Wo bin ich hier überhaupt?
January 14 in New Zealand ⋅ ☁️ 22 °C
Morgens hatte ich nur noch Hunger auf Entdeckung meiner neuen Umgebung! Bereits gestern ist mir die eigenwillige und sehr vermischte Architektur dieser Stadt aufgefallen.
So lief ich einfach mal los. Es war so schön warm. Um die 20 Grad.
Ups! Aufpassen: Linksverkehr... Ja klar!
Irgendwie gibt's hier architektonisch alles: es erscheint in historischen Revival-Stilen Gothic Revival und viktorianischer Klassizismus. Irgendwelche Art-Deco-Einflüsse und markante modernen Beton- und Glasbauten, die wahrscheinlich bereits zu den Wolkenkratzern gezählt werden dürfen. Sie bestimmen mit dem Sky Tower die Skyline von Auckland. Zwischendrin, nur von der Nähe gesehen, fügen sich immer wieder traditionelle Māori-Architekturen zwischen zeitgenössische Bauten aus Holz und Glas.
So entdeckte ich Gassen, Biegungen um Kurven und Häuserecken und kam durch den Albertpark mit seinen prächtigen, exotischen Pflanzen und uralten, überdimensioniert dicken Kauri-Bäumen. Nadelbäume, die mich in ihrer Gestik, dem Stamm an kluge alte Elefanten erinnern.
So kam ich immer weiter den Berg hinauf und stand plötzlich vor der riesigen Universität. Wahnsinn: wie groß die ist... Und was die alles haben! Mich beeindruckte die Sport -Fakultät: was den Studierenden alles geboten ist! Alles auf modernstem Stand. Ich war beeindruckt!
Also lief ich weiter den Berg hinauf und war plötzlich auf dem Mount Eden mit einem herrlichen Überblick natürlich auf die Skyline, aber auch auf die unendlich vielen Buchten, die Auckland umgeben. Es ist quasi von Wasser umgeben. Hier treffen sich Tasmanische See und der Pazifik und die Nordinsel ist hier am der dünnsten Stelle.
Ich genoss den Rundumblick und würde mir langsam klar, wo ich mich befand: inmitten des riesengroßen Pazifik, auf der anderen Seite der Weltkugel. Auf dem Mt. Eden. Bob Marley hörend, gesungen von einem sehr ähnlich aussehenden Ukulelespieler neben mir!
Beim Abstieg, vorbei an ruhigen Vorstadt-Villen mit den einfallsreichsten Gärten, vorbei an der ultramodernen Klinik merkte ich es: ich habe einen fetten Sonnenbrand!!!
Deshalb tat die kühle Abendluft gut, als ich nocheinmal zum Hafen hinunter ging, um etwas zum Essen zu finden und ein kleiner Teil der lebhaften, sorgenfrei wirkenden Menschen zu sein- ein lauer Sommerabend mit leuchtendem Sonnenuntergang und einer kühlenden Meeresbrise, die das Rufen der Möwen, das Lachen der Menschen und das spielen der Kinder zu einem heiteren Treiben vermischte.Read more
















sorry - hatte vergessen, Dich vor der Sonne zu warnen. Immer dicker Lichtschutzfaktor auftragen. Ich selbst bin mit Langarmhemd mit UV Schutz geradelt. [Peter]
TravelerJa diese Erfahrung musste ich sehr spüren 😎 Ab da nur noch mit langarm Shirt !