• Fram Museum

    May 16, 2024 in Norway ⋅ ☀️ 20 °C

    Das Fram-Museum beherbert das maritime Heiligtum der Norweger, die Fram. Nach verschiedenen ersten Forschungsreisen zur Erkundung Grönlands und rund um die Nordwest-Passage herum, die im Sommer schiffbare Verbindung zwischen Pazifik und Atlantik nördlich von Asien und Europa, ließ sich Roald Amundsen am Übergang vom 19. zum 20. Jahrhundert dieses Schiff bauen, um damit im Eis einfrieren und herausfinden zu können, ob die Eisdrift auch im Winter Boote vom Pazifik am Nordpol vorbei in den Atlantik verdriftet.

    Die Fram erlebte drei große Expeditionen an Nord- und Südpol. Amundsen muss nach allem, was wir heute lernten, ein begnadeter Planer und Projektleiter gewesen sein. So hatte zwar die Fram neben Segeln auch schon einen Verbrennungsmotor, aber bei der Expedition über's Eis setzte er im Gegensatz zu seinem britischen Konkurrenten Robert Scott auf Hunde-, nicht auf Motorschlitten. Der Rumpf war dreilagig aus 30 cm starkem Eichenholz und verfügte über fachwerkartig verstärkte Spanten, um dem Eisdruck standhalten zu können.

    Zusammen mit Fritjof Nansen und weiteren begründete Amundsen mit seiner Fram am Anfang des 20. Jahrhunderts die führende Position Norwegens in der Polarforschung.
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