 16 °C

    Wir sind früh aufgestanden und nach dem Frühstück haben wir uns auch direkt fertig gemacht fürs Radel fahren. Als wir dann aber in die Wetterapp geschaut hatten, sah es nicht ganz so schön aus. Also warteten wir das schlechte Wetter ab und fuhren dann ab 12 Uhr los.
    Die Trails waren richtig schön. Es ging über Felsplatten Wurzeln und ganz schön steile Stücke runter. Es hat richtig viel Spaß gemacht.
    Am späten Nachmittag kamen wir wieder am Van an, duschten und vesperten noch schnell.

    Dann ging es auch schon weiter nach Golspie.
    Wir kamen ca. auf die 20 Uhr an. Leider standen dort schon einige Wohnmobile aber da wir am nächsten morgen Trails fahren wollten entschieden wir uns zu bleiben.
    Als wir durch Golspie durch fuhren lasen wir überall „Golspie Gala“. Ja genau dieses Fest hatten wir dann bis nachts um 1 gehört. Naja so ist es halt eben, trotzdem hatten wir eine entspannte Nacht.
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  • Day43

    Loch Ness & weiter nach Contin

    August 3 in Scotland ⋅ ☁️ 16 °C

    Morgens nach dem Frühstück verabschiedeten wir uns von dem schottischen Paar. Als sie erzählten, dass sie selber Gemüse anbauen schenkten sie uns sogar welches. Das war einfach zu lieb und wir haben uns riesig darüber gefreut😊

    Weiter ging es nach Inverness. Wir sind leider nur durch Inverness gefahren, da wir heute ein bisschen Strecke machen wollten.

    Was aber auf einer Schottland Reise nicht fehlen darf ist: Loch Ness.
    Der Loch Ness ist nicht weit von Inverness entfernt. Dort angekommen haben wir direkt nach Nessie gesucht. Leider haben wir es nicht gefunden. Wir erfuhren, dass es einen Mann gibt der dort bereits seit vielen vielen Jahren lebt und nach Nessie sucht. Dieser Mann hat auch einen Wohnwagen dort, von welchem er auch kleine Nessie Figuren verkauft.
    Zudem erfuhren wir, dass der Loch Ness der größte See ganz Großbritanniens ist und alle mit Trinkwasser versorgt.

    Als es wieder anfing zu nieseln fuhren wir weiter nach Contin.
    Nachdem wir auf dem Parkplatz ankamen sahen wir ein Schild auf dem über Nacht stehen verboten stand. Joel stieg aus und fragte ein paar Einheimische was sie meinten, ob wir hier tatsächlich nicht über Nacht stehen bleiben dürfen. Sie meinten, dass wir kein Problem seien. Es nahm während Corona so überhand mit den Wohnmobilen, die sich dann zudem noch wie die letzten Menschen benommen hatten, weshalb jetzt ein Verbotsschild steht. Die Wohnmobilisten hatten sich so daneben bekommen, dass sie überall Müll hinwarfen und die öffentliche Toilette als Entsorgungsstelle für ihre Chemietoilette benutzt hatten.
    Sehr verständlich, dass man sowas nicht nochmal möchte. Als die Jungs dann noch gesehen hatten, dass wir auch MTBs dabei haben, meinten sie dann zu uns ob wir nicht auch mit auf eine Tour wollten.
    Ich hatte heute keine Lust aber Joel war direkt dabei.
    So hatte ich auch wieder etwas Zeit für mich.

    Als sie wieder kamen entschieden wir uns dort zu übernachten, was auch kein Problem war.
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