March - April 2015
  • Day21

    Meadville, PA, USA (4)

    April 12, 2015 in the United States ⋅ ☀️ 14 °C

    12.04. - 19.04.2015

    Der Schnee schmilzt und wir sitzen zum ersten Mal beim Lunch draußen. In Geschichte will der, nur dezent verrückte, Lehrer, dass ich eine Präsentation über meine Heimat halte. Ich schicke meine hundert Postkarten ab und verwirre damit eine Postangestellte nach der anderen. Hier wird normalerweise nichts nach Deutschland verschickt.
    In Ceramics freunde ich mich immer mehr mit Lisa, die lustigerweise wie wir herausfinden, auch aus Kassel kommt, an. Ich verfalle abermals dem Shoppingwahn und kaufe ein weiteres Paar Nike Schuhe. Ich koche für meine Gastfamilie meine Spinatcremesuppe und stelle fest, dass es einige Dinge in den USA im Supermarkt gar nicht gibt. Außerdem vermisse ich deutsches Brot. Ich schaue zu wie Jahrgangsfotos - ganz nach all bekannter Filmmanie - aufgenommen werden.
    Selbst wenn ich bei Dutchball nicht mitspiele, bekomme ich Bälle ab. Dieser Sport ist definitiv Mord. Meine Keramikschale wird fertig und ich beschließe sie zum Abschied meiner Gastfamilie da zu lassen.
    In Mathe geschieht tatsächlich ein Wunder: Die Hausaufgaben bei denen ich Julia geholfen habe, sind richtig!
    Als ich für meinen Rückflug packe, stelle ich fest, dass ich viel zu viel Gepäck habe. Am Ende stopfe ich mir sogar Cookies in die Manteltaschen und werde somit zum Cookiedealer ernannt.
    Zum Abschied am Flughafen schenkt Kris mir das Armband seines Bruders und dessen Band "Red". Wir alle weinen und ich wünschte, ich könnte länger bei meiner amerikanischen Familie bleiben.
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  • Day20

    Niagara falls, NY, USA

    April 11, 2015 in the United States ⋅ ☁️ 4 °C

    Wir verlassen den Bundesstaat Pennsylvania und fahren nach New York um die Niagarafälle zu sehen. Auf die kanadische Seite kann ich leider nicht
    Zuerst bin ich ein wenig enttäuscht, aber als ich den zweiten Teil der Niagarafälle sehe, bin ich hin und weg. Auch wenn sie mitten in der Stadt liegen, sind diese Wasserfälle wirklich beeindruckend. In einem Souvenirshop erstehe ich einen Pulluver.
    In der Nähe gehen wir noch in ein Hardrockcafé, wo ich abermals Geld lasse.
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  • Day14

    Meadville und Erie, PA, USA (3)

    April 5, 2015 in the United States ⋅ 🌧 4 °C

    05.04. - 10.04.2015

    Ostern verbringen wir zunächst in der Kirche beim Kirchenfrühstück. Meine Gastfamilie hat mir ein eigenes kleines Osternest erstellt - so viel Schoki nur für mich!
    Ich lerne Sharon's Eltern und auch Julia's Uroma kennen. Im Hause der Großeltern haben Laura und ich den "Creepy Clown" entdeckt.
    Am darauffolgenden Tag schaffe ich es zum ersten Mal den rubics cube alleine zu lösen!
    Die nächsten Tage sind für gewöhnliche Wochentage recht ereignisreich: Ich zeichne für Laura eine Katze, wobei ich das Original mit Wasser überschütte. So lerne ich auch den Grund kennen warum niemand Wasser mit Kohlensäure trinkt. Mein Tonic Water spritzt in Form eines Propellers durch den ganzen Geschichtsraum und so bin ich für die nächsten Minuten Mittelpunkt des Unterrichts bis wir wie immer die CNN student news ansehen.
    Wir fahren Karpfen in einem See füttern und dort lernt Kris sein neues Lieblingswort kennen; "unbeaufsichtigt". Daraus entsteht der Satz "Lassen Sie Ihr Eichhörnchen niemals unbeaufsichtigt!" Ich lerne mehr Leute aus der Großfamilie kennen und finde eine Sache die ich hier absolut hasse "Dutchball"! Des Weiteren stelle ich fest, dass Religion oder Ethik hier nicht unterrichtet werden.
    Während einer Kirchenchorprobe fährt Ken mit mir durch die Nachbarschaft - in einem Golfcar! Eine von Jujus Freundinnen - Talia - erhält von mir den Namen "Trouble". Diesen wird sie auch die nächsten Jahre nicht los.
    Beim Shopping in Erie verwandelt Laura sich in Momo und wir stellen Modelfotos nach.
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  • Day12

    Pittsburgh, PA, USA

    April 3, 2015 in the United States ⋅ ☁️ 14 °C

    03.04 - 04.04.2015

    Nach einem kurzen Stopp zum Stillen meines Konsumverhaltens, fahren wir in die Penn Brewery. Hier Essen wir zu Mittag und ich stelle fest, wie ich mich nach und nach an den Chlorgeschmack des Wassers und der Eiswürfel gewöhne.
    Direkt im Zentrum von Pittsburgh kommen wir bei Val unter. Zuerst laufen wir zur Heinz Hall, hier kommt der legendäre Ketchup her, und streuen noch ein wenig durch das Zentrum.
    Während Val und Kris Pittsburghs Nachtleben unsicher machen, gehen Sharon, Julia, Laura und ich in das Musical "The Beauty and the Beast". Das Musical ist schön umgesetzt, bis auf einen technischen Defekt.

    Am nächsten Morgen wollen wir im berühmten "Pamela's Diner" frühstücken. Vorher müssen wir uns jedoch anmelden und warten fünfundvierzig Minuten. Endlich drin und mit Tellern vor unserer Nase, werde ich in das Frühstücksparadies katapultiert. Das Warten hat sich gelohnt! So gut habe ich mein ganzes Leben lang noch nie gefrühstückt.
    Später schlendern wir noch die Marktstraße entlang auf der Val und ich einfach so anfangen zu tanzen und dafür ein paar schräge Blicke zugeworfen bekommen. Für mein Scrapbook erstehe ich Sticker und klaue versehentlich weitere und haben fortan den gesamten Tag ein schlechtes Gewissen.
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  • Day3

    Meadville, PA, USA (2)

    March 25, 2015 in the United States ⋅ 🌧 3 °C

    25.03. - 30.03.2015

    Die nächsten Tage lerne ich den Alltag an einer amerikanischen Highschool kennen. Mit von der Partie ist dabei immer wieder der verrückte Geschichtslehrer, der sicher Choleriker ist. Nur auf Julia muss ich verzichten, da sie bei den PMEA mitmacht und deshalb nicht in der Stadt ist.
    Den einen Morgen finde ich mich morgens eingeschlossen im Haus der Barnes wieder und überlege bereits statt ein- auszubrechen.
    Badminton in der mit "Bulldogs" verzierten Sporthalle ist genauso lustig wie in Deutschland und ich fahre das erste Mal in einem gelben Schulbus mit!
    Einer meiner 18before18 Punkte ist damit erledigt. Außerdem probiere ich zum ersten Mal in meinem Leben Peanutbutter und verliebe mich in die PB&J-Sandwiches. Emma, die mich durch die Schule in Julias Abwesenheit begleitet, zeigt mir die auf Stolz und Vorurteil basierende Webserie "The Lizzie Bennet Diaries", die ich fortan schaue. Außerdem koche ich echte schwäbische Spätzle für ein Schulprojekt von Emmas jüngeren Schwester.

    Am Wochenende verbringe ich meine Zeit in der Hersheys Chocolate World, in einem Disneystore und in diversen Schuhläden. Ich kaufe Cosi Schuhe zum Geburtstag und mir meine geliebten Nikes. Währenddessen entstehen diverse Insider wie "You need a truck", "Mike from Nike" und "The door is my enemy!"
    Wir besuchen Julias Konzert und eine deutsche Brauerei in Hershey. Zum Abschluss der Woche lerne ich noch wie anders Kirchengänge in den Staaten sein können.
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  • Day2

    Meadville, PA, USA

    March 24, 2015 in the United States ⋅ ☀️ 2 °C

    Zum Frühstück verspeisen wir die Leftover-Donuts und dann geht es in die Schule.
    Alles erinnert mich an die typisch amerikanischen Teeniefilme, die wir uns früher bei Geburtstagen angesehen haben. Nur besser. Denn es ist echt und ich bin mittendrin.
    Besonders der Deutschkurs von Julia gefällt mir.
    In ihrer Orchester Klasse werde ich an Udo Lindenberg erinnert als Julia auf ihrem Cello spielt.

    Zuhause Skype ich mit meinen Eltern um ihnen zu versichern, dass alles gut ist, obwohl ich minimales Heimweh verspüre.

    Von Kris erhalte ich am zweiten gemeinsamem Abend meine erste Lektion um den rubics cube zu lösen.
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  • Day1

    Newark, New York, USA

    March 23, 2015 in the United States ⋅ ⛅ 0 °C

    Das Auswahlverfahren für das USA-Austauschprogramm habe ich für mich gewonnen. Was ich erst viel später erfahre ist, dass ich im amerikanischen Programm bis wenige Stunden vor Schluss von keiner Familie gewählt worden bin. Weil Julias Partnerin aber in letzter Minute abspringt, wählen die Barnes mich. Wegen meines Namens.
    Davon weiß ich jedoch noch nichts als ich mich in Frankfurt von meinen Eltern verabschiede und mit Gerhard Steinbach und anderen Austauschschülern zum Gate gehe. Merican Reisen ist der Ruf dem wir stetig bis ins Flugzeug folgen.
    Auf dem ersten Flug bis nach Newak habe ich erst einmal Probleme mit dem Platz, da mein Ticket so komisch abgerissen ist, dass ich meine Nummer nicht erkennen kann. Platz 34 ist meiner, ich tausche jedoch und sitze so neben einem netten Mädchen aus dem Austauschprogramm auf Platz 32.
    Auf dem Flug schaue ich Baymax, If I stay, Gone girl und Hairspray.

    Von Newak geht es in einer deutlich kleineren Gruppe weiter nach Pittsburgh. Dort treffe ich zum ersten Mal auf meine Gastfamilie: Julia, Laura, Sharon und Kris.
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