Joined August 2017 Message
  • Die Anfangsphase

    October 18, 2018 in the United Kingdom ⋅ 🌙 6 °C

    Haaaaaaa.... Ich hab's doch gesagt! Ich werde nicht so fleißig und konsistent sein wie Jantje es letztes Jahr war. Ich hab euch gewarnt!!
    Ich will euch aber trotzdem ein bisschen erzählen was so los war in meinem Leben. Also, Was bisher geschah:
    Nach den zwei Einführungstagen an denen uns super viel gezeigt wurde haben wir am Mittwoch dann angefangen richtig zu arbeiten. Mein erster Mittwoch war leeeeicht dramatisch weil mein Fahrrad den ersten Platten hatte und ich mich beeilen musste nen Bus zu kriegen. Das war für meinen Kopf sehr stressig weil ich mir große Sorgen gemacht hab, dass ich viel zu spät kommen würde und mich die Lehrer alle sofort nicht mehr leiden können würden. Zum Glück war alles halb so schlimm.
    Meine Arbeit an der Schule macht mir großen Spaß. In der Regel habe ich Einzelunterricht mit SchülerInnen aus der 12 und 13 Klasse. Hier heißt das Lower and Upper Sixthform. Die 13ner machen im Mai ihre A-Levels und ich bereite sie auf ihre mündliche Prüfung vor. Wir lesen zusammen Artikel aus deutschen Tageszeitungung zu den Themen die in ihren Schulbüchern vorkommen. (Wenn jemand nen heißen Tipp zu Artikeln zum Thema Migration oder EU hat, immer mal her damit ;) ). Wir versuchen zusammen die Artikel zu verstehen und diskutieren danach etwas über den Inhalt. Zum Glück sind alle meine Schüler echt motiviert und gesprächsfreudig. Da macht das Unterrichten wirklich Spaß. Ich unterrichte auch noch 2 Kurse die kurz vor ihren GCSEs stehen. Die SchülerInnen sind noch etwas jünger und etwas wilder. Ich unterrichte sie in kleinen Gruppen (3-4 SuS) und spreche mit ihnen über Themen wie "Das Leben in der Stadt und auf dem Land" oder "Die Arbeitswelt". Die SchülerInnen sind soweit alle sehr nett und ich bin gespannt wie die "Zusammenarbeit" in den nächsten Monaten so wird. Dann hab ich auch noch einen Schüler dessen Eltern in der Schweiz leben. Mit ihm muss ich weniger das Sprechen als das Schreiben üben. Ich hoffe, dass ich das auch gut hinkriege. Im Schritlichen bin ich nicht so selbstbewusst wie im Sprechen. Tja.. das wird sich dann wohl zeigen.
    Am 11.10. bin ich zu Einführungsveranstaltung für Deutsch Sprachassistenten in London gefahren. Die Veranstaltung wurde vom Goethe Institut ausgerichtet und hat mir super viele neue Ideen gegeben wie ich meine Stunden gestalten kann. Ich habe zum Beispiel ein kleines Spiel gebastelt mit dem ich mit den GCSE SchülerInnen ein bisschen was lockeres machen kann.
    Ich habe an dem Tag ganz viele andere Sprachassistenten kennengelernt die alle sehr nett waren. Nach der Veranstaltung sind wir noch zusammen in einen Pub gegangen und haben alle Nummern ausgetauscht.
    Apropos Pubs: für meine Verhältnisse war ich schon oft im Pub in den letzten 18 Tagen! Ich habe mich schon 2x mit meinen Sprachassistenzkollegen von der Schule getroffen, und über sie auch noch eine andere Mexikanische, Französische und Deutsche Sprachassistentin von anderen Schulen kennen gelernt. Das ist wirklich toll, weil wir so eine Gruppe haben mit denen wir Ausflüge und andere lustige Sachen unternehmen können. Ich bin super froh, dass die alle so nett sind und dass wir uns so gut verstehen! Ich hab echt Glück gehabt hier!! Letze Woche Freitag wurden meine beiden Kollegen und ich von unserem Department auch noch in nen Pub eingeladen. Die Lehrer mit denen wir zusammen arbeiten sind alle sehr nett und ich freue mich schon weiter mit ihnen zu arbeiten.
    Soooooo jetzt hab ich schon das erste Mal Ferien! Die SchülerInnen und LehrerInnen haben ja schon Anfang September mit ihrer 6 Tage-Woche angefangen und haben sich darum ihre Ferien richtig verdient. Für uns Assistenten ist das ein bisschen komisch, weil wir ja grade erst angefangen haben. Aber wir freuen uns auch alle über ein paar Tage die wir für verschiedene Reisen und Abendteuer nutzen wollen.
    Ich will jetzt nichts versprechen, weil ich mich ja kenne.. ABER in den nächsten paar Tage hab ich ein paar schöne Sachen vor über die es sich lohnen würde einen Eintrag zu schreiben. Watch this space.

    (ich hab eine kleilne Auswahl an Bildern an diesen Post angehängt.. ich werde noch ein paar "leere" Posts mit Bildern posten)
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  • Der zweite Tag

    October 2, 2018 in the United Kingdom ⋅ ⛅ 13 °C

    Auf meinen zweiten Tag habe ich mich sehr gefreut. Weil der erste Tag so super war, war ich sehr gespannt darauf was heute alles kommen würde. Ich bin etwas später hingefahren als gestern, weil ich auch etwas später da sein musste. Ich habe das Gebäude sofort gefunden, obwohl die Schule so groß ist. Zugegeben ist das Language Department nicht so schwer zu finden - wenn man einmal weiß wo es ist. Vor der Tür habe ich schon den Spanisch Assistenten getroffen und wir haben zusammen an der Tür geklopft. SOlange unsere Türkarten noch nicht funktionieren sind wir darauf angewiesen das uns einer der Lehrer oder Schüler die Tür aufmacht. Zum Glück hat unser Mentor unser Klopfen gehört und uns rein gelassen. Heute habe ich wieder vier Unterrichtsstunden hospitiert. Jetzt habe ich die meisten meiner Schüler auch schon einmal kennen gelernt. Ich freue mich schon sie im indivduellen Unterricht besser kennen zu lernen. In der morgendlichen Pause hat meine Mentorin mich dem Chorleiter des Schulchors vorgestellt. Der hat mich gleich für den selben Nachmittag zur Probe eingeladen und war super sympathisch und nett (das ist ein roter Faden - die sind hier alle super nett!). Zusätzlich zum hospitieren, gingen heute die Einführungen in diverse Dinge weiter. Außerdem haben wir heute eine Schülergeleitete Schulführung bekommen. Jetzt haben wir die ganze Schule einmal gesehen. Auf so eine Schule würde bestimmt jeder gerne gehen. Die haben super tolle Gebäude mit spitzen Ausstattung. Die Führung hat der Schüler sehr nett gemacht. Als Sprachassistenten dürfen wir alle möglichen Angebote der Schule nutzen. Also nicht nur umsonst frühstücken, mittagessen und abendessen, sondern auch an Aktivitäten teilnehmen, die Sportplätze, den Swimmingpool und das Schuleigene Fitnessstudio nutzen. Nach den ganzen Führungen und Einführungen schwirrt mir immernoch der Kopf. Es ist aber schon ein bisschen besser geworden, nachdem ich bei der Chorprobe war. Wir singen sehr schöne Sachen, leider kann ich mich aber weder an den Komponisten noch an den Titel der Stücke erinnern. Ich möchte gerne weiter im Chor singen. Ich hoffe ich habe zu den Probenzeiten weiterhin Zeit. Nach dem Chor bin ich dann wieder mit dem Fahrrad nach Hause gefahren. Ich habe jetzt das meiste mit meinem Vermieter geklärt (die Miete kann ich ihm erst richtig überweisen wenn ich einen englischen Bankaccount habe). Eine seiner Töchter möchte gerne Kalvierspielen lernen und hat mich gefragt ob ich ihr ein bisschen was beibringen könnte! Ich bin nicht sicher OB ich das kann, aber ein paar Basics kriege ich ja vielleicht hin.

    Das war's erstmal wieder von mir. Ich weiß noch nicht wann ich wieder etwas schreibe. Dann wenn wieder etwas interessantes passiert nehme ich an.
    Bis dahin!!
    Tomke xx

    ('Tschuldigung das ich wieder keine Bilder gemacht habe - ich weiß nicht was ich in der Schule photographieren dürfte - darum lass ich es lieber)
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  • Der erste Tag

    October 1, 2018 in the United Kingdom ⋅ ☀️ 11 °C

    Also... (der weint...Papa).. ich hab mich gestern nicht mehr gemeldet. Sorry about that! Dabei war gestern so ein wichtiger, großer und spannender Tag! Zu meiner Verteidigung, ich war nach einem sehr langen Tag mit sehr viel neuen Informationen sehr, sehr müde. Ach ja, und ich habe keine Fotos für den Tag! Jetzt wo das alles aus dem Weg ist, fange ich mal an richtig zu berichten. An meinem ersten Tag bin ich um 7:30 mit dem Rad zur Schule gefahren. Um 8:15 sollte ich in der Schule im Main School Office sein um meinen Mentor, den Head of Foreign Languages, zu treffen. Da ich die Schule ja noch garnicht kannte bin ich zur Reception gegangen und habe mich da angemeldet. Die nette Sekretärin hat mich dann zum richtigen Büro gebracht, aber schon auf dem Weg dort hin habe ich meinen Mentor und den Spanisch Assistenten aus Mexiko getroffen. Kurz danach haben wir auch die Französisch Assistentin getroffen. Die beiden sind sehr nett und wir haben schon viel miteinander geredet. Vor allem über Sprachen. Wir begrüßen uns gegenseitig immer (so gut wir können) in der Sprache des anderen. Unser Mentor hat uns dann schnell durch das Sprach- Department geführt und uns alles gezeigt. Dann haben wir unsere Beobachtungsstundenpläne bekommen und schon in den ersten Unterricht gebracht. Ich habe zuerst bei einem jungen Lehrer hospitiert. Er ist sehr nett und spricht klasse Deutsch! Die SchülerInnen waren in Year 8 glaube ich und etwa so 15-16 Jahre alt. Alle wirklich nett. Ich durfte schon ein bisschen rumgehen und aushelfen. Das macht mir immer super viel Spaß. Nachdem ich zwei Gruppen bei diesem Lehrer hospitiert hatte, hat er mich für die Pause zum Common Room mitgenommen - das ist ein Raum für alle Lehrer der Schule, aber nicht vergelichbar mit einem Lehrerzimmer in Deutschland - dort gibt es jeden Montag eine kleine Versammlung mit Vorstellungen und Ansagen. Da wurden wir Sprachassistenten auch vorgestellt. Die Pause gibt es jeden Tag und man kann in dem Raum Tee oder Kaffe und Obst und Schokolade bekommen. Nach der Pause haben wir alle weiter hospitiert. Nach der 4. Stunde gab es lunch. Dafür sind wir in die Essenshalle. Das Gebäude (so wie alle an dieser Schule) ist super schön und total super. Das Essen ist für uns umsonst und schmeckt richtig gut! Wir haben mit einigen Lehrern aus dem Language Department gegessen und alle waren sehr nett. Am Ende des Essens haben meine Mentoren einen kleinen Kommentar zu meinem Englisch gemacht, dass das so gut wäre - das hat mich wieder sehr gefreut. Damit wir ab morgen (03.10.) unsere Arbeit richtig anfangen können, mussten wir sehr viel Induction (also Einführung) in verschiedene Bereiche mitmachen. Das war ganz schön viel neue Information, von der ich nicht alles sofort behalten habe. Vor allem habe ich ne ganze Menge Papierkram mit nach Hause bekommen. Daraus werde ich noch nicht ganz schlau, aber ich werde mir Hilfe an der Schule holen. Da sind alle so nett und hilfsbereit! Das wird sich sicher bald geben. Am Ende des Tages haben wir schon unsere offiziellen Landyards (Schlüsselanhänger/ Kartenanhänger) bekommen, mit denen wir dann bald auch die Türen in der ganzen Schule öffnen können. Das war in etwa schon der erste Tag an der Schule. Die Schule, meine Sprachassistenzkollegen und die Lehrer sind alle super sympathisch und ich freue mich schon dort zu arbeiten! Nach der Schule bin ich nochmal schnell in die Stadt gelaufen, die im übrigen ohne die ganzen Wochenendtouristen sehr viel leerer wirkt, und habe einen Termin bei einer Bank gemacht, mein Britisches Bankkonto habe ich also auch schon gewisser Weise in die Wege geleitet. Dann bin ich zurück nach Hause gefahren und hab auf dem Weg noch ein bisschen was eingekauft. Zuhause habe ich dann die Töchter von meinem Vermieter kennen gelernt die beide auch total nett sind. So - mit meinem müden Kopf und noch mehr Eindrücken von heute (02.10.) bin ich jetzt am Ende dessen was ich von meinem ersten Tag zu berichten habe. Ich hoffe die Lektüre ist interessant, obwohl ich einige Details weggelassen habe (die Briten sind ziehmlich streng mit der Geheimhaltung und Sicherung von Daten). Gleich schreibe ich noch ein bisschen zu meinem zweiten Tag an der Schule. Keep tuned!

    Tomke xx
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  • Renting a Bike

    September 30, 2018 in the United Kingdom ⋅ ⛅ 13 °C

    Befor ich morgen meinen Job hier anfangen kann, musste ich mich heute um ein Transportmittel kümmern. Laufen - grade mit den noch großen Blasen an beiden Füßen - wollte ich erstmal nicht mehr. Darum bin ich nach dem Frühstück mit dem Bus, der fast direkt vor der Haustür losfährt, zum Bahnhof gefahren. Am Bahnhof ist ein Fahrradhändler den ich vorher schon im Internet recherchiert hatte. Von dort hab ich jetzt für meine Zeit hier ein Fahrrad ausgeliehen. Da das noch ein bisschen repariert werden musste habe ich eine halbe Stunde in meinem Lieblings-Ketten-Café-Bistro (Prêt A Manger) eine Tasse Tee getrunken und abgewartet. Dann hab ich mein Fahrrad (siehe Bild) mitnehmen und drauf-losfahren dürfen. Das Rad hat keine Rücktrittbremse - was hier wohl üblich ist, ich aber erstmal mit klarkommen musste. Ach ja.. und dann ist da ja noch die Tatsache, dass ich mich hier noch nicht SOOOO gut auskenne. Ich hab das Navi auf meinem Handy angemacht (dass das geht ist ein SEGEN!) und bin dann der Stimme folgend mal drauf los gefahren. Irgendwie bin ich auch trotz englischen Straßenverkehrs und keiner Ahnung von Cambridge, da angekommen wo ich hin wollte. Zu Primark. Ein paar Grundeinrichtungs/ Dekorationsstücke hatten nicht mehr in meinen riesen Koffer gepasst und mussten dann halt hier nachgekauft werden. Der Rückweg mit dem Fahrrad war dann wieder etwas abendteuerlich. Nachdem ich aus dem Gassengewirr rausgefunden hatte hab ich den Rückweg aber ganz gut gefunden. JEins meiner Highlights des Tages war der Porkpie den ich gegessen habe als ich wieder zuhause
    war. Ich hab aber auch noch eine Schale Suppe gegessen. Ich werde mich jetzt noch ein bisschen auf morgen vorbereiten und dann schnell schlafen gehn. In der Bearbeitungsphase meiner Bachelorarbeit hab ich mir einen dermaßen verrückten Schlafrythmus angelegt (4-6am schlafen gehen, 10-12am aufstehen), dass ich jetzt drastisch dagegen halten muss.
    Morgen: erster Tag in der Schule. Ich freu mich drauf, aber ich bin auch nervös. Ich werde berichten!
    Best,
    Tomke xx
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  • Exploring

    September 29, 2018 in the United Kingdom ⋅ 🌙 11 °C

    Heute war mein erster ganzer Tag hier in Cambridge. Ich hatte mir schon vor ein paar Wochen vorgenommen was ich heute machen würde: zu Fuß zu meiner Schule laufen und mal erkunden wo es lang geht und was so am Wegesrand liegt. Etwa die Hälfte des Weges lief - haha.. wegen laufen - es sehr gut, aber dann hab ich mir ziehmlich Blasen gelaufen. Auf dem Weg wurde ich heute, an meinem ersten Tag in Cambridge gleich 2x angehalten und nach dem Weg gefragt! Ich glaube ich war keine große Hilfe, und wenn die beiden Damen immernoch suchen würde mich das nicht wundern.. aber leid tun.
    Ich war etwa 45min zu Fuß unterwegs und hab mir die Schule dann mal von außen angeguckt. Das was ich gestern schon im dunkeln ahnen konnte, stellt sich heute in hell als SUPER großes Schulgelände mit vielen, vielen Schulgebäuden heraus. Ich bin jetzt super gespannt auf Montag, meinen ersten Arbeitstag.
    Von der Schule aus ist es nicht mehr weit bis in die Innenstadt. Vorbei am King's College - einem der berühmtesten Colleges in Cambridge- bin ich schnurstraks (wie schreibt man DAS denn??) zu Superdrug - der englischen Drogerie - gelaufen.. oder gehumpelt. Ich hab ein großes Packet Blasenpflaster gekauft und mich dann in einer Umkleide ein bisschen selbst verarztet. Zu dem Zeitpunkt hatte ich noch vor den ganzen Weg (insgesammt wohl etwa 1 Stunde Fußmarsch) noch zurück zu laufen. Nach ein bisschen Erkundung und ersten Einkäufen hab ich mich dann wieder auf den Rückweg gemacht. Aber nur bis zur ersten Bushaltestelle. Da hab ich dann lange auf den Bus zum Trumpington Park and Ride warten müssen. Dieses Wochenende kommen die Cambridger Studenten zurück und 'verstopfen' zusätzlich zu den ganzen Touristen die Straßen in der Stadt. Ich hab zwar lange gewartet, aber das war gar nicht schlimm. Die Bushaltestelle ist direkt gegenüber vom Gelände 'meiner' Schule und das Wetter war phänomenal - alles Warten also halb so wild. Mein weiterer Plan sah so aus: Vom Bus nach Hause laufen, andere Schuhe anziehen (!!!) und dann mit dem geliehenen Fahrrad zu Waitrose zum einkaufen fahren. Da ich aber von der Bushaltestelle direkt am Supermarkt vorbeigelaufen (immernoch eher gehumpelt) hab ich meine Pläne umgeschmissen und doch erst eingekauft. Ich liebe es im Ausland einzukaufen!! Besonders natürlich in England! Mit meinen Einkäufen bin ich dann die letzten Meter nach Hause gelaufen. Heute gehe ich keinen Schritt mehr als jetzt noch nötig!! Trotz der Schmerzen an den Füßen war heute ein sehr schöner, aufregender unf erfolgreicher Tag!
    Bis ich-das-nächste-Mal-was-zu-berichten-habe!
    Tomke xx
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  • Die Anreise

    September 28, 2018 in the United Kingdom ⋅ 🌙 8 °C

    Kaum ist Jantje wieder zuhasue und schließt ihr letztes Abendteuer ab, flieg ich wieder los - in mein eigenes Abendteuer. Ich werde für die nächsten Monate als Deutsch- Sprachassistenz in einer Schule in Cambridge unterrichten. Am Montag geht's los - und heute bin ich angereist. Allen Mächten dieser Erde usw. sei Dank, dass mein Flieger heute - als einer der wenigen Ryanair Flüge- überhaupt gestartet ist!! Die Piloten (?!) sind auf Strike und auch wenn sie ihre Meinung gerne vertreten sollen bin ich dankbar, dass ich nicht davon betroffen war! Mein Flieger aus Bremen hatte aber ne satte Stunde Verspätung - sowas kenn ich ja von meiner ersten "Dauerreise" nach England 2014. Der Flug war gut und schnell vorbei. Ich saß neben zwei netten Engländern, mit denen ich mich auch über den Strike unterhalten habe. Sie waren auch so froh, dass unser Flug nicht gestrichen wurde und meinten, dass sie nicht gewusst hätten was sie sonst getan hätten. Als ich meinte ich wäre einfach mit meiner Familie wieder nach Hause gefahren wäre, fragte sie sehr erstaunt: "You are German?" - "Yes" - "Wow, Your English is astonishing!" (Du bist Deutsch? - Ja - Wow, dein Englisch ist außergewöhnlich!) Sowas hört man doch gerne ;). Weil der Flieger zu spät war, hab ich leider den Bus nach Cambridge verpasst den ich geplant hatte. Ich musste etwa ne Stunde warten bis der nächste kam. Nach dann aber nur ner halben Stunde Busfahrt bin ich im Trumpington Park & Ride angekommen wo mich mein Landlord (Vermieter) und seine Lebensgefährting abgeholt haben - sehr nette Menschen, beides Lehrer. Die beiden haben mir dann sogar noch angeboten mir meine Schule und das City Center zu zeigen! Natürlich wollte ich das heute schonmal sehen! Wir sind also mit dem Auto dran vorbei gefahren, und mein Landlord hat mir erklärt wo ich wie Fahrrad fahren darf - das werde ich dies Wochenende schonmal ausprobieren :). Am Haus hat mir mein Landlord dann erstmal alles gezeigt. Ich bin in einem gemütlichen, richtig englischem Zimmer untergebracht. Hier werd ich mich bestimmt wohlfühlen. Man hat mir eine Tasse Tee gebracht und mich zum Abendessen dazugeladen. Sehr nett! Sowas muss ein Vermieter nicht tun!
    Der Anfang einer Reise ist ja immer am spannensten, darum glaube ich, dass ihr (wer auch immer das hier ließt) schon bald mehr von mir hören werdet. Aber ich will schonmal was ansagen: Ich bin nicht Jantje - also seid darauf gefasst, dass ich weniger, seltener und nicht so schön schreiben werde wie ihr das vielleicht gewohnt seid. Jantje hat euch verwöhnt. Ich werde euch langsam wieder entwöjhnen. Immer wenn ich was tolles zu berichten habe, möchte ich aber gerne was schreiben und dieses Abendteuer hier festhalten.

    Bis bald!
    Tomke xx

    (Ich weiß. Ich werde hier in Cambridge Deutsch unterrichten. Ich hoffe nur, dass nicht all zu viel Grammatik, Rechtschreibung und Zeichensetzung verlangt wird. Vielleicht lerne ich ja aber auch dazu.. wer weiß.. für diese Einträge muss ich jedenfalls ohne hilfreiche "Kommasetzer" auskommen- ich glaube ihr fühlt euch angsprochen!)
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  • Day3

    Oxford 2.0 ?

    August 29, 2017 in the United Kingdom ⋅ ⛅ 16 °C

    Nicht nur im Haus meiner Gastfamilie fühle ich mich als wären die drei letzten Jahre nie passiert. Auch Oxford sieht noch genau so aus wie ich es immer erlebt habe! Dazu noch das tolle Wetter, ich würd am liebsten noch viel länger bleiben. ♥️Read more

  • Day1

    Au Pair 2.0 ?

    August 27, 2017 in the United Kingdom ⋅ 🌙 18 °C

    Es ist als wären die letzten drei Jahre nicht passiert. Alles sieht so aus wie damals, das Wetter ist genau so schön und vor allem riecht es alles noch genau so wie vor drei Jahren. Wer weiß, vielleicht kann ich auch einfach in der Zeit reisen. In meinem Kopf schwirrt es jedenfalls so als könnte ich es.Read more

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