• Silke Geh
  • Silke Geh

Tango & Pisco Motorradtour 26

Die erste Tour mit Mitfahrern durch Chile und Argentinien..und dann noch 4 Wochen zu zweit! Läs mer
  • Der nächste Nationalpark

    22 februari, Argentina ⋅ ☀️ 25 °C

    Es regnet in der Nacht!. Unglaublich denn eigentlich ist es hier extrem trocken. Da wir viel Vorhaben geht es zeitig los, trotz Feuchtigkeit in der Luft. Wir beginnen mit dem Ischigualasto Naturpark. Diesmal geht es mit Motorrad in den Park. Peter und ich bleiben bei beim Gepäck, so daß der Rest abgespeckt unterwegs ist. Wir wissen ja schon, wie schön es dort ist. Als die Bande 3 Stunden später zurück kommt scheint die Sonne und es ist wieder warm. Nun geht es nach Westen, Ziel ist der Fuß des Paso Agua Negra. Denn wir verlassen morgen Argentinien und überqueren die Anden. Der Weg zu unserem Hotel ist ein Traum! Abwechslungsreich und einfach wunderschön! Wir bleiben an einem Ort, wo wir schon vor 2 Jahren waren. 2 die ihren Traum verwirklicht haben, alles selber gebaut...Sehr viel Atmosphäre!Läs mer

  • 510 km, und fast alles schön

    24 februari, Chile ⋅ ☀️ 27 °C

    Mit Ansage gab es heute einen Kilometertag. Da wir , nein, die anderen, morgen die Motorräder in den Zoll zur Verschiffung abgeben, wollten wir bis kurz vor Valparaiso kommen. Aber natürlich sollte der letzte Fahrtag auch noch schön werden. Und das war er! Erst Megakurven, dann 40 km unbefestigt ein herrlicher kleiner Pass, dann wieder Kurven ohne Ende durchs Weingebiet, Fruchtgebiet, leeres Gebiet. Ach, herrlich! Natürlich war es auch irgendwann anstrengend. Denn langsam waren wir nicht. ...Läs mer

  • Abschied

    25 februari, Chile ⋅ ☀️ 29 °C

    Wie traurig, die Motorräder unserer Freunde sind im Zoll in Valparaiso, die werden nun Transportfertig gemacht! Wir haben noch einen gemeinsamen Tag in Santiago. Sightseeing, resting, Essen und Trinken. Wir lassen uns durch Santiago fahren, nehmen die Gondel zum Aussichtsberg und Standsrilbahn runter. Alles relaxed. Später gehts zum Abschied nochmal in ein gutes Fischrestaurant. Peter und ich müssen uns nun so langsam daran gewöhnen, die nächsten 4 Wochen alleine unterwegs zu sein. Kein Lederbier in geselliger Runde, kein Abendessen mit viel Lachen, aber auch keine Verantwortung mehr für andere, kein Start nach Uhrzeit und volle Flexibilität. Auf jeden Fall hat es wunderbar mit der Gruppe geklappt. Kein Nerv, kein Gruppenkoller. Noch immer machen wir fast alles gemeinsam und haben Spaß daran. Wir haben uns gut Kennen gelernt. Und die Schrullen der einzelnen haben wir einfach weggelacht anstatt dass es genervt hat. Das Sozialexperiment ein voller Erfolg!Läs mer

  • Der erste Tag alleine zu zweit...

    27 februari, Argentina ⋅ ☀️ 23 °C

    Da hab ich schon einen grossen Kloß im Hals. Abschied von allen nehmen. Soll ich es wirklich nochmal sagen...soooo eine tolle Truppe! Aber die anderen " müssen" Heim, wir haben noch 4 weitere Wochen in dieser wunderbaren Gegend. Für uns geht es auch gleich wieder nach Argentinien. Über den wunderschönen Pass Christo Redentor. Zuerst fahren wir mal in den falschen Grenzzoll, was einige Verwirrung stiftet auf beiden Seiten. Bis wir da endlich raus sind, ist na halbe Stunde vergangen....Dann fahren wir ein unbefestigtes Stück rauf zum Christusfigur, die dem Pass den Namen gegeben hat. Viel Verkehr, viel Staub, viele Spitzkehren, spektakuläre Landschaft. Ich bin sicher, als das Penser Joch noch unbefestigt war, sah es dort ähnlich aus! Dann wieder Zoll, diesmal der richtige. ( Können die nicht mal ordentlich beschriften, wo man hinfahren muss. Vielleicht sogar auf englisch? ..Nein, wofür auch? Sind ja kaum internationale Touristen da. ) Kurz hi.term Zoll sehen wir ei.en Co.dir ganz nah. Vielleicht 50 Meter. Alles ist zu erkennen, die Größe, der weiße Halskranz, das Geiergesicht. Wow, sehr beei.druckend und mein heutiges Highlight. Leider war er schneller als meine Kamera...Die Argentinische Seite vom Pass ist Megaschön. Aber es ist ein Hauptverkehrspass daher viele LKW. Keine Zeit für Bilder. Muss mich auch erst daran gewöhnen, wieder selber alle Fotos machen zu müssen. Sonst hat die Gruppe meist alle Fotos gemacht, die man so wollte....Nun sind wir in Uspallata gelandet. Auf knapp 2000 Meter, umgeben von Bergen sitze ich vor einer tollen Cabaña( Ferienhütte). Lederbier zu zweit und Brotzeit in der Küche. Wir haben 5 Wochen echt mega gegessen. Leider sieht man das auch. Nun müssen wir mal ein bisschen zurückdrehen....Aber ne Flasche Malbec steht auch schon da. Nur nicht übertreiben mit dem Verzicht!Läs mer

  • Kurz nach Calingasta

    28 februari, Argentina ⋅ ☀️ 28 °C

    Leider müssen wir weiter. War echt schön in unserer Cabaña. Aber egal..Wir fahren weiter und da kommt wieder Argentinien zutage. Plötzlich, ohne ersichtlichen Grund wir die Straße unbefestigt. Uns ja egal, solange sie gut zu fahrenden ist. Allerdings sehe ich deutlich weniger von der Umgebung, wenn ich mich sehr auf die Bodenbeschaffenheit konzentrieren muss. Und dann...wieder ohne ersichtlichen Grund beginnt nach 30 km wieder Teer. Auch gut. Nach 150 km sehen wir ansprechende Caban̈as mit Pool und bleiben dort. Lesen, leckeren argentinischen Torrontés Weißwein trinken , waschen, faulenzen. Peter hält sich beim Fußball auf dem laufenden. Am Abend gehen wir dort ins Restaurant. Zwei ältere Ladies in einem Raum, der schon sehr viel bessere Zeiten gesehen hat bedienen uns. Für mich gibt's Gemüselasagne, Peter kriegt Fleisch. Aber das Angebot an vegetarischen Gerichten ist oft gegeben. Ein Glück!Läs mer

  • Nord, Nord, Nord

    1 mars, Argentina ⋅ ☀️ 32 °C

    Und wieder so ein toller Tag. Wir starten wohl erst um 10, aber da wir auf 1800 Meter waren ist die Temperatur noch gut. Wir beginnen mit einer herrlichen Teerstraße. Beinahe hätten wir uns für Yunbefestigt bis unklar entschieden. Da aber Google sowie Garmin sich weigerten dort zu routen, dachten wir, dass es vielleicht einen Grund hat, den wir nicht kennen. Also doch die größere...und die ist Traumschön. Tolle Kurven, toller Teer, tolle Optik, kein Verkehr. Leider wird es dann doch ziemlich heiß. Aber wie das oft so ist, im kleinen " Kaff" im Nirgendwo gibt es plötzlich ein nettes Café mit Espressomaschine. Gerade als wir so Lust auf einen ordentlichen Kaffee hatten. Beim Frühstück gibt es meist Filterkaffee von überschaubarem Geschmack. So einmal am Tag ein Guter ist schon was schönes! Die Lanschaft wechselt von schön zu superschön, zu toll, zu wow...Aber irgendwann wird es dann geradeaus mit schönen Bergen. Auch ok. Da wir einen Durchschnitt con 90 km/ Stunde fahren, fühlen sich die 400 km nicht lang an. Und da wir so fleißig waren, gibt's morgen einen Ruhetag! Übrigens, nicht enttäuscht sein, dass ich viel weniger Bilder habe. Aber ohne Gruppenaustausch ist das eben so....Läs mer

  • Entspannen in Villa Union

    2 mars, Argentina ⋅ ☀️ 37 °C

    Es ist brüten heiß und wir haben uns genau den richtigen Tag ausgesucht, um Pause zu machen. Büro, Fahrzeugpflege, Bartpflege und ...Deutschtrefftag. Zuerst spricht ein kauzigerer Deutscher, der aber sehr viel Zeit hier in Villa Union verbringt, Peter an. Man verabredet sich im Café. Dort halten dann auch noch ein Münchner Pärchen, weil sie unser Nummernschild sehen. Die beiden sind mit einem Riesentruck unterwegs. Alles recht witzig! Michael schlägt dann vor für Peter und mich zu kochen. So finden wir uns am Abend bei ihm im Häuschen wieder. Seine argentinische Frau ist in Deutschland, er lebt jährlich 3-5 Monate in Argentinien....und ist dabei sein Buch zu beenden...Ja und dann sehen wir wie er haust...siehe Bilder. Aber wir verbringen einen netten Abend und es ist immer wieder interessant, andere Menschen zu treffen. Und Michael hat sich gefreut, einen Abend mal nicht so alleine zu verbringen.Läs mer

  • Eintönig ist der Anfang des Abenteuers

    3 mars, Argentina ⋅ ☁️ 22 °C

    Nachdem es gestern tagsüber weit über 30 Grad herrschten, wachen wir auf und es ist bedeckt und 16 Grad. Eine Wohltat! Das gestrige Essen, trotz der vielen Ameisen in der Küche und geringes Vertrauen in die Sauberkeit von allem..., haben wir gut vertragen. Es kann also weiter gehen. Beim Frühstück geht es wie immer sehr übersichtlich zu. In unserem grossen Hotel sehen wir gerade mal 2 weitere Pärchen. Die Sommerferien sind vorbei und nun ist garnichts mehr los. Die Argentinier können sich nach Aussagen Einheimischer kein Hotel mehr leisten...Alles ist sehr viel teurer geworden. Das haben wir ja auch gespürt , vor 2 Jahren war es alles sehr günstig, jetzt herrschen fast deutsche Preise. Nunja, aber heute morgen sehen wir noch Motorradfahrer. Deutsche...Ein Reiseveranstalter mit Kunden. Ein bisschen ratschen, interessant! Und dann geht's endlich los. Wir haben 330 km vor uns. Die ersten 50 sind schön und dann wird es eintönig. Die Wolken hängen tief und sind braun vom Staub? Auf jeden Fall kaum Berge zu sehen und die Straße ein gerader Strich. An der Tankstelle, die immer verlässlich guten Kaffee bietet, treffen wir die Gruppe wieder. Mal gucken, ob sie heute Abend auch in Belén sind wie wir. Wir haben nicht gefragt. Da es keine Fotostops oder andere Aufenthalte gibt sind wir früh in unserer Cabaña. Mit schönem Garten, kühler Luft. Alles entspannt! Wir genießen es, denn spätestens übermorgen ist es vorbei mit dem Luxus. Denn es geht weit ab von der Zivilisation zu den Salzseen. Wasser eher knapp, Benzin muss gut geplant werden, Unterkünfte rar. Aber wir wollen unbedingt dorthin.Läs mer

  • Wieder ein WOW- Tag

    4 mars, Argentina ⋅ ☀️ 21 °C

    Nachdem die Nacht nicht so harmonisch war, sondern zum Teil im Bad verbracht wurde, war Peter nicht wirklich fit zum Aufbruch. Aber...wat mutt dat mutt....Zuerst auf der Ruta 40 steigen wir langsam hoch, dann verlassen wir die " große" um eine herrliche kleine Straße nach Antofagasta de la Sierra zu nehmen. Diese führt uns durch die Catamarca, eine unwirtliche und unwirklich Landschaft. Wir sehen jede Menge Vicunjas( ähnlich wie Lama, aber zierlicher, kleiner, noch süßer anzusehen!) Wir stoppen immer wieder für Fotos. Aber dieser Wahnsinn ist nicht einzufangen. Im einzigen Dorf zwischendurch haben wir Hunger und essen. Vielleicht macht uns die Höhe hungrig, denn der höchste Punkt war 3998 Meter, und im Dorf sind es noch immer 3700 meter. Es gibt Humitas, das ist leckerer Maisbrei im Maisblatt gekocht. Und Llamaschnitzel. Und ich esse es auch! Und es hat richtig gut geschmeckt. Die Landschafts wechselt aber es wird nicht weniger spektakulär. Wir sind noch immer über 3000 Meter. Auch jetzt, hier in unserer Wohnung liege ich und entspanne, denn die 3200 Meter spüre ich schon. Morgen geht's dann zu Salzseen...alles unbefestigt. Das wird anstrengend!Läs mer

  • Ich bin fix und fertig!

    5 mars, Argentina ⋅ ☀️ 18 °C

    Ich glaub, wir sind verrückt. Aber heute sind wir endlich die Straße gefahren, die wir uns das letzte mal nicht getraut haben. 300 km unbefestigt durch wildes Argentinien,durch die Atacama. Am Ende der Welt. Und es war mega anstrengend. Die Straße nur zum Teil easy, zum Teil Sand, oder man musste verflixt aufpassen. Aber zum Teil eine krasse Gegend. Schon wieder. Siehe Bilder! Eigentlich wollten wir garnicht so lange fahren. Aber die Ortschaft nach 200 km war so ein kleines Nest...Nun sind wir in einem Nest eine Nummer größer..Staubig, windig. Geschäfte, Pensionen, nichts kann man finden da nirgendwo Schilder sind. Aber wir können privat Benzin kaufen. Hier sind nur Minenarbeiter denn hier in den Salzseen wird Lithium abgebaut. Wir sind aber wegen der Salzseen hier. Diese Nacht verbringen wir auf 3550 Metern. Die Strecke heute lag zwischen 3500 und 4500 Metern. So langsam gewöhnen wir uns dran.Läs mer

  • 260 km unbefestigt, immer wieder schön!

    6 mars, Argentina ⋅ ☀️ 17 °C

    Wir frühstücken in unserem Zimmer denn wir hatten keinen Platz für guten Kaffee gesehen. Um 9 Uhr sind es 12 Grad, aber mit Sonne absolut ok zum starten. Heute gibt's wieder den ganzen Tag unbefestigt. Ich hoffe etwas einfacher als gestern. Zuerst fahren wir ein paar Kilometer weiter zum Salzsee, der aber leider nicht so toll Weiß ist wie gehofft. Aber es ist auch einer, der Lithium beinhaltet. Da ist die Oberfläche meist aufgeworfen und nur von Salz gepudert.
    Aber die gesamte Umgebung mit hier und da schneebedeckten Bergspitzen und dieser unwirklichen Landschaft ist toll. Dann geht es wieder gen Osten. Die Straße mal gut festgefahren von den LKW' s die zur Miene und zurück fahren. Mal doch recht weich. Zum Teil auch fieses Wellblech. Anstrengend alles zusammen. Aber es geht gut voran. Das Viadukt von Polvorilla nehmen wir auf dem Weg auch noch mit. Sind ja nur 15 km einfach Umweg. Naja, ganz so imposant wie gedacht ist es nicht. Aber wenn man bedenkt in welcher schwierigen Umgebung Anfang des 20.Jahrhundert gebaut ist es doch beeindruckend. Heute haben wir den gesamten Tag 1x eine kleine Gruppe Motorräder gesehen. Gestern niemanden. Wir sind echte Exoten. Und nun sind wir in San Antonio des los Cobres gelandet. Ein Dorf im Nichts. 3800 Meter sagt meine Uhr. Na so langsam gewöhnen wir uns dran. Solange man sich nicht anstrengt...
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  • Salta

    7–10 mars, Argentina ⋅ ☁️ 21 °C

    Die Teerstraße nach Salta haben wir sehr genossen! Weil Teer...und weil die Gegend wieder ganz anders ist, aber wieder wunderschön. Salta liegt auf 1200 metern, es geht also bergab und wird immer grüner, Jede Menge Kakteen begleiten uns und tolle Felsformationen. Salta selbst ist eine recht moderne Großstadt mit ca. 600000 Einwohnern. Wir landen wieder im gleichen Hotel wie vor 2 Jahren. Ein bisschen am Rand. Und gehen auch wieder ins gleiche Restaurant. Vorher genehmigen wir uns in einer hippen Bar einen Negroni. Stadtleben! Dieses Land ist sooo abwechslungsreich!Läs mer

  • Noch immer Salta

    9 mars, Argentina ⋅ ☁️ 26 °C

    Herrlich, faulenzen, lesen im Hotel und ein bisschen Touristenkram. Gestern haben wir nix anderes gemacht. Und Abends zum Italiener. Stadtleben. Ich will nicht sagen, dass es wirklich italienisch geschmeckt hat. Aber es war lecker. Und heute haben wir Frank getroffen. Er arbeitet für einen anderen Motorrad- Touranbieter und lebt in Salta. Durch ihn kamen wir auch in eine Werkstatt, die Peters Radlager ausgetauscht hat. Seit einigen Tagen hat er da was gespürt. Tolle Werkstatt mit guten Mechanikern. Und sie waren so nett, für uns alles stehen und liegen zu lassen und unser Problem zu lösen. Gutes Bier in einer Cerveceria...Urlaub!Läs mer

  • Ich hasse Sand!

    10 mars, Argentina ⋅ ⛅ 13 °C

    Nachdem das Wetter in Salta regnerisch wurde, und wir uns wieder erholt haben, geht es noch weiter in den Norden. Wir beginnen mit einer wu derbaren Straße, die wir schon ke nen. Ich nenne sie den italienischen Märchenwald. Viele Kurven durch sehr grünen Wald, große Blätter und schmales wie in Italien. Es hatte die ganze Nacht geregnet und darum standen wir dann plötzlich vor einem reisdenden Bach, der über die Fahrbahn ging. Machbar oder nicht? Wenn einer dabei kippt, könnte das ganze Bike versenkt sein. Wir überlegten noch, also ein Pickup locker durchfuhr( logisch), und uns dann aber einen Umweg zeigt. Unbefestigt 10 km Umweg. Sehr schön! Dann wird die Gegend wieder karg und trocken, und hoch und d wir besuchen nochmal den Salzsee Salar Grande. Immer wieder beeindruckend und wunderschön. Und dann eine Abkürzung hoch. Das war ein Fehler! 100 km unbefestigt. Und der Großteil Wellblech und/ oder Sand. Ich hab so geflucht!!! Nein, das macht mir überhaupt keinen Spaß und ich hab meine Msya auch noch im Sand versenkt. Nicht tragisch aber unnötig. Und nun liegen wir in Abra Pampa in einem Von diesen sehr einfachen Hotels, wo man eher nicht barfuß gehen mag und hofft, dass wenigstens die Bettwäsche gewechselt wurde. Essen haben wir glücklicherweise auch noch gefunden und nun kann ich den Stress wegschlafen. Buenos noches!Läs mer

  • Immer flexibel bleiben!

    11 mars, Argentina ⋅ ⛅ 17 °C

    Die Nacht war deutlich besser als gedacht. Wenn man die Augen zu macht, fällt die Umgebung halt nicht mehr so auf. Am Morgen suchen wir ordentlichen Kaffee, aber das war wohl nix. Egal, dann eben wieder Pulverkaffee aber leckeren Toast dazu. Wir wollen nach Irunya, soll ein wunderschönes Dorf sein, Hotel schon mal markiert und los geht's. Die ganze Gegend hier ist phänomenal schön. Heute sind nur 100 km geplant, die Hälfte off. Anfangs eine schöne unbefestigte Straße bis es immer lehmiger wird. Und gestern hat es geregnet. Bevor es also richtig rutschig wird drehen wir um. Das Dorf kommt auch ohne uns klar. Also weiter Süd, durch grandiose Landschaft bis Pumamarca. Hier gönnen wir uns eine nette Cabaña. Ach noch was, heute haben wir die 10.000 km auf diesem Trip geknackt! Aber wir haben ja noch 3 Wochen!Läs mer

  • Zurück ins trockene

    12 mars, Argentina ⋅ ☁️ 14 °C

    Süd, Süd, Süd, und nach Westen. Denn östlich kommt ne Menge Regen. Das viele Grün ist zwar toll, auch die Intensität ist toll. Überall wächst es, wuchert es. Wir kommen an Tabakfeldern vorbei und Lastern mit Tabakblättern, überall Gemüse und Obst am Wegesrand. Aber wir freuen uns auch auf Wärme und trockene Luft. Und kaum sind wir über den Pass, schon ändert sich alles und trockene Landschaft und Kakteen begleiten uns. Toll schon wieder. Was für ein toller Tag. In Cachi wollen wir 2 Nächte rasten. Es ist so schön hier, es gibt Weingüter und das Dorf ist uns sympathisch.Läs mer

  • Noch immer Cachi

    14 mars, Argentina ⋅ 🌙 12 °C

    Wir haben noch einen Tag verlängert. Es ist soooo schön entspannt hier! Unsere Cabaña wundervoll, der Ort nett, das Wetter top. Wir waschen erstmal alles was nötig ist, damit wir bis zum Ende durchkommen. Dann hat Peter nun auch den Grund für das knacken gefunden und wir machen uns auf den Weg den richtigen Schlüssel zu finden. Die Werkstatt die wir finden ist das absolute Chaosloch. Aber, nach 5 min suchen findet er das Werkzeug, das wir brauchen. Eigentlich sind wir das Essen im Norden ein bisschen Leid, da meist immer das gleiche angeboten wird. Aber hier in Cachi gibt es mehr Tourismus und mehr Auswahl. Peter hätte gerne die Spezialität, gegrilltes Zicklein gegessen. Das ist aber erst um 21 Uhr fertig. Wir haben aber schon um 19 Uhr Hunger. Hatte ich schon erzählt, dass der Argentinier erst ab 21 Uhr isst? Was es immer gibt ist Milanesa. Schnitzel. Das gibt's immer überall. Schwein, Rind, Llama, Huhn....Alle Varianten. Gerne mit Käse und Ei drauf. Hamburger sind auch allgegenwärtig. Meist kann man auch leckeren gemischten Salat bekommen. Und Empanadas sind auch immer und überall zu haben. Gefüllte kleine Teigtaschen. Meist mit Fleisch gefüllt aber auch mit Huhn, Gemüse, Käse, Mais oder hier oben mit Quinoa. Meist sehr lecker! Weiter südlich ist das Essen auch wirklich immer lecker und abwechslungsreich. Nur Fisch ist nicht so das Ding in Argentinien. Auch nicht an der Küste übrigens! Unseren letzten Tag hier ruhen wir noch immer. Aber Nachmittags laufe ich ne Stunde zu einem Weingut und dort treffe ich Peter. Sundowner Wein. Herrlich! So vertreiben wir uns die Zeit, bis Peter endlich sein gegrilltes Zicklein bekommt. Und noch toller: mit Livemusik!Läs mer

  • Auf nach Cafayate

    15 mars, Argentina

    Nach drei Übernachtungen in Cachi geht es nun weiter nach Cafayate. Ein Ort, bei dem alle Argentinier ins schwärmen kommen. Viel Wein, Kolonialzeit, nett. Wir nehmen die unbefestigte Straße, die wir vor 2 Jahren schon fahren wollten. Ich wusste es wird schön und ich hoffte es wird easy. War leider nicht so. Wieder ein großer Teil mit Sand, grrrr. Aber wunderschön. Nur hab ich nicht viel davon gesehen wenn ich nicht gestoppt habe. Wieder 160 km, davon 140 Staub. Anstrengend! Nun erholen wir uns erstmal und bleiben auch hier 3 Nächte.Läs mer

  • Wein, Stadt, Entspannung

    16 mars, Argentina ⋅ ☀️ 28 °C

    Ach ist das entspannend ! Cafayate ist eine wirklich nette Kleinstadt. Viel Tourismus (was in Argentinien trotzdem relativ wenig ist), überall Weingüter drumherum, herrliche Landschaft, viele Restaurants usw. Heute Nachmittag waren wir in einem Weingut, so ca.20 min entfernt, herrlich. Fun fact, man hat sich den Wein aus einem Automaten geholt. Die Auswahl zwischen ca.10 Weinen, man konnte 0,1 oder 0,2 cl wählen, alles auf eine Karte buchen und am Ende wurde bezahlt. Sehr modern, das hab ich in Europa noch nicht gesehen. Und der Wein war super! Und um es dann komplett zu machen, sind wir noch in einem Weingut essen gegangen. Wieder schönes Ambiente und super Essen. Das war allerdings für Argentinien schon ein Gönner! Verspätetes Feiern unseres 36 ten Jahrestages letzte Woche.Läs mer

  • Deja vu

    17 mars, Argentina ⋅ ☀️ 26 °C

    Noch ein fauler...Aber ich streune zur Entspannung nochmal durch den Ort und werde endlich fündig. Nun hab ich ein Shirt mit Lama und noch einen schönen Erinnerungsohrring. Perfekt! Nachmittags machen wir uns dann auf, um die geteerte Straße durch die Quebrada de la Concha nochmal zu fahren.
    Vor zwei Jahren fanden wir diese so toll, dass wir nun nochmal 50 km rein und raus fahren wollten. Schaut euch die Bilder an...und dann ist es mindestens doppelt so eindrucksvoll. Ich würde behaupten die schönste Straße....die ich kenne.
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  • Unverhofft kommt oft

    18 mars, Argentina ⋅ ☀️ 24 °C

    Gemütlich geht es weiter. Wir haben keine großen Erwartungen an die angepeilten 260 km. Zuerst ist es auch so. Nett aber nix besonderes. Nach 150 km verspüren wir Lust auf Kaffee, aber wir finden einfach nichts ansprechendes. Na dann eben eine Limonada, die gibt es oft, selbstgemacht und richtig lecker. Aber auch da finden wir nichts passendes. Vor lauter enttäuschten Gelüste fahren wir dann in ein Dorf am Weg, keine Ahnung warum. Aber dort finden wir eine nette Bodega mit Weinverkauf aus einem Wagen raus. Aber für Wein ist noch nicht die Zeit...man kommt aber ins Gespräch und dann finden wir uns an einem herrlichen Aussichtsplatz wieder, mit Empanadas. Ein tolles Plätzchen. Natürlich kaufen wir auch ne Flasche Wein. Das einzige , sehr einfache Hotel gefällt uns auch besser als gedacht. Da es noch früh ist, gehen wir dann auch noch in warme Quellen die in der Nähe sind.der Komplex ist relativ neu. Es kostet 5€ Eintritt und besteht aus drei Becken mit verschiedenen Temperaturen. Doch noch ein richtig schöner Tag!Läs mer

  • Zum Fuß des Paso

    19 mars, Argentina ⋅ ☀️ 29 °C

    Es ist bestes Wetter, es ist heiß und wir haben 200 km vor uns, um zum Fuß des Paso de San Francesco zu kommen. Die Hälfte des Weges kennen wir schon...und wissen, dass es viel geradeaus und wenig aufregendes wird. Als das Navi dann abbiegen will, bemerken wir, dass es eine unbefestigte Straße abkürzen will. Da haben wir heute keine Lust zu, also werden es 250 km. Wir gönnen uns heute ein Domo. Also als Zimmer ein grosses, feststehendes Kuppelzelt. Mit schöner Aussicht, viel Platz und guter Einrichtung. Heute sollten wir gut schlafen, denn morgen haben wir einen großen Tag. Wenn der Pass geöffnet hat( was man nie so genau weiss laut Internet), erwarten uns 480 km bis zum nächsten Ort ( und Tankstelle). Passhöhe 4750 Meter, ca.50 km unbefestigt, 2x Zoll und schon sind wir im Chile. Es ist klar: dass wird anstrengend! Ich freue mich total drauf. Diese hohen Pässe sind eigentlich immer gigantisch schön!Läs mer

  • Der Pass ist bezwungen!

    20 mars, Chile ⋅ ☀️ 22 °C

    Von letztem Ort vor dem Paso de San Francisco zum ersten Ort nach dem Pass sind es 480 km. Kein Benzin, kein Laden einfach nichts auf dem Weg. Ausser unglaublich schöne und abwechslungsreiche Landschaften. Und 2x Zoll, denn der Pass trennt Argentinien und Chile. Der höchste Punkt liegt auf 4730 Meter. Die meiste Zeit fährt man zwischen 4000 und 4500 Metern. Und wir hatten jede Menge Wind. Meist Eiskalt. Bei Außentemperaturen von 8 Grad macht die Sonne eigentlich warm. Aber der eiskalte Wind, und zwar wirklich Wind, mit Schräglage! , hat uns echt zum frieren gebracht. Das war mega nervig. War aber " nur" die Hälfte der Zeit. Ansonsten standen so einige 6000er rechts und links. Und wieder so tolle Mondlandschaften.Läs mer

  • Am Pazifik

    21 mars, Chile ⋅ ☀️ 21 °C

    Am Meer entlang oder Inland? Natürlich beides! Allerdings haben wir beide gerade keine Lust mehr auf anstrengende unbefestigte Straße daher haben wir für uns ausgemacht, wenn es anstrengend wird, kehren wir um. Aber alles gut. Die unbefestigten Straßen haben größtenteils einen hartgefahrenen Belag. Wahrscheinlich durch Salzwasser gebacken? Jedenfalls gut zu fahren. Aber drum herum überall Sanddünen, Sandberge, Sandzeichnungen. Wunderschön mal wieder. Naja, und Meer ist natürlich immer schön. Von der Hauptstraße gehen immer wieder Stichstraßen zu Orten am Meer. Zum Teil eine eher traurige Angelegenheit. Und jetzt ist nix mehr los. Natürlich muss da eine ordentliche Fischmahlzeit her. Super lecker! Im nächsten Ort noch ne Empanada...und schon brauchen wir kein Abendessen mehr. Gut so, denn wir wollen zelten. Da kennen wir noch einen megaschönen Campingplatz am Meer. Wo die Zelte neben grossen schönen Steinen stehen. Aber leider nimmt der Wind immer mehr zu. Und damit entfällt das Campen und nun sitzen wir in einem echt schönen Hotelzimmer mit Meerblick. Ob das noch was mit dem campen wird auf dieser Tour, oder haben wir die ganze Austüstung wirklich umsonst dabei???? Nunja, als Backup war es auf jeden Fall sinnvoll.Läs mer