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  • Day172

    Santa Catalina

    Yesterday in Panama ⋅ ☀️ 31 °C

    Von Panama-Stadt haben wir genug gesehen. Weiter geht es ganz gemütlich mit Reisecar bis nach Santiago, dann etwas abenteuerlicher, zweimal mit Kleinbus via Sonà nach Santa Catalina. Das zweite Mal mussten wir sogar stehen, so vollgestopft war es. Wir waren froh, dann bei unserer Unterkunft angekommen zu sein. Die ist zwar nicht direkt am Strand, aber dafür ist es schön ruhig.

    Wir dachten eigentlich, der Ort wäre touristisch schon viel weiter und voller Surfer und Tauchfans. Aber hier geht es überraschend ruhig zu und her, am Strand sind wir fast die einzigen. Schön, endlich wieder mal am Meer zu sein.

    Die Zeit hier gehen wir gemütlich an und wir entspannen uns am Strand oder in der Hängematte.
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    Barbara Dettling

    Sooo schön, grüsst mir das Meer und alles Gute für die werde Mami. Das Baby wächst prächtig wie man sieht!

    Beatrice H. und ich wünschen euch weiterhin nur das Beste auf eurer Reise. Wir gönnen es euch von Herzen! Heute bei uns "Kopfweh-Wetter". Herzlichst Ruth und Beatrice [Ruth Franchini]

     
  • Day169

    Parque Natural Metropolitano

    January 17 in Panama ⋅ ⛅ 29 °C

    Heute machen wir einen Ausflug in den Dschungel. Der ist in Panama nie weit weg und in Panama-Stadt liegt er sogar nur 15 Minuten mit U-Bahn und Bus entfernt.

    Nach einer kurzen Info am Besucherzentrum laufen wir die diversen Wege ab, bis hoch zum Aussichtspunkt, von dem man einen einmaligen Ausblick über die Stadt haben. Schon speziell, die Skyline mit einem Rahmen aus Urwaldgrün zu sehen.

    Gleich zu Beginn sehen wir Schildkröten und kleine Affen. Später treffen wir noch auf lautstarke Springaffen, die hoch oben in den Bäumen herum turnen. Kleine Schlange laufen uns noch über den Weg und die eine oder andere Ameisenstrasse kreuzen wir auch noch.

    Überreste von Betongebäuden und verrostetes Equipment zeugen noch von der Invasion der Amerikaner 1989. Es gäbe Ameisenbären, Faultiere und einiges mehr zu sehen, aber die scheinen sich wohl vor uns zu verstecken. Macht aber nichts, denn es war trotzdem ein schöner Spaziergang durch den ersten Regenwald unserer Reise.
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  • Day167

    Etwas zur Geschichte Panamas

    January 15 in Panama ⋅ 🌙 25 °C

    Die gestern aus der Ferne gesehenen Hochhäuser möchten wir uns heute aus der Nähe anschauen. Im Stadtzentrum selbst ist aber überhaupt nichts los, es erinnert fast schon an eine Geisterstadt. Wir entschliessen deshalb spontan, uns den Panamakanal anzusehen. Im Besucherzentrum aber die nächste Enttäuschung: Ein Schiff kommt erst in 90 Minuten. Man kann zwar Eintritt bezahlen und auf die Aussichtsterrassen hinaus, aber die Schleusen in Aktion zu sehen, wäre schon schön. Da wir es nicht eilig haben und wohl eh noch mal in Panama-Stadt vorbeikommen werden, machen wir uns wieder auf den Rückweg. Schade! Nicht mal die versprochenen Krokodile auf dem Trottoir sehen wir heute...

    Darum gibts heute mal mehr Text als Bilder, in Form einer Zusammenfassung der überraschend spannenden Geschichte Panamas.

    Vor Ankunft der Europäer war Panama durch indigene Völker besiedelt. 1501 landete ein erster spanischer Eroberer an der Küste Panamas, ein Jahr später segelte Christoph Kolumbus die Küste Richtung Süden ab und fertigte erste Karten an. 1513 wagte Vasco Núñez de Balboa die Überquerung des Isthmus von Panama und sah als erster Europäer den Pazifik. Die Währung des Landes, der Panamische Balboa, ist nach ihm benannt.
    Panama-Stadt (Ciudad de Panamá) wurde 1519 durch den spanischen Governeur gegründet und entwickelte sich aufgrund der Lage zu einem Umschlagplatz nicht nur für europäische Waren, sondern auch für geplünderte Schätze Südamerikas, für Menschen und Versklavung. Für die damaligen spanischen Kolonien war das leider typisch.
    Die Bedeutung Panamas sank dann bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts stark und somit auch das Interesse der spanischen Krone an der Kolonie. Panama gehörte kurz zu Grosskolumbien, dann zu Neugrenada und dann zum heutigen Kolumbien.
    Durch den Bau des Panamakanals zwischen 1904-1914 erlangte Panama seine Unabhängigkeit von Kolumbien. Forciert wurde der Bau durch die US-Regierung von Roosevelt, welche auch die bereits begonnenen Bauarbeiten beendete. 1921 wurde die Unabhängigkeit Panamas dann offiziell anerkannt. Die USA blieben weiterhin in Panama präsent und beanspruchten den Panamakanal als ihr Hoheitsgebiet. Das sorgte für Spannungen zwischen den Ländern; 1977 wurde allerdings beschlossen, dieses Gebiet bis zum Jahr 2000 an Panama zurückzugeben, was dann auch geschah.
    Bis dahin war allerdings noch Einiges los. Es gab verschiedene Putschversuche, bis in den 80er Jahren Manuel Noriega an die Macht kam. Er nutzte seine anfangs guten Beziehungen zu den USA, um sich mehr politische Macht zu verschaffen und begann später, mit dem Medellin-Drogenkartell Geschäfte zu tätigen. Das belastete die Beziehungen zu den USA dann aber so stark, dass die Amerikaner Noriega der Geldwäscherei und anderen Delikten bezichtigten und später seine politischen Gegner im Wahlkampf unterstützten. Nach einem misslungenen Militärputsch, den Noriega als Gelegenheit nutzte, um politische Gegner auszuschalten, starteten die US-Streitkräfte im Dezember 1989 sogar eine Invasion Panamas, die nur gut zwei Wochen dauerte und mit der Flucht und Verhaftung Noriegas endeten. Kurz darauf wurde ein neuer Präsident vereidigt, der vermutete Sieger der vorangegangenen Wahlen.

    Der Panamakanal ist noch immer die grösste Einnahmequelle des Landes. Bekannt ist es aber auch als Steuerparadies und für Offshoregeschäfte, die in den letzten Jahren für Schlagzeilen gesorgt haben. Die zahlreichen Banken, die wir heute im Stadtzentrum gesehen haben, bestätigen das Bild...
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    Barbara Dettling

    Habt ihr wirklich 25 Grad ?

    Pascal Iten

    Nur in der Nacht, am Tag ist es noch viel wärmer.

     
  • Day167

    Panama-Stadt

    January 15 in Panama ⋅ ⛅ 30 °C

    Nach langer, langer Reise sind wir in Panama angekommen und legen uns, nachdem wir im Hotel angekommen sind, erstmal hin. Der Flug nach Amsterdam, die lange Transferzeit und der darauf folgende gut zehnstündigen Flug über den Atlantik waren anstrengend. Glücklicherweise kommen wir gegen Abend an und die Schlafenszeit ist nicht weit weg.

    Von unserer Unterkunft aus machen wir uns heute auf den Weg zur Altstadt von Panama-Stadt, Casco Viejo genannt. Die ursprünglich 1519 gegründete Stadt wurde nach einem Piratenangriff 1671 komplett zerstört und zwei Jahre später an dieser Stelle wieder neu aufgebaut. Die ältesten Gebäude der Stadt befinden sich hier, ebenso wie die Residenz und der Amtssitz des Präsidenten von Panama. Speziell anzusehen ist das 2,6 km lange Meeresviadukt, dass diesen Stadtteil umringt und die umliegenden Viertel erschliesst.

    Noch etwas Organisatorisches: Helen ist momentan nur schwer erreichbar, da sie ihr Mobiltelefon verloren hat. Wer sie dringend kontaktieren möchte , sollte das über Pascal tun oder es per Mail versuchen.
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    Luzia Iten

    sieht wunderschöne aus und warm.

     
  • Day162

    Letzte Vorbereitungen

    January 10 in Turkey ⋅ ⛅ 11 °C

    Am Donnerstag geht es für uns weiter nach Panama. Daher sind wir hier in Istanbul die letzten Sehenswürdigkeiten am Abklappern und die letzten Einkäufe am Erledigen. Bereits jetzt ist das Baby besser ausgestattet als wir selber. Dafür haben wir beide seit heute wieder einen Haarschnitt, den man auch als Haarschnitt bezeichnen darf. Der Coiffeurbesuch selbst war ein Abenteuer: Obwohl die Mitarbeiter kein oder nur wenig Englisch sprachen, hat es dann schlussendlich doch geklappt.

    Gestern haben wir uns das asiatische Viertel Kadiköy noch genauer angeschaut und sind durch die Strassen geschlendert. Morgen steht dann noch der Besuch des Galataturms an.
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    Luzia Iten

    so schön sieht ihr aus

    Luzia Iten

    ich wuerde ab jetzt immer zu einem Coifeur der nichts versteht

    Hayrettin Guven

    süpersiniz! 👍size iyi ,yolculuklar dilerim. 👋👋😃

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  • Day159

    Çanakkale

    January 7 in Turkey ⋅ ⛅ 14 °C

    Çanakkale ist heutzutage vorallem ein Ausgangspunkt für Troja-Touristen. Im Ersten Weltkrieg fand hier in der Nähe aber die Schlacht von Gallipolli statt, bei der die Entente-Mächte versuchten, die Dardanellen zu erobern, um anschliessend Istanbul, die Hauptstadt des Osmanischen Reiches, zu erobern. Am 18. März 1915 wurde ein grosser Vorstoss von Kriegsschiffen so verlustreich abgewehrt, dass die Briten weitere reine Seeeingriffe einstellen mussten. Eine spätere Invasion auf dem Landweg scheiterte ebenfalls und die Truppen der Entente-Mächte wurden im Januar 1916 unverrichteter Dinge evakuiert. Mustafa Kemal (Atatürk) kommandierte eine Division bei diesen Schlachten und war massgeblich am Sieg dieser Schlacht beteiligt. Es sollte der Beginn seiner von vielen als heldenhaft bezeichneten Militärkarierre sein, die ihn später zum ersten Präsidenten der Türkei machte.

    An den Jahrestag der Seeschlacht erinnern danach benannte Strassen und Plätze. Auch mehrere Kriegsdenkmäler gibt es zu sehen; einige sind gross in die Hänge der Halbinsel gebaut. Eine Festung aus dem Ersten Weltkriegs, die damals mit Artilleriegeschützen ausgerüstet zur Verteidigung der Meerenge benutzt wurde, ist zu einem Museum umgebaut worden. Auch wenn wir nicht so militärisch interessiert sind, lohnt es sich auch nur schon wegen dem ungewöhnlichen Gebäude.

    Die Stadt selbst erinnert uns an den Beginn unserer Türkei-Reise, die wir Anfang November in Antalya und am Mittelmeer begonnen haben. Wir geniessen jedenfalls den kurzen Aufenthalt, bis es wieder zurück nach Istanbul geht.
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  • Day158

    Troja

    January 6 in Turkey ⋅ ⛅ 17 °C

    Schon mehrmals haben wir Orte besucht, die seit Jahrtausenden von Menschen besiedelt wurden. In Troja ist das besonders gut ersichtlich.

    Rund 30 Kilometer von Çanakkale entfernt liegt der Hügel Hisarlık, wo Troja gefunden wurde. Bis heute hat man zehn Siedlungsschichten aus den vergangenen 3'500 Jahren freigelegt; Ausgrabungen finden auch heute noch statt. Mit dem Bus kommen wir bis zum Eingang, von wo aus wir die Ausgrabungsstätte erkunden. Ein Audioguide erzählt uns etwas zur Ausgrabungsgeschichte und den verschiedenen Siedlungsphasen, während wir uns über Holzstege und Aussichtspunkte einen Überblick über Troja verschaffen. Es ist gut zu sehen, wie die neueren Gebäude auf den vergangenen Siedlungen aufbauen.
    Das 2018 eröffneten Troja Museum, ganz in see Nähe der Ausgrabungen, zeigt die Geschichte der Stadt und der umliegenden antiken Welt auf und ist, wie so viele der von uns besuchten Museen in der Türkei, modern und interaktiv gestaltet.

    Die Stadt erlangte Berühmtheit durch die Erwähnung im Epos "Illias" des griechischen Dichters Homer. Die Erzählung über den Trojanischen Krieg, mit der List des Trojanischen Pferdes und dem nachfolgenden Untergang der Stadt, ist vielen bekannt und wurde auch schon von Hollywood auf die Leinwand gebracht. Beim Holzpferd, das in Çanakkale steht, handelt es sich sogar um das Original aus dem Film, dass die Produzenten der Stadt geschenkt haben.

    Die Wartezeit auf den Bus zurück nach Çanakkale wurde uns noch durch eine Gruppe Hundewelpen versüsst. Wären wir nicht auf Reisen, hätte Helen wohl mindestens zwei davon nach Hause genommen.
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  • Day155

    Bursa

    January 3 in Turkey ⋅ ☁️ 12 °C

    Um bis zu unserer Weiterreise nicht nur Zeit in Istanbul zu verbringen, reisen wir noch ein bisschen in der Türkei herum. Erster Halt ist Bursa, die viertgrösste Stadt des Landes.

    Die Stadt liegt am Fusse des Uludağ, dem grössten Berg in der Marmararegion. Eine Seilbahn führt dort hinauf in eines der grössten Skigebiete des Landes. Bekannt ist Bursa aber auch dafür, ab 1326 die erste Hauptstadt des Osmanischen Reiches gewesen zu sein. Hier liegt auch dessen Gründer, Sultan Osman I., begraben. Sein Grabmal steht auf einer Erhöhung, von der man eine schöne Sicht über die Stadt hat. Sein Grab wird noch immer von osmanisch gekleideten Wachen geschützt; zufälligerweise laufen wir gerade zur Wachablösung an diese Sehenswürdigkeit heran. Hätten wir nicht gerade gesehen, wie sie sich hinstellen, hätten wir wohl gedacht, es handelt sich um Wachsfiguren, so still und bewegungslos stehen sie beim Eingang.

    Wir wussten, dass die Stadt auch einen Seidenbasar hat. Überrascht sind wir aber vom grossen Basar rundherum, der viel sympathischer und lebhafter ist als seine Artgenossen in Istanbul. Hier bekommt man wirklich alles. Und hier wird Gemüse und Obst in Grössen präsentiert, die wir noch nicht gesehen haben.

    Einmal mehr sind wir begeistert von einem ungeplanten Zwischenhalt hier in der Türkei.
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  • Day154

    Rückblick und Ausblick

    January 2 in Turkey ⋅ 🌙 6 °C

    Am 2. August 2021 ging es los und somit sind wir Ende Jahr 152 Tage unterwegs gewesen. Da macht es Sinn, einmal zurückzuschauen.

    Unsere geplante Reiseroute konnten wir zu Beginn relativ gut umsetzen, auch wenn wir unser Tempo, mit welchem wir durch Italien gereist sind, in Slowenien bereits ein bisschen zurückgeschraubt haben. Das Anstrengendste sind immer noch die Reisetage. Der erste längere Halt in Slowenien war trotz Wandertagen und Hitze entspannender als ein Städtetrip nach dem anderen. Von Bosnien und Herzegowina waren wir positiv überrascht, vom teuren Dubrovnik wieder weniger. Durch Montenegro ging es eher schnell hindurch, dafür waren wir lange in Albanien. Die Küste dort, welche wir gegen Ende der Hauptsaison bereist haben, steht Kroatien in Nichts nach und wir konnten noch lange im Meer baden, als in der Schweiz schon der Herbst Einzug hielt.

    Statt direkt nach Nordmazedonien mussten wir mangels optimaler Busverbindungen einen Umweg über den Kosovo machen, was sich allerdings als gute Sache herausstellte. Prizren und Pristina sind nämlich sehenswerte Städte. Abgesehen davon funktionierte unsere Idee des Reisens mit öffentlichen Verkehrsmitteln hervorragend. Auch wenn sich ab und zu wünscht, dass mehr Informationen im Internet (oder an Touristeninformationsstellen) verfügbar wären. Aber geklappt hat es dann irgendwie doch noch.

    Bis dahin hat uns Corona noch nicht beeinträchtigt, die Grenzen waren überall offen und es wurde lediglich ein Impfnachweis verlangt. Bulgarien lässt aber Anfang Oktober keine Einreisen aus Nordmazedonien zu. Zudem hat die Pandemie den Busverkehr eingeschränkt und wir müssen uns ein Taxi nehmen, um früher als geplant nach Griechenland zu kommen.

    Hier gingen auch die Preise wieder hoch und gerade in Athen hat sich der Massentourismus beim Portemonnaie bemerkbar gemacht. Trotzdem haben wir mehrere Wochen in Griechenland verbracht und sogar mit einem Mietauto noch weiter das Land erkundet.

    Das geplante Inselhopping in Griechenland mit abschliessendem Sprung in die Türkei fiel wegen Corona leider auch ins Wasser. Die lange Busfahrt sagte uns nicht so zu und wir entschieden uns das erste Mal, den Flieger zu nehmen. Von Antalya aus haben wir dann die Türkei erkundet und tun das heute noch. Von diesem Land sind wir begeistert: Am Anfang konnten wir noch im Meer baden und kleine Hafenstädte erkunden. Später machten wir uns und bereisten das Land Richtung Osten, durch Städte, von denen wir noch nie gehört haben. Die Touristenhochburgen Pamukkale und Kappadokien liessen wir nicht aus und haben auch dort schöne Tage verbracht. Weiter nach Osten bis nach Kars sind wir gekommen. Es hätte weitergehen können, über die Grenze in den Iran. Allerdings ist nicht klar, ob es von dort aus weitergehen würde, weshalb uns die Kälte dann nach Ankara und später nach Istanbul trieb.

    Bald geht es weiter, aber eben nicht mehr Richtung Osten. Neben der unklaren Reisesituation gibt es noch einen weiteren Faktor, der in unsere Planung einfliesst. Früher oder später werden wir nämlich zu dritt unterwegs sein. Deshalb müssen wir jetzt neben der medizinischen Versorgung auch Zika- und Malariarisiken, Höhenlagen, Gesetze (Scharia) und mehr berücksichtigen. Unser nächstes Ziel wird vorerst Mittelamerika sein, genauer gesagt Panama. Als Einstieg in Mittel- und Südamerika soll das ein geeigneter Ort sein, um sich mit dieser Reiseregion vertraut zu machen. Wir haben uns natürlich schon Gedanken gemacht, wie es danach weitergeht. Aber davon berichten wir ja später hier...

    Unser Reisebudget behalten wir stets im Auge und Helen hat eine Auswertung gemacht, wie viel wir in einem Land pro Tag durchschnittlich ausgegeben haben.

    Wichtiger Hinweis zu Bild 2 (Ausgaben): Die Ausgaben in den Ländern sind nicht so einfach zu vergleichen, da der von uns gewählte Lebensstandard sich in den Ländern sehr unterscheidet. So haben wir uns beispielsweise in Italien, Slowenien, Kroatien und Griechenland uns oft selbst verpflegt, wohingegen wir an anderen Orten alle Mahlzeiten (inkl. Dessert und Zvieris) in Kaffees und Restaurants einnahmen.
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    Andy Iten

    Sehr schöner Rückblick! Ich selbst hätte Angst vor so eine Reise, denn ich würde nie so gut organisiert sein wie ihr. Daher habe ich vollstes Vertrauen vor euren Entscheidungen und wünsche euch weiterhin tolle Erlebnisse und schöne sonnige Tage. Liebi Grüess mini Liebä, Andy :-*

    Luzia Iten

    sehr schöner Rückblick

    Luzia Iten

    aber mier haend heute definitiv viel warmer gah 11 grad

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  • Day151

    Çamlıca-Hügel

    December 30, 2021 in Turkey ⋅ ⛅ 12 °C

    Unsere beiden heutigen Ziele haben in geschichtlicher Hinsicht nicht so viel zu bieten wie andere Sehenswürdigkeiten Istanbuls. Beides sind aber sehenswerte Bauten und liegen auf dem grossen bzw. dem kleinen Çamlıca-Hügel auf der asiatischen Seite der Stadt.

    Von weit her sichtbar ist das höchste Bauwerk der Türkei, der Fernsehturm "Küçük Çamlıca". Die Spitze ragt 369m in die Höhe und mit einem Schindler-Lift können wir bis ins 34. Stockwerk fahren, auf 153m, um von dort eine Rundumsicht auf Istanbul zu geniessen. Im Turm ist weiter oben auch ein Restaurant, bevor die grösseren Sendetechnik-Anlagen beginnen. Der Betonturm hat etwa 105 Millionen Euro gekostet und wurde erst im Juni 2021 eröffnet. Er gehört zu einer Reihe von Grossprojekten in und um Istanbul, die sich momentan im Bau befinden oder bereits abgeschlossen sind, wie z.B. der neue Flughafen oder die Schnellzugstrecke nach Ankara. Unser nächstes Ziel ist ebenfalls ein solches Grossprojekt

    Auf dem "Büyük Çamlıca" steht die grösste Moschee der Türkei, die Çamlıca-Moschee (der definitive Namen steht noch nicht fest). Im März 2019 wurde die Moschee von Präsident Erdogan nach fünfeinhalb Jahren Bauzeit eröffnet. 63'000 Gläubige fasst dieses Bauwerk, zu dem auch ein Museum, ein Konferenzsaal, eine Kunstgalerie und eine Bibliothek gehört. Die 72m hohe Kuppel und die sechs Minarette sieht man schon von Weitem und aus der Nähe betrachtet handelt es sich um ein eindrückliches Bauwerk. Zwei Architektinnen waren hauptverantwortlich für die Gestaltung der Moschee. Das Innere der Moschee haben sie bewusst minimalistisch gestaltet, damit sich die Leute spirituell besser verbunden fühlen.
    Die Kosten für die Moschee sollen schlussendlich etwa 70 Millionen Euro betragen haben. Der Bau selbst war nicht unumstritten: Gegner nannten eine versuchte Islamisierung als Hauptargument und kritisierten die massiven Ausgaben, die von der Regierung für dieses und andere Grossprojekte ausgegeben wurden, um die Wirtschaft anzukurbeln. Befürworter halten dem entgegen, dass die Bevölkerungsexplosion in Istanbul den Bau einer solchen Moschee nötig macht.
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    Luzia Iten

    Bei uns waere die Kirche etwas zu gross!!

    Romy Röllin

    Euch zwei noch ein gutes gesundes neues Jahr .🎆🥂

    Schon erstaunlich diese Bauten. Danke für das schöne Bild von euch Zwei.. Wir wünschen euch ein gesundes, glückliches neues Jahr. [Annelies und Toni]

     

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