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  • Day84

    Woche 12: Rom

    November 5 in Italy ⋅ ☁️ 17 °C

    Da an diesem Wochenende noch einmal richtig sommerliches Wetter herrscht, sind alle an ihren Booten. Es ist auch noch die erste Regatta der Saison und der Hafen ist richtig voll. Hier werden die Rennen im Gegsensatz zu Deutschland im Winter ausgetragen. Wir lernen unsere Bootsnachbarn kennen und kommen immer mehr in Kontakt. Die Fischerjungs schenken uns einen Calamar und wir müssen erst einmal googeln, wie man dieses riesige Teil verzehrfertig bekommt. Es ist eine wahnsinnige Sauerei, da wir das wohl nicht professionell angehen. Die ganze Kombüse ist voller schwarzer Tinte, aber Gott sei Dank lässt sich die Farbe nachher gut abwaschen. Mit viel Zwiebeln, Knoblauch und Pomodoro ergibt es ein sehr leckeres Abendessen.
    Wir arbeiten viele Stunden an den seitlichenTeakleisten, alleine das Abmachen dauert 2 Tage und alle Knochen schmerzen. Mit so viel Aufwand hätten wir nicht gerechnet, aber nach einigen Stunden Schleifen sieht alles wieder wie neu aus und wir bekommen bereits mehrmals fettes Lob für den guten Zustand unseres Bootes. Dann vergisst man auch schnell die müden Knochen.
    Für Mittwoch konnten wir Eintrittskarten zum Palazzo Valentini für eine deutsche Führung ergattern und somit machen wir uns nochmals auf nach Rom. Mittlerweile sind wir sehr routiniert mit dem Verkehrssystem und nach genau einer Stunde mit zwei Umstiegen erreichen wir das Colosseum. Ab dort kann man gut zu Fuß weiter.
    Das Pantheon (1. Jhd) ist heute unser erster Anlaufpunkt, da wir beim letzten Besuch nicht mehr hinein konnten. Heute klappt es mit nur 2 Minuten Anstehzeit. Die Kuppel galt lange Zeit als die mit dem größten Innendurchmesser (43 Meter) der Welt und ist eines der am besten erhaltenen Bauwerke der römischen Antike. Es wurde im 7. Jahrhundert zur kath. Kirche umgeweiht und es sind einige Persönlichkeiten darin beerdigt, u.a. auch der Maler Raffael, der König Viktor Emanuel II und viele andere.
    Der Einfluß des Pantheon auf die Architektur ist auch heute noch sehr bedeutend und auch wir staunen mal wieder, wie die alten Römer doch solche Bauwerke in recht kurzer Bauzeit von geschätzten 14 Jahren ohne Maschinen hinstellten.
    In der Villa Valentini gibt es einen multimedialen Einblick in das damalige Leben. Es sind Ausgrabungen eines Domus Romane (römisches Stadthaus) aus dem 4. Jhd. von einflußreichen Familien, die mit Lichtinstallationen und einem Video ergänzt werden. Der Eindruck, wie es gewesen sein könnte, dort gelebt zu haben ist wirklich real.
    Anschließend erklimmen wir die Treppen des Palazzo Venezzia und genießen den Ausblick über Rom bei untergehender Sonne, besuchen noch die Statur von Romolus und Remus mit der Wölfin und lassen uns durch das Viertel Monti treiben. Dort gibt es noch viele kleine urtypische Geschäfte und nicht so viel Betrieb. Wir essen noch einmal Antipasti, Primi- und Secondiplatti und fahren mit der vorletzten Bahn zurück.
    Nach 12 Wochen geht die erste Reise unseres Sabbatical zu Ende. Es waren erlebnisreiche und eindrucksvolle Wochen, die viel Spaß bereitet haben, aber auch manchmal anstrengend waren. Wir haben viele interessante Menschen aus verschiedensten Ländern kennengelernt und hoffen, diese Kontakte aufrecht erhalten zu können. Auch der Blog und eure Feedbacks haben uns sehr viel Freude bereitet.
    Wir verabschieden uns nun und melden uns bald an gleicher Stelle mit einer neuen Reise zurück...
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    Traveler

    jetzt weiß ich was du gemeint hast, damit hätte ich auch nichts anfangen können

     
  • Day76

    Woche 11: Rom und Umgebung

    October 28 in Italy ⋅ 🌙 20 °C

    Am Sonntag machen wir uns zum ersten Mal auf die Stadt Rom zu erkunden. Es stellt sich etwas schwierig heraus, da Google Maps nicht alle Fahrpläne anzeigt und das Tarifsystem auch nicht so einfach zu verstehen ist. Die Fahrkarten kauft man in einem Tabacchi und kann nach dem Entwerten für 1,50 Euro 100 Minuten mit den Bussen und Zügen fahren.
    In Rom gibt es sehr viel zu schauen und das meiste ist fußläufig zu entdecken. Wir fangen mit dem Colosseum an und lassen uns einfach weiter treiben, um einen ersten Überblick zu bekommen. Vorbei am Trevi Brunnen, der Spanischen Treppe, Pantheon und Palazzo Venezia laufen wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten ab. Es ist richtig viel los überall, mit so viel Betrieb hätten wir nicht gerrechnet. Lange Schlangen vor der beliebtesten Eisdiele und einem wohl berühmten Sandwichladen lassen uns staunen.
    Um unseren müden Knochen wieder zu entspannen, fahren wir am nächsten Tag zusammen mit Anders und Kjersti aus Norwegen in die Therme Saturnia. Wir hatten die beiden mit ihrem Boot Balansheet in Sardinien kennen gelernt und uns immer wieder in verschiedenen Häfen unterwegs getroffen. Die Terme sind eine alte Mühle, an der über Wasserfälle schwefelhaltiges 37° C warmes Wasser in mehrere Becken fließt, welches wirklich einen atemberaubenden Anblick bietet und herrlich entspannt.
    Die nächsten Tage arbeiten wir wieder am Boot. Das Teakdeck ist bisher noch nicht in Schuß gebracht worden und bedarf einiger Stunden Schleifen und Reparieren. Am Ende sind wir sehr zufrieden mit dem ersten Ergebnis.
    Auf geht's zu einem Besuch in den Vatikan. Es ist das flächenmäßig kleinste Land der Welt, misst knapp 1000mx800m und hat ca. 900 Einwohner.
    Wir haben eine Führung durch die Museen und die Sixtinische Kapelle gebucht. Es ist unvorstellbar, welcher Prunk und welche Pracht hier präsentiert wird. Auch wenn Kunst bisher nicht gerade unser Steckenpferd ist, sind die Erklärungen zu den Fresken und Gemälden von Michaelangelo und Raffael faszinierend. Die Bedeutung der Bilder, Erläuterungen zu versteckten Details und die Erklärung warum oft die Körper der Personen die falschen Gesichter haben sind richtig spannend. Danach bietet sich sogar Kunstbanausen wie uns ein ganz anderer Blick auf das gezeigte und vorallem die Sixtinische Kapelle.
    Am Ende besuchen wir noch den Petersdom und lassen uns nochmals überraschen von der gewaltigen Größe und der Ausstattung der Basilika. In Worten kann man dies leider nicht beschreiben. Über die Grotte mit den Gräbern der Päpste verlassen wir die Kirche und stehen auf dem nicht minder beeindruckenden Petersplatz.
    Den Rest der Woche verbringen wir noch mit Winterarbeiten am Boot und ein paar Stunden am Strand. Durch den schwarzen Sand hier in Ostia ist dieser immer noch sehr warm und lädt zu einem Mittagsschläffchen ein. Das Meer hat auch noch 21° C und zum kurzen Bad ist es herrlich.
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  • Day70

    Woche 10: Grosseto nach Porto di Roma

    October 22 in Italy ⋅ ⛅ 23 °C

    Wir kommen am Nachmittag in Marina Grosseto an. Der Hafen ist wider Erwarten sehr voll an Booten, aber nicht belebt. Der Marinero legt uns seitlich in die Ein -und Ausfahrt und wir freuen uns nicht gerade sehr darüber. Aber Hauptsache es gab noch einen Platz. Doof ist nur, dass die Italiener wohl sonntags alle zum Angeln fahren, und das schon morgens um 5 Uhr. Das bedeutet für uns viel Geschaukel beim Rausfahren und an Schlaf ist nicht mehr zu denken.
    Nachmittags fahren wir mit dem Bus nach Grosseto. Es gibt eine sehr gut erhaltene Stadtmauer aus dem 16. Jahrhundert um die Altstadt, die man komplett rundlaufen kann. Wir essen das leckerste Eis der Stadt und fahren zurück.
    Doof! Derjenige, der hier schon alle Liegestühle und Sonnenschirme weggeräumt hat, hat wohl auch gleich den Wind eingepackt. Das war nicht nett, da ein Segelboot davon lebt, dass wenigstens etwas Wind weht. So motoren wir die Küste entlang nach Cala Galera und Riva di Traiano. Kleine Highlights gibt es aber doch: Vor Civitaveccia sehen wir zwischen mehreren Fischtrawlern eine größere Schule von Delfinen. Sie scheinen richtig Spaß zu haben, springen weit aus dem Wasser und vollführen ihre Kunststücke vor uns. Dazu fangen wir unseren dritten Thunfisch und haben damit eine 100%ige Angel-Erfolgsquote.
    Die Saison ist vorbei, viele Geschäfte und Restaurants sind geschlossen. Daher macht es nicht mehr ganz so viel Spaß die Orte zu besuchen, auch wenn sie wie Porto Ercole recht hübsch sind. Da ab Donnerstag nun auch noch für eine Woche Gegenwind mit recht hohen Wellen gemeldet ist, beschließen wir gleich in unser Winterlager in den Porto di Roma zu gehen und hier an der Küste nicht mehr viel Zeit zu verbringen. Mittwoch Nachmittag erreichen wir Rom. Am Ende haben wir von Barcelona bis Rom knapp 1150 Seemeilen im Kielwasser gelassen.
    Wir sind froh am Ziel zu sein. Das Boot aufräumen, waschen und alles wieder verstauen soll uns die nächsten Tage beschäftigen. Wir wollen aber nicht nur arbeiten, sondern wollen auch noch die Gegend erkunden.
    Mit dem Bus geht es nach Ostica Antica. Es ist die ursprüngliche Hafenstadt von Rom, sie wurde vermutlich 200 vor Christus erbaut und hat einige Blütezeiten und Niedergänge hinter sich. Faszinierend und sehr beeindruckend wie die Römer damals gelebt haben. Es ist die wohl größte und bedeutendste Ausgrabung der römischen Welt, obwohl man erst ca. zwei Drittel ausgegraben hat.
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    das Meer so ruhig wie ein Tümpel

    10/22/22Reply
     
  • Day63

    Woche 9: Solenzara nach Marina Grosseto

    October 15 in Italy ⋅ ☀️ 22 °C

    In Solenzara ist niemand mehr im Hafen. Wir legen einfach irgendwo an und hoffen, dass wir keinem den Platz klauen. Nach etlichem Nachdenken fällt uns sogar der Code für die Dusche noch ein und wir haben eine Gratisübernachtung incl. Dusche. Nachts gibt es ein starkes Gewitter, aber um 3 Uhr ist es vorbei und wir starten etwas mulmig Richtung Elba. Es sind noch einige Regenschauer oder Gewitter gemeldet und wir werden etwa 14 Stunden bis Elba brauchen. In Gewittern gibt es oft starke und unbeständige Winde mit vielen Böen, was zu echtem Stress führen kann. Bis auf einen kurzen Schauer hatten wir allerdings mit dem Wetter Glück.
    Etwa 10 Seemeilen vor Elba erwischen wir einen großen Baumstamm mit vielen Ästen. Es kracht heftig laut und wir sind sehr erschrocken. Auf den ersten Blick läuft noch alles am Boot und wir können weiterfahren.
    In Marciana Marina bleiben wir 2 Nächte. Das Wetter ist etwas regnerisch und viel zu unternehmen gibt es nicht. Wir wandern am nächsten Tag auf einem Coastal Walk Richtung Cap Sant'Andrea. Da die Küste von Elba meist sehr steil abfällt, sind die Wanderwege schon oft anstrengend, aber sie bieten herrliche Ausblicke.
    Den Süden hatten wir ja noch gar nicht erkundet und somit geht's am nächsten Tag nach Marina di Campo. Unterwegs begegnen wir wieder einem Delfin. Wir ankern vor dem Dorf, besuchen den Wochenmarkt und essen ein sehr leckeres Eis. Eigentlich wollten wir noch eine Nacht dort bleiben, aber es ist wieder regnerisch gemeldet und wir gehen lieber in den Hafen von Porto Azzurro. Der Ort ist richtig hübsch und auch noch etwas mehr belebt. Für die meisten anderen Orte ist die Saison vorbei und viele Restaurants und Geschäfte haben bereits geschlossen.
    Aufgrund der Kollision möchten wir das Unterwasserschiff und vorallem das Ruder lieber checken zu lassen. Bis Rom sind es noch über 125 Seemeilen und die Sicherheit ist uns doch wichtig. Wir telefonieren mit der Werft hier in der Bucht und bekommen für den nächsten Tag morgens um 9 Uhr einen Termin, um das Boot aus dem Wasser zu kranen. Gott sei Dank ist kein Schaden feststellbar und wir müssen nicht noch tagelang um Ersatzteile bangen und ins Hotel umziehen, da übernachten auf der Werft nicht möglich ist.
    Wir gehen zurück in die Marina von Porto Azzurro. Jetzt können wir den Ort genießen und machen uns auf zu einer längeren Küstenwanderung Richtung Capo D'arco, vorbei an der ehemaligen Festung San Giacomo, die heute als Gefängnis dient. Am nächsten Tag besuchen wir mit dem Bus das Dorf Capoliveri. Es ist wohl das schönste Dorf von Elba und führte die Rangliste der reichsten Dörfer Italiens einmal an. Am Wochenende ist dort ein riesiges Radrennen und der ganze Ort ist voller Radfahrer. Nach 3 sehr schönen Tagen in Porto Azzurro verabschieden wir uns von Elba und werden seit vielen Wochen wieder von Inseln ans Festland wechseln. Elba hat uns sehr gut gefallen: schöne Landschaft, gepflegte Dörfer, nette Menschen und eine sehr entspannte Atmosphäre haben für einem hohen Wohlfühlfaktor gesorgt.
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    Traveler

    Hallo Ihr beiden, ich kann eure Begeisterung für Elba nachvollziehen! Wir waren vor einigen Jahren dort und haben die Orte die ihr beschreibt auch alle besucht. Wünsche Euch noch eine gute Zeit und kommt gut an. Liebe Grüße Johannes und Sabine

    10/15/22Reply
    Traveler

    Hallo ihr beiden,

    10/16/22Reply
    Traveler

    Es macht einen riesigen Spaß eurer Reise zu folgen und eure Abenteuer ein wenig mit zu erleben. Weiterhin immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel🙋🏻‍♂️🙋🏻‍♂️🙋🏻‍♂️!

    10/16/22Reply
     
  • Day56

    Woche 8: La Maddalena nach Porto Vecchio

    October 8 in France ⋅ ⛅ 23 °C

    3 Nächte bleiben wir im Hafen von La Maddalena. Wir erkunden die Stadt zu Fuß und mieten am nächsten Tag ein Auto. Etwas spannend, als das Auto zum Hafen gebracht wird, ist es schon, da die Buchung bereits so abenteuerlich war. Es ist ein alter Fiat Panda mit 125000 km und etlichen Beulen, doch es ist wirklich toll, die Insel damit zu umrunden. Herrliche Ausblicke und traumhafte Buchen sind zu besichtigen. Wir besorgen etwas zum Mittagessen im Supermarkt und fahren über die winzige schmale Brücke zur Nachbarinsel Caprera, um dort in einer Bucht ein Picknick zu machen.
    Hier ist alles noch richtig urtypisch. Es gibt wilde Ziegenherden, viele Wanderwege und noch traumhaftere Buchten. Das Maddalena Archipel ist ein Naturschutzgebiet, in dem strenge Regeln herrschen und die selbst an den entlegensten Stellen durch Ranger kontrolliert werden. Auf Caprera hat außerdem Guiseppe Garibaldi seinen Lebensabend verbracht. Er ist der populärste italienische Freiheitskämpfer, der 1849 an der italienischen Revolution teilnahm. Vieles ist ihm hier gewidmet und es gibt auch ein Museum.
    Montags morgens können wir wieder lossegeln und ankern in der Bucht Cala Portese, türkisfarbenes Wasser, heller Sand und eigentlich noch richtig viel Betrieb an Booten. Was hier wohl im Sommer los ist, wollen wir gar nicht wissen. Abends gibt es leckeren Flammkuchen an Bord und wir schlafen trotz Schwell besser als gedacht. Am nächsten Morgen geht es nach Santa Maria. Wir ankern zwischen 3 Inseln und das Wasser ist noch türkisfarbener. Leider hat die Wassertemperatur durch den Sturm nur noch 21° C und man empfindet es doch als etwas frisch. Es gibt außerdem einige Quallen hier und somit macht das Baden nicht mehr so viel Spaß. Die Nacht ist traumhaft ruhig und alle schlafen wie die Murmeltiere. Bevor wir am nächsten Tag nochmals nach La Maddalena in den Hafen gehen, machen wir in der Bassa Trinita noch eine Badepause und besuchen die Strandbar. Abends geht's noch einmal in ein italienisches Restaurant um Antipasti, Primi- und Secondiplatti, sowie Dessert zu genießen. Komisch, daß die meisten Italiener so schlank sind :-).
    Morgens müssen wir mit traurigem Auge unseren Besuch verabschieden. Wir bekommen wieder keinen Platz im Hafen von Palau und die Beiden müssen erst mit der Fähre rüber und dann mit dem Bus zum Flughafen Olbia los. Es hat aber alles reibungslos geklappt. Wir segeln zurück nach Bonifacio, weil sich dort nochmals ein Techniker unseren Beschlag am Baum anguckt und diesen auch qualifiziert und teuer repariert. Da hier alles mit kurzen Wegen erreichbar ist, waschen wir einen Riesenberg Wäsche und verprovianten uns neu.
    Auf der Weiterfahrt nach Porto Vecchio am nächsten Tag fällt uns irgendwann ein, dass wir ja schon lange die Angel nicht mehr in Gebrauch hatten. Sogleich werfen wir sie aus und es dauert noch nicht mal 5 Minuten und es zappelt schon an der Leine. Ein 40 cm langer Thunfisch wird unser leckerstes Abendessen ever. Tartar mit Limette, Sojasoße und Ruccola, sowie kurz gegrillte Steaks zu Spaghetti Aglio Olio sind so lecker, dass wir weit mehr essen, als eigentlich in den Bauch passt.
    Samstag morgen laufen wir früh zum Baumarkt. Wir müssen die beiden Heizer in Betrieb nehmen und brauchen noch etwas zur Befestigung. Es ist nachts mittlerweile richtig feucht und frisch am Boot. In Spanien war das bisher im Oktober nicht so extrem. Gegen 11 Uhr legen wir nach Solenzara ab.
    Wir haben uns entschieden, das Winterlager in Rom zu machen und nicht wie zuvor geplant in Sizilien. Als es die letzten 2 Wochen so unbeständig mit Wind und Wetter war, hatten wir beschlossen, doch nochmals am Festland einige Häfen anzufragen. Die Überfahrt nach Sizilien, welche ca. 30 Stunden dauert, war uns doch irgendwie ungewiss und somit waren wir ganz froh, dass Rom noch ein Plätzchen für uns hat und wir über Korsika, Elba zum Festland nie so lange unterwegs sein werden.
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  • Day49

    Woche 7: Bonifacio nach La Maddalena

    October 1 in Italy ⋅ ☀️ 15 °C

    Auf nach Sardinien. Wir legen morgens früh in Bonifacio ab, da heute wechselhaftes Wetter gemeldet ist und es soll auch noch regnen. Zwischen Korsika und Sardinien sind es nur 12 Kilometer, aber wegen dem vorherrschenden Mistral kann in der Meerenge eine Düse mit heftigem Wind und mit viel Wellen entstehen. Heute ist jedoch alles spiegelglatt. Wir fahren in die erste geplante Ankerbucht, doch sie ist nicht so schön und auch etwas tief für uns.
    Somit beschließen wir eine Bucht weiter zu fahren, doch auch hier passt es uns nicht. Wind und Welle stehen genau umgekehrt als vorhergesagt. Als wir gegen 16 Uhr endlich in der 4. Bucht den Anker werfen, sind wir total müde und der Regen setzt auch noch ein. Sardinien empfängt uns nicht gerade von seiner besten Seite.
    Wir wollen am nächsten Tag nochmals in eine Bucht. Sie heißt Pervero, ist sehr schön, doch auch hier stimmen Wind und Welle nicht mit der Vorhersage überein und es herrscht teilweise viel Schwell. Danach geht's für 4 Nächte in die Marina di Olbia. Es kommen wieder einige windreiche und unbeständige Tage auf uns zu. Die Stadt Olbia haut uns nicht gerade vom Hocker, es ist teilweise sehr schmutzig und vergammelt.
    Im Hafen lernen wir Thommy und Marie kennen und haben einen lustigen Abend zusammen. Segler haben immer viele Geschichten zu erzählen. Ansonsten verbringen wir viel Zeit in Supermärkten und Shoppingmalls, waschen, räumen das Boot auf und freuen uns auf unseren Besuch. Jana und Fabrizio sind unser Highlight diese Woche. Ich backe sogar meinen ersten Browniekuchen an Bord.
    Freitags ist noch ein letzter Tag mit Regen in der Vorschau, doch wir wollen endlich wieder los. Es soll in nördliche Richtung gehen. Eventuell nach Palau oder nach La Maddalena. Mit viel Glück schaffen wir es fast immer um die Schauer herum, und liegen gegen 16 Uhr in La Maddalena. Palau war die unfreundlichste Marina bisher, niemand antwortete am Funk und im Büro hatten wir auch eher das Gefühl zu stören, als willkommen zu sein. Das war im nachhinein Glück, denn in La Maddalena sieht es viel schöner aus. Es ist ein nettes Städtchen mit hübschen Häusern, engen Gässchen und guten Restaurants. Wir gehen abends lecker essen und werden noch zu Tiramisu eingeladen, da am Nachbartisch jemand Geburtstag feiert und wir ihr auch ein Ständchen singen. Samstags herrscht mal wieder super viel Wind, in Böen bis 80 km/h, und das ist wirklich anstrengend.
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    Bella Italia 😍 hoffe das Wetter wird besser ✊🏻 und liebe Grüße 😊🙋🏻‍♀️

    10/4/22Reply
     
  • Day42

    Woche 6: Solenzara nach Bonifacio

    September 24 in France ⋅ 🌧 22 °C

    Unsere letzte Woche auf Korsika hat begonnen. Wir verbringen viel Zeit in verschiedenen Buchten, wovon die schönste ganz klar die Rondinara ist. Nicht umsonst ziert sie zahlreiche Postkarten. Türiksblaues Wasser, weißer, weicher Sand, einfach traumhaft. Insgesamt ist der Süden viel touristischer als der Norden. Es sind aber hauptsächlich Landurlauber unterwegs. Die Tage vergehen sehr gemütlich mit Baden, Chillen, Lesen und etlichen Kilometern Küstenwanderung. Auch hier kehrt langsam der Herbst ein und wir müssen tatsächlich abends ab und an lange Sache anziehen. Vor allem gibt es oft Phasen mit viel Wind und man muss immer sehr genau schauen, wo man gut geschützt mit dem Boot liegen kann. Deshalb müssen wir auch noch einmal von der Ost- an die Westküste wechseln. Es geht durch die Passage de la Piantarel an den Lavezzi-Inseln vorbei. Hier gibt es einige Untiefen und man muss einen ganz genauen Kurs fahren. Da wir eh unter Motor unterwegs sind, ist dies kein Problem.
    Zum Abschluß ist für 2 Tage der Hafen Bonifacio gebucht. Die Stadt ist ein Muß für jeden Korsika Urlauber. Die Altstadt drohnt auf einem 60-80 Meter hohen Felsplateau aus weißen Kreidefelsen, der sehr steil ins Meer abfällt. Man meint fast, die vorderen Häuser würden jeden Moment in den Abgrund stürzen. Die Einfahrt zum Hafen ist sehr spektakulär. Sie erfolgt über einen 1,5 km langen Fjord und ist normalerweise voller Ausflugsboote, Fähren, usw. die in wildem Durcheinander rein- und rausfahren. Als wir ankommen ist aber so ungemütliches Wetter, dass dies wenigstens nicht zu Streß führt. Eher haben wir Bedenken, wie wir bei dem vielen Wind heil am Steg anlegen können. Wir sind etwas angespannt, aber es klappt wie immer bisher sehr gut.
    Da wir vor 10 Jahren schon einmal kurz hier waren, fällt die Orientierung nicht schwer. Wir laufen durch die Unterstadt mit dem imposanten Hafen an vielen Restaurants und kleinen Geschäften vorbei. Hier können wir innerhalb kurzer Distanz auch wieder waschen und unsere Vorräte auffüllen. Am nächsten Morgen wollen wir sehr früh die Oberstadt erkunden, bevor die ganzen Tagestouristen einfallen. Es geht über eine sehr steile Treppe hinauf, aber es lohnt sich, die Aussicht ist grandios. Enge Gassen mit extrem steilen Treppenaufgängen prägen das Stadtbild. Es gibt viele Souvenirläden und zahlreiche Restaurants. Diese gefallen uns so gut, dass wir beschließen abends noch einmal den beschwerlichen Weg hinauf zu laufen und den letzten Abend bei leckerem korsischen Essen ausklingen zu lassen. An mehreren Stellen gibt es in den engen Gassen auch Livemusik und es herrscht überall eine gute Stimmung.
    Insgesamt hat uns Korsika sehr gut gefallen. Die Insel hat uns überrascht mit ihrem üppigen Grün, den hohen Bergen und den traumhaften Buchten mit ihren tollen Stränden. Sie bietet für jeden Geschmack etwas, sowohl für Wanderer, Wassersportler, als auch Camper und Erholungssuchende.
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  • Day35

    Woche 5: Elba nach Solenzara

    September 17 in France ⋅ ☀️ 24 °C

    Den letzten Abend auf Elba verbringen wir mit Martina und Ulrich, die wir zufällig morgens an der Bushaltestelle Richtung Monte Capanne kennengelernt und mit denen wir dann auch den Tag verbracht haben. Auch sie sind mit ihrem Boot unterwegs und wir lassen den Abend mit einem Glas Wein auf ihrerR Vindö Segelyacht nett ausklingen.
    Am nächsten Morgen geht es früh los. Vor uns liegen mehr als 40 Meilen bis nach Korsika zurück. Nach einer Stunde unter Motor kommt Wind und wir verbringen einen herrlichen Segeltag. Sieben Stunden später legen wir in Port Taverna an. Leider gibt es an der Ostküste von Korsika kaum Buchten und wir müssen die nächsten Tage in Häfen einlaufen. Da wir auch noch ein kleines Problem mit unserem Kühlschrank haben und einen Techniker benötigen, bleiben wir hier auch gleich zwei Tage.
    Am Abend lernen wir Jean Marc, unseren Bootsnachbarn kennen. Als er am nächsten Tag fragt, ob wir gerne einen Ausflug mit ihm machen möchten, sagen wir spontan zu. Wir gehen Richtung Auto, allerdings kann Jean Marc es trotz etlicher Versuche nicht öffnen. Wir sehen unseren Ausflug schon schwinden, da bemerkt er, dass es überhaupt nicht sein Auto ist... (liebe Grüße an Jean Marc 😄). Mit dem richtigen Auto geht es dann los in die Berge. Er führt uns zu einem wunderschönen Wasserfall, den Cascade de l'Ucelluline. Dort baden wir in ca. 18 Grad kaltem Wasser in einem tollen Naturpool mit Aussicht aufs Meer. Anschließend fahren wir nach Cervione, einem hübschen Bergdorf. Vielen Dank nochmals an Jean Marc für diesen schönen Tag!
    Von Port Taverna geht es nach Solenzara. Leider kommt der Wind gegenan und erst nach einiger Zeit können wir den Kurs ändern und kommen nun unter Segeln gut voran. Zum ersten Mal bringen wir unsere Angel mit nagelneuem Köder aus. Wir schleppen sie ohne große Erwartungen hinter uns her. Plötzlich bemerken wir eine Veränderung und tatsächlich zappelt ein Fisch am Haken. Am Ende liegt unser 35 cm großer Fang an Deck und kommt auch gleich am Abend auf den Teller. Gegen 16 Uhr erreichen wir den Hafen und entscheiden aufgrund des Wetters, hier einige Tage zu bleiben. da im Süden für die nächsten Tage starker Wind gemeldet.
    Jannis, ein guter Freund von Lara, ist mit seiner Familie auf dem Campingplatz im Nachbarort. Wir verabreden uns für den nächsten Tag zu einer Segeltour. Zuerst gehen wir ein Stück die Küste nach Süden, ankern in einer Badebucht und segeln am Nachmittag wieder zurück nach Solenzara. Es wird ein richtig schöner Tag.
    Am Morgen steht waschen und einkaufen auf dem Programm, danach geht es an den Strand. Dieser bietet hier sowohl Salz-, als auch Süßwasser an. Da hier ein Fluß ins Meer mündet und dieser im Sommer durch eine Sandbank aufgestaut wird, kann man rechts im Meer und links im Fluß baden. Das gefällt uns richtig gut.
    Damit es nicht doch noch zu langweilig wird, fahren wir am Freitag mit dem Bus nach Porto Vecchio. Die Strecke führt an der Küste vorbei und bietet schöne Aussichten. Die Stadt liegt an einer großen Bucht. Enge Gassen prägen das Bild. Es ist aber sehr touristisch, hauptsächlich gibt es Restaurants und Souvenirshops. Der Bus zurück ist wider Erwarten voll, viele junge Leute mit Backpack sind hier unterwegs.
    Am Samstag gehen wir mit unserem SUP auf den Fluß Solenzara. Wir starten am Strand gleich neben dem Hafen und paddeln eine Stunde flussaufwärts. Zwischendurch müssen wir immer wieder absteigen und über Steine klettern, um zum nächsten Abschnitt zu gelangen. Dafür werden wir aber mit kristallklarem Wasser in herrlichen Grüntönen belohnt.
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    Traveler

    Wunderschön, danke,🙏 dass ihr uns teilhaben lasst an diesem tollen Abenteuer. Wünsche euch von❤️❤️❤️weiterhin eine tolle Zeit. Gebt acht auf euch. LG🌈💫

    9/18/22Reply
    Traveler

    herrlich🥰😍

    9/18/22Reply

    So toll 👍 hört sich traumhaft an; wären sehr gerne bei Euch 😍 genießt die Zeit [Nicole]

    9/19/22Reply
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  • Day28

    Woche 4: Bastia nach Elba

    September 10 in Italy ⋅ ⛅ 27 °C

    Wir erkunden noch etwas Bastia und laufen hoch zur alten Zitadelle. Die Stadt versprüht teilweise einen morbiden Charme. Viele Häuser sehen arg baufällig aus, sind aber immer noch bewohnt. Am späten Nachmittag läuft starker Schwell in den Hafen und es wird ungemütlich. Wir sichern mit zusätzlichen Leinen und Ruckdämpfern das Boot. Die Nacht verheißt nichts gutes.
    Sehr müde legen wir am nächsten Morgen Richtung Elba ab. Leider wenig Wind und viel alte Welle, was nicht gerade zu guter Laune beiträgt. Am Ende können wir doch noch einige Meilen segeln, sind aber froh, als der Anker in der Bucht von Procchio fällt. Wir bleiben zwei Nächte und ruhen uns aus. Die Bucht ist ruhig und es gefällt uns sehr gut.
    Wir machen uns weiter auf den Weg Richtung Westküste nach Rio Marina. Es wird ein richtig guter Segeltag, die komplette Strecke geht es unter Groß und Genua gut voran. Auf halbem Weg sehen wir dann endlich Delfine. Erst sind sie ca. 100 Meter weit weg, dann kreuzen sie unseren Kurs am Heck und wir können sie recht nah sehen, wie sie ihre Bahnen ziehen. Rio Marina ist ein kleines Dorf, dass durch den ehemaligen Eisenerzabbau geprägt ist.
    Da in den nächsten Tage aufgrund von Südwind die Buchten im Süden leider nicht geschützt sind, wollen wir wieder zurück in die Bucht von Portoferraio im Norden. Als wir vom Einkaufen kommen, finden wir noch eine Flasche Wein an Bord. Unser Bootsnachbar aus Siena hat uns diese geschenkt weil er unsere Tour so cool findet, aber leider hat er schon abgelegt und wir können uns nicht mehr bedanken.
    Wir verbringen eine Nacht in der Cala della Concia und gehen am nächsten Morgen in den alten Hafen von Portoferraio. Die Hauptstadt von Elba zeigt sich von ihre schönsten Seite. Das halbrunde Hafenbecken ist umsäumt von gepflegten alten Häusern. Es gibt viele enge Gassen, steile Treppen, Medici Villen, zwei Fortezzas und die Exil-Villa von Napoleon. Dort bieten sich interessante Einblicke in das Leben der damaligen Zeit. Die 10 Monate, in der Napoleon auf dieser Insel lebte, haben deutliche Spuren hinterlassen.
    Am Samstag wollen wir auf den höchsten Berg von Elba, den Monte Capanne, mit einer Höhe von 1019 Meter. Hinauf geht es mit der Cabinovia, die in den 60ziger Jahren erbaut wurde und in 18 Minuten bis zum Gipfel fährt. Maximal 2 Leute können in einer Art offener Metallkörbe mitfahren. Die Fahrt ist schon etwas abenteuerlich. Von oben bieten sich phantastische Ausblicke über Elba bis ans italienische Festland und auf der anderen Seite bis Korsika.
    Hinab geht es zu Fuß über eine Art Wanderweg mit Klettereinlagen und Geröllfelder in das 375 Meter hoch gelegene Dorf Marciana. Insgesamt laufen wir 13 Kilometer. Am Nachmittag geht es dann mit dem Bus wieder zurück zum Hafen.
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    Traveler

    Das hört und sieht sich alles traumhaft an. Aber was bedeutet „starker Schwell“ und die „Nacht wird ungemütlich“? 🤢🤢🤢 Erklär mir Landratte das mal😉🤔.

    9/12/22Reply
    Traveler

    Ahoi Landratte 😊, um es einfach auszudrücken, sind Wellen in den Hafen gelaufen und damit hat das Boot stark hin- und hergeschwankt. Am Ende hat dies bedeutet, dass wir fast nicht geschlafen haben, bzw. nachts nochmals mit Leinen versucht haben etwas Ruhe zu schaffen. Übrigens sind das die Nächte, in denen ich mich frage, ob ein Camper nicht die bessere Alternative wäre 🤣

    9/12/22Reply
    Traveler

    Hallo ihr Weltenbummler es macht uns richtig Spaß eure Berichten und Bilder zu folgen. Wir wünschen euch weiterhin eine schöne und abenteuerliche Reise. ⛵️lg Helga u. Daniel😘P.S. mich hätte keiner in den gelben Vogelkäfig rein bekommen😀

    9/12/22Reply
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  • Day21

    Woche 3: Calvi nach Bastia

    September 3 in France ⋅ ⛅ 27 °C

    Am Nachmittag verlegen wir uns in den Hafen. Wir möchten 2 Tage bleiben und Calvi entdecken. Aber zuerst steht Boot putzen, Wäsche waschen und einkaufen auf dem Programm. Wir chillen noch am Strand und lassen den Tag mit einem leckeren Essen ausklingen. Am nächsten Tag erklimmen wir erstmal die Zitadelle, erkunden die engen Gassen und lassen uns treiben. Calvi wurde im 12 Jhd. von den Genuesern gegründet und bietet tolle Ausblicke auf über 2000 Meter hohe Berge. Davon gibt es übrigens mehr als 70 auf der gesamten Insel.
    Unser Weg führt weiter Richtung Cap Corse. Nach schönem Segeln ankern wir auf 5 Meter Tiefe in der Bucht von Ille Rousse. Glasklares Wasser umgibt uns, selbst Rochen sind auf dem Meeresgrund auszumachen. Die Stadt ist recht nett und lädt zu einem kleinen Bummel in den alten Gassen ein. In der Nacht rollt es aufgrund von einlaufendem Schwell leider stark. Am nächsten Tag fahren wir zur Anse de Fornali vor Saint Florent, eine traumhafte kleine Bucht mit türkisblauem Wasser. Später wandern wir Richtung dem alten Wehrturm. Von diesen gab es früher im 15. und 16. Jhd. rund 80 Stück auf Korsika, von denen aus mit Hilfe von Feuern die ganze Insel innerhalb von 2 Stunden vor Angriffen gewarnt werden konnte. Heute sind noch 68 übrig. Der Coastal Walk dauert ca. 2 Stunden und bietet tolle Aussichten.
    Nach 2 Tagen geht es rund um Cap Corse Richtung Macinaggio. Wir ankern in der Bucht vor dem kleinen Dorf. Wir besuchen die Strandbar und befinden uns kurz darauf schon hinter der Theke, wo das Personal und einige Gäste Schutz vor einem Gewitter suchen. Das kleine Dorf ist schnell erkundet, hat aber einen gewissen Charme. Als die Sirene aufheult, kann man Richtung Elba eine hohe schwarze Rauchwolke sehen. Hier ist wohl gerade eine grosse Yacht in Brand geraten.
    Die Nacht hält starke Böen bereit und im Ankerfeld ist viel los auf den einzelnen Booten. Alle gehen Ankerwache, allerdings beruhigt es sich auch schnell wieder. Es geht auf nach Bastia, wo wir uns nach einigen Tagen vor Anker 3 Tage im Vieux Port gönnen. Beim Anlegen gerät uns leider eine Leine in den Propeller. Das Anlegemanöver kriegen wir noch hin, danach heisst es abtauchen und Leine herausschneiden. Nach einer Stunde ist auch das erledigt.
    Am Freitag geht es dann mit dem Zug von Bastia nach Ajaccio. Die beeindruckende Strecke führt auf einer Länge von 158 km mitten durch Korsika. Über 76 Brücken und durch 32 Tunnel geht es an steilen Abhängen und hohen Felswänden durch das bergige Hinterland Richtung Hauptstadt. Vier Stunden werden hierfür benötigt. Wir schlafen in einem kleinen Hotel und erkunden die Geburtsstadt von Napoleon, der hier an jeder Ecke präsent ist. Am Samstag Vormittag geht es mit der Bahn nochmals zurück nach Bastia.
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    Traveler

    Hört sich nach Abenteuer und viel Augennahrung an. Danke fürs Teilen🙏 und passt auf euch auf🤗. Liebe Grüße Jutta und Andreas😚

    9/4/22Reply
    Traveler

    Eine wunderschöne Insel 😊Die Bahnfahrt sieht allerdings etwas abenteuerlich aus 😅

    9/5/22Reply
    Traveler

    Bonnes navigations 😃 Quelle chance

    9/8/22Reply
     

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