Bernhard Dorfmeister

Joined October 2015
  • Day157

    Airlie Beach Tag 2

    March 11, 2016 in Australia

    Wie fast täglich wurde ich durch die sanfte Musik Mozarts geweckt. Mein zweiter Wecker, ein paar Minuten später, würde mich aus dem hauen. Aber richtig. Er würde mir eine klassische Ohrfeige verpassen und bedeuten "Steh' endlich auf, sonst kommst du zu spät". Das ist für mich genug Ansporn um bereits zu Beethovens 21sten aufzustehen um den nächsten Weckton, welcher auf jeden Fall auch alle anderen im Zimmer anwesenden Personen aufwecken würde, abzuschalten und zu vermeiden. Der gute alte Ludwig flüsterte mir an diesem Morgen bereits um sechs Uhr ins Ohr. Ich packte meine letzten Sachen. Verabschiedete mich noch mit einer schönen Grußbotschaft von meinen Freunden. Meine zitternden Beine brachten mich zur Bushaltestelle. Dort wurde ich von einem Kleinbus abgeholt. Ich war sogar zu nervös um auf die Frage ob ich denn nervös sei sarkastisch zu antworten. Ja ich war nervös! Sehr nervös! Noch schnell ein paar letzte Formulare ausfüllen. Ich überflog das Kleingedruckte, da viel zu oft das Wort "dead" darin vorkam. Unterschrift darunter... Wird schon passen! Wen interessiert es denn was im Falle seines Todes danach passiert? Wer denkt auch schon daran in naher Zukunft schon verstorben sein zu können? Sollte man jährlich ein Testament verfassen? Wie auch immer. Sicherheitsvideo läuft schon am Flimmergerät. Gut aufpassen! Alles merken. Nach ein paar Minuten war es auch schon vorbei. Sieht gar nicht so gefährlich aus. Man kann eigentlich fast gar nichts falsch machen. Sollte man sterben kann es sich eigentlich nur um einen technischen Missstand handeln, was man sowieso nicht beeinflussen kann. Ich legte meine Sicherheitsausrüstung an und bekam nochmals kurze Instruktionen. Dann konnte es auch schon losgehen.
    REIN INS FLUGZEUG!!!
    Wir stiegen in rasanter Geschwindigkeit auf eine enorme Höhe. Mein Instruktor zog nochmals alle Gurte fest. Die Tür öffnete sich. Wer macht während eines Fluges denn die Tür auf? Ich erhielt mein erstes Kommando. Setzte mich zur Tür. Meine hinaushängenden Füße spürten bereits den Wind. Plötzlich wurde ich wieder nervöser. Meine Hände zitterten. Schweißausbruch. Nächstes Kommando, Kopf und Beine nach hinten. Banane. Nun hatte ich mein Leben in die Hände meines Instruktors gelegt. Zack! Flutsch! Prack! Draußen!!!! Ich ließ mich aus dem Flugzeug fallen. Nervosität sinkte auf Null. Adrenalin schnellte in Lichtgeschwindigkeit durch meine Gefäße. Eigentlich habe ich Höhenangst. Sogar auf Brücken fühle ich mich unsicher. 5m Turm im Schwimmbad? Undenkbar!! Nun war ich aber ein paar Tausend Meter in der Luft, spürte den enormen Gegenwind am gesamten Körper und hatte keine Angst. Nach ein paar Sekunden erhielt ich ein paar Klopfer auf die Schulter. Nun darf ich meine Arme ausstrecken. Ich blickte von oben auf die Whitsunday Islands. Arme weit ausgestreckt. Das Gefühl grenzenloser Freiheit! Wie ein Vogel. Frei wie ein Vogel, aber nicht vogelfrei. Diesen Moment muss man einfach genießen! Eine gefühlte Ewigkeit später zog er am Seil welches den Fallschirm öffnete. Erleichterung? Enttäuschung? Keine Ahnung!! Auf jeden Fall fühlte ich mich wieder sicher obwohl ich mich davor nicht unsicher fühlte. Wir schwebten in Kreisbahnen dem Boden entgegen. Nun hatte ich endlich Zeit alles ganz genau zu betrachten. Er überließ mir die Steuerung. Nur ganz langsam wurde mein Puls wieder etwas ruhiger. Von 280 auf wahrscheinlich 230. Aber auch das Schweben durch die Lüfte mit dem Fallschirm machte Späß. Eine schöne Entspannung nach dem puren Nervenkitzel. Ein paar Minuten später waren wir aber schon wieder am Boden.
    Auf jeden Fall eine Erfahrung, die ich JEDEM empfehlen kann und JEDER zumindest einmal im Leben gemacht haben sollte!
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  • Day156

    Airlie Beach Tag 1

    March 10, 2016 in Australia

    Nach neun Stunden Busfahrt durfte ich diesen humpelnd auf einem Bein wieder verlassen. Glücklicherweise war Charlotte im gleichen Bus und wir teilten uns ein Taxi zu unserem Hostel, da laufen für mich keine Alternative war. Am Nachmittag traf ich endlich wieder auf meine Mädels bevor sie mich wieder verließen um ihren Segelturn durch die Whitsunday Islands zu starten. Am Abend spürte ich dann endlich auch wieder mein linkes Knie und konnte wieder auf beiden Beinen laufen.Read more

  • Day155

    Agnes Water / Town of 1770 Tag 2

    March 9, 2016 in Australia

    Bereits um 09:00 Uhr betrat ich voller Stolz mit den Worten "I am here to teach you how to surf!!!" Zum ersten Mal in meinem Leben eine Surfschule. Ein Australier in seinen 50ern mit dem typischen Surferlook stand vor mir und nahm seine Sonnenbrille ab. Er blickte mir in die Augen und belächelte mich. Irgendwie schien er sprachlos zu sein, somit setzte ich das Gespräch in ein paar Surfersprüchen fort. How are waves? What board do you have? How is your board? Fine? Typischer Smalltalk zwischen Surfern eben... Nach einem eventuell etwas übertriebenen Lachanfall bekam er seine Emotionen wieder in den Griff, wischte sich die Tränen aus den Augen und erwiderte staubtrocken:"What's up, mate? Wanna learn how to surf?". Auch weiteren Versuche ihm klar zu machen, dass ich eigentlich hier bin um seine Moves zu verbessern, scheiterten. Ich konnte nur noch resignieren und überreichte ihm meinen Gutschein für die Surfstunde. Nach ein paar Sicherheitseinweisungen konnte es dann auch schon losgehen. Wir machten uns mit unseren Brettern die die Welt bedeuten auf den Weg zum Strand. Trockentraining. Im Sand. Paddeln! Mehr Paddeln! Noch immer nicht genug gepaddelt! Jetzt aber. Oberkörper nach oben pressen. Den hinteren Fuß zuerst nach vorne bringen. Aufspringen und man reitet schon auf der imaginären Welle. Das wurde solange wiederholt bis es sogar die dümmsten Menschen dieser Erde, welche anscheinend ebenfalls anwesend waren, verstanden und sich den Ablauf eingeprägt hatten. Dann durften wir ins Wasser. Nicht in irgendein x-beliebiges, sondern ins Meerwasser der Ostküste Australiens. Das Paradies für Surfer. Aber auch für mich. Warum? Ganz einfach... Wenn die Wassertemperatur mal angenehme 28 Grad hat, werde sogar ich zur Wasserratte. Los geht's! Mit dem Board in der Hand stapften wir durchs Wasser. Nun muss ich ihm zeigen, wofür ich wirklich gekommen war. Ich bequemte mich stilsicher auf mein Brett. Blickte nach Hinten. Nach kurzer Zeit war es soweit, endlich kam eine Welle die gut genug für Profis wie mich ist. Sanft und rhythmisch begann ich zu paddeln. Kraftvolle Züge! Nicht aus dem Takt kommen. Tempo halten. Da war sie! Die Welle! Jetzt noch drei kräftige Züge. Ein, zwei, drei, Oberkörper frei!!!!! Nein, natürlich nicht... Eins, zwei, drei! Oberkörper nach oben pressen. Hinteren Fuß aufs Brett. Balance finden. Vorderen Fuß nachziehen und aufstehen. Platsch!!!!! Von Hinten hörte ich nur lautes Gelächter und Spott. Mein Surflehrer war nicht wirklich von mir begeistert. Aber ich war zufrieden, immerhin bin ich richtig, nämlich rückwärts und nicht vorwärts, vom Brett gefallen. Diese Aussage ließ ihn nur noch mehr in Gelächter ausbrechen.
    Nach ein paar Anfangsschwierigkeiten kam auch ich dann mal ins Vergnügen auf dem Brett zu stehen. Ich würde sagen es waren etwa drei Sekunden bei meinem ersten Erfolg. Beobachter brachten mich mit ihrer Schätzung von knapp einer Sekunde zurück auf den harten Boden der Realität. Hochmut kommt vor dem Fall! Aber nach einer Stunde machte es "Klick!!!". Vier Wellen infolge konnte ich erfolgreich auf einer Welle reiten. Abermals vollgefüllt mit Stolz stapfte ich hinaus ins Meer während ich mich geistig auf meine nächste Herausforderung vorbereitete. Es wäre meine Fünfte in Folge. Plötzlich kam eine Welle die alle bisherigen übertraf. Doppelt so hoch! Niemand schien diese Gelegenheit zu realisieren. Alle standen mit ihren Brettern und machten sich in die Hosen. Ich schwang meine Hüfte gefühlvoll auf mein Brett. "This is MY wave!!! Whoooooo" Paddeln. Paddeln. Paddeln. Da war sie!! Nun kann ich Geschichte schreiben und mich beweisen. Niemand versuchte auch nur diese Welle zu reiten. Feiglinge! Paddeln! Eins, zwei, drei! Oberkörper in die richtige Position bringen. Rechter Fuß. Linker Fuß. Und locker flockig in den Knien aufs Brett springen und genießen. 0,2 Sekunden. Nach Sekunden der Scham tauchte ich wieder aus dem Wasser und wurde für meinen Mut ausgelacht.

    Träumer haben vielleicht keinen Plan, aber Realisten haben keine Visionen!
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  • Day154

    Agnes Water / Town of 1770 Tag 1

    March 8, 2016 in Australia

    Nach einem gemütlichen Tag in Rainbow Beach mit meiner neuen Gruppe wurden wir nachmittags alle vom Bus eingesammelt. Ich stieg in Agnes Water, oder auch Town of 1770 genannt, um Mitternacht aus. Die Mädels sollten für weiteren knapp sieben Stunden im Bus sitzen bleiben um direkt nach Airlie Beach zu kommen. Wir hatten alle bereits unsere fixen Reiserouten. Also ich nur noch für die folgenden fünf Tage. Deshalb fragten mich die Mädels ob ich danach nicht mit ihnen mitreisen wolle, das konnte ich natürlich nicht abschlagen und kopierte ihre Route um alles zu buchen. Aber wieder zurück zum Bus. Dieser ließ uns wirklich Mitten im Nirgendwo aussteigen, von wo aus uns ein Shuttle in die Kleinstadt brachte. Das Shuttle wurde von den Hostels gemeinsam organisiert um täglich alle Backpacker aufzusammeln und ihnen teure Taxis zu ersparen. An diesem Abend wurden wir von Ross und seiner Frau abgeholt, da wir aber zu viele für den Kleinbus waren, durften Charlotte, welche in meiner Fraser Island Gruppe war, und ich im Privatauto mitfahren und erhielten ein paar Informationen von Ross, der auch als Rettungsschwimmer im Ort arbeitet.Read more

  • Day152

    Fraser Island Tag 2

    March 6, 2016 in Australia

    Früh morgens mussten wir wieder aus den Federn. Zehn Minuten Autofahrt und wir waren schon am ersten Ziel. Ein kleiner Bach. Wir wanderten in unserer Badekleidung ein paar Minuten Flussaufwärts. Dort sollten wir in den kleinen Fluss hineinsteigen und uns treiben lassen. Schon nach kurzer Zeit waren alle im Wasser, nur ich nicht. Eigentlich klar bei einer Wassertemperatur von unter zehn Grad. Aber nach ein paar Minuten konnte ich überredet werden und war kurz vorm Erfrieren als ich ins kühle Nass reinstieg. Da ich jedoch schon im Wasser war ließ ich mich ebenfalls ein paar Minuten frierend mit dem Wasserfluss hinuntertreiben. Danach war erstmal Aufwärmen in der Sonne angesagt bevor wir das Schoffswrack besichtigen konnten. Dieses Schiff diente in den 1920er Jahren als Kreuzfahrtschiff bevor es vor dem zweiten Weltkrieg von den Japanern gekauft wurde. Die Japaner hatten nämlich auf ihrem Land nicht genügend Rohstoffe um "ausreichend" Waffen für die Weltherrschaft zu produzieren, deshalb kauften suchten sie weltweit nach billigen Schiffen um diese einzuschmelzen und den Stahl zu verwerten. Das Schiff war nicht mehr fahrtauglich, deshalb versuchten sie es nach Japan zu schleppen. Dieser Versuch misslang jedoch bereit zwischen der Ostküste Australiens und Fraser Island, wo das Wrack bis heute gestrandet liegt. Den weiteren Vormittag verbrachten wir an einem Küstenteil in welchem man baden durfte. Aufgrund der zahlreichen Haie und anderer gefährlicher Tiere ist dies sehr ungewöhnlich in dieser Region. Jedoch waren hier große Felsen vor der Küste und in dem gesammelten Wasser das drüberschwappte konnte man herrlich baden. Bevor wir zum Lake Boomanjin fuhren machten wir noch einen Stopp bei einem riesigen Felsen der knapp 30 Meter ins Meer hineingeht. Dort hatte man einen wunderschönen Ausblick auf Strände auf beiden Seiten und dem Regenwald im inneren der Insel. Aber auch Lake Boomanjin war beachtenswert. Als wir zuerst das Wasser sahen wollten wir nicht direkt darin baden, da es wirklich sehr braun war. Aber als uns erklärt wurde, dass die Farbe nur von den umliegenden Bäumen komme, die vorallem Teebäumen waren, waren auch aufgrund der Hitze gleich wieder alle im Wasser. Wie bei allen anderen Gewässern auf dieser Insel konnte man auch hier das Wasser trinken, diesmal schmeckte man sogar etwas den Tee heraus. Nach dem Baden war mein Moment gekommen! Wir waren endlich wieder auf einer schwierigen Strecke im Inneren der Insel unterwegs. Diese Chance ließ ich mir diesmal nicht entgehen und nahm die Autoschlüssel. Die Strecke führte uns quer durch den Wald entlang enger Sandwege. Zu Beginn dachten noch alle, inklusive mir, es wäre unser Ende und es würde nur noch wenige Minuten dauern bevor ich den richtigen Baum gefunden hatte. Aber ich wurde immer sicherer. Zielsicher und voll konzentriert steuerte ich den Wagen an den Strand. Knapp eine Stunde kurvten wir diesen weiter nördlich zurück zur Fähre und wieder ans Festland.Read more

  • Day151

    Fraser Island Tag 1

    March 5, 2016 in Australia

    Am Morgen trafen wir unsere beiden letzten Mitglieder unserer Gruppe, Antoinette und Charlotte. Dann ging es aber wirklich los. Wir packten gemeinsam mit unseren Tourguides unsere Autos und bekamen nochmal Tipps zum Fahren auf Sand und über die Funktionen oder eben Nichtfunktionen der Fahrzeuge. Warum? Weil wir in einer Kolonne mit vier Fahrzeugen unterwegs sein werden und diese selbst steuern müssen/dürfen. Die kurze Strecke auf dem Festland brachte uns zum bzw über dem Strand direkt zur Fähre. Schon ein paar Minuten später verließen wir diese auch wieder und waren nun auf Fraser Island. Hier fuhren wir gemütlich dem Meer entlang auf dem Strand in Richtung Norden. Das Fahren am Strand war noch sehr gemütlich und brachte laut unserer Fahrerin Antoinette noch keine Schwierigkeiten, obwohl man ab und zu mal leicht ins schleudern kommt. Doch bereits eine halbe Stunde später verließen wir den harten Sand des Strandes und fuhren in Innere der Insel. Es wurde langsam holprig. Wir hielten uns alle irgendwo fest und unsere Fahrerin versuchte das Auto nicht im Graben landen zu lassen. Immer wieder bekam sie Tipps über das Funkgerät. Der wichtigste war einfach das Lenkrad locker zu lassen, da das Fahrzeug angeblich sowieso in den Sandspuren bleibt, lenken würde nichts bringen, da man ansonsten einfach mit verdrehten Reifen nach vorne rutscht und das Auto beschädigt. Also ganz einfach - NICHT LENKEN! Beim ersten richtig steilen Anstieg war es dann aber, wie schon lange vermutet, soweit und wir blieben stecken. Durch das Funkgerät kamen wieder Anweisungen und wir waren schon wieder in Bewegung. Unser erster Stopp brachte uns zu einem kleinen Wanderweg entlang eines Baches. Zuerst dachten wir sas Wasser sei einfach nur sehr schmutzig, bevor wir draufkamen, dass es einfach so klar ist, dass das Braun vom Untergrund durchkommt. Unser nächster Halt brachte uns zum schönsten See mit dem klarsten Wasser das ich jemals gesehen habe. Shirt, Flip Flops und Rucksack in Windeseile abgelegt. Kurz durchatmen und rein ins kalte Nass! Aber so kalt war es gar nicht, sondern einfach eine traumhafte Abkühlung bei diesen tropischen Temperaturen. Nach einer Stunde Plantschen bekamen wir noch einen Dingo am Weg zum Camp zu sehen.Read more

  • Day150

    Rainbow Beach

    March 4, 2016 in Australia

    Der Start Tour entlang der Ostküste. Geplant und vorbereitet machte ich nach ein paar ziemlich faulen Tagen meinen ersten Stopp in Rainbow Beach. Rainbow Beach ist der Ausgangspunkt für Touren auf Fraser Island, der größten Sandinsel der Welt. Ich hatte mich natürlich gegen die riesigen Touristenbusse mit mehr als 30 Leuten und für eine echte Abenteuertour mit kleinen Jeeps entschieden. Bei der Sicherheitsunterweisung am Abend durfte ich einen Teil meiner Gruppe kennenlernen. Anwesend waren drei deutsche Mädels, Vicki, Kristina und Julia, der Schweizer Daniel und eine Schwedin die ebenfalls den Namen Julia für sich beansprucht. Zwei weitere Mädels aus Holland waren noch in unserer Gruppe, werden jedoch erst morgen zu uns stoßen. Nach einem eher unspektakulärem Video mit Sicherheitsinfos und, wie für Australien üblich, sehr vielen Verboten ließ man uns aber wieder auf uns selbst gestellt. Nach dem Abendessen saßen wir nochmal alle zusammen bei ein paar Getränken um uns näher kennenzulernen.Read more

  • Day144

    Perth Tag 7

    February 27, 2016 in Australia

    Ein Tag wie jeder andere. Chillen mit meinem französischen Zimmerkollegen. Doch am Nachmittag sollte sich dies schlagartig ändern, zwei junge Engländerinnen betraten unser Zimmer. Sie waren typische englische Backpacker. Dumm, faul, 5cm Make-up im Gesicht und natürlich nicht dünn. Meine Vorahnung, dass diese Nacht nicht ruhig werden wird bewahrheitete sich leider. Kurz nach Mitternacht, ich lag schon im Bett, öffnete sich die Tür, eine der Beiden stürzte durch diese, blieb am Boden liegen und schlief dort ein. Ihre Freundin versuchte zwar in ihr Bett zu kommen, kam jedoch aufgrund ihres Zustandes nicht mehr die Leiter hinauf und platzierte ihren Körper neben den ihrer Freundin.Read more

  • Day143

    Rottnest Island

    February 26, 2016 in Australia

    Der einzige Grund weshalb ich unbedingt auf diese Insel wollte waren Quokkas, unglaublich süße Tiere. Bereits am Morgen machte ich mich auf den Weg zu meiner Fähre. Zwei Stunden später drückte mir ein Herr ein Fahrrad in die Hand. Kleine, mittlere oder große Tour? Da nehmen wir die mittlere! Denkste! Drei Stunden später und ein paar mal falsch abgebogen hatte ich bereits knapp zweimal die große Tour hinter mir. Es war leider extrem heiß und Schatten nur sehr selten zu finden. Aber die Schönheit dieser Insel ist unumstritten. Als ich kurz mal einen schattigen Platz entdeckt hatte und mich hinsetzen wollte kamen plötzlich ein paae Quokkas von Hinten angeschlichen. Meine ersten Quokkas, also gabs gleich mal ein kleines Fotoshooting! Nachdem ich dann zwei komplette Runden der großen Tour gedreht hatte beschaffte ich mir mein Mittagessen am Hafen. Ein paar Minuten später setzte sich jemand zu mir. Wir unterhielten uns kurz, bis er mir erzählte, dass er aus Güssing kommt. Güssing im Burgenland, Österreich! Wieder mal einer der seltenen Begegnungen mit Österreichern.
    Abends zeigte mir ein betrunkener Engländer das Titelblatt einer australischen Zeitung. Drauf war der meist gesuchte Mann Großbritanniens zu sehen und er meinte ihn zu kennen. Im Artikel stand, die Polizei vermutet, dass er sich derzeit in Perth aufhält. Er erzählte, dass er vor ein paar Wochen noch in diesem Hostel gewohnt hatte und dann rausgeschmissen wurde. Beides für dieses Hostel nicht unüblich. Es war eines der schlechtesten Hostels während meiner gesamten Reise. Im Prinzip lebten dort fast nur Leute die nach Australien gekommen waren um hier zu arbeiten. Allesamt sahen für meine Vorstellungen sehr assozial aus und verhielten sich auch so. Als mir ein paar dieser Leute während der ersten Tage meines Aufenthaltes ihre Geschichten erzählten bewahrheitete sich meine Vermutung auch. Täglich saßen sie gemeinsam im Innenhof und ließen sich mit Bier und Wein volllaufen. Sie versprachen sich gegenseitig am nächsten Tag sich auf Arbeitssuche zu begeben. Der nächste Tag startete jedoch dann wie jeder andere... Geschlafen wurde bis ein Uhr. Arbeit wurde nicht mal versucht zu finden. Abends wird gemeckert dass man hier keine Arbeit finden bevor man sich wieder darauf einschwört am nächsten Tag mit der Suche durchzustarten.
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