Stefanie Müller

Joined November 2018
  • Day77

    Roadtrip Day 1

    February 15 in South Africa ⋅ ☀️ 24 °C

    Hallo Ihr Lieben,

    heute Vormittag sind wir in Durban angekommen und haben damit nun schon die Hälfte unseres Roadtrips hinter uns - Zeit also, die letzte Woche Revue passieren zu lassen 😊

    ~ Donnerstag, 14.02.: Tag 1 ~

    Nach unserer Rückkehr vom Tafelberg haben wir unseren Mietwagen in Kapstadt abgeholt. Ein weißer Nissan Almera (aufgrund der Hitze sind fast alle Autos in Südafrika weiß oder silber). Damit fuhren wir noch einmal zurück zur Unterkunft in Table View, luden unser Gepäck ein und verabschiedeten uns von meinen Mitbewohnern und den Volunteer Betreuerinnen. Danach ging es los zum Kap der Guten Hoffnung. Auf dem Weg dorthin fuhren wir über den Chapman‘s Peak Drive, einer ca 5km langen Küstenstraße mit mehr als 100 Kurven und einem tollen Ausblick auf das Meer. Am Kap angekommen wurden wir direkt von einem Pavian begrüßt, der den Müll in unseren Händen gesehen hat. Ziemlich große Tierchen 😅 Er ging dann vor mir auf die Damentoilette, also wartete ich geduldig, bis er die Lage dort überprüft hatte und mir den Weg freigab 🙈
    Der Aufstieg zum Leuchtturm am Kap war ziemlich stürmisch, aber der Ausblick auch bei meinem zweiten Besuch wieder ein Traum.

    Anschließend übernahm ich das Steuer - zum ersten Mal fahren im Linksverkehr 😊 Weiter ging es nach Simon‘s Town bzw dem Boulders Beach zu der dort lebenden Pinguin Kolonie.

    Unsere Unterkunft für die Nacht befand sich inmitten der Weinberge von Stellenbosch, doch der Weg dorthin trieb uns fast in den Wahnsinn 😅 Mittlerweile war es schon recht dunkel draußen und unser Navi führte uns immer wieder zu abgesperrten Privatwegen. Auch Google Maps war nicht wirklich schlauer und so hielten wir an dem einzig beleuchteten Restaurant in der Gegend an. Die Dame war sehr nett und hilfsbereit und ließ uns über ihr Privatgrundstück zu unserer Unterkunft fahren. Die hübsche Aussicht von dort konnten wir dann allerdings erst am nächsten Morgen beim Frühstück auf der Terrasse genießen...
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  • Day74

    Last Days in Cape Town Part II

    February 12 in South Africa ⋅ 🌬 22 °C

    Nachdem wir Dörthe vom Flughafen abgeholt und bei Aviva eingecheckt hatten, ging es nochmal in die Pinguinstation, damit Dörthe sehen konnte, wo ich gearbeitet habe. Den Abend haben wir bei Pizza und Bier im Blue Peter zum Sonnenuntergang ausklingen lassen.

    Dienstag und Mittwoch schauten wir uns dann Kapstadt mit dem Hop On - Hop Off Bus an und waren in Camps Bay, an der Waterfront, in der Long Street, Bo-Kaap, Constantia (Weinchen trinken auf dem ältesten Weingut Südafrikas) und haben eine Walking Tour durch das historische Kapstadt gemacht, die uns u.a. in den Company Garden geführt hat. Auch den Tafelberg wollten wir mit der Seilbahn hochfahren, doch hat dies weder am Dienstag noch am Mittwoch geklappt, da die Bahn aufgrund von starken Windböen geschlossen war.

    Mittwochabend gab es ein Abschieds-Grillen mit meinen Mitbewohnern und dann hieß es „packen“. Leider gab es mal wieder Stromausfall, sodass wir zunächst bei Handylicht gegrillt und gepackt haben 🙈

    Am Donnerstag, unserem Abreisetag, sind wir dann ganz früh aufgestanden und konnten mit einer der ersten Seilbahnen auf den Tafelberg fahren - ein schöner Abschluss 😊
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  • Day70

    Last Days in Cape Town

    February 8 in South Africa ⋅ ☀️ 25 °C

    Hallo Ihr Lieben,

    nun habe ich Kapstadt bereits vor einer Woche verlassen, möchte Euch aber gerne an meinen letzten Erlebnissen dort noch teilhaben lassen. Am Freitag, dem 8. Februar hatte ich meinen letzten Arbeitstag bei SANCCOB. Ich habe nochmal in der Spätschicht mit den Flamingos gearbeitet. An diesem Tag wurde auch entschieden, dass wir mit pinkfarbenen Arm-Overalls und schwarzen Handschuhen füttern sollten, damit die Flamingos denken, dass wir ihre Eltern wären 😊 Zum Abschluss habe ich dann noch ein Zertifikat erhalten und musste mit etwas Herzschmerz die Station verlassen... Die 10 Wochen hier waren wirklich toll: viel harte Arbeit, aber ich wusste jederzeit warum ich das mache und die Tiere zu beobachten und zu sehen, wie es ihnen besser geht, war all die Anstrengung wert.

    Am Samstag war ich mit meinen Mitbewohnern in Woodstock bei einer Street Art Tour. Ein lokaler Graffiti-Künstler hat uns durch den Stadtteil geführt und diverse Gemälde an den Häuserwänden gezeigt. Anschließend waren wir auf dem Old Biscuit Mill Market - dieser findet immer Samstags statt und es gibt diverse Stände mit Kleidung, Selbstgemachtem und Essen. Am Abend waren wir dann noch ein bisschen feiern in der Long Street - der Ausgehmeile Kapstadts.

    Sonntag war waschen und aufräumen angesagt, denn am Montag kam Dörthe früh morgens an und ich habe sie mit Ngoni - dem Fahrer von unserer Unterkunft - am Flughafen abgeholt.
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  • Day68

    Off Day Adventures

    February 6 in South Africa ⋅ 🌙 23 °C

    Hallo Ihr Lieben,

    heute ist einer der heißesten Tage hier - es werden 39 Grad und bereits jetzt am Vormittag ist es super warm. Ab 14 Uhr geht es wieder ans Flamingo Füttern 😊 Die kleinen sind schon so sehr gewachsen in den letzten zwei Wochen!

    Am Dienstag hatte ich meinen letzten freien Tag und bin nach Kapstadt zum Paragliding gefahren 🤗 Das war ziemlich aufregend. Um 14 Uhr sollte ich mich oben auf dem Signal Hill mit meinem Piloten treffen. Da ich nicht wusste, wie gut ich bei dem Verkehr durchkomme, war ich bereits um 13:30 dort und wurde direkt in Empfang genommen. Vor mir ist jemand abgesprungen (nein, nicht vom Fallschirm 😜), sodass ich schon eine halbe Stunde früher fliegen konnte. Zunächst musste ich ein bisschen Papierkram unterschreiben und während ich meinem Piloten noch kurz zurufen konnte, dass ich etwas Höhenangst hab und wir das ganze bitte erstmal langsam angehen sollten, hing ich schon in meinem Geschirr 😅

    Der Pilot hat sich hinter mich geklemmt und wir standen an der Absprungrampe. Die ging ca 5 Meter den Berg runter und ich sollte so schnell ich kann loslaufen - was ein merkwürdiger Gedanke, den Berg runterlaufen?! Tatsächlich war ich aber absolut nicht schnell, da das ganze Gewicht des Fallschirms hinter uns hing. Ich bin quasi gegen einen großen Widerstand angelaufen und tatsächlich waren wir nach 4-5 Metern in der Luft 😃

    Zunächst war das ein sehr komisches Gefühl, aber ich hab mich schnell daran gewöhnt und der Ausblick auf die Berge hinter und neben mir, die Stadt unter mir und das Meer vor mir waren einfach traumhaft! An der Promenade vor dem Meer sollten wir landen, aber zuvor sind wir noch ein Stück auf das Meer rausgeflogen und haben ein paar Kurven gedreht. Nach ca 10 Minuten war der Flug dann auch schon vorbei und ich würde das jederzeit wieder tun - es hat so viel Spaß gemacht.

    Am Abend war ich noch mit zwei Kollegen aus der Pinguinstation bei uns am Strand, um den Kitesurfern beim Sonnenuntergang zuzuschauen.
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  • Day61

    Flamingo-Mania

    January 30 in South Africa ⋅ ⛅ 18 °C

    Hallo Ihr Lieben 🤗

    Ich bin zwar gerade ziemlich k.o. (bin um 4:30 aufgestanden, um um 6 Uhr bei der Arbeit zu sein) und mein Kopf spricht nur noch Englisch mit mir, aber ich versuche trotzdem mal die Ereignisse der letzten zwei Wochen niederzuschreiben 😉

    Letzte Woche Dienstag hatte ich einen absoluten Pechtag auf der Arbeit. Ich war bei den Pinguinen im Rehab Pen, doch haben wir nur noch erwachsene Pingis, die ganz ordentlich beißen. Bei der Morgenfütterung hat mich einer am Zeigefinger erwischt - die wissen ganz genau, wann welche Hand von wo kommt 🤨 Nachdem ich das zum Glück nur oberflächliche „Loch“ mit einem Pflaster verbunden hatte, sollten wir in einem unserer Lagerräume umbauen. Dabei musste auch ein Tisch weggetragen werden, der von außen aussah wie Plastik, tatsächlich aber so schwer war, dass wir ihn nur Millimeter zu zweit anheben konnten. Dabei durchfuhr plötzlich ein Stich meinen unteren Rücken und ich konnte mich nicht mehr richtig bewegen vor Schmerzen 🙈 So kam es dann, dass ich nun auch ein wenig Sightseeing in einer südafrikanischen Arztpraxis gemacht habe. 😅 Zum Glück waren Röntgenbild und die Untersuchung der Ärztin ohne Auffälligkeiten und ich bekam noch eine Muskelentspannende Spritze, sowie Schmerztabletten verschrieben. Bis einschließlich Samstag war ich dann krankgeschrieben und hab mich auf einem Wärmekissen entspannt. Nicht so besonders spannende Tage...

    Am Sonntag habe ich dann Antje mit ihrem Freund in Kapstadt getroffen, beide machen gerade Urlaub hier 😊 Wir sind mit der Seilbahn den Tafelberg hinauf gefahren und hatten diesmal einen wunderschönen Ausblick! Anschließend waren wir noch in Camps Bay am Strand.

    Montag ging es dann für mich zurück zur Arbeit; eingeteilt war ich in der Küche. Der Vormittag war recht entspannt, da wir nicht mehr so viele Pinguine in der Station haben. Am frühen Nachmittag bekamen wir jedoch die Info, dass im Norden Südafrikas der Kamfers Dam aufgrund von Dürre ausgetrocknet ist. Der Kamfers Dam beherbergt eine der größten Flamingo Kolonien weltweit und es ist ja gerade Brutzeit. 1.500 Flamingo Babies saßen auf dem Trockenen und wurden von ihren Eltern verlassen. 550 der Babies sollten noch am selben Abend zu uns in die Station kommen, also hieß es, literweise Futter vorzubereiten 🙈 Die Nahrung ist ein Brei bestehend aus gekochtem Eigelb (wir brauchten 1,5 Kg Eigelb! Das sind um die 75 Eier 😅), Fisch, Garnelen, Babybrei und Wasser. Alles wurde gemixt, durch ein Sieb geschlagen und in kleinen Spritzen aufgezogen. Um 18:30 hörten wir dann wildes Gequieke - die Babies waren da! Da wir ja eigentlich nur bis 17/18 Uhr arbeiten, wurde uns freigestellt, ob wir noch bleiben und weiter helfen wollten, oder nicht. Ich bin mit den Praktikanten noch da geblieben und habe den Brei fertig zubereitet. Anschließend wollte ich eigentlich nur einen kurzen Blick auf die Babies erhaschen, doch wurde gleich gefragt, ob ich lernen möchte, wie man sie füttert. Und so saßen wir dann zu acht in einem und zu sechst im anderen Raum und fütterten zwei Stunden lang über 500 Flamingo Babies.

    Seitdem herrscht Ausnahmezustand in der „Pinguin“station 😅 Jeden Tag sind Leute von der Presse und vom Fernsehen da. Viele lokale Helfer kommen um die riesigen Wäscheberge zu waschen oder bei sich zu Hause zu trocknen, um das Futter zuzubereiten, oder um Spenden abzugeben. Auch einige Geschäfte in der Umgebung haben gespendet, so gab es Mittwoch Kaffee, Kekse und Bananen für uns Freiwillige 😊 Da ich Montag das Füttern gelernt habe, bin ich nun Teil der Flamingo-Crew und arbeite im Schichtdienst (die Babies werden von 6-22 Uhr alle drei Stunden gefüttert 🙈). Das ist super anstrengend, da wir zudem bei draußen über 30 Grad nun auch drinnen unter Wärmelampen arbeiten, aber es ist wirklich toll zu sehen, wie sie sich von Tag zu Tag weiterentwickeln. Seit gestern können nun fast alle Flamingos laufen, natürlich noch recht wackelig. Und heute haben wir sie nicht mehr intubiert, sondern ihnen das Futter auf die kleine Zunge geträufelt, sodass sie selber schlucken konnten ☺️

    Mal sehen, wie weit sie sind, wenn ich nächste Woche Freitag meinen letzten Tag in der Station habe...
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  • Day49

    Wine Tastings, Music & Penguins

    January 18 in South Africa ⋅ 🌧 19 °C

    Hallo Ihr Lieben,

    seit meinem Ausflug nach Robben Island ist wieder einiges passiert 😊 Am 9. Januar waren Alexandra und ich nochmal in Constantia zu einer Weinverkostung. Diesmal auf dem Nachbar-Gut, welches einen tollen Blick über die Weinhänge gewährt. Selbst von den Toiletten aus kann man durch fast bodentiefe Fenster auf die Weinstöcke schauen 😄 Der Wein selbst hat uns hier allerdings nicht ganz so gut geschmeckt, wie beim ersten Mal - dafür flog plötzlich ein Adler über unseren Köpfen, beeindruckend riesig!

    Letzten Sonntag war ich an der Waterfront im MOCAA Museum. Das ist ein Kunstmuseum, welches sich in einem alten Hafenspeicher befindet. Die Architektur ist noch bis heute erhalten und man entdeckt überall im Gebäude Anzeichen auf die damalige Nutzung. Ansonsten stehe ich dem Museum eher zwiespältig gegenüber: einerseits zeigt es schöne Gemälde und interessante Fotografien und auch die Dachterrasse ist toll, andererseits beherbergt es aber auch ziemlich abgedrehte „moderne“ Kunst, mit der ich nicht so viel anfangen konnte.

    Am Abend ging es dann noch in den Kirstenbosch Garden zu einem Konzert. Das war sehr nett und wie erwartet ist die Atmosphäre am Fuße des Tafelbergs wirklich einmalig.

    Dienstag fuhren Alex und ich nach Franschhoek. Das „Französische Eck“ liegt in der Region Stellenbosch und ist für seine vielen Weingüter bekannt. Mit einer Wein-Tram (ein kleiner Zug, der auf alten Eisenbahnschienen fährt) wurden wir von Weingut zu Weingut gebracht und konnten dort Käse, Oliven, Schokolade und natürlich Wein verkosten, oder einfach ein bisschen über das Gut spazieren.

    Am Montag durfte ich wieder im Rehab Pen bei den 1-Stunden-Schwimmer Pingis arbeiten 😊 Unten findet ihr ein kleines Video, das Euch zeigt, wie es aussieht, wenn die Pinguine Badezeit haben 😉 Zudem wurde ihnen an diesem Tag noch Blut abgenommen und ihr Gefieder auf Wasserdichtigkeit geprüft. Letztendlich konnten wir 25 Pinguine als „gesund & fit“ deklarieren. Diese würden beim nächsten Release Tag am Donnerstag zurück in die Wildnis gebracht werden.

    Auch habe ich Montag zwei Pinguine adoptiert. Einmal den kleinen, der immer auf den Rücken fällt und nach wie vor noch nicht alleine schwimmen kann. Ich habe ihn ~Private~ genannt - nach dem etwas tollpatschigen Pinguin der „Madagaskar Filmreihe“. Und zum anderen ~Frieda~, die schon ein paar Mal von mir gefüttert wurde und dabei einfach nur niedlich und ein wenig pummelig ist 😄

    Frieda stand ebenfalls auf der Entlassungsliste und ich fragte an, ob ich meinen „Release Tag“ vom 24. Januar vorziehen könnte, um dabei zu sein. Das hat alles super geklappt und so hab ich Frieda durch den gestrigen Tag begleitet: zunächst wurde ihr von unserem Tierarzt nochmal Blut abgenommen, da ihre Werte vom Montag wohl nicht eindeutig waren. Das Stäbchen mit ihrer Blutprobe habe ich dann in unser Labor gebracht, wo die Werte nochmal überprüft wurden. Als dann klar war, dass sie entlassen werden kann, wurden ihre Nummernschilder von den Flügeln geschnitten, der Kopf wurde vermessen und alles in ihrer Patientenkarte festgehalten. Dann wurde sie mit einem anderen Pinguin in einen Karton gesetzt und ins Auto verfrachtet. Während der Fahrt saß ich mit zwei anderen Volunteers hinten im Wagen zwischen all den Pinguin-Kartons 😄 Immer wieder schauten Schnäbel und Augen neugierig aus den Öffnungen und es gab wildes Gequietsche - mittlerweile war ja schließlich auch Frühstückszeit und wir hatten sie an diesem Tag nicht mehr gefüttert 😉

    Nach 1,5 Stunden Fahrt immer der Küste entlang, erreichten wir Stony Point, wo ähnlich dem Boulders Beach am Kap eine Pinguinkolonie lebt. Wir luden die Kartons aus und trugen sie hinunter ans Wasser - aufmerksam beobachtet von einigen Touristen. Nachdem wir uns alle der Reihe nach mit unseren Kartons aufgestellt hatten, wurden diese gleichzeitig nach vorne gekippt und die Pinguine waren frei 🤗 Zunächst noch etwas überfordert von dem Wellengang - schließlich waren sie bisher nur das ruhige Poolwasser gewöhnt - wurden sie im Wasser hin und her getrieben und flüchteten sich erstmal auf die nahegelegenen Felsen zu den älteren Pinguinen. Unten findet ihr auch hierzu ein kleines Video.

    Wir machten dann noch einen kleinen Spaziergang an der Kolonie vorbei, denn dahinter leben die Kormorane und wir hatten auch einen mitgebracht, der hier entlassen wurde.

    Für den Rückweg luden wir dann noch zwei Pinguine ein, die sich gerade in der Mauser befinden und dort wohl nicht so ganz rauskommen. Jedenfalls können Pinguine währenddessen nicht im Meer schwimmen und nach Fischen suchen und wenn diese Phase zu lang anhält, wird das natürlich gefährlich. Sie werden nun bei uns in der Station durchgefüttert, bis sie ausgewachsen sind und wieder alleine jagen können 😉 Auch ein Kormoran mit gebrochenem Flügel musste mit uns zurück fahren.

    Da die Videos zu lang sind, um sie hier hochzuladen, könnt ihr sie Euch hier bis zum 25. Januar anschauen: https://we.tl/t-Bs10I5s4mu
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  • Day39

    Robben Island

    January 8 in South Africa ⋅ ☀️ 25 °C

    Um 15 Uhr ging dann unsere Fähre von der Waterfront nach Robben Island. Die Fahrt dauerte eine halbe Stunde und war schön schaukelig 😉 Die Wellen vor der Küste sind hier schon wirklich ordentlich - womit wir auf die ganzen Schiffswracks zurück kommen...

    Auf der Insel angekommen wurden wir mit Bussen zu einer 40 minütigen Tour abgeholt. Wir sahen das Gefängnis von außen, die Kirche, den Friedhof mit den damals hier verstorbenen Lepra-Kranken (die wurden vor dem Errichten des Gefängnisses auf die Insel verbannt), einen Kalk-Steinbruch, welcher das damalige Arbeitslager war und die traumhafte Küste.

    Im Anschluss wurden wir vor dem Gefängnis von einem ehemaligen Insassen in Empfang genommen, der uns dann noch zu Fuß durch die Gebäude führte und einiges über den Gefängnisalltag erzählte. Unter anderem zeigte er uns auch die Zelle von Nelson Mandela.

    Gegen 19 Uhr waren wir dann zurück auf dem Festland und gingen noch etwas essen in der Breë Street.

    Liebe Grüße nach Deutschland und lasst Euch von dem grauen Wetter nicht ärgern ❤️
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  • Day39

    Secret Sunset Walk & Bo-Kaap

    January 8 in South Africa ⋅ ☀️ 25 °C

    Am Freitagabend trafen wir eine Kapstädterin - Robyn - mit der wir uns auf die Suche nach dem besten Sonnenuntergang des Abends gemacht haben. Sie kennt mehrere versteckte Orte direkt an der Küste und zwei davon fuhren wir ab. Zunächst ging es zu riesigen Felsen, die im Wasser unterhalb der 12 Apostel liegen. Von diesem Ort hat Robyn ein alter Fischer erzählt. Direkt vor den Felsen konnten wir die Reste eines Schiffswracks sehen (übrigens nicht das erste, das ich hier an der Küste entdeckt habe...).

    Im Anschluss fuhren wir auf den Chapman‘s Peak Drive und ließen uns dort mit einem kleinen Picknick nieder während wir den Sonnenuntergang anschauten.

    Am Wochenende habe ich beide Tage wieder gearbeitet. Einmal in der Food Prep Küche und Sonntag im Rehab bei den Pinguinen. Diese waren allerdings alle etwas unruhig an dem Tag und haben alles und jeden gebissen 🙈 Selbst sich gegenseitig. Da auch die Tiere in den anderen Gehegen Sonntag so komisch waren, gehen wir davon aus, dass sie den Wetterwechsel (seit Montag ist es sehr stürmisch hier) gespürt haben. Mit dem einen Pinguin war ich zusammen schwimmen, denn er hat Probleme mit seinen Flügeln, weshalb er gerne mal auf den Rücken fällt und nicht mehr hochkommt. Wenn das im Wasser passiert, ist das natürlich ziemlich gefährlich, daher habe ich ihn in den Pool getragen und beim schwimmen beobachtet. Immer wenn er umgekippt ist, hab ich ihn wieder auf den Bauch gedreht 🥰 Soooo schön! Am Sonntag ist dann noch ein Flamingo eingeliefert worden. Der ist schneeweiß und hat ein paar pinke Flecken an seinen Flügeln. Vielleicht bekomme ich die Tage mal ein Foto von ihm 😊

    Für gestern hatten Alexandra und ich unsere Tour nach Robben-Island (der ehemaligen Gefängnisinsel) gebucht. Da die Tour erst um 15 Uhr startete, schauten wir uns zuvor noch die Breë Street mit ihren kleinen Cafés, Bars und Restaurants und Bo-Kaap mit den bunten Häusern an.
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  • Day39

    Wine Tasting & Kirstenbosch Garden

    January 8 in South Africa ⋅ 🌬 25 °C

    Hallo Ihr Lieben,

    am letzten Mittwoch haben Alexandra und ich eine Weinverkostung auf dem Constantia „Eagle‘s Nest“ Weingut gemacht. Inmitten der Weinberge Kapstadts gab es eine leckere Käseplatte und fünf verschieden Weine - war alles super lecker und wir fahren da bestimmt nochmal hin 😊

    Im Anschluss besuchten wir den Kirstenbosch Botanical Garden. Dieser befindet sich direkt unterhalb des Tafelbergs, allerdings auf der Rückseite und ist riiiesen groß. Es gibt verschiedene Themenbereiche, so liefen wir zum Beispiel über einen Baumwipfelpfad und entlang der Protea-Beete. Mitten in dem Garten finden im Sommer wöchentliche Konzerte statt. Eine tolle Kulisse mit dem Tafelberg im Hintergrund.

    Da ich hier wieder nur 10 Bilder hochladen kann, geht es im nächsten Beitrag weiter 😉
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  • Day33

    Hiking Lion's Head

    January 2 in South Africa ⋅ ⛅ 25 °C

    Happy New Year, Ihr Lieben! ❤️

    Heute gibt es nur einen kurzen Beitrag, aber ich wollte Euch gerne an ein paar Eindrücken unserer Wanderung zum Sonnenuntergang auf dem Lion‘s Head teilhaben lassen. Es war eine wirklich schöne Wanderung, denn wir hatten einen Rundumblick über ganz Kapstadt, den Tafelberg und den Atlantischen Ozean. Sogar bis Robben Island konnten wir schauen. Die Wanderung hatte auch wieder einige Kletter-Passagen - scheinbar gehört das hier einfach dazu. 😅 Diesmal gab es aber Leitern, Ketten und Metallstützen, sodass wir uns nicht am rohen Felsen hochziehen mussten 😉

    Nach 1:15h hatten wir es schon geschafft und hatten noch eine ganze Stunde Zeit, bis zum Sonnenuntergang. Wir beobachteten die Gegend, die Dassies und Eidechsen und machten einige Fotos. Der Sonnenuntergang war trotz über dem Meer liegender Wolkendecke wirklich schön und der Gedanke, dass dies der letzte in 2018 war machte ihn umso besonderer 🌅

    Gegen 22 Uhr waren wir dann wieder zu Hause, duschten schnell und fuhren zum Strand bei uns im Stadtteil, um das Feuerwerk über Kapstadt zu Mitternacht anschauen zu können. Tatsächlich war dies aber recht klein, sodass wir die Feuerwerke direkt neben uns am Strand dann doch spannender fanden 😃
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