• Ab in den Süden - Jerez de la Frontera

    2. maj, Spanien ⋅ ☁️ 17 °C

    Wir haben uns aufgrund der schlechten Wetteraussichten in den nächsten Tagen entschieden die nordspanische Küste vorerst zu verlassen. Die Nase von Delfino nach Süden gerichtet, sind wir über 900 km bis nach Jerez de la Frontera gefahren.
    Die durchgehende Autobahn führte uns anfangs durch den Parque Natural de Babia y Luna, ein schönes Mittelgebirge mit spektakulären Aussichten.
    In Spanien ist ein entspanntes Cruisen angesagt, wenig Verkehr und Höchstgeschwindigkeit 120 km/h. Allerdings kann man oft auch gar nicht schneller fahren, da der Fahrbahnbelag das nicht immer hergibt.
    Die Stadt Jerez war über einige sprachliche Umwege Namensgeber für den Sherry, ein Weißwein, welcher bei den Engländern Gefallen fand. Francis Drake raubte im Jahre 1587 3.000 Fässer und brachte diese nach London. Da die Londoner Jerez nicht aussprechen konnten wurde daraus Sherry.
    Abends um 19 Uhr kamen wir endlich in Jerez und ergattern das letzte Zimmer im B&B. Warum Wolfgang dieses Hotel ausgesucht hat, seht ihr auf dem Bild 😉.
    Wir sind dann in das Zentrum gelaufen und haben uns von der wunderbar lebendigen, pulsierenden Atmosphäre an einem spanischen Samstagabend auf den Gassen einfangen lassen. Man lebt auf der Straße, führt seine chicen Kleider aus, trifft sich bei Sherry, Wein oder Bier und plappert. Gegessen werden meistens Tapas.
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