• Earnslaw burns trek

    26.–27. dec. 2024, New Zealand ⋅ ☀️ 15 °C

    Eigentlich hatte ich vor, am Nachmittag nochmal einen Teil des Routeburn Tracks zu laufen – diesmal von der anderen Seite aus. Eine entspannte 3-4 Stunden Wanderung klang nach einem guten Plan.

    Auf dem Weg nach Paradise entdecke ich dann aber einen Berg, der interessant aussieht, und entscheide spontan, mal hinzufahren.

    Am Parkplatz treffe ich einen anderen Wanderer – ein Deutscher, wie sich schnell herausstellt. Ich frage ihn, ob die Wanderung etwas für einen kurzen Nachmittagsausflug ist. Seine Antwort: eher nicht. Der Weg ist pro Richtung 12 Kilometer lang, führt durch den Wald und ist mehr eine Mischung aus Kletterpartie und Hindernisparcours. Die Aussicht am Ende sei aber auf jeden Fall der Hammer.

    Kein Problem, der Kauf des Zelts muss sich ja lohnen. Also packe ich kurzerhand meinen Rucksack mit allem, was ich für eine Nacht in den Bergen brauche, und mache mich auf den Weg. Er recht: Der Weg ist lang, matschig und ziemlich anstrengend. Nach zwei Stunden habe ich schon nasse Füße, aber die Aussicht sowie mein Schlafplatz mitten in dieser atemberaubenden Kulisse machen jede Strapaze wett.

    Nach einer Nacht die etwas kälter war als erhofft, werde ich morgens mit einem Regenbogen im Wasserfall belohnt bevor ich mich auf den Rückweg mache.

    Eigentlich hatte ich geplant, in den nächsten Tagen die Gletscher an der Westküste zu erkunden. Doch die Wanderung hat mich wohl etwas zu sehr gefordert. Mich erwischt eine dicke Erkältung, und so verbringe ich die folgenden Tage in Wanaka, um mich auszukurieren.
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