• Die letzte grosse (Rück-) reise

    15. marts 2019, Tyskland ⋅ 🌬 5 °C

    Mit einem kranken Oskar und einer zusätzlichen Tasche mit vielen bunten Mitbringseln für uns, unsere Freunde und Familien wollten wir uns mit dem Airportexpresszug auf den Weg zum Flughafen machen. Zum Glück hat uns ein geschaftstüchtiger Taxifahrer einen so hohen Preis zur Train Station bzw. im Verhältnis einen so guten Preis zum Flughafen gemacht, dass wir uns direkt und damit bequem über den Expressway haben hinfahren lassen. Beide Kinder schliefen bereits auf der Taxifahrt ein und am Flughafen weiter. So konnten wir entspannt einchecken und die letzten Bath am Flughafen ausgeben. Oskar haben wir zwischendurch noch den starken Hustensaft aus dem KH, Nasentropfen, Fiebersaft und sein Antibiotikum gegeben um die Reise für ihn so erträglich wie möglich zu machen. Armes krankes Würmchen. Jakob musste dann beim Einstieg ins Flugzeug leider geweckt werden. Die Aussicht auf Flugzeugvideos hat diese Grausamkeit seiner Eltern aber gemildert, so dass der Einstieg mit 5 Handgepäcksstücken, einem schlafenden Oskar und einem noch murrenden Jakob schnell und gut erledigt war. Dann die böse Überraschung. Der Flugraum über Pakistan war noch immer gesperrt. Wir mussten also, es war mittlerweile nach Mitternacht, insgesamt 90 Minuten im Flugzeug auf den Start warten und dann noch 11 Stunden Flug überstehen. Essen wurde natürlich erst in der Luft ausgegeben, so dass die Lichter erst 3 Uhr morgens ausgemacht wurden. Oskar war mittlerweile nicht nur wach sondern auch extrem schlecht gelaunt. Irgendwie haben wir den Flug (meist schuckelnd im Gang) alle überstanden und sind mit über 2 Stunden Verspätung in Helsinki gelandet. Wenn wir uns beeilten, würden wir den Anschlussflug nach Berlin noch schaffen, sagte man uns. Also sind wir samt Kindern und Handgepäck durch den Flughafen gerannt. Unseren Anschlussflieger haben wir um wenige Minuten verpasst.😳. Allerdings war die Zwangspause in Helsinki Vantaa recht angenehm. Mit über 4 Stunden Verspätung sind wir dann müde, aber glücklich alles überstanden zu haben, in der Pfeilstrasse bei Roberts Familie angekommen. Jakob hat sich über Omas Möhrensuppe gefreut und auch Oskar hat sich zum Glück auch schnell beruhigt und ist gut gelaunt durchs Haus gestapft/hat mit Oma gekuschelt. Da das so gut funktioniert hat mit den beiden, ist Oma auch noch mit
    zu uns nach Hause gekommen, so dass wir in Ruhe auspacken konnten. Dort hat leckeres Essen von unseren lieben Freunden und meinen lieben Eltern auf uns gewartet. Die Kinder waren spürbar glücklich wieder zu Hause zu sein und abends sind wir alle gegen 18.00 Uhr eingeschlafen. Im eigenen Bett. Wie großartig. Jakob und ich haben es bis 4.00 Uhr ausgehalten und Robert und Oskar haben sogar bis um 7.00 Uhr geschlafen (Oskar erstmals wieder ruhig und ohne zu husten). 🙏
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