• Kamakura – noch eine letzte Station

    13. april, Japan ⋅ ⛅ 16 °C

    Noch einmal über 500 km im Zug fahren – dann sind wir für die letzten zwei Tage in Kamakura, eine Stunde von Tokio entfernt. Es ist Sonntag und die Japaner genießen das schöne Wochenende. In Kamakura ist es voll! Auf das Frühstück im Hotel (1 Reisbällchen, 1 Schale Miso-Suppe und einen grünen Tee) verzichten wir dieses Mal freiwillig. Der nächste Starbucks ist für diese Mahlzeit unser Ziel. Ein letztes Mal wollen wir noch etwas japanische Kultur genießen und fahren deshalb etwas außerhalb nach Kamakura-Daibutsu zum großen Buddha. Er stammt aus dem 13. Jahrhundert. Ursprünglich war die Figur von einem Holzgebäude umgeben. Das Gebäude brannte im Laufe der Zeit mehrmals ab, so dass heute nur noch das Eingangstor übriggeblieben ist. Weil der 121 Tonnen schwere und 13 m hohe Buddha kein Dach über dem Kopf hat, wird er mehrmals im Jahr gesäubert. Da wir wieder relativ früh sind, können wir beobachten, wie akribisch der Ort gereinigt wird. Nicht weit entfernt befindet sich ein sehr schöner Tempel – es ist der buddhistische Hasedera-Tempel. Hasedera befindet sich auf einem baumgesäumten Hügel, darunter breitet sich Kamakura und das Meer aus. Im Tempel gibt es eine fast 10 Metern hohe Holzstatue - die größte in Japan aus dem Jahr 721. Zudem befinden sich in einem anderen Bereich Hunderte von Jizo-Statuen, die verstorbenen Kindern gewidmet sind. Sie stehen hier für ein Jahr, dann werden sie durch neue ersetzt. Seit dem Zweiten Weltkrieg wurden mehr als fünfzigtausend Statuetten angeboten. Insgesamt eine wunderschöne Anlage. Als wir wieder in Kamakura sind, kaufen wir uns die Tickets für den Zug zum Flughafen nach Tokio-Haneda. Morgen geht es wieder zurück nach Deutschland. Es waren wunderbare, erlebnisreiche und manchmal auch herausfordernde drei Monate. Wir sind dankbar dafür, dass wir diese Reise machen konnten. Alle, die uns hier begleitet haben, einen herzlichen Dank. Schön, dass ihr in Gedanken bei uns wart.Læs mere