• Vik

    19–20 сент. 2025, Исландия ⋅ 🌬 8 °C

    Nun ändert sich die Landschaft deutlich. Wir lassen die Hügel hinter uns und fahren durch eine völlig unwirklich erscheinende Ebene, dem Lavafeld Eldhraun. Links und rechts der Straße, so weit das Auge reicht nur moosbewachsenes Lavagestein ohne sonstige Vegetation.
    Diese "Mondlandschaft" entstand bei der Laki- Katastrophe, einem gigantischen Vulkanausbruch im Sommer 1782. Giftige Gase und Asche bedeckten weite Teile Islands und forderten über 10.000 Menschenleben. Die Vulkanasche wurde damals sogar über den Nordatlantik getragen und hat eine "kleine Eiszeit" ausgelöst.
    Kaum lassen wir das Lavafeld hinter uns, befinden wir uns plötzlich inmitten eines Sandsturms, der hier, östlich von Vik häufig vorkommt.
    In Vik, der südlichsten Ortschaft Islands, mit der markanten kleinen Kirche auf einem Hügel, machen wir Halt, füllen unsere Vorräte auf und stellen unseren Camper auf dem völlig überfüllten Campingplatz am Rande der Stadt ab.
    Polarlichter sind auch in dieser Nacht nicht zu sehen, obwohl der Himmel wolkenlos ist.
    Am Morgen machen wir noch einen Abstecher zum Strand mit den markanten Felsspitzen Reynistrangar. Beeindruckend ist der feine schwarze Sand.
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