Früher war Urlaub einfach: ein Koffer, zwei Bücher, ein Glas Wein in der Sonne.
Heute packt man für ein ganzes System aus Sandelspielzeug, Snacks und Windeln.
Statt stundenlang zu lesen, sitzt man jetzt im Sandkasten.
Statt Aperol am Strand gibt’s Verhandlungen über Sonnenmütze.
Und statt Sonnenuntergangsromantik beobachtet man durchs Babyfon, wie die letzten Strahlen durchs Fenster kriechen, sofern man noch wach ist.
Und trotzdem oder gerade deshalb fühlt es sich echter an.
Man sieht die Welt durch kleine Augen: die Begeisterung über eine Muschel, das Glück auf einer Schaukel, das Lachen, wenn Wellen winzige Füße kitzeln.
Urlaub mit Kind ist weniger „liegen und genießen“ und mehr „überleben, lachen, improvisieren“.
Aber er ist auch voller Momente, die man nie wieder vergisst.