A 38-day adventure by Julian und Lisa
  • Day36

    Bei Nadine in Kiel

    September 15 in Germany ⋅ ⛅ 13 °C

    Auf dem Parkplatz angekommen machten wir uns erstmal Abendbrot und warteten darauf, dass Nadine und ihr Freund von einer Elternversammlung wiederkommen. Gegen 21 Uhr haben uns die beiden dann beim Auto besucht, ehe wir zu ihnen in die Wohnung gegangen sind. Ungefähr 3 oder 4 Jahren haben wir die beiden nicht mehr gesehen.

    Später haben uns die zwei noch ihr Hobby, einen Techno Bunker gezeigt. Ein Raum in einem alten Luftschutzbunker, ausgestattet mit enorm viel Licht und Sound Technik.
    Beide legen auf und machen leidenschaftlich gern und gute Musik. Krass wie viel Liebe beide in ihr Hobby stecken.
    War schön meine Halbschwester nach so einer Zeit mal wieder zu sehen. Wir sind uns in vielen Sachen echt ähnlich.

    Danach ging's wieder zu Willi und wir machten uns auf den Weg zu Julian's Papa. Dort angekommen, es war schon ein Uhr Nachts, haben wir nurnoch das Bett aufgebaut und uns schlafen gelegt.
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  • Day36

    Insel Rømø

    September 15 in Denmark ⋅ 🌬 14 °C

    Und ab ging’s auf die Insel Rømø. Angekommen auf der Insel ging’s zu einem kleinen Bäcker, danach sind wir zum Autostrand gedüst. Dort angekommen gab es erstmal Spiegelei mit Knoblauch und Tomaten. Was auch sonst.

    Es war ungemütlich windig dort und der Sand peitschte über den Strand.

    Wir haben versucht meinen kleinen Drachen namens Oskar steigen zu lassen, aber der Wind war schier unzähmbar. Plan war es, uns in einem Antik Café ein leckeres Stück Kuchen zu gönnen. Gerade losgefahren, sahen wir ein niederländisches Pärchen, die sich mit ihrem Womo im Sand festgefahren haben. Wir wollten ihnen helfen und haben uns auf dem Weg dorthin direkt selbst festgefahren.
    Gerade als wir die Sandbleche abgeschraubt und vor den Hibterrädern platziert hatten, kam plötzlich ein gelber VW Bus vor unserer Nase angefahren. Ein älteres Pärchen, kurz vor der Rente, hatte uns beobachtet und Mitgefühl. Ausgestiegen sind zwei völlig coole Charaktere mit flotten Sonnenbrillen und immer einem coolen Spruch auf den Lippen. Nach einem kurzen Plausch haben wir unser Seil geholt und Willi wurde rausgezogen. Dem anderen Wohnmobil konnten wir leider nicht helfen, bei dem Versuch ist sogar das Seil gerissen, er steckte einfach zu tief im Sand und musste auf 4x4 Hilfe warten.

    Die beiden haben dort ebenfalls Urlaub gemacht und waren jeden Tag in dem Café. Zusammen machten wir uns auf den Weg, hatten tolle Gespräche mit den beiden und oben drauf scackhaften Kuchen und leckeren Kaffee. Im Alter noch so cool drauf zu sein ist ein schönes Vorhaben.

    Nächstes Ziel: in Kiel zu Lisas Halbschwester Nadine.
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  • Day35

    Loppifunde und ein Plätzchen im Grünen

    September 14 in Denmark ⋅ ☁️ 15 °C

    Etwas erschöpft aber glücklich stehen wir jetzt unter einer alten Eiche und sind soeben mit dem Abendbrot fertig geworden.

    Wir haben heute ordentlich Kilometer zurück gelegt, sind zwei Flohmarkt Läden angefahren und haben mal wieder Geld in Diesel investiert.

    Die Löppis sind hier häufig größere Kaufhallen, mal mehr mal weniger gut sortiert. Hier und da ist cooles altes Zeug dabei und wir planen schon in Berlin aussortierte Sachen auf dem Flohmarkt zu verkaufen. Schlimm diese Trödelsucht.

    Auf Flohmärkten und Löppis sollten Warnschilder mit der Aufschrift: "Trödeln kann Ihren Keller verramschen" stehen.

    Wir blicken dem Ende der Reise mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegen, Freitag wollen wir in Kiel sein.

    Nichtsdestotrotz ist morgen nochmal ein schöner Tag auf Rømø geplant, und an einem Autostrand wollen wir auch nochmal Halt machen.

    Bis dahin...
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  • Day34

    Ruiges Plätzchen am See

    September 13 in Denmark ⋅ ⛅ 14 °C

    In Aalborg haben wir alle Punkte auf unserer Liste abhaken können.
    Natürlich haben wir mit unserem frisch getauschten Kronen direkt zwei Loppi's angesteuert und wer hätte es gedacht, auch ein paar schöne Sachen eingekauft.

    Nächster Halt: windgeschützter Platz für die Nacht mit Bänken und Klo

    Angekommen haben wir gekocht, Bratkartoffeln für Lisa und einen schönen Fischeintopf mit dem
    Barsch für Julian. Und dank der Einkaufstour auch wieder einen frischen Salat dazu.

    Die Nacht war erneut ziemlich stürmisch, neben dem Häusl standen wir aber etwas geschützter und konnten ruhiger schlafen.

    Heute machen wir etwas Strecke, fahren wieder zur Westküste und steuern den nächsten Loppi an, mal schauen wo es uns danach hinführt.
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  • Day33

    Zwischen den Dünen

    September 12 in Denmark ⋅ ☁️ 17 °C

    Die Fährfahrt war ganzschön wackelig und wir sind erst gegen 20 Uhr angekommen. Wir haben uns noch fix einen Stellplatz nahe Hirtshals in Strandnähe gesucht. Dadurch, dass wir noch Nicht weit gekommen sind, waren noch ein paar andere Camper dort, jedoch blieb jeder durch den starken Wind und Regen für sich. Wir verkuschelten uns in Willi, kniffelten noch zwei Runden und schliefen bald ein. Die Nacht war sehr stürmisch, Willi schaukelte im Wind, wovon wir sogar ein paar mal aufgewacht sind.
    Morgens liefen wir noch ein mal über die Dünen zum Meer, aber das Wetter blieb rau und wir dort nicht mehr lang. Weiter geht es Richtung Stadt, wir wollen Geld tauschen und endlich mal wieder unsere Vorräte auffüllen, da wir es in Norwegen versucht haben durch die Preise zu vermeiden.
    Los gehts!
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  • Day31

    Der perfekte Angelspot

    September 10 in Norway ⋅ ⛅ 16 °C

    Und schon sitzen wir wieder auf der Fähre nach Dänemark. Der Abschied von Norwegen wird uns durchs Regenwetter etwas erleichtert, nichtsdestotrotz waren die beiden letzten Tage nochmal wunderschön und erlebnisreich, deshalb
    ein schöner Abschluss für Dieses Land.
    Wir haben direkt an einem alten, nichtmehr aktiv genutzten Hafenbecken gestanden. Wie schon geschrieben wollten wir nochmal unsere Angel rausholen, diesmal am Meer. Der Spot stellte sich schöner raus als vorerst erwartet und bot uns eine tolle Aussicht sowie eine Vielzahl an Angelspots.

    Ich holte meine Stüppe raus und wollte direkt ein paar Köderfische im Hafenbecken angeln. Dabei lernten wir Sergey und später seine Frau Tamara kennen. Die beiden konnten recht gut deutsch sprechen, waren gut drauf und haben sich über unsere Gesellschaft gefreut. In ihrem Van hatten sie zwei Kühltruhen extra für geangelten Fisch. Er gesellte sich also direkt zu uns und wir fingen Köderfische. Gegen Nachmittag nahmen uns beide mit zum Angelspot. Der Weg dort hin war unerwartet weit und schwer, sollte sich aber lohnen. Sergey zog einen Fisch nach dem anderen aus dem Wasser. Er wusste ziemlich genau das er mit welchem Köder zu angeln hatte. Wir gingen leider leer aus.

    Zurück am Hafen schenkte er uns drei Fische die wir noch zusammen ausgenommen haben. Einen Hornhecht, eine Makrele und einen Pollack.

    Unsere kleinen Köderfische und die Innereien der größeren Fische haben wir in eine Krebsfalle gesteckt die Sergey uns gegeben hat.

    Gegen Mitternacht sind wir beide zur Falle gegangen und haben vier Krebse aus dem Wasser geholt. Drei ordentliche Brummer und eine etwas kleinere Krabbe die wir wieder frei gelassen haben. Klingt einfacher als es war, die Biester haben mächtig Kraft und lassen sich nicht gern in nen Eimer stecken.

    Am nächsten Tag haben wir ein Festmahl vorbereitet und die beiden zum Essen eingeladen. Die Fische kamen mit viel Gemüse auf den Grill, die Krabben wurden mit Dillsamen in Salzwasser gekocht. Der Fisch war absolut genial, laut Julian speziell die Makrele fand er sehr lecker, ich hab lediglich mal gekostet. Die Krabben fand er gewöhnungsbedürftig und bräuchte sie nicht regelmäßig auf dem Teller, zumal man grobes Werkzeug braucht um den Panzer zu knacken, und der Essplatz danach dementsprechend aussieht.

    Nach dem Mittag wurde eine kleine Pause eingelegt, Lisa hat die Zeit genutzt und im Omnia einen Apfelkuchen gebacken. Für den ersten Versuch lecker geworden, und im Omnia geht scheinbar mehr als nur Brötchen aufbacken.

    Gegen Abend ging es erneut zum Angelspot, aber weder wir noch Sergey hatten Glück.

    Julian und ich haben noch einen Meeresköder von Sergey bekommen und kletterten über ein paar Felsen, wechselten die Stelle. Beim ersten Wurf direkt ein Biss, direkt danach noch einer, aber beide haben nicht richtig gehakt.

    Der nächste Biss hatte gesessen und Julian holte einen schönen Barsch aus dem Wasser.
    Dann wollte er, dass auch ich noch einen fange und nach ein paar Würfen rappelte es! Ich hatte meinen ersten großen Fisch an der Angel! Er nahm einiges an Schnur und die Bremse ratschte durch. Als ich ihn fast gelandet hatte, klemmte er sich hinter einen Felsen, mit etwas Geduld und Fingerspitzengefühl konnte ich ihn aber auf den Felsen ziehen. Ich habe einen Pollack gefangen, ein Fisch aus der Dorsch Familie.
    Da Julian schon genug zu tun haben wird den Barsch zu essen, wollte ich ihn Sergey und seiner Frau schenken.

    Endlich haben wir im Meer Fische geangelt und waren sogar beide erfolgreich. Ein tolles Erlebnis und ein schöner Abschluss für Norwegen.

    Heute Morgen haben wir Willi dann startklar gemacht und sind zum Duschen und Wasser auffüllen zu einem kleinen Hafen gefahren. Von hier aus ging es Richtung Kristiansand zur Fähre.

    Danke war gut.
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  • Day30

    Der tote Tümpel

    September 9 in Norway ⋅ ☁️ 15 °C

    Nach der kräftezehrenden Wanderung wollten wir nichtmehr weit fahren und haben die Nacht an einem kleinen See verbracht. Viel war dort eigentlich nicht los. Julian wollte noch mal seine Angel auswerfen, und mir wurde eine kleine Stüppe gebaut. Im See war aber nichts los. Also rein in Willi, Abendbrot gemacht und noch eine Runde Kniffel gespielt. Am nächsten Morgen sollte es dann zu einem Spot am Meer gehen um dort nochmal ein paar kapitale Brummer zu landen! Petri Heil und bis morgen...Read more

    Traveler

    Petri.......👍😅

    9/11/22Reply
     
  • Day30

    Unverhofft kommts abenteuerlich

    September 9 in Norway ⋅ ☁️ 14 °C

    Im Fischerdorf liefen wir eine süße kleine Gasse entlang, viele niedliche Häuschen wohin unsere Augen blickten.
    Im Visier hatten wir einige Geocaches entlang der Küste, aber eigentlich nicht alle der Tour. Den ersten erreichten wir kurz hinterm Hafenbecken.
    Nach den ersten paar Caches wurde uns bewusst auf welch eine Tour wir uns hier eingelassen haben, nur befanden wir uns da gerade an Drahtseilen hängend über tiefen Abgründen. Zu unserem Nachteil fing es an zu regnen und wir mussten den Heimweg antreten.

    Pahh, aaals ob! Vorwärts immer, rückwärts nimmer. Wer bremst verliert!
    Zusammen kämpfen wir uns Meter für Meter über rutschige Felsen, sprangen über tiefe Schluchten und bargen erfolgreich Cache für Cache. Ein zurück gab es nicht mehr.

    Von den Felsen führte ein schmaler Gang hinunter in eine Bucht, durch enges Gestrüpp gelangten wir runter ins Tal. Was für eine Erleichterung, zwischendurch ging uns ganzschön die Pumpe.

    Der Weg führte uns vorbei an uralten kleinen Wäldern mit krüppeligen wundersamen Bäumen und ewig weiten Mooslandschaften, da kann man schonmal etwas ehrfürchtig werden. Solche Wälder haben wir beide noch nie gesehen.

    An dieser Stelle mal ein riesen Dankeschön an Lisas Mama für Geocache Premium, tatsächlich hat's uns an die spektakulärsten Orte unserer Reise geführt, Das war definitiv eine der schönsten und abenteuerlichsten Wanderungen die wir beide je gemacht haben.

    Unterwegs haben wir Brombeeren genascht und später Äpfel und Pfaulen aus wilden Gärten gemoppst, trotzdem waren wir super hungrig und haben zurück am Auto erstmal ordentlich gegessen. Vor der Tour gabs nämlich nur einen Kaffee + Müsliriegel Snack, und natürlich hatten wir kein Proviant mitgenommen.

    Am Hafen war es leider nicht erlaubt zu schlafen, also düsten wir nach unserem Mahl weiter.

    Achso und noch ein Nachtrag an Bille und Uwe, wir werden euch trotzdem irgendwann mit den Caches überholen!
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    Traveler

    😍😍😍

    9/10/22Reply
    Traveler

    achso, das denke ich auch.....😉

    9/10/22Reply
     
  • Day29

    Ein ganz normaler Parkplatz

    September 8 in Norway ⋅ ⛅ 18 °C

    In Egersund gabs dass Allrounder Paket, Duschen, Wäsche waschen und Vorräte auffüllen. Danach haben wir an einem größeren Parkplatz in Straßennähe übernachtet. Am Abend kamen noch so einige WoMos und Autos dazu, sonderlich romantisch war's nicht, aber was soll man machen... Am Morgen war es ziemlich verregnet, wir haben ein bisschen aufgeräumt und sind Richtung eines Fischerdorfes gefahren.Read more

    Traveler

    cooles tshirt!

    9/9/22Reply
    Traveler

    😎

    9/9/22Reply
    Traveler

    Süß 😉

    9/9/22Reply
     
  • Day29

    Militärische Befestigungsanlage

    September 8 in Norway ⋅ ☁️ 16 °C

    Bei der militärischen Befestigungsanlage angekommen konnte das Abenteuer starten. Es war keine kleine Anlage wie wir es von den vorherigen gekannt haben. In den Tunnelanlagen kamen wir uns vor wie kleine Höhlenforscher. Außerdem war's mal sehr nett und abwechslungsreich zu dritt unterwegs zu sein. Zurück am Auto gibts erstmal nen schönes Frühstück, Heiner hatte schon gegessen und fährt weiter Richtung Süden. Vielleicht kreuzen sich unsere Wege nochmal, er nimmt die gleiche Fähre wie wir, allerdings schon morgen Nachmittag.Read more