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  • Day24

    Fazit

    September 28, 2019 in Réunion ⋅ ⛅ 27 °C

    Nun ist unsere 3- wöchige Reise vorüber und die Eindrücke sind noch so frisch wie am ersten Tag. Es war überwältigend!
    Insgesamt sind wir in dieser Zeit 327.468 Schritte bzw. 209,6 Kilometer gelaufen. Zu Recht gehören die drei Talkessel, die sich um den Piton des Neiges gruppieren, die Vulkanregion um den Piton de la Fournaise, die flachen Hochebenen und der Regenwald zum UNESCO- Weltkulturerbe. Das sind immerhin 40% der ganzen Insel. Die landschaftliche Vielfalt ist wirklich verblüffend. Wie ein grüner Schild aus Vulkangestein erhebt sich dieses Miniatur- Hawaii aus dem indischen Ozean. Grüne Wälder, tosende Wasserfälle, zerklüftetes Gebirge, kurvenreiche Straßen, atemberaubende Panoramen, Strände mit weißem und schwarzem Sand, lebendige Küstenstädte oder Bergdörfer, ein aktiver Vulkan, türkisfarbene Lagunen zum Schnorcheln, exotische Früchte, von all dem kann man nicht genug bekommen. La Réunion weist ein faszinierendes kreolisches, afrikanisches, indisches, chinesisches und französisches Erbe vor, was in Küche, Kultur und Architektur spürbar wird.
    Als Inselabenteuer ist dieses Ziel perfekt!
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  • Day24

    Zurück in Paris

    September 28, 2019 in Réunion ⋅ ⛅ 21 °C

    Der Flug von St. Denis zurück nach Paris war recht unspektakulär. Das Abendessen war wieder super. Dieses Mal kreolisches Rougail mit Vorspeise und Nachtisch. Es gab nach der Landung wieder keinen Applaus - also machen das wirklich nur die deutschen Ferienurlauber in Charterfliegern.

    Was hier anders ist:
    Die Réunionesen picknicken für ihr Leben gern. Sonntags ist Picknicktag. Überall an schönen Stellen sind überdachte Tische und Bänke und ganz wichtig, immer! eine Grillstelle. Dort treffen sich die Familien sogar mit Laufställen für die Babies, Geschirr, Töpfen, Hängematten und halbe Hausstände. Die schönsten Stellen am Meer oder an schattigen Flussläufen werden sogar reserviert.
    Das bunte Miteinander der verschiedenen Kulturen und Religionen ist prägend für die ganze Insel. Hier wird niemand wegen seiner Herkunft schräg angeschaut. Das ist wirklich beeindruckend und sollte Vorbild für den Ein oder Anderen bezüglich seiner Bedenken sein.
    In den Bergen trifft man vor allem sehr viele junge, vor allem freundliche Leute und immer gibt es ein Bonjour, Ça va?, merci beaucoup oder ein Bon journée.
    Viele Trail Runner toben sich ebenfalls dort in den Bergen aus. Mit Powerriegel, Wasserrucksäckchen und dünner Windjacke wird man bergauf und Stunden später schon wieder bergab von denen überholt.
    Es gibt ausnahmslos in jeder Straße Behindertenparkplätze und den unzähligen Fußgängerüberwegen immer mehrere Reihen Metallknöpfe zur Orientierung für Sehbehinderte. Außerdem gab es kaum Ampeln, dafür dominierten Kreisverkehre das Straßenbild. Diese können in seltenen Fällen dreispurig sein, aber letztendlich sortieren sich die Fahrzeuge dann ineinander wie ein geflochtener Zopf.
    Frauen tragen sehr oft ihre Babies und Kleinkinder statt sie im Kinderwagen zu schieben.
    Gefühlt sind 95% der Fahrzeuge weiß, wobei es sich auf einem großen Parkplatz bezahlt macht, wenn man sich gemerkt hat, wo man steht.
    Es gibt über 200 verschiedene Mikroklimata auf einer Insel mit gerade mal 200 km Umfang.
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  • Day23

    Le Barachois - Boulespielen

    September 27, 2019 in Réunion ⋅ ☀️ 28 °C

    Zum Schluss haben wir noch bei gemütlichen 28 Grad und einer ordentlichen Meeresbrise den „alten“ Männern beim Boule im Park am Meer zugeschaut.
    Danach wurde es Zeit, den Mietwagen abzugeben und gegen 17:30 Uhr saßen wir vor dem Flughafen mit unserem restlichen Proviant, der aus einer interessanten Mischung bestand: Bier, Bananen und Käse. Den Stand mit Bockwurst haben wir nicht gefunden, und die abendliche Ananas mussten wir ausfallen lassen, da das Taschenmesser in den Koffer musste.
    Wir warten auf das Boarding - Gute Nacht und au revoir!
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  • Day23

    Jardin de l'État

    September 27, 2019 in Réunion ⋅ ☀️ 27 °C

    Am schönsten war die Rue de Paris. Dort standen Kolonialgebäude, welche in der Blütezeit der Stadt im 19. Jh. erbaut wurden und die verschiedensten religiöse Bauten, wie Kirche, Pagode, Moschee und Hindutempel. Im Jardin de l‘État saßen wir unter schattigen Bäumen und ließen uns den Wind um die Nase wehen. Plötzlich segelte der seltene Seevogel, der Weißschwanz-Tropikvogel, über unseren Köpfen hinweg. Schön, dass wir den mit seiner langen Schwanzfeder nochmal aus der Nähe gesehen haben.Read more

  • Day23

    Und wieder St. Denis

    September 27, 2019 in Réunion ⋅ ☀️ 27 °C

    Heute war wieder Kofferpacken angesagt. Das ging recht schnell. Nachdem wir uns von Alain und Charles verabschiedet hatten und sie beidhändig winkend hinter uns das Tor schlossen, war uns mit einem lachenden und einem weinenden Auge klar - jetzt ist der Urlaub zu Ende.
    In St. Pierre schloss sich nun die Inselrunde, zu welcher wir vor genau drei Wochen aufgebrochen waren. Wir fanden einen Parkplatz und bummelten durch die Straßen von St. Denis.
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  • Day22

    Samoussas in St. Gilles

    September 26, 2019 in Réunion ⋅ ☀️ 25 °C

    Da es wieder so warm werden würde, haben wir den Tag ruhig angehen lassen. Ewig frühstücken, unseren vom Kampf gezeichneten Terrassen- Gecko beobachten usw. . Er ist zumindest der mutigste Gecko von allen hier, und darum haben wir mit ihm unsere Papaya- Ananas- Konfitüre geteilt.
    Gegen 11 Uhr sind wir nach St. Gilles um die Ecke gefahren, haben uns zum Mittag mal wieder Samoussas geholt und diese Teilchen gleich am Strand verdrückt. Nach einem kühlen Drink in der Strandbar sind wir zurück und haben bei 31 Grad das warme Wasser und das Schnorcheln genossen.
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  • Day21

    Jardin d'Eden tierisch

    September 25, 2019 in Réunion ⋅ ☀️ 29 °C

    Etwas frustriert waren wir schon, bis wir tatsächlich eins gesehen haben. Ohne den Tipp eines Besuchers wäre das aussichtslos. Es war braun wie das vertrocknete Blatt, worauf es saß und färbte sich schwarz, so dass es aussah wie eine alte Bananenschale. Und nach etwa einer halben Stunde hangelt ein Weiteres durch den Bambus nebenan. Es hatte einen weißen Fleck und rote Punkte an der Seite, bewegte sich in diesem typischen Vor- Zurück- Modus und plötzlich drehte es den Kopf zur Seite und die Zunge kam herausgeschossen. Wir waren richtig erschrocken - erst extrem langsam und dann pfeilschnell.Read more

  • Day21

    Jardin d'Eden botanisch

    September 25, 2019 in Réunion ⋅ ⛅ 25 °C

    Eifrig durchstöberten wir den botanischen Garten nach Chamäleons. Ja, die ganzen tropischen Pflanzen waren auch sehenswert, teilweise haben wir die auch in den vergangenen Wochen gesehen. Aber eigentlich waren wir hier, um ein Chamäleon zu finden. Schwerer als gedacht.Read more

  • Day21

    Frühstücken und Tiere im Garten

    September 25, 2019 in Réunion ⋅ ☀️ 24 °C

    Wenn man gemütlich frühstückt und danach einfach herum sitzt und den Blick schweifen lässt, dann stehen die Chancen gut, Tiere zu sehen. Dietrich steht unvermittelt in Zeitlupe auf und flüstert „hol mal schnell Fernglas“ ... und er hatte tatsächlich eine Agame auf der Spitze eines Mangobaumes im Garten entdeckt. Erst dachten wir, es wäre ein braunes Chamäleon, denn für einen Gecko war das Tier viel zu groß und lang. Aber nach Recherche im Netz haben wir es als Agame identifiziert. Foto von uns gibt es nicht, haben ja durch das Fernglas gesehen.
    Dann klettert am Baum direkt neben uns ein Goldstaub- Taggecko am Baum. Ihm fehlte zwar ein Stück vom Schwanz und somit war der Gecko im Ganzen nur halb so lang, trotzdem hat er richtig schön bunt geleuchtet in der Sonne. Wenn man erst weiß, wonach man suchen muss, ist es gar nicht schwer die schnellen Krabbler zu finden. Es waren dann sogar noch zwei Andere zu sehen - dieses Mal in voller Länge.
    Weil wir nun im Entdeckerfieber waren, schwangen wir uns auf die Fahrräder und fuhren in den botanischen Garten 2 km um die Ecke.
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  • Day20

    Sans Souci

    September 24, 2019 in Réunion ⋅ ⛅ 25 °C

    Der Weg führte immer am Hang entlang durch eine Kerbe. Diese konnten wir schon von Weitem gut erkennen. Bevor wir die Bushaltestelle erreichten, durchquerten wir noch einen Tunnel und bekamen außerdem eine angenehme Dusche an einer überhängenden Felswand.
    Diesen Weg „Canalisation“ nahm übrigens auch der inzwischen pensionierte Briefträger, der wöchentlich von Sans Souci aus seinen 130- km- Rundkurs durch die Dörfer startete. Der Gedanke daran lässt uns spontan Muskelkater bekommen.
    Es war die schönste und aussichtsreichste Wanderung, die wir bisher gemacht haben, auch wenn der Schrittzähler 33.400 Schritte zählte und wir 1500 Hm gelaufen sind.
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