• Mario Appel
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SMV26

SMV26
Schwabhausen - München - Venedig
im Jahr 2026
Von meinem Heimatdorf Schwabhausen wandere ich über München und die Alpen nach Venedig
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  • Beginn der Reise
    4. Januar 2026

    TAUBERTAL

    3. Januar in Deutschland ⋅ 🌨 -2 °C

    Am 4. Januar 2026 beginnt meine Wanderung von zu Hause im badisch-fränkischen Schwabhausen zunächst nach München und dann im Sommer weiter über die Alpen entlang des Traumpfades von München nach Venedig. Entlang der Graßler-Route.
    Der erste Abschnitt bringt mich zunächst ins Taubertal bis nach Rothenburg ob der Tauber.
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  • Tag 1: Schwabhausen - Creglingen

    4. Januar in Deutschland ⋅ ⛅ -3 °C

    TAUBERTAL - Im Januar 2026 beginne ich meine Wanderung im verschneiten Schwabhausen und gehe zunächst nach Creglingen. Ich übernachte dort in der Jugendherberge und kann mich sogar abends in der Sauna erholen.

    Entfernung: 40 km
    bergauf: 630 hm
    bergab: 680 hm
    höchster Punkt: 400 m
    niedrigster Punkt: 220m
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  • Tag 2: Creglingen - Rothenburg

    5. Januar in Deutschland ⋅ 🌙 -7 °C

    TAUBERTAL - Der zweite Tag führt mich entlang der Tauber nach Rothenburg. Dort treffe ich mich mit meiner Frau zum Essen gehen und bummeln.

    Entfernung: 20 km
    bergauf: 320 hm
    bergab: 210 hm
    höchster Punkt: 430 m
    niedrigster Punkt: 270m
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  • MITTELFRANKEN

    18. Februar in Deutschland ⋅ ☁️ 4 °C

    Für Wanderer offenbart sich Mittelfranken auf dem Weg von Rothenburg nach Gunzenhausen als abwechslungsreiches Mosaik aus tief verwurzelter Geschichte und sanften Naturlandschaften. Die Route führt aus den mittelalterlichen Gassen der Romantischen Straße über die weite Frankenhöhe direkt an die lebendigen Ufer des Fränkischen Seenlands bei Gunzenhausen. Schließlich gelange ich hier ins Altmühltal inmitten imposanter Jurafelsen.Weiterlesen

  • Tag 4: Colmberg - Ansbach

    20. Februar in Deutschland ⋅ ☁️ 3 °C

    MITTELFRANKEN - Da mich wieder einmal die Deutsche Bahn im Stich lässt und alle Züge am Morgen ausfallen, komme ich erst mittags nach Colmberg und laufe nur bis Ansbach. Es hat noch sehr viel Schnee und es ist richtig kalt.

    Entfernung: 17 km
    bergauf: 100 hm
    bergab: 140 hm
    höchster Punkt: 480 m
    niedrigster Punkt: 400m
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  • Tag 5: Ansbach - Gunzenhausen

    6. März in Deutschland ⋅ ☀️ 15 °C

    MITTELFRANKEN - Und weiter geht es bei frühlingshaften Temperaturen von Ansbach nach Gunzenhausen. Das erste Zwischenziel München ist schon ausgewiesen. Ich marschiere in die Nacht hinein, um mich auf den kommenden Mega-Marsch vorzubereiten. Die 100km-Marke erreiche ich beim Einbruch der Dunkelheit. Unterwegs sehe ich einen Biber.

    Entfernung: 29 km
    bergauf: 150 hm
    bergab: 150 hm
    höchster Punkt: 480 m
    niedrigster Punkt: 410m
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  • ALTMÜHLTAL

    7. März in Deutschland ⋅ 🌙 4 °C

    Für Wanderer präsentiert sich das Altmühltal auf dem Weg von Gunzenhausen nach Ingolstadt als faszinierende Zeitreise durch urzeitliche Flusslandschaften und spektakuläre Felsformationen. Vom sanften Ufer des Altmühlsees führt der Pfad vorbei an den Jura-Kalkfelsen bei Solnhofen. Schließlich öffnet sich das Tal und führt aus der Ruhe des Naturparks hinein in die geschichtsträchtige Donauebene vor den Toren Ingolstadts.Weiterlesen

  • Tag 7: Treuchtlingen - Tauberfeld

    30. März in Deutschland ⋅ ☁️ 5 °C

    ALTMÜHLTAL - Typisches Aprilwetter obwohl es noch Ende März ist. Bei der Anfahrt schneit es, dann wechseln sich Regen und Sonne ab. Ich marschiere weiter entlang des Altmühltals. Es ist eine lange Tour geplant. Letztendlich wird es die Marathon-Distanz von über 42 km.

    Entfernung: 43 km
    bergauf: 490 hm
    bergab: 490 hm
    höchster Punkt: 560 m
    niedrigster Punkt: 400m
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  • HALLERTAU und AMPERTAL

    1. April in Deutschland ⋅ ⛅ 2 °C

    Für Wanderer entfaltet sich die Hallertau auf dem Weg von Ingolstadt nach München als eine faszinierende, sanft hügelige Kulturlandschaft, die von den weltweit größten Hopfenfeldern geprägt ist. Zwischen den Tälern der Ilm und der Amper wandere ich über Pfaffenhofen in die weite bayerische Voralpenebene, auf der schattige Biergärten die perfekte Rast vor den Toren der Landeshauptstadt bieten.Weiterlesen

  • Tag 10: Pfaffenhofen (Ilm) - Hohenbercha Argerhof

    3. Juli in Deutschland ⋅ ☀️ 24 °C

    HALLERTAU - Endlich ist es Sommer und ich marschiere nach langer Anreise mit der Bahn von Pfaffenhofen an der Ilm nach Hohenbercha zu dem Bauernhof Argerhof. Dort können nicht nur Wohnmobile über Nacht stehen, sondern man kann auch zelten. Ich komme spät an, aber gerade noch rechtzeitig zum Sonnenuntergang.

    Entfernung: 22 km
    bergauf: 280 hm
    bergab: 240 hm
    höchster Punkt: 520 m
    niedrigster Punkt: 430 m
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  • Tag 12: Feldmoching - München

    5. Juli in Deutschland ⋅ ⛅ 25 °C

    MÜNCHEN - Heute steht eine Sightseeing-Tour durch München auf dem Programm mit dem Etappen-Ziel Marienplatz. Ähm ja, ich laufe immer noch in meinen Badelatschen.

    Entfernung: 14 km
    bergauf: 150 hm
    bergab: 130 hm
    höchster Punkt: 560 m
    niedrigster Punkt: 500 m
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  • VORALPENLAND

    30. Juli in Deutschland ⋅ 🌙 25 °C

    Die Attraktivität der Großstadt München rührt nicht zuletzt von ihrer Lage im Voralpenland, das zu den beliebtesten Urlaubsregionen in Deutschland zählt. Diese liebliche Landschaft wird geprägt von Auen, Seen und breiten Moränenhügeln. Durch die Städte Wolfratshausen und Bad Tölz gelangen wir an der Isar entlang zur Benediktenwand. Bis hier hin begleitet mich meine Frau Kerstin. Sie muss allerdings wieder zurück zur Arbeit. Dieser erste Alpengipfel stimmt mich darauf ein, dass ich tags darauf mit dem Karwendel den ersten Hochgebirgszug durchquere.Weiterlesen

  • Tag 13: München - Hohenschäftlarn

    30. Juli in Deutschland ⋅ ☀️ 35 °C

    VORALPENLAND - Raus aus der Großstadt

    Meine Alpenüberquerung geht im Herzen Münchens auf dem Marienplatz weiter. Luftlinie sind es von hier gerade mal 306 km nach Venedig. Für mich werden es auf dem Wanderweg bis zum Markusplatz fast doppelt so viele sein. In den nächsten Tagen begleitet mich meine Frau. Heute verlassen wir vorbei am Deutschen Museum und dem Tierpark Hellabrunn die Stadt München. Immer an der Isar entlang erreichen wir unser erstes Etappenziel: Hohenschäftlarn. Die ersten Kilometer unseres langen Weges sind geschafft.

    Entfernung: 25 km
    bergauf: 240 hm
    bergab: 100 hm
    höchster Punkt: 660 m
    niedrigster Punkt: 520 m
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  • Tag 14: Hohenschäftlarn - Geretsried

    31. Juli in Deutschland ⋅ ☀️ 34 °C

    VORALPENLAND - Blick aufs Gebirge

    Heute folgen wir dem Lauf der Isar weiter vorbei am Kloster Schäftlarn und Wolfratshausen Richtung Süden. Wir wandern zunächst direkt am Ufer entlang durch das Naturschutzgebiet Isarauen. Der Erhalt dieser wunderschönen Flusslandschaft ist größtenteils dem Engagement des Isartalvereins zu verdanken. Schon bald erreichen wir unser Tagesziel Geretsried.

    Entfernung: 24 km
    bergauf: 210 hm
    bergab: 260 hm
    höchster Punkt: 660 m
    niedrigster Punkt: 540 m
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  • Tag 15: Geretsried - Lenggries

    1. August in Deutschland ⋅ ☁️ 27 °C

    VORALPENLAND - Isartal

    Wir folgen weiter der Isar bis wir in der zweiten Tageshälfte das Ufer für eine Weile verlasse und auf einem aussichtsreichen Höhenrücken weiter Richtung Berge wandern. Von dort haben wir einen fantastischen Blick auf das Brauneck und die Benediktenwand. Schon morgen führt unser Weg über den Verbindungsgrat zwischen diesen beiden Gipfeln. Der Blick reicht tief hinein ins Karwendel, vorbei am Zugspitzmassiv und hinüber bis ins grüne Allgäu. Schritt für Schritt steigt die Vorfreude auf den ersten Tag im Gebirge! Dann schlendern wir wieder direkt an der Isar entlang vorbei an dem schönen Städtchen Bad Tölz bis zum Tagesziel Lenggries.

    Entfernung: 31 km
    bergauf: 240 hm
    bergab: 170 hm
    höchster Punkt: 680 m
    niedrigster Punkt: 610 m
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  • Tag 16: Lenggries - Tutzinger Hütte

    2. August in Deutschland ⋅ ☀️ 22 °C

    VORALPENLAND - Der erste Tag im Gebirge!

    Heute ist der erste Tag der Fernwanderung, an dem wir wirklich Höhenmeter machen. Ab Lenggries tauchen wir ein in die Voralpen. Den Gipfel des Braunecks erreichen wir entweder in 12 Min, mühelos mit der Brauneckbahn oder schweißtreibender in gut 2 Std. zu Fuß. Der Berg zählt zu den Münchner Hausbergen und so ist man auf dem Gipfel mit seiner fantastischen Aussicht selten allein. Im Brauneck-Gipfelhaus können wir uns noch für den letzten Abschnitt dieses Tages stärken. Die Kammwanderung hinüber zur Tutzinger Hütte gilt als die schönste im ganzen Isarwinkel. Dabei sind mehrere kleine, zum Teil ausgesetzte Passagen zu bewältigen.

    Entfernung: 14,0 km
    bergauf: 1.360 hm
    bergab: 700 hm
    höchster Punkt: 1.712 m
    niedrigster Punkt: 680 m
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  • Tag 17: Tutzinger Hütte - Vorderriß

    3. August in Deutschland ⋅ ☀️ 31 °C

    ALPENVORLAND - Durch die Jachenau und weiter über den Rißsattel

    Heute verlässt mich meine Frau wieder, da ihre Urlaubstage nicht für die restliche Tour ausreichen. Ich wandere also alleine weiter Richtung Venedig.
    Von der Tutzinger Hütte geht es heute zunächst Richtung Benediktenwand und aussichtsreichen Gipfel. Von dort oben habe ich einen beeindruckenden Rundblick auf das Karwendel- und Wettersteingebirge. Anschließend steige ich in den Erholungsort Jachenau ab und wandere vorbei an der Lainer und der Luitpolder Alm hinauf zum Rißsattel, der manchmal auch als Kanapee (Bank) bezeichnet wird. Obwohl der Übergang an sich nicht wirklich beeindruckend ist, ist der Blick hinein ins Karwendel, ins Rißtal und auf den Sylvensteinspeichersee dafür umso faszinierender. Vom Sattel aus geht es dann bis nach Vorderriß nur noch bergab.

    Entfernung: 24 km
    bergauf: 1.130 hm
    bergab: 1.710 hm
    höchster : 1.800 m
    niedrigster Punkt: 760 m
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  • KARWENDEL

    4. August in Deutschland ⋅ 🌙 19 °C

    Das Rißtal war schon seit jeher ein wichtiger Zugangsweg zu den Talkesseln der Ahornböden und der Eng und weiter in die Bergwildnis des Karwendels. Hier, am kleinen Ahornboden, über den ich zum Karwendelhaus aufsteige, hat man auch dem Erschließer des Karwendels, Hermann von Barth, ein Denkmal gesetzt. Nach Überschreitung des höchsten Karwendelgipfels, der Birkkarspitze, erreiche ich die Wasserscheide zwischen Isar und Inn und schließlich im Inntal Innsbruck.Weiterlesen

  • Tag 18: Vorderriß - Karwendelhaus

    4. August in Österreich ⋅ ⛅ 25 °C

    KARWENDEL - Ins Herz des Karwendels

    Heute wandere ich von Vorderriß hinein ins Rißtal, überquere dabei die Landesgrenze und befinde mich somit in Österreich. Diese 12 km lange Talwanderung ist zum größten Teil ein Hatscher, der aber mit seiner Flusslandschaft auch seine Reize hat. Kurz nach Hinterriß folge ich dem Johannestal und tauche immer tiefer in die grandiose Gebirgslandschaft des Karwendels ein. Urplötzlich stehe ich unterhalb der mächtigen Felswände der Hinterautal-Vomper-Kette auf dem bekannten Kleinen Ahornboden. Hier befindet sich das Denkmal für den großartigen Alpinisten Hermann von Barth, dem Karwendel-Erschließer. An diesem magischen Ort zum Schauen und Staunen ist eine Rast unter einem der oft mehr als 500 Jahre alten Ahornbäumen Pflicht. Über einen flachen Sattel gelange ich von dort zu meinem Etappenziel, dem großen Karwendelhaus auf seinem aussichtsreichen Logenplatz.

    Entfernung: 27 km
    bergauf: 1.450 hm
    bergab: 460 hm
    höchster Punkt: 1.790 m
    niedrigster Punkt: 790 m
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  • Tag 19: Karwendelhaus - Hallerangeralm

    5. August in Österreich ⋅ ⛅ 23 °C

    KARWENDEL - Der große Übergang

    Mit der Überschreitung des Schlauchkarsattels erwartet mich heute sicherlich eine der sportlichen Herausforderungen auf dem Weg nach Venedig! Vom Karwendelhaus steige ich durch das Schlauchkar steil hinauf zum Schlauchkarsattel. Diese Etappe führt mich hinauf zur Birkkarspitze, mit ihren 2749 m der höchste Gipfel des Karwendels. Zurück am Sattel steige ich dann hinab ins Hinterautal. Die wohlverdiente Mittagspause an der schönen Kastenalm fällt leider aus weil sie Ruhetag hat. Von dort aus geht es wieder leicht bergan zum Tagesziel, der Hallerangeralm, in dessen Nähe die Isar ihren Ursprung hat.

    Die Hallerangeralm im Karwendelgebirge ist der letzte Ruhe- und Lieblingsplatz von Ludwig Graßler, dem Erfinder dieses Fernwanderweges „Traumpfad München–Venedig“.

    Entfernung: 19 km
    bergauf: 1.920 hm
    bergab: 1.930 hm
    höchster Punkt: 2.749 m
    niedrigster Punkt: 1.200 m
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