• Spaniens Norwegisch, Schottische Higland

    October 20, 2024 in Spain ⋅ 🌬 22 °C

    Am 20. Oktober machten wir uns gegen 9 Uhr von unserem Ankerplatz aus auf nach A Coruña, um dort erneut ein Ankerplatz zu suchen. Die Wahl des Ortes war kein Wunschziel, sondern eine Notwendigkeit, da Claudia, schweren Herzens, den Entschluss gefasst hatte, das Boot zu verlassen. Auch wenn diese Entscheidung für Sie schmerzlich war, ist es für Ihre Gesundheit wohl das beste. Der nächste, längere Törn nach Madeira wird ca. 5 bis 6 Tage dauern und würde ihren Kreislauf vermutlich überfordern.

    Der Weg führte uns entlang der spanischen Steilküste, welche einen teilweise an Norwegen und die Schottischen Highland erinnerte.

    Gegen späten Nachmittag erreichten wir A Coruña, eine mittelgroße Stadt im Norden Spaniens, welche zur Region Galizien gehört. Sie hat knapp 245.000 Einwohner und ist durchaus sehenswert. Diesen Eindruck hat man zunächst nicht, wenn man den Hafen anläuft und von dort aus die Silhouette sieht. Am Abend Unternemen wir einen ersten Streifzug durch die Gemeinde, welchen wir am Folgetag fortsetzen. Dann allerdings bei Sonne und 23 Grand und nicht, wie am Vorabend, bei Nieselregen. Am 19. Oktober war übrigens halb A Coruña auf den Beinen, um irgendein Fest zu feiern. Welches, dass haben wir nicht herausbekommen. Es ist auf jedenfalls eines, wo man sich mit Schaumkanonen beschießt und mit Maismehl bewirft und dabei Fröhlich und in Scharen an der Hafenkante entlang zieht. Ein „Holy Beach Festival“ war es jedenfalls nicht. Ist ja ach egal, Hauptsache die Spanier hatten ihren Spaß. Am 21. geht es dann ein Stückchen weiter nach Süden. Genau genommen nur 50 Seemeilen. Leider weht aktuell kein bzw. Wind aus der falschen Richtung, so dass es eine Motorfahrt werden wird. In Kürze werden wir dann den Absprung Richtung Madeira wagen. Das wird allerdings wohl nicht vor Donnerstag der Fall sein, da die Windbedingungen erst dann geeignet sind.
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