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  • Day21

    Wieder zurück

    October 14, 2021 in Germany ⋅ ⛅ 7 °C

    Im Vorfeld und auch noch während der Reise haben die Warnungen vor diesem Land nicht enden wollen. Pass auf Überfälle auf, überall wird gebettelt, tank immer voll, da es keine Tankstellen gibt, die Straßen sind nicht befahrbar, ...
    Nichts davon ist eingetreten oder entsprach den Tatsachen. Aus meiner Sicht ist Rumänien ein faszinierendes Land mit vielen kulturellen Höhepunkten, ebenso wie mit einer überwältigenden Natur. Die Gebäude sind nicht schlechter in Schuss, als in anderen europäischen Ländern, einkaufen kann man bei Penny, Lidl oder Kaufland und in der Nürnberger Innenstadt wird deutlich mehr und aufdringlicher gebettelt, als es mir in Rumänien aufgefallen ist.
    Sicher habe ich mich Abends im Wohnmobil einige Male unsicher geführt, aber das ging mir in Griechenland nicht anders und ist ganz einfach der Situation geschuldet. Am nächsten Morgen betrachtet, gab es zu keinem Zeitpunkt einen Anlass durch das Verhalten Anderer, die dieses Gefühl begründet haben.
    Gefehlt hat mir in dieser Reise die Möglichkeit mal abzuschalten. Das hat aber nichts mit Rumänien im allgemeinen zu tun, sondern damit, dass man ende September / Anfang Oktober nicht mal einfach zwei Tage am Strand pausieren mag / kann. Dafür ist das Wetter dann doch zu unbeständig.
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    Ernst Biebl

    tolles Fazit !

    10/18/21Reply
     
  • Day19

    Fröhlicher Friedhof im Regen

    October 12, 2021 in Romania ⋅ 🌧 8 °C

    Gestern gings weiter ins Gebiet der Holzkirchen. Am späten Nachmittag hab ich noch Station an der Wassertalbahn gemacht, die letzte sich in Betrieb befindliche Waldbahn Rumäniens mit der Holz aus dem Wald geholt wird. Es gibt auf dieser Schmalspurbahn auch die Möglichkeit auf dampfbetriebenen Zügen mitzufahren, nur leider jetzt in der Nebensaison nur noch Donnerstags bis Sonntags. Da hätte ich drei Tage warten müssen und das bei Regenwetter. Leider war diese Information über das Internet nicht zu finden, hätte aber auch nichts geändert.
    So bin ich weiter gefahren und noch an ein paar Holzkirchen vorbeigekommen, von denen es hier unzählige gibt. Bei Regenwetter war mir aber nicht nach aussteigen und Fotos machen.
    Heute dann noch einen Zwischenstopp am Fröhlichen Friedhof (der heißt wirklich so). Mit Sprachkenntnissen sollen die Inschriften an dem Grabsteinen sehr unterhaltsam sein.
    Danach habe ich mich auch aufgrund des jetzt eher unangenehmen Wetters wieder Richtig Budapest bewegt, wo ich jetzt zwei Tage früher als geplant noch einmal übernachte. Morgen dann Wien, wobei ich noch nicht beschlossen habe, ob ich da nur übernachte oder länger bleibe. Wien ist an sich eine eigene Reise wert, aber sollte es kalt und regnerisch sein, machen Stadtbesichtigungen nur bedingt Spaß.
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  • Day17

    Karpatenpanorama und noch mehr Klöster

    October 10, 2021 in Romania ⋅ ⛅ 9 °C

    Letzte Nacht sind die Temperaturen unter den Gefrierpunkt gesunken. Dafür entschädigte der Sonntag mit strahlendem Sonnenschein.
    Heute ging es durch die Karpaten zu drei weiteren Klöstern. Die Dichte ist schon beeindruckend, Mindestens zwei Weitere habe ich am Weg liegen lassen und alle in einem Umkreis von unter 100 km.
    Das Kloster Moldovița und das Kloster Sucevița beeindrucken wieder durch die aufwändigen Fresken innen und außen. Auffällig ist, das die Fresken auf der Sonnenseite sehr gut erhalten sind, wären sie auf der Nordseite fast vollständig fehlen. Die Farbe scheint deutlich empfindlicher gegen Wetter als gegen Sonne zu sein.
    Das letzte Kloster in Putna ist, anders als die drei anderen besichtigten Klöster, ein Männerkloster und hat außen keine Fresken. Dafür ist es innen noch mal deutlich prunkvoller. Hier hatte ich das Glück, dass gerade eine kurze musikalische Andacht stattfand. Das war äußerst bewegend.
    Auf dem Parkplatz dieses Klosters stehe ich jetzt auch heute Nacht und hoffe, dass das Glockenspiel noch mal spielt.
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    Ernst Biebl

    ...scheint die "Hauptwetterseite" zu sein, Farben vom Regen ausgewaschen

    10/10/21Reply
     
  • Day16

    Moldau Klöster

    October 9, 2021 in Romania ⋅ ⛅ 8 °C

    Es ging noch mal durch die Karpaten. Die Straße war nichr wirklich gut, aber so schlecht wie man mir erzählt hat auch nicht. Mit 50km/h konnte man gut fahren. Bis dann irgendwann eine Straßensperre kam und die Strecke über eine Nebenstraße umgeleitet wurde. Mir schwante böses. Hatte ich doch Berichte gelesen, Wo Wohnmobile nach 20 km genervt umgedreht sind und einen Umweg von über 100km in kauf genommen haben. Doch oh Wunder - es wurde zwar noch vor Schlaglöchern gewarnt, aber die Strecke war komplett auf 30km neu geteert und ohne ein einziges Schlagloch.
    Jetzt bin ich in der Moldau Region und habe gerade das erste Moldau Kloster (Kloster Voroneț) besichtigt. Die Klöster sind im 15. und 16. Jahrhundert entstanden und wurden von Stefan dem Großen gebaut, der für jeden Sieg ein Kloster bauen wollte. Er war wohl oft siegreich.
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  • Day15

    Autowandern in der Bicaz-Schlucht

    October 8, 2021 in Romania ⋅ ☁️ 4 °C

    Den Begriff des Autowanderns hat mein Opa geprägt, als er nicht mehr so gut zu Fuß war. Landschaftlich war heute mal wieder grandios, die Straßenführung abenteuerlich. Ich hatte ständig Angst oben an die Felsen anzustoßen. Leider konnte man an den spektakulärsten Stellen nicht für Fotos halten.

    Letzte Nacht war kalt (0°C) und sehr stürmisch. Die Heizung hatte gut zu tun. Bären sind aber keine vorbeigekommen.
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  • Day14

    Lacul Sfânta Ana

    October 7, 2021 in Romania ⋅ ☁️ 6 °C

    Weiter ging es zurück in die Karpaten mitten ins Bärengebiet. Der St. Anna See ist ein Kratersee ohne Zu- und Ablauf. Die ganze Gegend ist Natur pur. Ich stehe auf einem gesicherten Platz zusammen mit einem Wohnmobil aus Belgien. Bären habe ich noch nicht gesehen, Vermutlich verhält es sich mit denen, wie mit den Elchen in Schweden - von denen habe ich auf diversen Reisen auch immer nur Warnschilder gesehen. Welch ein Glück, das ich meine Bärensichtung schon vor ein paar Tagen weiter südlich hatte.
    Zu dem Tag gibt es auch noch eine bisher verschwiegene Geschichte. Ich hatte nämlich eigentlich schon ein paar Kilometer vorher meinen Stellplatz für die Nacht gefunden. Wieder mal einen mit kurzer aber steiler Abfahrt. Nach einer halben Stunde kam mir der Gedanke, doch mal zu probieren ob ich denn da auch wieder hoch komme. Andere hatten berichtet, dass sie auf dem Platz Nachts mit Schwarzbären Kontakt hatten und so wollte ich zumindest sicher sein, dass ich im Notfall schnell da weg komme. Was soll ich sagen - rutschende Reifen sind ein bescheidenes Gefühl mitten im Wald. Zumindest hatte ich, bevor ich jemandem anhalten und um Schlepphilfe bitten musste, noch die Optionen Rückwärtsgang und Schneeketten. Rückwärtsgang mit viel Schwung hat mich dann befreit und nach der Erfahrung bin ich dann lieber weiter gefahren und habe so ein paar Kilometer weiter den ersten Bären gesehen. Wer weiß ob der am nächsten Tag auch da gewesen wäre.
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  • Day14

    Braşov / Kronstadt

    October 7, 2021 in Romania ⋅ ☁️ 13 °C

    Es ist kalt, es ist windig -> es ist Oktober. Zumindest ist die Sonne heute noch ab und an rausgekommen, aber das soll sich die nächsten Tage auch noch ändern. Ich weiß jetzt auch was mir in diesem Urlaub weniger gefällt, als in Griechenland. Es fehlt die Möglichkeit einfach mal am Strand zu halten und ein paar Stunden oder Tage zu relaxen, wenn sich genug Eindrücke gesammelt haben und der Kopf einfach voll ist.
    Braşov ist eine ganz nette Stadt, allerdings ohne wirkliche Highlights. Von daher bin ich nach ein paar Stunden auch weiter gefahren.
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  • Day13

    Kirchburgen

    October 6, 2021 in Romania ⋅ ☀️ 13 °C

    Gestern habe ich nochmal nichts gemacht, in der Sonne gesessen und meine Erkältung auskuriert. Leider habe ich gestern Abend meine Hausschuhe vor dem Wohnmobil stehen lassen. Heute Morgen war nur noch einer vorhanden, den anderen muss wohl eine der Katzen entführt haben. Ich habe ihn nicht wiedergefunden und die Katzen waren heute Morgen auch alle weg. 🤔😕
    Heute gabs Kirchburgen zu sehen. Zurück in Siebenbürgen habe ich zuerst die zum Weltkulturerbe erklärte Kirchburg vom Prejmer und anschließend die wirklich bezaubernde Kirchburg von Honigberg besichtigt.
    Kirchburgen sind im 12. Jahrhundert entstanden, als in Siebenbürgen Sachsen angesiedelt wurden, um das Reich gegen Osten zu schützen. Sie bestehen aus einer Kirche im Zentrum sowie einer Wehrmauer mit Schutzräumen rundherum. Bei Angriffen konnte sich die Bevölkerung in die Burg an der Kirche zurückziehen.
    Das die Bänke in der Mitte der Kirche von Honigberg keine Rückenlehnen besitzen, ist der Tracht der Frauen geschuldet, die sich aufgrund dieser nicht anlehnen konnten.
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    Ernst Biebl

    ...gut erhslten.

    10/7/21Reply
     
  • Day11

    Schlammvulkane von Berca

    October 4, 2021 in Romania ⋅ ⛅ 17 °C

    Mitten in der Walachei. Da bin ich jetzt im wahrsten Sinne des Wortes.
    Gestern wollte ich mir die Burg Peles anschauen, nach Burg Bran soll diese deutlich heller und freundlicher sein. Leider war Sonntag, super Wetter und offensichtlich hatte halb Rumänien die selbe Idee wie ich. Im Umkreis von 5 Kilometer war kein vorankommt geschweige denn ein Parkplatz zu finden. So bin ich unverrichteter Dinge weiter Richtung Berca.
    Jetzt war ich gerade bei den Schlammvulkanen und es ist faszinierend was die Natur so alles zu bieten hat. Die Gegend gleicht einer Mondlandschaft und überall gluckert es leise wenn in den Lehmtümpeln Gase aus der Erde hervortreten.
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    Ernst Biebl

    ...kurzer Videoclip mit "Blubb" wär verschärft 🙂

    10/4/21Reply
     
  • Day9

    Wandertag

    October 2, 2021 in Romania ⋅ ☀️ 14 °C

    Die Sonne scheint, es ist der zweite Oktober - ideales Wanderwetter. Interessant ist, das die für mich doch schon recht anspruchsvolle Strecke den Rumänen als Marathon Strecke dient. Während ich also versuchte einigermaßen elegant über Geröllfelder zu krakseln, kommen mir ständig Jogger aller Altersklassen entgegen, wie ich es sonst nur im Stadtpark oder am Kanal kenne.
    Leider hat dann mein rechtes Knie irgendwann zu schmerzen angefangen, so dass ich die ursprünglich geplante Tour von 19km auf 13km verkürzen musste und mich teilweise sehr unelegant die letzten Kilometer den Berg herunter gequält habe.
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    Ernst Biebl

    ..."gefällt mir " kann ich da nicht sagen - vielmehr : gute Besserung!

    10/3/21Reply
     

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