Abenteuerfahrt in die Berge
January 11 in Spain ⋅ ☀️ 17 °C
Gegen Mittag sind wir mit dem Cart in das Hotel gefahren, um 1. Geld abzuheben und 2. nach Pilates-Kursen zu fragen. Ersteres erfolgreich erledigt, zweiteres nicht. Bei einem kleinen Rundgang im Hotel entdecken wir eine Vitrine mit köstlich aussehenden Snacks. Zwei gönnen wir uns. Sehen einfach zu verlockend aus.
Andrea vereinbart am Nachmittag mit einem Freund aus Wien ein Abendessen in einem Lokal mit perfektem Preis-Leistungsverhältnis. Rudi und Vera sind vor drei Monaten hier her gezogen. In eine kleine Finca in den Bergen.
Rudi schickt uns die Koordinaten des Lokals.
Gute 50 km liegen vor uns. Anfangs auf der einzigen Autobahn Teneriffas, der TF1. Wir nehmen die Ausfahrt 35 bei Adeje. Das Navi führt uns in der Ortschaft durch schmalste Gassen, kreuz und quer durch baufällige Häuserreihen, nicht asphaltierten Wegen unter der Autobahn durch auf einen Weg der bergauf führte. Das war der Zeitpunkt, an dem Andrea Rudi nochmals anruft und die Adresse des Lokals checkt. Er erzählte uns am Vormittag nämlich, dass es am Strand liegt und dort ein herrlicher Sonnenuntergang zu beobachten sei. Also Strand war da keiner mehr.
Es stellte sich heraus, dass uns Rudi seine privaten Adresskoordinaten schickte.
Er lädt uns, weil wir schon da sind, auf ein Gläschen Prosecco ein. Da Andrea ohnehin seine neue Finca sehen will, willigten wir ein. „Kommt herauf“, sagt er. Was er nicht erwähnt ist, dass dieses Häuschen auf über 800m liegt!
Eine abenteuerliche Fahrt von ca. 20 Minuten steil bergauf und über Schotterstraßen verursacht in mir ein kleines Deja vu meines Erlebnisses in Valdobbiadene vergangenen Juni!
Endlich kommen wir wieder auf eine asphaltierte, größere Straße. Meine Vermutung, dass dies dann doch die Hauptstrecke sein könnte, bestätigte sich später beim Runterfahren. Das Navi hat uns die kürzeste Verbindung vorgeschlagen - naja, das vielleicht, aber sicher nicht die einfachste.
Andrea meint im Nachhinein, sie hatte zwar Angst, aber vertraute meiner Fahrkunst 100%! Beide sind wir uns aber einig, wir besuchen ihn dort nicht mehr. Er muss zu uns kommen. 😂😂
Die „Finca“ stellt sich als sehr rudimentäres Gebäude in the middle of nowhere heraus, ich möchte fast sagen Bruchbude. Gut, Rudi und Vera sind erst seit drei Monaten auf Teneriffa. Da ist noch viel Luft nach oben für Renovierung und putzen. Fotografiert hab ich das Haus nicht. Dafür jedoch den Blick ins Tal und aufs Meer. Der ist nicht schlecht. Ich persönlich bevorzuge jedoch einen näheren Blick aufs Mare. 😉😂
Anschließend fahren wir die tatsächliche Hauptstraße die 800 m wieder runter zum Lokal, in dem wir uns eigentlich treffen wollten. Runter ging’s übrigens wesentlich angenehmer als die Strecke, die wir rauf genommen haben.
Und - jetzt kommt der Clou: es geht wieder zurück in unsere Richtung - nur 20 Minuten von unserem Appartement entfernt. Was soll ich dazu sagen.
Wir essen gut und günstig, verbringen einen lustigen Abend mit den beiden und schließen das kleine Abenteuer mit einem Gin & Tonic auf der Terrasse unter einem atemberaubenden Sternenhimmel.Read more











TravelerMit wem reist du denn?
TravelerMit meiner Freundin Andrea Hofbauer
TravelerDer Fisch sieht köstlich aus! Magst Du verraten, wie das Restaurant hieß?
TravelerDas ist fast nicht zu glauben. Das Lokal heißt BoraBora und liegt an der Playa Las Américas. Ein absoluter Touri-Hotspot. Es ist kein Restaurant, ein offenes Lokal an der Strandpromenade, geführt von Chinesen. Ein 3-gängiges Menü kostet 11,00€! 😂
TravelerWow! Das ist nicht zu glauben 👍