• Tagesritt bei Glenorchy

    December 5, 2025 in New Zealand ⋅ 🌧 14 °C

    Irgendwie musste ich dafür um halb sieben aufstehen... Aber dafür hat sich das in jedem Fall gelohnt! Die Strecke nach Glenorchy morgens war schön, die Straße schlängelt sich über die Berghänge am See, aber ohne viele verrückte Kurven. Und die Leute im Stall waren nett und waren nett zu den Pferden. Die auf der Weide leben dürfen! Und sie haben 94 Pferde, ausreichend um zu rotieren und Arbeit und Ruhetage abzuwechseln. 93 der Pferde sind Wallache, und dann gibt es Péso, die Stute, die ich geritten bin :) Konkurrenz hatte ich nicht, die Mitreiterin aus den USA hatte Vorbehalte. Das ist mir bei amerikanischen Reiterinnen schön öfter aufgefallen, dass misogyne Stereotype auf Stuten übertragen werden, die kann man ja einfach nicht handeln, die sind launisch. Ich würde ja sagen, die sind zu schlau um jeden Scheiß jeden beliebigen Tag mitzumachen, deshalb komm ich immer hervorragend mit denen aus ;) Und Péso ist ein tolles Pferd, ausgeglichen und bewegungsfreudig und umsichtig. Das ist ja immer gut, aber vor allem wenn man im Zickzackkurs durch ein Flußtal reitet und den Fluss mehrfach durchquert. Das Wetter war besser als angekündigt und bis zur Mittagspause war es trocken, erst danach hat es zu regnen angefangen und erst am Ende geschüttet. Aber ich war vorbereitet und hatte meine Regenhose und die Reithandschuhe dabei.
    Die Berge ringsum waren spektakulär, einer war Kulisse für den Hintergrund von Isengard im Herr der Ringe. Am schönsten war aber, dass die Lupinen in voller Blüte waren, und es waren tausende, in verschiedenen Farben. Und wir sind mitten durchgeritten!
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