• Abel Tasman Tag 1

    24. november 2025, New Zealand ⋅ ⛅ 17 °C

    Morgens war es etwas hektisch - Zelt und Kram zusammenpacken, duschen, Frühstück, Rucksack packen, alles vor 8 Uhr. Dann das Auto abstellen und noch zehn Minuten zu Fuß zum Wassertaxi Stützpunkt. Der gar nicht am Wasser liegt... ??? Das macht denen hier nix. Das Boot ist auf einem Anhänger hinter einem Trecker, alle steigen ein und kriegen eine Schwimmwesten, der Trecker wird angeworfen und dann tuckert man fünf Minuten zum Strand. Dort fährt der Trecker ins Wasser und wenn es tief genug ist, fährt das Boot los... :)
    Wie ein Taxi fährt das dann mehrere Strände an und lässt Leute aussteigen, über eine Rampe, die hinten ausgeklappt wird, da muss man die Schuhe ausziehen, sonst werden die nass.
    Ich bin an der Bark Bay ausgestiegen. In der Bucht wird jeder abgelegte Rucksack von Wekas beäugt, und wenn man nicht aufpasst auch geplündert. Die sind sowas von frech! Von der Bark Bay bin ich erst nach Onetahuti gelaufen, dort konnte ich baden, und dann weiter in Richtung Awaroa. Der Weg windet sich durch den Wald die Berge hoch und runter, meistens war er ganz gut beschattet. Aber auch 3x Faktor 50 Sonnencreme nachlegen hat nicht ganz vor Sonnenbrand geschützt. Jeder Ausblick bei Sonnenschein ist aber unglaublich pittoresk, wenn sich die Sonne im Wasser spiegelt und das Wasser türkis leuchtet.
    Auf dem Weg nach Awaroa stand plötzlich ein Schild hin Wald - da lang zum Café. Café klingt gut, dachte ich. Und das war tatsächlich offen und es gab einen vegetarischen Burger. Nicht das Schlechteste, beim Wandern. Und dann haben die mir noch gerade, da noch ein bisschen zu warten und dann den Weg quer durch die Bucht zu nehmen, das geht nur bei abfließendem Wasser. Der war dann auch noch fast eine Stunde kürzer als der bei Flut, nur etwas pieksig, barfuß. Die Awaroa Hütte liegt wunderschön in der Bucht und sah im Abendlicht auch bei Ebbe toll aus. Zum Schlafen ging es dann ins Zimmer mit 8 Personen in einem großen Doppelstockbett, vier oben, vier unten. Ich hatte Glück und hab das unten außen bekommen. Und auch nicht schlechter geschlafen als im Zelt :)
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