An open-ended adventure by Melounie
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  • Day124

    Goodbye Canada 🇨🇦

    September 24 in Canada ⋅ ⛅ 19 °C

    Oh wie schön - heute bekomme ich noch ein bisschen Sonne ab hier in Vancouver. Herrlich! Der Reissverschluß des Koffers ist zum zerbärsten gespannt - ich sollte mich also mal lieber auf zum Flughafen machen 😆 Hoffentlich hab ich das maximale Gewicht nicht ausgereizt, denn ein bisschen Reisemitbringsel, 3x Bier aus Golden und ein paar Nanaimo Bars zum Probieren für die lieben Daheimgebliebenen mussten noch rein... Uiuiui, spannend. Der Rucksack ist nämlich auch komplett voll, keine Chance da noch irgendwas umzupacken.
    Zum Frühstück gönne ich mir dann in einem typischen Diner den lang ersehnten Pancake-Berg mit Maple Sirup. Das wollte ich hier in Kanada noch machen 😄 Richtig lecker und permanent wird Kaffee nachgeschenkt. Sehr sehr gut. Mit dem Bus Richtung Downtown verhilft mir mein entspannter Sitznachbar dann noch zur hoffentlich letzten Cannabis-Erfahrung. Bereits in Victoria musste ich permanent durch die Wolken laufen und hier in Vancouver war es sogar nochmal ne Ecke übler. Von Eminem bis Alter Bridge hat der Kollege hier auch musikalisch einiges dabei und beschallt den ganzen Bus. Top 👌🏻
    Auf dem Theaterplatz bei herrlichem Sonnenschein genieße ich dann meine letzten Stunden ehe es zum Flughafen geht. Heute gibt's im Flieger sogar ein paar kostenlose Filme und Serien. Auf dem letzten Flug hätte man für alles bezahlen müssen 🙄 Aber richtig gut - so gibt's eine Folge New Girl und The Mule.
    Über Neufundland gibt der Pilot durch, das wir gerade die Nordlichter sehen können. Kraaasss! Allerdings sitze ich im Mittelgang, alle Fenster sind geschlossen und nur einer schiebt mal kurz ein Fenster auf - Sekunde geschaut und wieder zu. Oh man, echt ärgerlich... wie geil muss das auch für die Piloten sein mitten durch die Polarlichter zu fliegen. Spectacular! Ach ja, der Koffer war dann übrigens bei 21,5 kg. Top 😄
    Ankommen in Frankfurt ist dann irgendwie gar nicht so geil. Am liebsten würde ich gleich wieder wegfliegen 🙈
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  • Day123

    Vancouver - Gastown

    September 23 in Canada ⋅ ☁️ 7 °C

    Nach dem Essen bin ich dann irgendwie etwas verloren. Eigentlich wollte ich den ganzen Tag durch den Stanley Park und die schöne Natur flanieren und an den kleinen Stränden entspannen... jetzt bin ich planlos in Vancouver 😅 Irgendwie bekomme ich dann heute aber doch noch 17 km Laufstrecke zusammen. Einfach mal durch die Straßen und nochmal an den Hafen geschaut. Leider komme ich auch vorbei an jeder Menge Obdachlosen und Menschen, die scheinbar zu viele ungute Substanzen intus haben - vllt doch nicht ganz so gut, das Cannabis hier legal ist. Ein paar ganz hübsche Ecken entdecke ich dennoch auf meiner Tour, aber nichts so wirklich aufregendes. Der Maple Leaf Square klingt erstmal ganz interessant - hier soll ein Denkmal für den Gründer von Gastown, dem ältesten Viertel von Vancouver, stehen. Sieht aber neben den vielen Restaurants hier eher nach Baustelle aus... keine Statue zu sehen. Wie mir Google verrät wurde sie von Demonstranten zerstört, um auf die verschwundenen und ermordeten indigenen Frauen in Kanada, den Vereinigten Staaten und Lateinamerika aufmerksam zu machen. Die MMIW setzen sich gegen den gezielten Femizid ein. Echt stark, wenn auch immer wieder unglaublich, das immer noch nicht alle verstanden haben, daß jedes Leben den gleichen Wert hat. Nach meinen Recherchen verstehe ich jetzt auch, warum der Hwy von Prince George nach Prince Rupert der "Highway of Tears" ist. Mich hatten schon die vielen "No Hitchhiking" Schilder irritiert und das sogar die Mitnahme von Menschen unter Strafe steht. Außerdem waren auf der Strecke ungewöhnlich viele Billboards mit Vermissten-Anzeigen. Übel 😶Read more

  • Day123

    Vancouver - Stanley Park

    September 23 in Canada ⋅ 🌧 15 °C

    Oh nein - grauer Himmel heute und auch die Wetterapp verheißt nichts Gutes. Aber erstmal los, vllt wird es noch. Zu Fuß geht's über die Lions Gate Bridge in den Stanley Park, das grüne Herz der Stadt. Leider regnet es fast durchgängig, aber meinem Spaziergang am Seawall tut das keinen Abbruch und auch die Totempfähle, die hier ausgestellt sind schaue ich mir an. Der leichte Niesel und Dunst vom Regen geben der Umgebung ja auch irgendwie eine besondere Stimmung. Für mich fühlt es sich nur ein bisschen an wie der Raussschmeißertag - letzter Tag in Vancouver, da will die Stadt nochmal zeigen warum sie umgangssprachlich auch gern mal "Raincouver" genannt wird - bei durchschnittlichen 166 Regentagen im Jahr auch nicht so abwegig 😅 Auch ein paar künstlich angelegte Gärten reihen sich hier in den sonst ganz natürlichen Park, in dem es auch wieder unglaublich riesige Bäume gibt, und jede Menge Eichhörnchen sind mal wieder unterwegs. Voll verrückt, das einige Meter weiter das Stadtleben zwischen den ganzen Hochhäusern tobt. Hier im Park bekommt man davon gar nichts mit.
    Mit dem Regen kam auch die Kälte, weshalb ich erstmal Schutz in der Stadt suche - im Banana Leaf gönne ich mir ein paar malaysische Köstlichkeiten. Roti Canai kommt auf jeden Fall auf meine Nachback-Liste zuhause 🤤
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  • Day122

    Vancouver - Granville Island

    September 22 in Canada ⋅ ☀️ 19 °C

    Heute habe ich das Auto abgeben - 5037 km war es ein treuer Begleiter 💪🏻 Davor musste ich nochmal volltanken - das war dann die teuerste Tankfüllung der ganzen Reise bei 2,10 CAD der Liter (1,58€). Ganz komisch dann einfach nur mit dem Rucksack zu starten und nicht noch schnell mal eben etwas aus dem Auto holen zu können. Aber für Vancouver brauche ich kein Auto. Vieles geht zu Fuß, die Busverbindungen sind super und nach Downtown bringt mich der coole Seabus. Von hier aus habe ich auch gleich ne super Sicht auf ein bisschen Skyline.
    Ein bisschen in bummeln und schauen in Gastown und dann gibt's noch nen Kaffee bei Revolver (Empfehlung von meiner Bekanntschaft aus Jasper). Auf dem Weg nach Granville Island komme ich am Museum vorbei. Eigentlich ein schöner Fotospot, aber heute ist hier ein Filmdreh mit einer Riesendrohne und alles steht voller Technik und Equipment. Aber auch irgendwie spannend. Bis Granville Island bin ich zu Fuß dann doch ne ganze Ecke unterwegs 🙈 Hätte ich mal auf Google Maps gehört, dann hätte ich mir von den 15 km heute wahrscheinlich mind. 3 sparen können 😄
    Granville Island ist ein super schönes Viertel, das eigentlich eine eigene kleine Stadt ist und man dementsprechend den ganzen Tag hier verbringen könnte 😃 Eine Brauerei, viele kleine Läden, lokale Kunst und traditionsreiche Betriebe und eine riesen Halle, in der alles voll ist mit Leckereien - regional und international. Mega 🤤 Abends möchte ich mir dann mal noch schön entspannt den Sonnenuntergang vom Strand aus ansehen. Bis zum geplanten Kitsilano Beach komme ich dann aber gar nicht, denn ich versacke kurz vorher am Hundestrand. Hier ist vielleicht was los, richtig cool. Hier bleibe ich 😊
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  • Day121

    Goodbye gorgeous Island

    September 21 in Canada ⋅ ☀️ 20 °C

    Rosalita ist ein Schatz - sie war heute morgen extra für mich einkaufen und hat alles besorgt, was mir gestern entwendet wurde und sogar noch mehr. Ouh man, wie lieb. Sogar frische Bagels UND Blueberry-Bagels 🤤 Solltet ihr mal nach Victoria reisen, sagt mir Bescheid. Ich gebe den Kontakt durch. So eine Wohlfühl-Unterkunft und so eine aufmerksame Gastgeberin 🤍
    Richtung Fähre mache ich noch einen Abstecher an einen der vielen kleinen Strände hier im Südwesten. Bis zu den San Juan Islands kann ich vom kleinen Örtchen Sidney (kein Tippfehler, ich bin nicht in Australien 😄) schauen. Ganz nah an den USA bin ich hier - krass! Am Glass Beach lasse ich dann ein letztes Mal den Blick schweifen und verabschiede mich schonmal vom hübschen Vancouver Island. Wieder komme ich mit einem älteren Herren ins Gespräch 😅 Das zieht sich irgendwie durch meine Alleinreisezeit. Nick ist ein cooler Typ, der jede Menge rumgereist ist und nun mit seiner Frau in Sidney verweilt. Außerdem haben sie ein kleines Cottage auf den Inseln, die wir da gerade bestaunen und sehen wohl regelmäßig die Orkas vorbei schwimmen. Uiuiuiuiui 😲 Leider muss ich weiter und meine Fähre kriegen, sonst hätte ich seine Einladung auf ein Käffchen mit ihm und seiner Frau sicher angenommen.
    Nächstes Mal vielleicht und dann mit einem Ausflug auf die kleine Insel 😄 Fast 2 Std. streift die Fähre durch die kleinen Inselgruppen vor Vancouver und ganz kurz auch durch US-Gewässer. Leider ohne Aussendeck und das bei der schönen Sonne, aber in Vancouver selbst bekomme ich sicher auch noch ein bisschen Wärme ab. Der Blick von der Fähre auf die krasse Berglandschaft und davor die Skyline der Stadt ist schon mega. Nicht so geil ist allerdings die Fahrt mit dem Auto von Süden nach Norden durch Vancouver. Das mache ich bestimmt nicht nochmal 🙈 Hätte ich das Elend geahnt, hätte ich das Auto woanders abgegeben und mehr bezahlt... das war vielleicht ein Ritt und so viele unentspannte Autofahrer. Naja, irgendwann muss ich wohl anfangen mich wieder an die deutsche Kultur zu gewöhnen 😳✌🏻😅
    Heute schaue ich mir auch noch den IKEA in Richmond an, der liegt einmal auf dem Weg und natürlich interessiert mich wie die kanadischen Kollegen so arbeiten ☺️
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  • Day120

    Victoria

    September 20 in Canada ⋅ ☀️ 23 °C

    Los geht's heute mit einem Spaziergang an der Küstenpromenade zum Beacon Hill Park. Ich komme vorbei am Mile Zero Monument - hier befindet sich der Beginn des Trans-Canada Highway, dem längsten ununterbrochenen Highway der Welt. Und gleich ein paar Schritte weiter gibt's den nächsten Rekord - mit 53 m erhebt sich hier der höchste Totempfahl der Welt in den Himmel. Außerdem ist der Park ganz hübsch bepflanzt und einige große alte Bäume gibt es auch. Mein Highlight sind allerdings ein Pfau, der plötzlich neben mir auftaucht und drei witzige und ziemlich zutrauliche Eichhörnchen 🤗 Anschließend geht es nochmal vorbei am Parlament von BC und zur Fisherman's Wharf. Neben vielen Essbuden und den damit verbundenen Menschenströmen zieht es mich in den schönen Hafen zu den wunderhübschen Hausbooten 🤗 Bis auf ein Airbnb und die Läden und Buden sind die schwimmenden Häuschen alle privat und durchgängig bewohnt. Die armen Leute 🙈 aber es ist so schön anzuschauen und jedes ist ganz individuell. Was würde ich da gern mal rein schauen... aber es glotzen wohl so schön genug Menschen durch die kleinen Fenster ins Privatleben der Bewohner 😳
    Ganz schöne Hitze heute - dennoch mache ich noch einen Abstecher in die Stadt und schlendere durch die Straßen. Spätes Mittag gibt's dann in einer coolen Tavern - Garlic Knots mit jeder Menge Käse und Knobi 🤤 Hammer! Ich hatte hier noch so viele Bäckereien und Cafés gespeichert, aber meine Magenkapazität ist irgendwie doch begrenzt (bei Süßkram eigentlich kein Problem, aber nicht bei den dekadenten Preisen hier 😆) und dann ist es halt auch so warm... da hau ich mir lieber nen schönen Cocktail rein - ohne Alkohol, muss ja noch fahren ☝🏻🤓 Dann kann es weiter gehen - etwas außerhalb gibt es noch ein paar tolle Häuser am Straßenrand, u.a. die Wentworth Villa, die eine Ausstellung zur Geschichte und Architektur in Victoria beherbergt... diese Saison aber leider geschlossen. Genauso wie Craigdarroch Castle. Aber von außen ist es auch ziemlich cool. Die Sonne ballert heute schon den ganzen Tag... keine Wolke in Sicht und ich bin ganz schön gerädert 😆 Erstmal in die schöne Unterkunft, ab auf's Sofa, lesen und entspannen... und dann, der Schock beim Blick in den Kühlschrank - die anderen Gäste haben einfach mein Essen mitgenommen 😳 Wie kann man nur... Frechheit! Das war extra eingeteilt, damit es bis zur Abreise reicht und ich nicht nochmal so große Packungen kaufen muss und so viel übrig habe. Die Gastgeberin und ich sind gleichermaßen geschockt und sie versucht mir so gut wie es geht aus ihren eigenen Vorräte auszuhelfen. So lieb. Und nur gut, das ich immer das Messer abgeleckt habe, bevor ich in den Frischkäse gegangen bin 😆 Bitteschön ihr fiesen Klaufinger.
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  • Day119

    Chemainus

    September 19 in Canada ⋅ ☀️ 20 °C

    In Nanaimo zieht es mich morgens nochmal an die Küste - ganz herrliche Strände und Buchten gibt es hier und das Wetter ist super. Am Neck Point streift noch ein schwarzes Eichhörnchen umher, das ich in Ruhe beim Frühstück und Rumspringen beobachten kann und ich habe von hier eine richtig gute Sicht rüber aufs Festland. So auch in der Pipers Lagoon. Was für ein entspannter Start in den Tag...
    Dann geht's auf nach Chemainus. Der Ort ist vorallem bekannt für die vielen Murals, die die Wände verschönern und die Geschichte der Bewohner erzählen. In den 80er Jahren begann es mit 5 Murals, heute kann man über 40 bestaunen. Richtig Glück mit dem Wetter habe ich auch - eine Einheimische erzählt mir, das es hier um diese Zeit normalerweise schon seit einer Woche durchweg regnet und sich meist drei Wochen hält. Da der Sommer wohl aber auch etwas später gestartet ist, verschiebt sich die Regenperiode nun auch. Jackpot 😄
    Abends komme ich dann in Victoria an, der Hauptstadt von BC. Irgendwie bin ich kaputt vom Fahren und Schauen und der Sonne, aber weil der Himmel abends so hübsch aussieht fahre ich nochmal schnell an den Hafen. Für den Sonnenuntergang komme ich zu spät, aber trotzdem richtig schön hier.
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  • Day118

    Back to the East Coast

    September 18 in Canada ⋅ ☀️ 21 °C

    Tschüss schöne Westküste mit den tollen Buchten und Stränden - auf geht's an die Ostküste. Auf meinem Weg liegt noch der Stamp River Provincial Park - hier soll man jede Menge Lachse den Fluss hinauf schwimmen sehen. Und tatsächlich ein super Hinweis vom Host aus Port Alberni - im Sekundentakt springen die Chinook Lachse hier herum und versuchen in den höher gelegenen Flussabschnitt zu kommen. Im Park hier wurde sogar eine Salmon Ladder angelegt, um ihnen den schweren Weg etwas zu erleichtern. Und bei dem ein oder anderen sieht man auch, wie er es schafft und sich bis hoch kämpft 💪🏻 Sehr cool.
    Weiter geht's zu einem kurzen Spaziergang im MacMillan Provincial Park. Hier im Cathedral Cove stehen jede Menge riesige Zedern, Fichten und auch ein paar wenige Laubbäume. Der höchster Baum hier ist 73m hoch 😲 und man kann schön sehen, wie aus den alten am Boden liegenden Bäumen wieder neues Leben wächst.
    Nächster Stop ist dann das Wildlife Recovery Center in Errington. Hier werden seit den 80er Jahren verletzte, verwaiste und kranke wilde Tiere aufgenommen und man versucht sie nach ihrer Genesung wieder auszuwildern. Das klappt leider nicht bei allen und so haben einige auch ihr endgültiges zuhause hier gefunden. Vorallem viele Vögel, die ein Auge verloren haben und so nicht mehr jagen können oder auch einen irreparabel verletzten Flügel. Jedes Tier hier hat einen Namen und eine Geschichte und es scheint als ginge es ihnen hier recht gut, auch wenn es natürlich schade ist das sie nicht in ihren natürlichen Lebensraum im großen weiten Kanada zurück können.
    Für mich geht es dann weiter Richtung Unterkunft. Auf dem Weg liegt dann gleich um die Ecke aber erstmal noch ein Food Truck, der eine mega leckere Dragon Bowl macht - ganz viel Gemüse, Secret Soße 🤤 und knuspriger Tofu.... mega. Ein ausgewanderter Deutscher aus Bonn, der hier seit Jahren seine Bowls verkauft, witzig mal wieder.
    Am Rathtrevor Beach lasse ich dann den Abend mit meiner leckeren Bowl ausklingen bevor ich mich in mein schönes Airbnb in Nanaimo aufmache.
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