• Útila 2

    Mar 2–9 in Honduras ⋅ 🌬 26 °C

    In den letzten Tagen auf Utila wollte ich noch einmal möglichst viel von der Insel sehen. Mit meinem Roller fuhr ich deshalb quer über die Insel, so weit es die Wege überhaupt zulassen. Manche Strassen sind eher Sandpisten, andere hören plötzlich mitten im Nirgendwo auf. Genau das macht das Erkunden hier aber so spannend. Man fährt einfach los, entdeckt kleine Wege, Häuser der Einheimischen, versteckte Ecken der Insel und immer wieder Ausblicke auf das türkisblaue Meer.

    Ein besonderes Ziel war der Pumpkin Hill, der höchste Punkt von Utila. Der Weg dorthin ist etwas holprig, aber die Aussicht lohnt sich absolut. Von oben auf dem alten Leuchtturm hat man einen unglaublichen Blick über die ganze Insel, die Mangroven und das karibische Meer, das sich bis zum Horizont zieht. Es ist einer dieser Orte, an denen man kurz innehält und einfach nur die Umgebung auf sich wirken lässt. Der Auf- und Abstieg auf den verrosteten und schwankenden Turm ist ein bisschen crazy.

    Ein weiteres Highlight war ein Bootsausflug nach Neptune. Schon die Fahrt über das klare Wasser war ein Erlebnis für sich. Sonne, Meer und gute Gesellschaft, mehr braucht es manchmal nicht.

    Der grösste Moment dieser Zeit war jedoch mein Divemaster-Abschluss, Wochen voller Theorie, Übungen, Briefings und natürlich unzähliger Tauchgänge lagen hinter mir. Es war intensiv, manchmal auch anstrengend, aber genau das macht diesen Moment am Ende so besonders. Den Divemaster geschafft zu haben fühlt sich grossartig an und ist definitiv ein Meilenstein auf meiner Reise.

    Neben all den Ausflügen und dem Tauchen waren es aber vor allem die Menschen, die diese Zeit so besonders gemacht haben. Einige sind mir mega ans Herzchen gewachsen. Viele Abende mit gemeinsamen Essen, Gespräche und spontane Treffen gehörten genauso zu meinem Alltag auf Utila wie das Tauchen selbst.

    Diese Mischung aus Abenteuer, Inselerkundung und guten Menschen hat diese letzten Tage auf Utila perfekt gemacht.
    Read more