Thomas Scholz

Joined June 2019
  • Day16

    Heeme

    June 30 in Germany ⋅ ⛅ 28 °C

    Hach wie schön...wir sind wieder Zuhause und auch der Heimweg verlief eigentlich reibungslos. Eigentlich deshalb, weil ich vor dem Start nochmal das Motoröl checkte sowie auffüllte und dabei eine Kühlflüssigkeitspfütze im Motorraum fand. Nicht groß, aber da 😯 Wahrscheinlich hat der Ausgleichsbehälter bei der heutigen Hitze einen Haarriss bekommen oder Rusty mag St. Pauli einfach nicht 😆 (siehe Start).
    Da wir nach dem Ende der Rallye als erstes unsere Handy-Navis aktivierten (ist wieder erlaubt 😅), bewahrte uns Google vor einem längeren Stauaufenthalt auf der A7 und schickte uns über die malerische und leere B4 nach Braunschweig. Dort ging es auf die A2 Richtung Magdeburg und dann über die 14 nach hause. Noch vor Wolfsburg überholte uns ein schwarzer T4 mit BSC-Logos. Es ließ sich aber die Startnummer nicht erkennen und erinnern konnten wir uns an das Auto auch nicht. Das musste aber nichts bedeuten, den T4 gab es so viele wie 850er und V70 zusammen 😅
    Jedenfalls winkte uns ein Glatzkopf mit Vikingerbart wild zu und schien sich zu freuen, uns zu sehen. Er scherte vor uns ein und von da an chillten wir zusammen über die Bahn. Die Abendsonne im Rücken und im Windschatten des Busses...kann man machen. Irgendwann wurde geblinkt und wir hielten zum Quatschen auf einem Parkplatz im SAW-Land. Freddy war nicht da, wir verstanden uns aber auch ohne Moderation auf Anhieb. Dabei stellte sich heraus, dass Dominic die BSC 2018 mitfuhr und immernoch ganz begeistert an das Erlebte zurückdenkt. Er war zufällig in Hamburg und ist nun auf dem Weg in seine bayr. Heimat. Wir schwatzten eine Weile über Pannen, Teilnehmer, Challenges und dies und das und dann fuhren wir weiter. Der heimatliche Sog hatte uns schon erfasst. In Dominics Begleitung ging es gemeinsam noch bis zur Abfahrt Leipzig / West, es wurde gehupt und geblinkt und dann war es soweit. Ich konnte Martin in die Arme seiner Frau (Schwiiieeemuuu) übergeben und für mich waren es noch einmal 38 km...
    Zuhause wartete meine Karo mit eiskaltem Bier und einem großen Teller Spaghetti. Besser gehts nicht...ich bin etwas knülle aber unsagbar zufrieden.

    Th.
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  • Day16

    Zieleinlauf

    June 30 in Germany ⋅ ⛅ 26 °C

    Geschafft...Zeitfenster für die Zielankunft der Rallye 16.00 Uhr bis 17.30 Uhr. Unsere Landung: 16.01 Uhr...mit 7700 km Anlauf eigentlich recht präzise. Aber alles nacheinander...durch unseren Fleiß auf der Straße in den letzten Tagen konnten wir heute ausschlafen. Das klappte auch richtig gut, weil es in den Nächten wieder Dunkelheit gibt und in mecklenburger Dörfern Störgeräusche quasi nicht vorhanden sind. Nach dem Aufstehen wurde auf der Terrasse ausgiebig gefrühstückt und im Bad an Frische und Styling fürs Zielfoto gearbeitet. Mit einem kleinen Umweg über Heikos Büro, dort durften wir unsere Fotos fürs Roadbook ausdrucken, ging es dann endlich auf die letzte Etappe unserer BSC 2019. Die Strecke war frei und gut temperiert. Bei zuweilen 39° Celsius beschränkten wir uns auf einen 100er Schnitt um unseren alten Herren zu schonen. Und da die vorderen Fenster noch immer nicht runtergehen, war es im Auto schön kuschelig. Damit liegt das Temperaturdelta der Tour bei gemessenen 2,5° C am Nordkapp und den 39° C in der Nähe von Parchim, bei 36,5° Celsius. Gefühlt war es noch mehr...am Nordkapp wehte ein eisiger Wind und die großen Glasflächen von Rusty machen das Auto zum Gewächshaus. Aber die Rundumsicht ist sehr gut 😂
    Die restlichen Statistiken: wir legten vom Start weg 7700 km zurück. Davon 7587 km fahrend und 113 km auf den beiden Fährverbindungen. Dabei genehmigte sich Rusty 624 Liter Super, was einem Schnitt von 8,2 Liter/100 km entspricht...großes Kino! Die grauen Haare, die die Instandsetzung in den letzten Monaten erzeugte, glänzen jetzt silbern und gefühlsmäßig macht sich auch etwas Stolz breit. Einen 850er Kombi oder einen V70 kann jeder fahren, was auch viele taten...aber unter den 265 angetretenen Teams gab es nur eines mit einem Omega A. Das fetzt schon ein wenig 🤗
    Der Rest ist kurz erzählt...gut angekommen (siehe oben), klatschendes Empfangskommando, Typ mit Zielflagge, Platzrunde, die Jungs (Team #196) , die mit uns gestartet waren, begrüßen und uns gleichzeitig verabschieden sowie unser Adventure Certificate abholen.

    Es macht sich ein Erleichterung breit, jetzt fix nach Hause, denn unsere Mädels fehlen uns...
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  • Day15

    Lexow

    June 29 in Germany ⋅ ☀️ 28 °C

    Offizielles Tagesziel für heute ist eigentlich die Region um Kolberg/Polen. Wir waren uns aber schnell einig, der lieben Einladung von Heiko und Simone zu folgen, die in meiner Zeit in M-V Freunde fürs Leben geworden sind. Sie waren auch schon unsere Gastgeber vor dem Start und da unsere Reise bisher großartig war, wird es ein gutes Omen für die letzte Etappe ins Ziel sein. Und da ich mich hier quasi in meiner zweiten Heimat befinde, wurde ab dem Grenzübertritt auch keine Karte mehr benötigt. Nach der herzlichen Begrüßung beschäftigte ich mich mit dem Roadbook (Tagesaufgabe), vollzog den finalen Tausch (Deutschland fehlte noch), machte noch zwei Challenge-Fotos (Auto auf LEGO-Steinen und Bär auf Schoß mit Porno-Balken im Gesicht) und seit dem widmen wir uns den angenehmen Dingen des Lebens....BBQ, Trinken, Quatschen, Lachen...einfach schön!Read more

  • Day15

    Versöhnliche Ausreise

    June 29 in Poland ⋅ ☀️ 26 °C

    Hallo liebe Gemeinde, heute gelang uns tatsächlich ein halbwegs vernünftiger Tagesstart...08.00 Uhr gings los und ja, es ist Euer/unser 08.00 Uhr, denn seit gestern befinden wir uns wieder in einer gemeinsamen Zeitzone. Bei schönstem Wetter ging es Richtung Westen. Martin machte es richtig...er schlief im Auto erstmal weiter. Für mich wurden die Straßen besser und sie waren anfangs auch schön leer. Beim letzten Stop, etwa 50 km vor Stettin, trafen wir auf nettes Servicepersonal und aßen einen leckeren Hotdog. Unsere Route führte uns anschließend durch die Altstadt von Stettin und was ich zu sehen bekam, war toll! Kurz vor zwei war es dann soweit...wir erreichten Mecklenburg-Vorpommern und irgendwie erschlich uns ein Gefühl der Erleichterung. Bei all der Freude über das Erlebte, können wir das Wiedersehen mit unseren Schätzen @home kaum erwarten.Read more

  • Day14

    Polska

    June 28 in Poland ⋅ ⛅ 22 °C

    Vorab...wir hätten mit Polen die Lettland-Nummer durchziehen sollen, aber dafür ist das Land zu groß, wir sind mal wieder zu spät losgefahren und die Straßengeometrie ist echt sinnlos. Direkte Wege gibt es quasi nicht, vor allem ohne Autobahn-Nutzung....was nicht relevant ist, denn Autobahnen gibt es auch nicht wirklich. Kurz...Grenzübertritt mit bester Laune und wahrscheinlich auf Schmugglerpfaden, entlang der Grenze zu Russland (Enklave Kaliningrad). Zumindest lässt die Breite der Straße so etwas vermuten und die Verkehrsteilnehmer, die uns gelegentlich entgegenkamen.
    Im Gebiet der Masuren suchten wir dann einen Lidl auf, um die tägliche Versorgung sicherzustellen. Und Schwupps...war sie weg, die gute Laune. Das lag nicht am Wert des Einkaufs...der ist gegenüber Norwegen ein Witz...es lag am Umgang mit uns, als bemerkt wurde wo wir herkommen. Das wollen Europäer sein? Never! Wie war das...kaum in Polen, schon gestohlen...und wenn es "nur" die gute Laune ist. Da lob ich mir die anderen Stationen unserer Reise und baue mich an den Erlebnissen auf. Aber die Landschaft...großes Kino und kaum in Bildern wiederzugeben.
    Als wir dann denn Schmugglerpfad verließen, machten wir stundenlang Bekanntschaft mit dem gemeinen ortsansässigen Autofahrern. Dagegen sind die Psychos im Baltikum Weisenknaben (ausgenommen Litauen...das mögen wir 😁). Wenigstens haben wir einen guten Platz zum Schlafen gefunden. Kühl abgefertigt, gutes Englisch, aber professionell. Damit kann ich umgehen. Wir sind jetzt senkrecht unter Danzig und sollten morgen wirklich mal pünktlich starten, damit wir...TATAAAA...nachmittags nochmal bei Heiko und Simone in M-V landen können. Wenn das klappt, dann wird unser Zieleinlauf am Sonntag ein entspanntes Schaulaufen mit vorherigem Ausschlafen und lieben Freunden um uns...endlich😎
    P.S. Wer auf dem Foto mit den Bikern entdeckte, dass wir jetzt Pornobalken tragen, der hat sich nicht verguckt. Auch das ist eine Challenge der BSC. Den genauen Inhalt muss ich aber noch mal nachlesen...aber nicht mehr heute. Daran erinnert wurden wir auf der Party, als wir zwei Typen trafen, die aussahen wie Starsky & Hutch...inkl. Outfit 😂
    Gute Nacht 😉
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  • Day14

    Tagesaufgabe-Tag 14

    June 28 in Lithuania ⋅ ⛅ 17 °C

    "Pünktlich" um zehn ging es heute los und als erstes zur Tagesaufgabe. Zuvor wurde ordentlich gefrühstückt und ich trug das Team im Gästebuch ein. Einer unserer Plüschfüchse blieb auch dort und die Biker-Jungs bekamen Teamaufkleber. Vladi...der 77er...ist von der BSC übrigens total begeistert und will nächstes Jahr mitfahren.

    Tagesaufgabe: Baue selbst ein Kreuz und stelle es am Kreuzhügel auf. Dann wünsche Dir etwas und es wird in Erfüllung gehen. Unser Kreuz war fertig (siehe gestern) und somit war der Rest der Aufgabe einfach. 90 Cent fürs Parkticket löhnen, zum Hügel laufen, Platz finden, Kreuz einschlagen und Beweisfoto machen. Der Ort ist für mitteldeutsche Atteisten schon skurril, aber Sachsen hatten kein Zutrittsverbot und Vampire haben wir auch nicht gesehen.
    Danach ging es bei schönstem Wetter Richtung Polen. Man beachte diesen wahnsinnig tollen Himmel. Litauen fetzt und bekommt ein Sternchen 🌟
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  • Day13

    Es werde Licht

    June 27 in Lithuania ⋅ ⛅ 20 °C

    Lettland war also nur ein generalstabsmäßiger Durschmarsch. Auf dem Weg nach Litauen meinte Rusty dann noch ein paar merkwürdige und sehr laute Knackgeräusche an der rechten Vorderradaufhängung von sich geben zu müssen. Anhalten und Sichten ergaben nichts...also ging es mit einem etwas mulmigen Gefühl weiter. Aber wenigstens war es jetzt trocken und unser treuer Lastesel unterzog sich einer Selbstheilung. Und siehe da, auf einmal stimmte der Flow wieder. Mit dem Grenzübertritt nach Litauen begann die Sonne zu scheinen, der 0,5 Liter Becher Kaffee hatte die Kopfschmerzen pulverisiert und der im ADAC Campingplatzführer auserkorene Ort befand sich nur 10 km von der Tagesaufgabe für Freitag entfernt.
    Die Zufahrt zum Platz war aber schon gewöhnungsbedürftig. Die litauische Provinz erfüllt noch viele Osteuropa-Klischees. Aber angekommen, war es einfach nur noch mega. Eine supernette Betreiberfamilie, alles sauber und ordentlich und natürlich waren schon deutsche Rentner mit 100.000 € Campern vor Ort, die den selben Reiseführer besitzen. Wir nahmen eines der beiden Doppelzimmer im Bungalow und bekamen für lächerlichr 25 € (inkl. Trinkgeld) sogar Betten mit Bettwäsche. Das hatten wir zuletzt bei Heiko und Simone in Lexow, bei unser Anreise nach Hamburg. Dann wurde gleich noch getauscht...finnischer Krug gegen selbstgemachten Honig. Estland und Lettland fehlen auf der Tauschkarte. In Estland ergab es sich nicht und Lettland siehe vorheriger Post 🙈
    Zur Sonne gab es auch noch Wind und somit waren unsere Sachen in einer Stunde trocken. Zwischenzeitlich baute ich unser Kreuz für die Tagesaufgabe-Freitag und haute anschließend hervorragende estonische Steaks in die Pfanne. Der Abend konnte beginnen...
    Zwischenzeitlich kamen zwei Typen mit fetten BMW-Turern an, die ebenfalls am Nordkap waren und sich auch auf dem Heimweg befinden. Beides Tschechen, mit Jobs für deutsche Firmen. Damit waren die Verständigungsmöglichkeiten für alle gegeben. Sie bezogen Zimmer Nr. 2 und wir machten es uns vor dem Bungalow gemütlich. Dann wurde es lustig, flüssig und ging lang. Als wir zu Bett gingen war schon klar, dass 08.00 Uhr losfahren ins Reich der Fabeln gehört. Der Tagesausgang hätte besser nicht sein können, zwei spitzen Typen, von denen einer auch ein 77er ist. Was soll da noch schiefgehen 😎💪
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  • Day13

    Bad hair day

    June 27 in Latvia ⋅ ⛅ 16 °C

    Das mit den Manövern im Motorsport ist so eine Sache...manchmal klappen die einfach nicht. Wir sind bei der Party etwas versumpft. Das ist der erste Grund, der gegen einen pünktlichen Start nach Riga sprach. Der zweite Grund war aber noch hinderlicher. Es regnete die ganze Nacht und am Morgen fleißig weiter. Martin hatte eine lustige Seefahrt auf der Luftmatratze im Zelt. Wir standen also spät auf (um acht 😂) und mussten dann unser klatschnasses Zeug verpacken. An Frühstück war nicht zu denken, die Stimmung auf einem echten Tiefpunkt und der Kopf drohte zu platzen. Also ab ins Auto und los (10 Uhr Ortszeit)...irgendwo muss es wieder schönes Wetter geben. Außer von total durchgeknallten osteuropäischen Mitautofahrern gibt es von der Fahrt nach Lettland nicht viel zu berichten. Die Straßen gingen zuweilen 20 km geradeaus, es war trüb und wir spät dran. Toll, wenn man dann auch noch müde ist. Auf der Fahrt entschieden wir uns gegen eine Stippvisite nach Riga, weil das Wetter immernoch schlecht war und wir dringend Sonne brauchten...fürs Gemüt und zum Trocknen der Zelte. Das wir uns dann doch innerhalb der Stadtgrenze von Riga aufhielten, war allein einem menschlichen Grundbedürfnis geschuldet und der Tatsache, dass bis 15 Uhr ohne Kaffee auskommen zu müssen, für einige Mitmenschen ein untragbarer Zustand ist ☝ Aber immerhin haben wir ein Foto vom Ortseingangsschild 😆Read more

  • Day12

    2. BSC-Party Uuri/Raudzilla Event Loc.

    June 26 in Estonia ⋅ 🌧 14 °C

    Nach unserem "Museumsbesuch" erreichten wir das Partygelände gegen 17.30 Uhr Ortszeit (+ 1 Stunde) und deutlich in der vorderen Hälfte das Starterfelds. Das ist ein unbeschreiblich toller Ort. Eine Partylocation im estländischen Nichts. Sowas habe ich vorher noch nicht gesehen. Saunen, Bars, Discos... Bier und Essen waren/sind top und ein bisschen Folklore gabs auch. Ich melde mich jetzt für heute ab und folge noch etwas Stephan seiner Empfehlung. Prost und gute Nacht! 😉Read more

  • Day12

    Männerzeug

    June 26 in Estonia ⋅ ⛅ 18 °C

    Bevor wir zur Party einrückten, haben wir noch ein militärhistorisches Museum besucht. Ok...in Deutschland würde das nur als gesperrte Abbruchstelle einer Industriebrache durchgehen, aber es handelt sich tatsächlich um einen ehemaligen Flottenstützpunkt der Sovjetmarine, die hier mit einem technischen Spezialkommando Schiffe und U-Boote entmagnetisierten und die wiederum als Museum vermarktet wird. Das tut man, um die Gefährte zum Beispiel für Haftmienen unempfänglich zu machen. Was es nicht alles gibt. In Anbetracht der Bilder fällt schwer zu glauben, dass das funktioniert hat...zumal wir auf unserer Reise schon Beton sahen, der 10 Jahre älter und 50 Jahre länger verlassen war aber wie gestern getrocknet aussah 😂 Aber die Bucht war, abgesehen von der Ruine, toll!Read more

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