Meine zweite Reise nach Island mit Schwerpunkt der Westfjorde http://island-photos.jens-petersen.de/
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  • Day9

    Abschied von Island

    September 9, 2017 in Iceland ⋅ ⛅ 6 °C

    Ich verabschiede mich für dieses Jahr nun endgültig von meiner Lieblingsinsel. Mal sehen, wann ich wieder in Keflavík landen oder zur Abwechslung in Seyðisfjörður mit der Fähre anlege werde. Vielleicht mal eine Wintertour mit Schneelandschaften, vereisten Wasserfällen und Gletscherhöhlen. Es wird sich zeigen ... ;)Read more

  • Day8

    Akranes-Polarlichter

    September 8, 2017 in Iceland ⋅ 🌙 8 °C

    Die Insel will mich irgendwie noch nicht ziehen lassen und reizt mein Zeitlimit bis zum Äußersten aus. Ich habe bereits meine Koffer für den Abflug gepackt, mich bettfertig gemacht und den Wecker auf 03.30 Uhr gestellt. Dann meldet sich meine Aurora-App auf dem Smartphone: "KP-Index 7,50 - 75% Wahrscheinlichkeit, jetzt an ihrem Standort Nordlichter zu sehen" zeigte die Vorhersage-App an.

    Ich überlege kurz; aber auch wirklich nur kurz. Ich ziehe mich wieder an, packe die wichtigsten Utensilien und Fotoausrüstungen wieder aus und ziehe noch mal los zu meinem bekannten Standort bei den Leuchttürmen, den mir meine Gastgeberin Inga mir empfohlen hatte.

    Hier nun aber die Aufnahmen von den Polarlicht-Schauern bei den Leuchttürmen von Akranes.

    ... und nach ca. 45 Minuten war plötzlich wieder alles vorbei und ich stand da nun in der Nacht mit meinen Eindrücken allein zwischen den beiden Leuchttürmen.

    Nur noch wenige Stunden bis zum Abflug.

    Müde; aber hochglücklich und voller Freude sinke ich mit den letzten Bildern vor Augen in den Schlaf.

    Vor dieser Reise habe ich mit Sicherheit nicht damit gerechnet, Polarlichter zu sehen und fotografieren zu können.
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  • Day8

    Sonnenuntergang bei Akranes

    September 8, 2017 in Iceland ⋅ 🌙 10 °C

    ... und dann immer wieder diese Sonnenuntergänge und Lichtstimmungen. Hier zog während meiner Rückfahrt ein Regenschauer kurz vor Akranes über den Innstavogsnes. Die Regenwolken schoben sich vor die tiefstehende Sonne.

    Dann fiel mir die Landzunge bei Akranes mit den beiden Leuchttürmen und dem Stockfischgerüst ein. Hier sind doch zum Abschluss meiner Reise bestimmt noch aufregende Sonnenuntergangs-Motive zu erhaschen. Island will mich nicht gehen lassen und bietet mir noch diese Momente.

    Tschüss Island, Kveðja Ísland, bye iceland...

    ... oder doch noch nicht?
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  • Day8

    Grábrók-Vulkan

    September 8, 2017 in Iceland

    Mein letztes vorgeplantes Ziel ist erreicht, der Grábrók-Vulkan. Er befindet sich direkt an der Ringstraße. Am Parkplatz, von dem eine Holztreppe hinauf zum und über den Vulkan führt, befinden sich Schau- und Hinweistafeln.

    Eine Karte gibt mir eine Übersicht auf das Gebiet. Bei stürmischen Winden und ungemütlichen Temperaturen geht es die Holztreppe aufwärts. Die Treppen und Stege wurden eingerichtet, um die Besucherströme lenken zu können und unkontrollierbare Gänge am Hang zu unterbinden. Die Pfade, die die Besucher davor am Vulkanhang hinterlassen hatten, sind noch Jahrzehnte später erkennbar und schädigen die empfindliche Vegetation. Erosion und Materialverlagerungen sind die Folge. Also schön auf den vorgegebenen Wegen bleiben.

    Der Grábrók ist jetzt nicht unbedingt der schönste Vulkan, den ich auf meinen Reisen bestiegen habe, aber durch seinen Moos- und Flechtenüberzug strahlt er eine gewisse Einzigartigkeit aus. Zudem sind die Blicke auf die Umgebung reizvoll und von besonderer Schönheit. Also genieße ich den Aufstieg und die Ausblicke auf die Umgebung.

    Die Länge meines eigenen Schattens zeigt mir an, dass das Ende meiner zweiten Reise unmittelbar bevor steht und ich mich auf den Rückweg nach Akranes machen sollte, wo ich letztmalig übernachten werde. Die Nacht wird kurz werden, da ich einen Frühflug Richtung Hamburg gebucht hatte und mich gegen 03.30 Uhr zum Airport Keflavík aufmachen müsste.

    Nicht zur die Sonne senkt sich Richtung Boden, sondern auch ich steige demütig vom Vulkan hinab.
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  • Day8

    Norðura-Ufer

    September 8, 2017 in Iceland

    Beim Verfolgen des Baches, der vom Talkessel Paradísarlaut wegführt, stoße ich auf den Uferbereich des Norðurá-Flusses. Ich schaue mich eine Weile am Ufer um.

    Die Sonne senkt sich allmählich Richtung Horizont. Nach diesem Abstecher trete ich den Rückweg zum Glanni-Parkplatz an. Vom Weg aus sehe ich über der Buschreihe die Spitze meines nächsten und vermutlich letzten Zieles dieser Reise: der Grábrók-Vulkan.Read more

  • Day8

    Paradísarlaut

    September 8, 2017 in Iceland

    Einige hundert Meter vom Glanni entfernt und (zum Glück) nur zu Fuß erreichbar befindet sich der Ort Paradísarlaut. Ich weiß nicht, was Paradísarlaut übersetzt bedeutet, aber es kommt das Wort "Paradies" darin vor. Meine Erwartungen sind entsprechend hoch. Zunächst geht es auf dem Weg durch eine schöne Buschlandschaft, bis eine Holztreppe hinab in einen Talkessel führt.

    Das ist also Paradísarlaut: ein kleiner Talkessel, dessen Grund ein Bächlein mit glasklarem und türkis-schimmerndem Wasser gefüllt hatte. Ich bin allein hier; alsolute Ruhe. Nur das Plätschern des Baches und das Zwitschern einiger Vögel ist wahrzunehmen. Ein wahrlich herrlicher Ort.

    Das Wasser fließt über einen Bachlauf ab und verschwindet in Schleifen hinter Büschen und Mooshängen. Ich folge dem Bach, muss dazu allerdings den Talkessel aufwärts verlassen und einem Pfad entlang bizarrer Baumgewächse folgen. Schließlich erreiche ich das Norðurá-Ufer.
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  • Day8

    Glanni

    September 8, 2017 in Iceland

    Mein nächstes Ziel ist der Glanni-Wasserfall. Dazu muss ich zur Ringstraße zurück. Die Road 50, die mich zur Ringstraße bringt, führt dabei über den Þverá-Fluss. Hier einige Fotos vom Þverá.

  • Day8

    Deildartunguhver

    September 8, 2017 in Iceland

    Deildartunguhver ist ein Heißwassergebiet im Reykoltsdalur, in dem zahlreiche heiße Springquellen hervorsprudeln. Warnschilder weisen die Besucher daraufhin, dass das Wasser kochendheiß ist.

    Da es die wasserreichsten Quellen Islands sind, werden sie genutzt und über Leitungen in weit entfernte Städte geleitet. Im Reykholtsdalur nutzt man das heiße Wasser direkt in Gewächshäusern für den Tomatenanbau. In der Zeit, als ich Deildartunguhver besuchte, wurde gerade umfangreich umgebaut, so dass nicht alle Bereich betreten werden konnten. Einige Eindrücke konnte ich trotzdem gewinnen.Read more