• Ushuaia - das Ende der Welt

    November 15, 2025 in Chile ⋅ ☁️ 8 °C

    Die Nacht war frisch und nach dem Rotel-Frühstück ging es wieder durch endlos scheinende Weite der feuerländischen Pampa, vorbei an mehreren Estancia's mit ihren Schafherden.
    Ein Fotostop wurde Markus, unserem Fahrer zum Verhängnis. Nach über 40 Jahren die erste Panne mit der scatola (dem Angänger). 2 Fensterscheiben sind an einem Verkehrsschild zu Bruch gegangen. Diese wurden mit vereinten  Kräften vorerst notdürftig repariert.
    Den Hänger haben wir auf der Estancia San Sebastian, die auch unser Schlafplatz am Montag sein wird, stehen gelassen.

    Wir haben die chilenisch- argentinische Grenze wieder passiert und befinden uns nun in der südlichsten Region Argentiniens.
    In Rio Grande, durch die auch der gleichnamige Fluss fließt,  machen wir Mittagspause. Leider war Ebbe, so daß wir das Meer nicht sehen konnten. Es gibt hier einen Tiedenhub von bis zu 16m.

    Die Landschaft ändert sich. Wir sehen wieder Wald, magellanischer Regenwald. Es wachsen hier hauptsächlich Nothofagusbäume (Scheinbuche) und es zeichnen sich große Hochlandmoorgebiete ab. Auch der aus Nordamerika eingeschleppt Bieber ist hier tätig und sind eine Plage, da dieser hier keine natürlichen Feinde hat.
    Wir sehen die ersten schneebedeckten Berge der Darwin-Küstenkordillere und erreichen schließlich Ushuaia - die südlichsten Stadt der Welt  - was für ein Wahnsinn, dass wir hier sein dürfen. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl!!!
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