• La Paz, 2. Tag

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    Evo Morales – Notlandung in Wien & möglicher Deal mit Doppelmayr

    Im Juli 2013 wurde das Flugzeug des damaligen bolivianischen Präsidenten Evo Morales auf dem Rückflug von Moskau nach La Paz zur Landung in Wien gezwungen. Frankreich, Italien, Spanien und Portugal hatten dem Flugzeug die Überflugrechte verweigert, da der Verdacht bestand, der US-Whistleblower Edward Snowden könne sich an Bord befinden. In Wien wurde das Flugzeug schließlich aufgetankt, und nach etwa 14 Stunden konnte Morales seine Reise fortsetzen.

    Die erzwungene Landung führte zu diplomatischen Spannungen zwischen Bolivien und mehreren europäischen Ländern. Morales bezeichnete den Vorfall als "eines der außergewöhnlichsten Vorkommnisse in der Geschichte des internationalen Rechts" und warf den beteiligten Staaten vor, internationales Recht verletzt zu haben. Infolge des Vorfalls bot Bolivien Snowden Asyl an und drohte mit der Schließung der US-Botschaft in La Paz.

    Aber Evo Morales sah Österreich als Freunde und machte angeblich den Deal mit Doppelmayr für La Paz.
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