Copán Ruinas
Feb 6–8 in Honduras ⋅ ☁️ 19 °C
Die Busfahrt nach Copán Ruinas war lang, aber entspannt. Gute Leute im Bus, lockere Stimmung und ein Fahrer, der einfach ein cooler Typ war. Grenzübergang? Problemlos. Rein, Stempel, weiter.
In Copán angekommen, lief ich erstmal durch die Stadt. Ich wurde wieder etwas häufiger angeschaut als andere. Muss an meinem wilden lockigen Haar liegen.
Abends ging ich Baleadas essen, ein traditionelles hondurisches Gericht. Für wenig Geld bekommt man richtig was auf den Teller. Bohnen, Käse, manchmal Ei oder Fleisch, simpel und stark. Und es sollten noch mehrere folgen. :)
Am nächsten Morgen stand ich früh auf und war der Erste bei den Ruinen von Copán Ruinas Archaeological Site. Komplett leer, nur Vögel, Dschungelgeräusche und alte Steine voller Geschichte. Besonders spannend fand ich auch die Tunnel. Preislich vielleicht nicht das beste Angebot im Vergleich zu Orten wie Tikal (vom Hören Sagen), aber mir war das egal. Ich hatte meine Ruhe und konnte alles in meinem Tempo erkunden.
Ich war extra früh dort, weil ich danach noch meine Quetzales wechseln wollte. Die Bank hat samstags nur bis 12 Uhr offen. Um etwa 10 Uhr war ich schon wieder zurück. Der bewaffnete, aber sehr sympathische ältere Herr vor der Bank erklärte mir dann, dass hier nur USD gewechselt werden. Er schickte mich zu den „Cambistas“, den Geldwechslern.
Kurz dachte ich an ein kleines Büro. Ich nenne das "kleiner europäischer Hoffnungsschimmer". Aber natürlich wie über 90 Prozent meines Verstandes auf dem Weg dorthin dachte:Dicke, laute und ältere Herren auf Plastikstühlen am Strassenrand, mit fetten Geldbündeln in der Hand. Geschäft läuft. Der Kurs war überraschend fair und meine Quetzales wurden problemlos in Lempiras getauscht.
Danach besuchte ich den Macaw Mountain Bird Park & Nature Reserve. Wirklich beeindruckend. Verletzte Vögel werden dort gepflegt und teilweise wieder ausgewildert. Diese Tiere sind unglaublich faszinierend, Farben, Formen, Präsenz. Man merkt einmal mehr, wie viele besondere Geschöpfe es auf dieser Welt gibt.
Am Abend ging ich mit Spencer aus den USA und Ciaran aus Hamburg essen. Gute Gespräche, entspannter Ausklang.
Am nächsten Morgen klingelte der Wecker um 3.45 Uhr. Weiter ging es nach La Ceiba. Im Bus sass wieder mein argentinischer Kumpel Rodrigo, mit dem ich schon von Antigua nach Copán gefahren war. Mittelamerika ist klein, könnte man meinen.Read more





























RUEDI - hakuna matata.
...so lieb!
Travelerobwohl ich Gefiedertes nicht so mag, gefallen mir deine Vögel👍🤗
TravelerDanke :)